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endlich vier jähr hernach erschlagen ; worauf ihm Osbert suc-cedirte. tM. ok LnZlsnä, KooK V.
Ethelred, König von Engelland, war des Königs Ethel-wolfdritter söhn, und folgte seinem bruder Ethelbert an. 866.Als er kaum die regierung angetreten / thaten dre Danen einenneuen einfall in sein land, und machten grosse conqueten. Srehatten um diese zeit unter den Ost - Angeln vestcn fuß bekom-men, welche, nachdem sie genöthiget worden ,mrt ihnen einenfrieden einzugehen, ihnen gelegenheit gaben, sich mit Pferden zuversehen, wodurch sie eine ziemliche cavallene auf die beuie brach-ten. Es hatten die Dänen dazumal 2. anfuhrer, welches 2. bru-der waren , mit nahmen Hinguar und Hubba. Diese führten siedas nächstfolgende jähr zu lande bis nach York, da sie denn gleichdas volck allda in innerlicher Uneinigkeit antrafen; inmassen Kö-nig Osbert verstoßen, und Ella, das Haupt einer andern partey,an dessen statt auf den thron erhoben worden, welches sodannden Dänen zu ihrem Vortheil gerieth, dergestalt, daß die Nor-thumbrier allenthalben niedergemetzelt, die stadt Yorck durchfeuer verderbet, das land von den Dänen überschwemmet, bisan den fluß Tine erobert, und Egbert aus dem Engeüändischengeblüt« zum König über sie gesetzt wurde. Nachdem nun die Dä-nen durch dieses gluck ziemlich aufgeblasen worden, gierigen siean. 868. in Mercien, nach Nottingham, allwo sie die Winter-quartiere aufschlugen. Burhed war dazumal König über dieselandschafft, jedoch dem Könige Ethelred zinsbar. Als nun sel-biger einige hülfs-völcker zusammen gebracht hatte, gierig er mitseinem bruder Alfred in Merciam, stieß zu den Memoriern beyNottingham, und that sein äusserstes, die Dänen zu einer schlachtzu nöthigen. Allein sie blieben in der stadt und dem castelle, undwollten sich in kein treffen einlassen. Endlich wurden die Mer-eianer des dings, daß sie so lange sollten aufgehalten werden,überdrüßig , und gierigen mit ihren feinden einen frieden ein.Darauf kehrten die Danen wiederum zurück nach York , kamendas nachfolgende jähr in Lincolnshire, und hauscten allda, ihrergewohnheit nach, sehr übel. Anfänglich wurde eine grosse men-ge von ihnen nebst z. der vornehmsten Generalen in der schlachtgetödtet. Allein da sie sich hierauf wiederum verstärckten, jagtedieses den Engelländern ein ziemliches schrecken ein , daß sie an-fiengen auszureissen. Dieses gab den Dänen fernere gelegenheit,die Ost - Angeln zu überfallen ; daselbst nun schlugen sie erstlichden Grafen Wulketel mit seiner gantzen macht, und hiernächstden König Ethmundum , welcher von ihnen gefangen genom-men , an einen pfähl gebunden und mit pfeilen todt geschossenwurde. Als nun solcher gestalt die Ost-Angeln von den Dänenunter das joch gebracht worden, marschieren sie an. 87 1., nach-dem sie sich zuvor sehr verstärcket, auf die West - Sachsen los,welche noch das einzige übrige volck waren, welches schiene et-was stärcke und tapferkeit zu haben, sich ihnen zu widersetzen;wie sie nun nach Reading kamen, schlugen sie dastlbst zwischender Thames und dem flusse Kennet ihr lager änf, und schicktenvon dar grosse parteyen von der cavallerie aus, auf dem landezu fouragiren. Diesen begegnete Ethelwulf, der Grafvon Barks-hire - mit einem theile der Königlichen armer, und schlug sie beyeinem dorfe mit nahmen Englesield. Bald daraufkam der Kö-nig selbst und sein bruder Alfred mit der Haupt - armee, woraufdie Dänen sich mit ihnen in eine schlacht einließen. Es wurdezu beyden feiten überaus scharf gefochten, jedoch behielten dieDänen das selb. Vier tage hernach kamen beyde armeen mitihrer gantzen macht bey Ashdown zusammen, deren jegliche in2. grosse flügel eingetheilet war., Alfred, des Königs bruder,weicher ein corpo von der Engeüändischen armee commandirte,that den ersten angriff , und gieng mit solcher tapferkeit auf dieDänen los, daß er sie nöthigte, die siucht.zu ergreiffen; der Kö-nig kam zwar, nachdem er zuvor sein gebat verrichtet, etwas zuspät, föchte aber nichts destoweniger sehr tapfer, und tödteteBaftai (sonst Iuarus genannt) einen von ihren Konigen odervornehmsten Generalen. Iedennoch liessen die Dänen den muthnicht fallen, sondern rückten 14. tage hernach unter Agneri undHubda des erschlagenen Juari bruders commando aufs neue an,des besagten Generals tod zu rächen, und erhielten auch würck-lich einen sieg über die Engelländische armee. Der König Ethel-tedus selbst soll in einem bald darauf erfolgten treffen, oder wieandere wollen, an der pest gestorben seyn. IM. van.
