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eub euc
* Eubule , eine junge Atheniensische tochter, welche nebst
Pasithea und Theope, ihren schwestern , von ihrem eigenen vot-ier , nach dem ausspruch des orakels, aufdie opstr-banck ge-liefert worden, damit durch ihren tod einer hungers-noty / da-mit Athen geplaget ward, gesteuret wurde. , var. bitt.
üb. II. c. 8> , üb. III. äe nsturs Leorum.
Eubulides, einMilesier und Vbiloloxbus, hieng der stetedes Euclidis von Megara eifrig an L-A ; 62t
L. L. rey. V. L. ;y;. Olymp. LV. Erfand m der Dlaieetlcverschiedene arten zu fragen und zu raiffnmren, sonder ich ge-wisse 8opbilmsts oder falsche vernunft-schluste, deren falschheitaber etwas schwer zu entdecken und zu erweisen war, darunterder 8or!:es und die Lersrine , oder der 8yÜ0Arlmus, wodurch-man einem beweisen wollte, das er Hörner auf dem köpf hatte,unter den vislcÄicis bekannt sind, zog sich aber dadurch derkoersrum Lomicorum haß , samt vielen spott-reden, auf denhals Er war aufAristotelem nicht wohl zu sprechen , undschrieb , wie Athenaus berichtet, ein buch wider denselben.
vits Lucliä. üb. II. , Loci.
265. Ein anderer dieses nahmens, sofern es nicht eben dieserist, hat das leben Diogenis Lynici geschrieben, welches Dioge-nes Laertius anziehet; wie nicht minder einige merckwürdigeumstände von der Verdammung SocratiS zum tobe. Di-s.in 8ocr. L LioZ. Lyn. *
Eubulius, siehe Methodius.
Eubulus, ein Athenienser, welcher sich auf die koelm Lo-wicsm geleget. Er hat sehr viel ärsmsts geschrieben, davonaber ausser wenigen krsgmemis nichts mehr übrig. Die nah-men davon führet Meurflus in feiner bibüorbecs Lttics weit-läuftig an. , bibl. Orsec. üb. II. p. 72;.
Eubulus, hat eine Historie von Mithra verfertiget, und ge-bencket ihrer Hieronymus. Auch hat Porphyrius hieraus ge-nommen , was er von Mithra in feinem Lommsmsrio von derNymphen - hole anführet. , äe Liü. 6r«c. üb. III.
x. 164.
Eucarpia, ist eine kleine stadt in Phrygien in Klein-Asien,allwo die trauben sehr groß und dicke wachsen sollen, daß manzuweilen an einer allein auf einem karren genug zu fuhren hat.
§c-7>z,a». äe urbib. Lc.
St. Eucharius', erster Bischoff zu Trier, soll einer vonden 72. Jüngern Christi gewesen, und nebst St. Valerw undSt. Materno von dem Apostel Petro, um das jähr ;o. in die-se gegend geschickt worden seyn, da er denn einer reichen witt,wen , nahmens Albanä, verstorbenen söhn soll auferwecket,und dadurch so viel erhalten haben, daß er eine kirche aufbauenkönnen. Man setzet hinzu, daß, als einige den vorsah gefas-st , ihn mitten unter der predigt mit steinen todt zu werffen,selbigen so fort die Hände erstarret, durch des heiligen mannsvorbitte aber wiederum zu recht gebracht wären. Der tag sei-nes todes wird von einigen in das jähr 66 . von andern aber 7.jähr weiter hinaus gesetzet. L«ce/. Oerm. lscr. k. I. L^ovr-.snr.
Irevir. lpec. bist.
* Eucharius, ober Eucherius , König der Alemannen,
oder vielmehr der Alanen, welche an. 409. unter Goars anfüh-rung über den Rhein gegangen, und sich in Gallien niedergelassen hatten, that an. 4; 5. dem Römischen BefehlshaberAetio in Gallien nützliche dienste wider die Itrmonios undBagauden, und erhielt davor die ihnen abgenommenen landean der Loire zu feinem antheil. vit. 8 . Lerm. II.9.
crir. Lai'vn. an. 419- §- 6 . Nr/e/Lrsnc. IV. x. 17 ;.
