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bald darauf erfolgte erhebung auf den Päpstlichenlta^s^^udert, bis er endlich, wie Beda berichtet, durch gvtt-ae^w/'^endarzu angetrieben, Augustinum und andereeifri-'hm in Britannien abgeschickt, um daselbst dieria «IN ^ligwn zu verkündigen. Daraufkamen ihrer vier-ten V,?? landeten in der insul Thanet an, nebst einigen Franzo-zu dolmetschern mit sich nahmen. So bald sie daselbstanlanget, schickte Augustinus alsofort zum Könige, demselbi-wä?- hinterbringen, daß er von Rom in sein Reich gekommenben Himmel und die ewige seligkeit von einem andernden die Sachsen kenneten, anzubieten. Der Königa-^h"ie Zwar hierüber, befahl aber dennoch, daß sie allda, wodiaWeiandet, verbleiben sollten, allwo er sie mit allen nothwen-sick ^» sollte versehen lassen. Einige tage hernach verfügte erten gewissen ort, und ließ sie zu sich beruffen. Sie Wach-sein!, oald fort, sungen unterwegs Lutiplionn« oder abwech-d-^hb gesange in 2. chören, und trugen ein silbern creutz nebstden ^wählten bildnisse Christi vor sich her. Wie sie nun vorgank-gekommen, fieng Augustinus an , vor ihm und derten!, Versammlung von den fachen, die ewige seligkeit betref-Ledigen, welches alles der König mit sonderbarer auf-n tt anhörte. Hierauf gab er zur antwort, daß diesescbl»7a-wm,gantz unbekannt wären, und er sich nicht so bald ent-aber k" konnte, seiner vätter reilgion zu verlassen; gleichwol»icke «Ee er ihnen vor ihre muhe, daß sie so ein weiter wegdj„g freuet, ihn und sein volck in der erkanntnis derjenigenten m.'a 'w Zweifels ftey vor die wahrhafftigsten und besten hal-vvl,k ' iM unterrichten. Er erlaubte ihnen so fort, seinemwebi, diese wichtigen lehren zu predigen, und alle diejenigen,Da^annehmen wollten, zu ihrer religion zu bringen,sich r,?«-wurden sie befehlichet, in seine residentz zu kommen, undthum -Äerbury niederzulassen, da sie denn zu grossem wachs-ged. Christenthums ihr leben auf eine sehr erbauliche artver w^r. ^kflult denn auch der König selbst, nachdem er vonhalt-«- Veit des Evangelii durch die reinigkeit der darin« ent-che l-kn - hven, und das gute leben, sowot derjenigen, die sol-genom^ w sein land gebracht, als auch derer, die sie allda an-scyn >-5 (worzu auch einige wunderwerckesollen gekommenPava »Überzeugt worden, sich taufen ließ. Nachdem nun derden n-n gvrius den glücklichen fortgang dieses wercks mit freu-Arieä^"vwmen, bestimmte er alsofort den Ertz - Bischoff vonterbi,-« zu , daß er Augustinum zum Ertz - Bischoff von Can-jl, niv vrdrniren sollte, und schickte ihm noch mehr MlstonLnosvesiia-n ^ k'w authorität der Römischen kirche in dieser insul be-dar^iv. , wiewol sich die Britannische Clerisey in WalesKönig k Endlich starb Ethelbert, der erste Christliche
Sein- „ V Sachsen, an. 616., nachdem^r 56. jähr regieret hatte.Wisck-n M und ordnungen wurden nach dem exempel der Rö-Bli»ja" gemacht, indem er darüber seine verständigstenin, >iu rathe gezogen; sie blieben auch lange zeit nach ihmü, lii^vnnge. ä>L-xor-. lib. IX. c. 26. L-üta, Üb. I. 6cr^/. b-stor. lib. IV.