IM. Oan. banales. Lricsnn.
Ethelred, war der andere söhn des Engeüändischen KönigsEdgar, von dessen anderer gemahlin Elfried, und fuccedirte an.979. in dem vatterlrchen Reich seinem halb - bruder, Eduard,welchen die letztgedachte Elfried ohne sein wissen und mit seinemgrossen Unwillen hatte hinrichten lassen. Der Ertz - BischofsDunstan von Canterbury stellte ihm ein schlimmes prognosticon,weil er bey der taufe das wasser verunreiniget. Es war auch sei-ne regierung sehr unglücklich, und zwar vornemlich wegen derDänen, welche an. 98^. den ansang machten, sein land zu be-unruhigen , und ihn endlich, weil er mehr den Wollüsten undder faulheit ergeben, als zu dem kriege geschickt war, nöthigten,mit 10200. pfund den frieden von ihnen zu erkauffen. Sie for-derten hernach immer noch mehr und größere summen, welcheschatzung von den Unterthanen zu ihrer grossen beschwerde aufge-bracht , und Danegeld genennet wurde. Nachmals heurathete erEmmam oder Elgivam, eine tochter Richard», Hertzogs von derNormandie, und an. 1022. stiftete er es an, daß den y. jul. allein Engeüand befindliche und damals gantz friedlich lebende Dä.
nen auf einmal und ohne unterschied massacrirt wurden. Alein dieses würckte nur so viel, daß aus Äänemarck 9. armeensich einfanden, welche ihrer lands-leuthe vertust aufs grausamsterächten, und ihn dahin brachten , daß er an. 1007. mit ;6ooo»pfund einen abermaligen frieden von ihnen erhandeln muste.Das nächstfolgende jähr machte er grosse anstalten, sie mit ge-malt zu vertreiben. Doch sein eigener schwieger - sbhn, Ebne/und dessen bruder Bithric handelten so unverständig und so ver-rätherisch, daß er abermal den kürtzern zog, und endlich gar amiviz. mit seinen 2. söhnen, und mit seiner gemahlin, zu derenbruder, Richards I!., in die Normandie entsiiehen muste. Da»folgende jähr rüsten ihn seine Unterthanen wieder zurück, »noversprachen ihm, wenn er besser regieren würde, nicht nur einenbeständigen gehorsam, sondern auch einen nachdrücklichen beAstand wider die Dänen. Wiewol er nun dieselben noch in dem-selben jähre schlug, und in ihr vatterland zurück zu segeln nothiAte; so fanden sie sich doch bald in einer grosser» anzahl wiederumein, und als abgedachter Edric, welcher einen theil seiner ar-mer commandirte, nebst andern mehr, sich zu den feinden schlugfiel es denselben nicht schwer, allenthalben die oberhand zuhalten. Dieses beschleunigte Ethelreds tod , welcher den rl«apr. an. 1016. zu Londen erfolgte, allwo man ihn in der Paul»:kirche beerdigte. Die geschieht - schreibet melden von ihm,er sehr Wohlgestalt und ansehnlich von Person gewesen. Vonner ersten gemahlin hinterließ er Edmundum , mit dem zuEmen Jronside, von der andern aber, welches die obgedackmEmma gewesen, Eduardum Lnnkellorem, Älfredum, undandere. Edmundus und Eduard haben nach ihm den Engmfchen thron bestiegen, IM. c >5 LnZI. booü VI. rE-
F/ear /,,/?. vol. I. ..