Von Bünaus Teutsche Reichs - hist. L. I. üb. II. xsg. ;; 9 -
leg.
* St. Eucharius, ein Bischoff des VI. Isecuü, welcher demvierten Lonciüo zu Arles an. 524., dem zu Carpentras an. 527.,dem zweyten von Orange an. 529. und endlich dem zu Vai-son, so 6. monat hernach allda gehalten worden , und dessenSt. Cyprianus von Toulon in dem leben St. Cäsarei von Ar-les Meldung thut, beygewohnet hat. Es ist erwiesen, daß die-ser Eucharius ein andrer ist , als der St. Eucharius Im§äu-nenü8, welcher in dem IV. Lculo gelebet, den doch ei-nige mit diesem vermischen. Hingegen kan auch nicht erwie-sen werden, daß dieser Ertz-Bischoff zu Lyon gewesen, für wel-ches ihn emlge halten , es scheinet aber, er sey Bischoff in derprovintz Arles gewesen; indessen hat man doch beyder lebensehr miteinander verwirret, und diesem sehr viele actionen zu-geschrieben , .welche lenem, und auch jenem einige gegeben, sodiesem zugehoren. ». Oyxr-ra», vits 8. L-elsrei sxuä ii/atÄ/s».sxc. I. bes soulcriptums äes Conciles ä'Lrles , äe Lsr-
pentW, ci'0r3N§e L ae VLiwn. in sei-
nem cstsloßo 8sn<stor. Imgaun. Lslüs Lbriüisn».
Lt-rWe» ksuün. illukr.
Eucherius , Bischoff zu Lyon , war erstlich ein reicherRathsherr, und begab sich nachmals m dle wüsten Lerins.Hierauf wurde er an. 414. nach Lyon beruffen, daselbst dasBißlhum über sich zu nehmen. Er starb an. 4?4. nachdem eran. 444. dem Cynciüo zu Orange beygewohnet. Er hatte zweysöhne, Solanium und Veranium, die ebener Massen die Bi-schoffs-würde erhalten. Seine schriften sind: Lxiltols xsr-Lne.tics äs Lomemtu ülunäi L steculsrit Lbüolbxbi« sä Valeris.
euc
»um Cognstum 1ÜUM; Lpiltols äs I-auste Lreml sau Vita so!^tsris, Lc. Man leget thm sonst noch andere bey , davonaber die Gelehrten zweifelhafftig sind. äs scrixt. co-oles. c. 6z. Ä/cra-r. exitt. sä8sIon. üb-t
c. 9. äe ltstu snimse. , xsneg. äe Lonor. Käs».
üb. II. ep. z. L in csr. eucÜJr. in cbron-
c. i;. äe vir. iliust». , in cbron. in catm.
c.i;9- /*gAevr'«.Laro». ^o^«,,äe Lut-
ÜM. üb. II. c. 17. OsU. Cbrili. tom. I. x. 29;. 294 -
, in auötar. äe scrixt. eccl. , in bist. üttcr.
x. 2?8>
Eucherius , zugenannt der jüngere , Bischoff zu Lyon«Ob er sich gleich in eine gruft bey dem ufer des fiusses Durancrverstecket, so suchte ihn dennoch die Geistlichkeit hervor, urwmachte ihn zu ihrem Bischoff. Er wohnte an. 5 24. dem Lonc>-üo zu Arles, und an. 529. einem andern zu Orange bey. IMwird die Listoris kaüionis S-MuricH L sociorum Msrtyrum te-xionis VbebX-e zugeschrieben, so bey dem Snrio sä äiem 22.sepk. zu finden, und von Petro vtevartio auch besonders rimdessen anmerckungen heraus gekommen.inäic. 88. üusä. p. 227. 6sll. Lbriii. toM- ^
x. 296.
Eucherius, Stiliconis und Sirenä sohn, war ein Heydtund Christen-feind. Sein vatter, welcher mit den Barbar»ein bündnis aufgerichtet, und deren eine grosse menge in Italic»gezogen, bemühete sich, diesen seinen söhn zum Kayser zu ma-chen , und Honorium vom throne zu stürtzen. Allein da je»»vorhaben an den tag gekommen, wurde Stilico zu Ravenn»an.408. getödtet, und Eucherius bald hernach zu Rom stran-guliret. üb. V. in cbron. Siehe St»»»"
con.
