Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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söhne, Joachim und Wiiibald, richteten an. ir?;. ihrer gä»wegen emen vertrag auf. Um jetztaedachte zeit war Hein-icvo Rath und Rentmeister zu Coburg. An.

«^S'I^urtc Friedrich als Hauptmann zu Jena, und Chri-di-i^ E Amtmann zu Römhtld. Hans Wilhelm, Hans Frie-Heinrich besassen an. 1670. unterschiedliche güther in* 7p euourgischen. proärom. Nitn. iinnsl.

ein schloß, nebst einem land-guth, in Ober-«K^eerch in dem Hausruck-viertel, ohnweit der von Wels nachxx/? gehenden land-strasse, in einer ebene gelegen. Es gehö-Herren Schmidtauer von Ober-Walsee, und ist von" Helftieden Schmidtauer von Ober-Walsee, der an.verstorben, von gründ aus neu gebauet worden, nach-A eme geraume zeit wüste gelegen. Ehemals hat es denJorger zugestanden, wie denn Leonhard Jörger solchesbesessen, von Hoheneck, beschreibung von Ober,Mr. tom. ii. p. 8;y.

sehr alte stadt in der Normandie, mit dem titul ei«xg^omts und Pairie, darzu sie an. i4?8. von dem Könige Ca-der ^boben worden. Sie liegt an dem flusse la Bresle,>.s,„°'e grentzen zwischen der Normandie und Picardie macht,sa"Mehr i. meile von der see, allwo bey dem einffusse des be-üif, Lstroms das kleine städtlein Frefport zwischen Dieppe undarli'n- ery gelegen. Ihr lager ist sehr lustig zwischen lauterdie wiesen, und hat an der revrer gegen die feite von Picar,^ ven nahmen von EU» »»n 6?» Knih N-fin»

bni-k»" ""V'«rn von reu. Die Grafen von Eu find auch schonvon vielen ssesuüs her in der Französischen Historie be»cuio^' ..Assa, die, erbin dieser Grafschaffs, lebte im XII. l»-

so^,! und brachte fle an Rudolphum von Luzigan I., von Jssvl,j ffu veygenannt, und ward von ihm eine mutier Rudol-Grafen von Eu. Dieser verehlichte sich mit Iolandadv>, A^ux,rc. einer tochter Robertill. des jünger», Grafenc» ^Eux, rc. und seiner andern gemahlin, Jolandä von Cou-Eu » ?er er nur eine einzige tochter Mariam, Gräfin vondvi/Luch sich gelassen, die sich vor an. 1250. mit Alpbonso»ind^r'bnue, Groß-Cammerer von Franckreich, vermählet,war b>e Grafschafft an solche familie gebracht. Alphonsusgeling vatter Johannis I., der an. 1294. in seinem besten alterphi Ni »/ nach sich lassend Johannem II., einen vatter Rudol-Dess-» Grafen von Eu, und Connetable von Franckreich.1,., sohn Rudolphus IV., gleichfalls Connetable, ward an.ran,-'uen '8. nov. zu Paris in dem Höre! äs Nesle wegen ver-lich, enthauptet, und die Grafschafft eingezogen, sonder-sch/ssÄ er ohne dem keine kinder hatte. Der König Johannesaus hierauf diese Grafschafft an Johannem von Artoiö, derohn-,°wMch Französischem geblüte entsprossen, den nahmensend geführet, und an. i;86. verstorben, nach sich lassNetaks- andern Andern Philippnm, Grafen von Eu, Con«Wider iM Franckreich, der mit in der unglücklichen WachtÄlicaii. Dürcken bey Nicopoli an. 1196. gewesen , und zuue a°,n Anatolien an. i; 97. den rz. junü verschieden. Sei-rvchfuaylm Maria, HertzogS Johannis von Berry andereden 2 ' llebahr ihm Carolum , Grafen von Eu , so an. 1472.Ivhrfss, ">l. unbeerbt gestorben, Bonam und Catharinam,nä era ^ uvn Bourbon, Herrn von Carency gemahlin. Bo,Neverä ^wahl war Philippus von Bourgögne, Graf von

derbi.A und ihr söhn Johannes, GrafvonEu, der an. 1491.Hern», A Dieses Johannis tochter, Elisabeth, heuratheteschM^Johannem von Eleve, und brachte sowol die Graf-lagg' utevers als Eu an bemeldtes Haus , bey welchem sie auch

