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„ Ekhclwolf , over Ethelwuff, der andere Monarch in En-- folgte auf feinen vatter Egbert an. 8 ; 6 . Er war eind-«<A-""dlicher Herr, aber dabey kein guter foldat, welchesDanen muth machte, Engelland ferner zu beunruhigen.
nun zwar an. 8 ;y. mit einer grossen Niederlage zurückcn outhampton trieb, so blieben sie doch in den folgendenU Portsmouth und Mereworth gehaltenen treffen allezeit mei-ük»- ^"^ch so guten fortgang ihrer Waffen wurden sie zuVernehmungen mehr und mehr behertzt gemacht, daß^nächstfolgenden jahrs nach Rochester, Cantcrbury undkamen, und gantz unerhörte grausamkeiten verübten.^Mauf erhielten sie zu Charmouth in Dorsetshire einen siega/o.er vie Engelländer, wurden hingegen an. 845. gar hartak«--lget, daß sie 6 . jähr stille sitzen musten. Als sie an. 85vcrrnalg eine feindliche landunn Maien. baiien Ne eüenfai
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.. Nichts destowenigcr kamen sie nach diesem aber-dae« Temse, streiften bis nach Canterbury und vonÜöe-d ^ Londen. Ethelbert schreibet, daß sie beyde örtcr zer-s-x l Mten ; allein, was Londen anbelanget, so berichtet Astde/a» " dieser ort von ihnen nur geplündert worden. Bertulf,>vg,?terclanifche König, welcher fein Königreich von Ethel-ilm, versetzte ihnen einen harten streich , sie suchteniu retiriren, allein König Ethelwolf und sein söhnikn-« - d trafen sie zu Okeley in Surrey an, und liefertenLi/" An treffen, welches gleichfalls unglücklich vor sie ablief.
streß der Konig Ethelwolf mit seinen auxiliar-troup-j« nachst-folgende jähr 85;. zu Burhed , dem Königestreit- ^, wider die nördlichen einwohner zu Wallis zuq» "bn. , 2 " eben dem jähre landeten die Dänen zu Thauetund hatten eine abermalige rcncontre mit des KönigSrauf,/"/ welche ""f beyden theilen gleichmäßig ablief. Da-Rvn, t Ethelwolf mit seinem jüngsten söhne eine reise nachDän- ' ^keb daselbst ein gantzes jähr, da immittelst diehatt-? "'Zinen Herrschafften das winter-quartier genommendes A . 'kuf dem ruckwege vermählte er sich mit Judith,>v-j,?vnlgs in Franckreich, Caroli Lalvi, tochter. Mittler-N» war wider ihn zu Hause von Ethelbald, seinem ältestendem m ^Wan, seinem vertrautesten Bischoff, und Enulf,lyg^wrafen von Sommerset, eine conspiration angesponnenstimn > ^bre beschwerungen waren diese, daß er Alfred,alld? wussten söhn, mit nach Rom genommen, um ihnalis,4»W.Könige cronen zu lassen, auch über dieses eineHeim -jHe Prirrtzeßin geyeurathet hätte ; damit nun dassem^. nicht in innerliche unruhe verfallen möchte, räumte erlick, ^testen fohne das beste theil des Königreichs ein. End-Ws^uachdem er 20. jähr regieret, starb er, und wurde zuNacktster begraben, vier söhne hinterlassend, die sämtlichÄiAMander regierten, Ethelbald, Ethelbert, Ethelred undfv, s- Das Königreich theilte er unter die beyden ältesten,ält-a^U Ethelbert Kent, Esser, Surrey und Sussex, derKar übrige zu seinem antheil bekam. Dieser Herr
stand, lugend auf sehr andächtig, und zu dem geistlichenrnm ^Awledmet. Er wurde auch noch bey seines vatters lebenU>ax f'pwife von Winchester ordinirt, und als fein vatter todthm / w'gte er sehr ungern in der regierung, ließ sich aber end-kein rechtmäßiger erbe vorhanden, beydes von deröe/», 7 "Ub dem Adel dazu bereden. in iplius vics.