lvvifglechert, König in Engelland , war des KönigS Ethel«Sank- Ner söhn, und erbte an. 860. von seinem bruder,dasaderings vlgreich. Unter dessen regierung stetigen die DanenSer x-» vn das land zu beunruhigen, nachdem sie unter vori-gst «lN^ung sich gantz stjge und ruhig gehalten. Als sie nun>«»d grossen armer in der westlichen gegend von Engel-dert^ Mwndet, marschirten sie bis nach Winchester, und Plun-der ort. Es giengen ihnen aber gleich darauf Osricus,kvtgea-»' von Southampton, und Ethelwolf von Barkshirele jhxx ? ' wodurch sie sich aus dein Reiche zu retiriren, und al-vart,a-k vte tm stiche zu lassen genöthiget wurden. Fünf jähraber^l nemlich um die zeit, da Ethelbert starb, landeten siewichen Thanet. Damit nun die einwohner in Kent von»1, st- "Mruhigungen einmal möchten befreyet werden, mach-Mein einen accord um eine gewisse summe gelbes;
ve„ . wiges nicht geschwind genug konnte aufgebracht wer-veritzgMen die Dänen bey nacht einen plötzlichen einfall, undMb sN die gantze östliche gegend von Kent. Um diese zeitn> der Ethelbert; Ethelred aber, sein bruder, folgte ihmHerr g-Mung «ach. Im übrigen soll er ein tugendhaffterw biss. w^en seyn, der sich niemals den lästern ergeben. 7 >re/.
' vder Ethelbriccht, ein König der Ost - Angeln,«^eret, -vatter Ethelred, und wurde, nachdem er 41. >ahrvec, -' v^rratherischer weise von Offa, dem Könige der Mercra-ermordet. Denn als dieser ihn durch allerhand. vratl,-n .v^herssungen angelocket, seine tochter Alfredam zu^feiyes ' er ihn hernach umbringen, und mästete sich hier-K ' gantzen Königreichs an. bist. Lngl.
^ Cthe^^Ved, König von Bernicia in Nord - Engelland, folg-N Hex. Er war ein kriegerischer und ehr - begieri-
8 "st>s!sck-,, plagte die Britannier mehr als einer von denihnen v^ihm gethan hatte. Er eroberte auch
^' oder -stresse landschafften, die er entweder zinsbar mach-8°Edanw't semett eigenen Unterthanen besetzte. Inzwischen' dieses Komg der m Britannien wohnenden Schottlan-k mäckt^«"ü" newischen äugen an, kam dannenhero mit^hauvLL^^^wlder ,hn , die aber von Ethelfred auf^^tgen dgv^lagen wurde, so, daß er kaum selbst mit etlichenn kam. Doch wurde Theobald, des Königs bru-
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der, samt dem gantzen ffügel, den er commandirte, geschlagen,welches den sieg ziemlich verringerte. Dieser König trieb Edwinaus feinem Königreiche Deira, und vereinbarte selbiges mit demseinigen. Allein Redwald, der Ost - Angeln König, nahmsich Edwins, der sich in seinen schütz begeben, an , und verbalstdiesem bedrängten Fürsten durch gewalt der Waffen wieder zuseinem Reiche, wie unter dem Worte Edwin weitläufig zu le-sen. Hterbey wurde Ethelfred erschlagen, nachdem er zuvor mitseinen eigenen Handen Reinerum, des Königs Redwalds söhn,getödtet hatte.
* Ethelfred, Edelfried , Edtlfred, ein söhn Edelrici, Kö-
nigs der Nord - Angeln, erhielt viel siege wider die Britten,wurde aber hernach durch Eduinum von dem thron gejaget,welchem sein oatter selbigen genommen hatte. Er starb zu an-sang des VII. lLLuii. Keci« , I. c. ult, Lrit. p. zzü.