U»d geblieben, wie denn Johannis, Hertzogs von Eleve^everü „,^ Elisabeth jüngerer söhn , Engelbertus, GrafvonUgch nlsUho Eu, eine besondere linie gestiftet, unter andernvatte,!"ende Carolum Grafen von Revers und Eu, einenDiesn-Wnctsci I., Hertzogs von Revers und Grafen von Eu.Jcicvb,!«? Aar;. söhne, Fxanciscum II., Hertzog von Revers,tzvq ' Marquis von Jle und nach seinem bruder auch Her-alle baik Revers, und Henricum, Grafen von Eu, die aberkern bi» ihm ohne erben verstorben; dahero ihre z. schwe-die abschafft angetreten, wie denn die älteste Catharinab°vrW°Shummer Revers und Rhetel an ihren gemahl Lu-t»a, ^ G°nzaga, aus dem Haufe der Hertzoge von Man-vvn Z» 7 wngste Maria, die Graffchasst Jle an Henricum I.,Cgtha^bon, Printzen von Conds gebracht; die mittlere aber,Er»« -^ufin von Eu, heurathete anfangs AntoniumHertzog Printzen von Porcien, hernach aber Henricum I.,^rbe-8-fk- Guise, ( ob gleich ihr erster gemäht ihr auf demsein si- ^,, 5 ?^drucklich diefen Printzen zu ehlichen verboten,)jus fuk,x^?ie Grafschafft Eu zugebracht. Sein söhn Caro-!^ward. Graf von Eu, ehe er Hertzog von Gui-

^ erben dieses söhn Henricuü II-, der an. 1664. oh^

chew ak" verschieden. Die "Grafschafft EÜ fiel nach aäntzli-der Guisischen linie an Mademoifelle ä Orleans,Herbei Ew Louise, souveraine Printzeßin von Dombes undden? von Montpensier. Nachdem aber diese an. 169z.Nässt "pr-ohnverheurathet gestorben, kam diese reiche erb.Dvmb,s die Crone , darauf der König das FürstenthumNein nat,'.!Ä dw Grafschafft Eu nebst andern guchern ftt-Welch 'fwelichen fthne, dem Hertzoge von Maine, confenret ,^egen zu Paris an. 1694. den 8> mart.

dem rana, ^eafschafft Eu, als Pair von Franckreich, nut^fgenomm^er alle andere Hertzoge »nd Pairs des Reichs/2nGmen worden.

Dinar. II/. Theil»

eva z6z

Eva, ist der nähme , damit die erste mutier des menschst,chen geschlechts von Adam benennet worden, und zeiget an /daß sie eine mutter der lebendigen seyn sollte. Denn da GOttsahe, daß es dem menschen nicht gut war, allein zu seyn , ließer einen tiefen schlaf auf Adam fallen, nahm seiner rippen eine /schloß die statte mit fleisch zu, und bauete aus der rippe einweid, so er dem Adam zuführte. Ob nun gleich Eva, nebstdem Adam, in dem Paradiese sich in dem allerglückfeligsten zu-stande befand, ließ sie sich doch von der schlänge verführen,daß fie von dem verbotenen bäum aß, auch Adam beredete /mit davon zu essen, wodurch sie sich und das gantze menschli-che geschlecht in das aüergröste elend stürtzete. Zur strafe wur-de auch ihr insonderheit aufgelegt, daß sie mit schmertzen kin-der gebühren, und der herrfchafft ihres mannes unterworffenseyn sollte. Worauf sie dann mit Adam das Paradies verlas-sen , und ihre lebens - zeit in Mühseligkeit zubringen muste.Dieses, und was sonsten die Schrift von ihr meldet, ist allesausser streit; was aber sonsten die Jüden und andere nochweiter von ihr gedencken, hat man billich für ungegrünbeteerzehlungen zu halten, und als früchte einer gar zu grossenleichtgläubigreit anzusehen. Die vornehmste fabeln von diesermutier aller lebendigen sind: daß sie alle jähr mit einem söhnund einer tochter eingekommen; daß sie 940. jähr gelebet;daß sie einen orden gewisser geistlicher jungfrauen eingesetzet,welche das bey Abels opfer vom Himmel gekommene feuerbeständig unterhalten müssen; daß sie einen grossen stock vondem bäum der erkänntnis des guten und bösen abgeschnit-ten , und damit ihren mann , von der frucht zu esten, ge-zwungen habe; daß sie stlbst der bäum der erkänntnis desguten und des bösen, dessen frucht Adam verboten , gewe-sen ; daß Adam anfänglich einen schweif gehabt, wie diemeisten thiere, aber als GOtt solches hernach nicht für an-ständig befunden , wäre derselbe dem Adam abgenommen,und daraus die Eva erschaffen worden; daß ihre schönheitan dem fall des fürnehmsten Engels schuld gewesen; daßfie allein fähig gewesen, Adams liebes-flammen abzukühlen,der sie vor bey den andern thieren vergebens zu löschen gesuchthabe; daß fie und Adam vorher ein mensch gewesen, nach-gehends aber von GOtt getheilet worden; welches meist elen-de träume und liederliche gedancken, auch wol schändlichelästerungen sind. II. LIII. 77 «.