Ethelredus, Eailred, Edilced, oder Ailzred, ein AblCistercienser - vrdens zu Rieval in der viosLes York, soll Mit oe«.Königlichen Hause in Engeüand seyn verwandt gewesen. Erviel bücher von der Historie, Theologie und gottesfurcht gesctMben, und ist an. n66. gestorben. ive/I-«/, äs Icript. ^prssk, bibl. Lilterc. S-ri-E. sä an. 6lv. §. 12 .
Ethelstan, oder Adelstan, König von Engelland , siAcedirte seinem vatter Alfreds an. 925. in dem zo. jähr seines a>ters; und ob er schon von einer concubine, nahmens EguMAgebohren war, so wurde er doch seinen jüngern brüdern,Alfreds rechtmäßigen söhnen, so dazumal unmündig waren iMit gutem Vortheil vor Engelland vorgezogen. Denn well v?'den Dänen sich nicht die Hoffnung zu machen war, daß sie wmden stille sitzen , so war Ethelstan geschickt, als ein maßiEkriegs-erfahrner und munterer Herr, sie im zäum zu halten, w'denn zwar auch die Dänen rebellirten, aber von ihm wieder Ndemüthiget wurden. Mamelsbury schreibet, daß er inland eingefallen sey, um Gutfort den Urheber des DänEkriegs, welcher dahin feine zuflucht genommen, aufzustE'/Und meldet dabey, daß er Constantinum, den König von Scy^nland, und Eugenium, den Konig von Cumberland, gezwuris .habe, ihm wegen ihrer Königreiche zu Deira in Cumberlano»huldigen. Dieses verursachte einen neuen krieg , darinnenKönig in einer schlacht zwey leibliche vettern, Elwin undstan, verlohr, gleichwol aber den sieg behielt. Diese.WU-geschahe an den Schottländischen grentzen, welcher viele".,nige sollen mit beygewohnet haben, (unter denen der K»'Constantinus in Schottland, Anlas, der König in Irrlanund Eugenius, der König in Cumberland, die vornehm ^waren,) und ihrer fünfe auf dem platz geblieben seyn. F'Msagen, daß Constantinus nach Hause, und Anlas nach DUosgeflohen sey. Die einwohner in Wales huldigten gleicht" „dem König Ethelstan in der stadt Hereford» und belvmHihm einen jährlichen tribut von 20. pfund goldes, ;oo. vm ^silbers, 25000. ochsen , und einer gewissen anzahl von l«»Hunden und falcken. Von den Britanniern eroberte er auch ^ter. Endlich starb er zu Gloceßer an. 9;9. nachdem er'regieret hatte, und wurde zu Malmesbury begraben. r-dern nationcn stund er in so grossem ansehen, daß d^nehmsten Fürsten in Europa ihn mit ansehnlichen geEbeehrten, und daß er drey von seinen schwestern antentaten vermählte, nemlich die eine an Ottonem, desfers söhn, die andre an Hugonem, König in FranckrctM.die dritte an Ludovicum, König von Aquitanien. ^ ft.
r«,, in lM. Lngl. , äs leriptor. ünzl- asm» -k>-r26. äst
Ethelwald, mit dem zunahmen Nollo, wurde an.
Oswulfs statt, zum Könige von Northumberland gemacht j,ur762. schlug er einen mächtigen rebellen,nahmens Ostvm,^ht«grossen schlacht bey Eldune. Allein drey jähr Hernach perihn einer, Alcred genannt, auf eine verrätherische art ch' s-jneNCrone, als des lebens. Doch 9. jähr hernach erhub ma»söhn Ethelred auf den thron. Mü. ok Lngl. . ...jHe
* Ethelwold, oder Edelwolk, war der ersteKönig in Süd - Sachsen in dem VIII. li-eculo, welcher M chptckschlacht von Kedwella, einem West-Sächsischen Könige,wurde; hierauf nahmen dessen 2. brüder, Berdune »n Ene, unter dem Hertzoglichen titul die regierung überbehielten sie so lange. bis ihnen Edric, Edelwolks soyn ebe aus den Händen riß. , Km- lrngt. M
Ethelwolf, oder Ethelwuss. der andere Monarm^E
gelland, folgte auf feinen vatter Egbert an. 8; 6. Er war
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