* Ethelmarus, ein söhn der Königin Isabeüä, den sie miteinem Grafen erzeuget, und halb - bruder Königs Henrici III. inEngelland, ward auf dessen recommendatton um das jähr i rzo«zum Bischoff von Winchester erwehlet , ob er sich gleich, wieMatthäus ksris. bist. Lnsl. von ihm urtheilet, sehr schlecht da-zu schickte. Damit er aber die vielen probenden, die ihm derKönig zugewandt, und die sich höher als die einkünfte von, Ertz-Bißthum zu Canterbury beließen, nicht verlieren möchte, ver-schob er die consecration y. jähr lang, und scharrete mittler zeitnicht nur alles geld zusammen, sondern übete auch, indem erauf die nahe verwandlschafft mit dem König trotzete, allerhandexcesse aus, wie er denn einst einen Geistlichen, aufdessen Pfar-re er einiges recht zu haben vorgab, mit gewalt daraus vertrei-ben ließ, worüber der Geistliche, weil er sich mit gewalt dabeyzu schützen suchte, sein leben einbüffele. Allein es gewann hier-auf solche verübte gewaltthätigkeit das ansehen einer völligenaufruhr, weswegen sich alle Plcteer, die dem Bischoff anhien-gen, und durch ihren stvltz bey jederman verhaßt worden , an.,258. bey zeiten aus dem staub machten. In dem folgendenjähre schritte das Capituk zu einer neuen Bischoffs - wähl, wel-che aufHenricum äs Wingham ausfiele, der aber selbige nichtannehmen wollte, und noch in eben dem jähre Bischoff zu Lan-den wurde. Es stimmen zwar die meisten scribenten darinnenüberein, daß Ethelmarus gar nicht consecrtrt worden, sondernan. 1261. gestorben, aber der amk»r LKromLi Oüieisnlis mel-det ausdrücklich, daß ihn Alexander IV. an. 1260. z» Rom selbsteingeweyhet, auch den Ertz - Bischoff von Tours, Vinccntium,als seinen Legaten nach Engelland voraus geschickt, diejenige indann zu thun, welche dem Bischoff entweder die zurückkunft insein Bißthum verwehren , oder dessen freye administrativ» UM--schrencken würden; es seh aber Ethelmarus auf seiner reise zuParis erkrancket, und an. ir6r. gestorben. Ssalw,». äs Lxilc.ängl. k. I. x. 277. kegg.
Ethelred, succedirte an. 676. feinem bruder Mulfer in demKönigreich Mercia, und brachte nicht nur Lindsey, nebst an-dern von dem Northumbrifchen Könige Elfried eroberten Plä-tzen , wiederum herbey, sondern verfolgte auch seine siege bis indie provintz Kent, welche er, ohne ansehung der kirchen undMster, sehr verwüstete. An. 687. gieng zwischen ihm und demgedachten Elfried bey dem fluß Trent eine blutige schlacht vor,worinnen der letztere seinen bruder, Elfwin, verlohr. Doch St.Theodorus, Ertz - Bischoff von Canterbury, vermittelte zwi-schen beyden einen frieden. An. 697. ward seine gemahlin, Ost-red, man weiß nicht, aus was vor Ursachen, von ihren eigenenEdellenthen ermordet. An. 704. legte er in der Abtey Bardeneyin Lincolnshire einen Mönchs-Habit an, und überließ sein Reichseines brudern, Wulfers, söhne, Kenred.bist. ofLnZIsnä, boolr IV.
Ethelred, König von Northumberland, ein söhn Ethel.Walds, mit dem zunahmen Motto, welchen an. 76;. einer, nah-mens Alcred, verrätherischer weise um die Cron und das lebenbrachte. Neun jähr hernach verjagten die Nvrthumdrier die-sen Alcred, und crönten dagegen den Printz Ethelred. Dersel-be ließ an. 777. drey Grosse, nahmens Aldwulf, Rinwulf undEcca, verrätherischer weise ermorden; worüber ihn das nächst-folgende jähr seine Unterthanen absetzten , und aus dem landözu weichen nöthigten, oder wie andere schreiben, gar gefangenhielten. Nach ihm erwehlten sie einen, nahmens Elswald, undals derselbe, nach einer acht-vder neunjährigen regierung er-schlagen worden, machten sie des obgedachten Alcreds söhn,nahmens Osred, zum Könige über sich. Allein das nächstfol-gende jähr beraubten sie ihn der Cron , und gaben dieselbe am789. dem Ethelred von neuen. Dieser ließ seines vorfahren,Elfwalds söhne, Oelf und Oelfwin, durch falsche Verheißungenaus der kirche zu Aork, wohin sie geflohen waren, heraus lo-cken , und hernach an. 791. zu Windermer in Lancashire unver-antwortlicher weise hinrichten. Seinen nächsten vorfahr, Ol-red, welcher zwar auf der insul Man eine Mönchs - kutte ange-legt , dennoch aber die Cron wieder zu erlangen vorhatte, keßer an. 792. gleichfalls tödten. Hierauf heurathete er des KomgsOffa von Mercia tochter, Elffed, und endlich ward er an. 796^von seinen eigenen Unterthanen entleibet.te«. Nllt. c>s LnZl. boox IV.
Ethelred, ward gegen die mitte, des neunten keculi, nachdem tode seines valters Eandred, Komg von Northumberland,nach 4. iahren durch einen, nahmens Readwulf, von dem thro,ne geflossen, bald aber auf denftlben wiederum erhoben, und
endlich