in kill. kgtrisrck. *

Evadne, eine tochter Martis, von des Asopi gemahlinThebe, wurde an Capaneum, einen edlen Argiver, verheu-rathet, und liebte denselben so inbrünstig, daß sie, auf dieerhaltene Nachricht von seinem bey der stadt Thebe erfolgtentode, gantz ausser sich felbsten kam, und bey dem leichen-begängnis, so sie ihm zu ehren anstellen ließ, sich selbst in denflammen des angezündeten scheiter-hauffens nm das leben brach,te. Einige nennen ihren vatter Jphis, ingleichen Phylax.^rr'Zr/. Ln. lib. VI. v. 447. Ovrä. Lmor. lib. III. sieg. v. 4>/ä. äs art. am. üb. III. v. 19. /ä. trill. üb. IV. elsA. z. v. 6;.lib. V. sieg. 14. üb. IV. epigr. 7;. Üb. I.

sieg. 15. v. 21. Nat. Ibeb. üb. XII. v. 800. LttrH. inluxxüc.

Üb. III.

* Evatton von Lampsacus, einer der discipeln Platonis,zeigte, daß er wenig nutzen von den lehren seines grossen Mei-sters geschöpfet; da er nach Hause gekommen, lehnte er sei-nen bürgern wichtige geld-fummen , aber dafür ließ er sichdie «tadelte für eine hypothec einsetzen, und da die zeit ver-strichen , da ihm sein gelb sollte wieder gegeben werden, undkeine bezahlung erfolgete, bediente er sich seines Unterpfands,um die höchste gemalt an sich zu reisten , bemächtigtesich zu dem ende des Pfandes, und fieng daraus an, seinenMitbürgern beschwerlich zu fallen. Diese, einem ehrlichen undwohl-gesinnten bürger unanständige that, wurde nicht nach ver-dienen abgestraft, die bürgerschasst tractirte ihn gelinde, undein jeder that sein möglichstes, die stadt-schuld abzuthun, undda er nunmehro völlig bezahlt war, begnügten sie sich, ihn mithaab und guth aus der stadt zu jagen, , üb. XI.

Evagoras I. König in Cypern, gebürtig von Salamine,leitete seinen stamm von den Laciäis, und also durch Aeacumvon Jove felbsten her. Seine vor-eltern waren einige zeit, ehe eran die wett kam, erstlich durch die Phönicier ihrer herrfchafft zuSalamine, die durch Tencrum, den enckel Aeaci vom Telamo,ne, gestiftet war, beraubet, und selbige hernach den Persernunterwürfig gemacht worden. Wie nun Evagoras viel fürtrestliehe leibes-und gemüths-gaaben besaß, ereignete sich ihm eineerwünschte gelegenheit, seiner vor-eltern Reich, ohne jemandunrecht zu thun, wieder an sich zu bringen. Der Fürst, so un-ter der Perser schütz und ober-herrlichkeit Salamine besaß,wurde durch einen der vornehmen des landes (welchen Dwd.8iculus Abdemon einen Tyrer zu nennen scheinet) ums lebengebracht, und ward von eben demselben auch dem Evagora nach-gestellet. Dieser flöhe deswegen anfänglich.gen Solos in Etli-chen , kam aber bald wieder von bannen zurück, und da er nur50. mann bey sich hatte, zerbrach er ein klemes stuck vonder stadt-mauer, und gieng also auf den tyrannen in seinempallast los, schlug dessen viel stärckere garde, und jagte sie mitihm aus der stadt; worauf ihn dre burger, so inzwischen neu-tral geblieben, willig zu ihrem Fürsten angenommen. Dißgeschahe um ll. Ist. ;;s?- L° ;6z. vhmx.XLVli.».

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