^ O« < 7 <de»e, lib. VI.
ayz^k^elwolf, oder I.UPU 8 , ein Engelländer und MönchEqb--,w orden St. Benedicti. In dem VIII. Keculo schrieb erklvst„?Aem Bischoff ein geticht in versen , von der stiftunq desNoch Peter, auch aus dem Benedictiner-orden. Er hatäösi "Mb andere qetichte verfertiget. Viä. äs Icript.
, äs Hitt. sät. üb. II. c. rs.
ke^MFwolphus, oder Ethelvoldus, Bischoff zu Winche-dersmj?r"gelland, lebte in dem X. üeculo. Man hat von ihmse U'.bNeschriften, als äs klanetia L Nunäi Lalamitatibus;chm kresk^sros kowllace; von den Königen, ihren Rei-Hincentt Mdschafften in Engelland, und andere mehr, derenMenUws Lellovacensts , Antonius Possevinus und Voßius. Er starb an. Y84. äs Lpilcop. LnZI. L«.
-v ^bript. msgn. Lrit. äs Icript. üngl.
bisM^woiphus, oder Eitewolph, von Stein, ein Schwü-lst I. Mn X M"UU^ welcher zu den zeiten des Kayfers Maximilia-nen ^ lahr 1494. gelebet. Er war an dem Brandenburgi-Heid-ss,l'n grossem ansehen, und hinterließ ein werck von denund berühmten leuthen. Tr/ri-e,». Icript. esc!.
, (Hugo) von Toscanien, lebte zu ende des XII.Man,,'-, begab sich nach Constantinopel, allwo der Kayser> Keß einn "IMNtls grosse Hochachtung vor ihn hatte. Er hin-- ' .wider die irrthümmer der Griechischen kirche,
Lsi andÄ-Mg heiligen Geistes. Es wird ihm auch nochtractat , äs Lnima Lorpore cxuta , zugeleget.Mkvn I:u ^ IN catalog. lcript. ecclsl.
- »0. iv. A«ro». t. ult. Lnnrä. Lc.
Bischoff ,von Osma in Neu-Castilien, lebte inLi» culo. Die Komgrn Adosinda, des Silonis witt,D'iior. r.Eo» ///. Theil.
we, welche in den geistlichen stand getreten, berichtete ihn, daßElipandus, Ertz-Bischoffvon Toledo, die Nestorianische ketze-rey wieder aufwärmete. Diesem nun widersetzte er sich, wiewolvergebens. Sein werck stehet in der KiKiiatbeca ?srwm. Manhat von ihm noch das stück eines duchs wider Folmarum, so inStewart« Lucksrio begriffen. *
Ethico, oder Eticho I. siehe Guelfische stamm.
Ethico II. ein söhn Henrici I. aus dem stamm der Wel»phen, soll mit einer concubine eine tochter erzeuget haben, wel-che merckwürdig, weil weiter erzehlet wird, daß Etichoms bru-der Rudolphus dieselbe einem Graubündtischen Edelmann vonChur, nebst ansehnlichen güthern gegeben, aus welcher eheder Adel in Churwahlen, Schweitz, Heschtzel, Uster und Rap-persweil herkommen soll. Lx clwon. L
Feller, in der genealog. Historie des Braunfchweiq-Lüneburgi-schen Hauses p. 18-
Ethicus, oder vielmehr Aethicus, ein kkilochpkur, wel-cher nächst nach den zeiten des Kaysers Constantini N. gelebet.Er war, nach Rhabani bericht, von geburt ein Scythe, undist wegen seiner welt-beschreibung bekannt, die aber in vielenstücken mit deS Orosii überein kommet. ,, äs ttik. Lat.
Ijb. III. p. 2.; äs kbilolog. L. n. §. 17. ; äe lcient. Astbem-tt.s. 70. §. i.