Euchiten, siehe Messalianer.
ein Wort, so in der Griechische»kirche gebrauchet worden, worinnen die Liturgie dreiAkirche, und die gebäte und formuln, deren sie sich bey ihremgottesdienst und sacramenten bedienet, enthalten sind. Es die-net ihnen also anstatt des Riruslo der Römischen kirche, wor-aus sie auch ihre Messe halten. N. Simon hat in einem sem"bücher in acht genommen , daß man zu Rom unter demPapst Urbano VIII. eine Versammlung der vornehmsten Ikeo-logorum in Europa gehalten, worinnen man dieses buLim-logmm oder kitusle der Griechischen kirche auf die probe E-tzet und examiniret hat. Der k. Morin, welcher gegenwär-tig gewesen , thut in seinem buch äs Oräinstionibus dem»auch an verschiedenen orten Meldung. Die meisten Kirche",Lehrer, welche an die scholastische lehre gewöhnet waren»und glaubeten, es müste sich alles nach Rom richten, wäre»damals der meynung, dieses Agenden - buch sollte nach ve»'Römischen Kiwsls eingerichtet werden, und hielten die »rw,wo es davon adgieng, für lauter ketzereyen, und die Haltungder sacramente nach dessen anleitung für nullitäten. Holmnius aber, Leo Allatius, der k. Morin und andere, welche"wahre gelehrtheit besassen, und den rechten gottesdienst »ich"dergleichen ceremonien sucheten , widersetzten sich der veroammung dieses üimsle. Sie bewiesen ihnen, daß es mit dem malten Griechischen kiwale, und den gebräuchen der Griechumekirche vor dem lcbiimste Photionis überein komme,folglich könne man dasselbe nicht verdammen, so man aE'nicht wolle die gantze alte Orientalische kirche verwerffen. ,-E,ses bucbologium ist zu verschiedenen malen zu Venedig-stGriechischer spräche aufgeleget worden, und in vielen gron^bibliothecken finden sich manuscripte davon; die beste undkommenste edition aber ist diejenige, so der k. Goar zuGriechisch und Latein hat publiciren lassen, worbey schonif-,,ten und die nöthigen Vermehrungen anzutreffen sind. ^Goar, (Johannes). ^
LVLMil, ein Ritter-orden, welcher um das jähr 722. dWden König Garsias Ximenes von Navarra soll aufgecE.worden seyn. Für das ordens-zeichen giebt man ein row -creutz an einer kette aus. Allein es ist mehr als gewiß, Ubiß alles ertichtet, und kein Ritter-orden vor dem ^2.hundert aufkommen ; daher auch dieser vrden von den oeoscribcnten Übergängen wird. ^s/^. ,
Euclidcs, ein kbilolopbus, war von Megara gebM»»dahero seine Nachfolger Negsrici genennet worden.solche begierde, feine angefangenen studien unter dem Sv"z,zu Athen fortzusetzen, daß, da er wegen eines harten verv",so die Athenienser wider die von Megara ausgehen ließe» Esie sich zu Athen würden betreten lassen, sich ohne aussern^Abens - gefahr nicht in diese stadt wagen börste , erdennoch fast täglich dahin begab, obschon ein ort a»' ^,20000. schritte von dem andern entfernet war, und inm»daß er jeweilen bey nacht sich zu Athen einschliche, und n»»l ^er einen theil der nacht Socratem gehöret,sich Vortage wreo^davon machte. Diß geschahe ums jähr der weit er
4,2. v. L. ,22. Olymp. ÜXXXVII. I. Gleichwol w'^st,o-Socrati in seiner lehre so wenig nach, daß er an statt»"ral , vielmehr die disputir - kunst empor zu bringen 1Er war darinnen sehr heftig, fo, daß er immer ein» ^clusion auf die andere setzte, ohne solche durchbeweisen. Man kan keinen eigentlichen abriß von