Ethodius I. der 2;. König in Schottland, succedirte Cona-ro, und gab Argado, welcher unter der vorhergehenden regie.rung Vice-König gewesen, die höchste charge unter seinem re-giment. Er befehlichte ihn auch, nachdem er gewöhnlicherMassen alle seine Herrschafften besichtiget, die verstörer der ge.meinen ruhe in den insuln zu unterdrücken, welches ihm glück-lich von statten gieng. Allein, da diese rebellen von den Jrr-lanbern verstarckt worden, erregten sie eine neue auffuhr, undbrachten es durch betrug und verrätherey dahin, daß Argadusgeschlagen wurde, daß also der König selbst wider sie aufbre-chen muste, sie zu demüthigen. Er schwächte sie anfangs durchstete einfülle, und trieb sie in ein thal, darinnen sie sich endlichmit diesen bedingungen ergaben, daß sie ihm ihren General mit200. mann, die er selbst auslafe, ausantworteten, worauf erdie übrigen ohngehindert heimgehen ließ. Da nun also Etho-dius friede und gerechtigkeit in seinem lande aufgerichtet, mach-te er gewisse jagd-gesetze, deren etliche noch bis heut zu tage be-obachtet werden. An. 194. wurde dieser tapfere Fürst in seinemschlaf-gemach von einem Jrrlandischen musicanten, den er beysich schlafen ließ, um ihn bey dem erwachen durch sein flöten-fpiclzu belustigen, ausmache, wegen seines von dem Königegetddteten verwandten, ermordet. L»sba». *
Ethodius II. des vorigen Ethodii söhn, succedirte Donal-do I. Sein gemüth war nicht so aufgeweckt, als wol zu be-herrschung eines wilden und kriegerischen volcks erfordert wur-de. Weswegen der Adel, als er solches wahrnahm, gewissePersonen in jegliche provintz setzte, um in des Königs nahmendie gerechtigkeit zu handhaben, so, daß Schottland fast nie-mals besser regieret worden, als zu dieser zeit. Man giebt die-sem Könige schuld, daß er allzugeitzig gewesen. Endlich wurdeer in einem von seinen eigenen Offlcirern erregten tumult er-schlagen, im 2». jähre seiner regierung, um das jähr »;r.
Ethrigus, (Gevrgius) ein Engelländer, lebte an. r; 84 . Erhat in der Lateinischen, Griechischen, Hebräischen und Engel-ländischen spräche einige schriften verfertiget - auch die werckeJustini Marterls aus dem Griechischen ins Lateinische über.setzet. Ausser den sprachen verstund er auch die Medicin.
in Aonsrck. , äs lcrixtor. Ln§l. äs
script. IiLL. XVI. As.
Ethus, der 72. König in Schottland , succedirte seinembruder Constantino II. und wurde wegen semer Hurtigkeit Lli-xs 8 genennet. Die vornehmste Ursache, warum man ihn zumKönig erwehlte, war diese, well er den rest von seines bruders»armee, so von den Danen zerstreuet worden, wiederum zu-sammen gebracht hatte. Zu seiner zelt treffen sich viel von der-gleichen fifchen, welche man die see-monche zu nennen pfleget,an den küsten sehen, welches vor kein gut zeichen gehalten wur-de. Wie dieser Herr sich in allen lästern herum waltzete, alsofolgten ihm auch hierinnen seine soldaten nach. Allein der Adelverband sich wider,ihn, forderte ihn vor sich, beschwerte sich ineiner langen rede über sein gottloses leben, und zwang ihn, daSregiment abzuschwören,welches im andern jähre feiner regierunggeschahe; wiewol einige schreiben, daß er nicht genöthiget wor-den , die regierung abzuschwören, sondern an einer wunde ge-storben sey, die er von Gregorio, der nach der Crone gestredet,empfangen, welches an. 87;. geschehen. »m. r>cvr.
D«L 2 >e»e, bitt. ängl. lib. VIII. e. 2.
* Etiennot, (Claude) ein gelehrter Benedictiner-Mönchvon der Congregation St. Mauri, Varennes m der
OioeceZ Autun <ln. i6zy. gebohren/ und vegab fleh in dem19. jähre seines alters in gedachte Congregalivn. Nachdem ereinige zeit die Humaniora zu Pontlevoi gelehrer, kam er nachSt. Martin äs Pontvlse, welcher Abley Historie er auch be-
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