Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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diejenige, weiche er von dem höchsten«^Eabt , rst gleichfalls schwer zusammen zu bringen. Er!UEe dieses bald die klugheit, bald GOtt sechsten; baldgemuthe, und läugnete alles dasjenige, was diesemals öEtder seyn. Er hat sechs Unterredungen verfertiget,^ ' ^sinprism, jkfcbinsm, kkosnicen, Lritonem, öicibis.

Lmmorium. Seine schüler sind nicht aus der art ge-tiahi.n ». Eubulides hat allerhand soplristnsts erfunden, dererden nur aus den schönen nahmen erkennen kan , als:den nMer , der betrüger,.der geschleyerte, der gehörnte,rene» x ^ Sein schüler Alexinus, hat von seinen zäncke»ein ^ beynahmen LIenrinus überkommen. Diogenes,das -«er schüler von Eubulide, ist vor Verdruß gestorben,ili^i, ^ dialectische frage, die ihm Stilpon vorgeleget,jii/s.Mkch auslosen können. in ipf. vits

tre Istensßü, Lsfsub. öläobrsnäini L kübnii snno-

, lib. II. n. 47.; < 7 r'oena, scsä. guLst. Ich. II.;v.,, lib. VI. c. 10.; in Logic. c. ;. p. 40.

rellex. sur Is Logiguo n. z. p. 172. *

,6v clides, ein berühmter Nstbemsticus, welcher -I. öl.lem^i 0-100. Olymp. oxx. zu den zeiten des Königs Pto-rnit n §> in Egypten schon bekannt gewesen. Er muß nichter in.« ? Euclide von Megara vermenget werden, von demmüms wegen der zeit als der absonderlichen studien und qe-vul «»werzungen unterschieden. Dann gleichwie jener ein disci-Socrate war, also ist dieser jünger, als daß er desriia UM, (welcher ein zuhörer Eudoxi, und dieser Plato-wul gewesen,) hätte seyn können. Über dieses liebeteoen ^ zanck-philosophie, und erlustigte sich an spitzigen frä-sest « bser aber war eines Killen gemüths, und hielt mehr vonM-üu mundeten Wahrheiten. Er war der erste, welcher diescbiN-watic zu Alexandrien, daraus nachgehends so viele ge-gefans, Banner in dieser wissenschafft gekommen, zu lehren an-Seine schriften werden noch heut zu tage in dergest-k-hMatle so hoch gehalten, daß sie in derselben zum gründtowm,iveeden. Man leget ihm aber folgende bey : Llemen-dria wiewol von den 2. letzter«, Hypsicles von Alexan-

auüore angegeben wirb; ferner Dstorum lib. I.; In-^"onem Dsrmonicsm; 8e<stionem Lsnonis ölustci; Lk-e-ltzan ' Optics; Lstoptrics; äs Divilionibus üb. I.; welcheseja°«M ln Latein hak, und noch davon zweifelt, ob es dasWen . n styso die Alten dem Euclidi zugeschriebenäs sO. lorilinatum üb. III.; Locorum sä 8uperüciem lib. II.;

^ planir lib. II.; äs Kations äcprekenäenäi ksrslo-lvkr-n ' vicioL? Lrgumentstionea, welche letztere aber ver-lib IV ^^angen : endlich ksllscisrum lib. I. und Lonicorumlib. VIII. c. 12 ; 6e/»er. in bibl.

^' ,boI. ölstüemst. lib. I. in Prolog, sä kucliä.

,, unron. östronom. k. II. koFmr, äs lVIstbsm. c. ;r.* ^ oäit. Lu^Iiä. Oxon. in kol. *

Deln^^atides, ein König der Bactrianer, gerieth mit demsolchem w, Könige in Indien, in krieg, und wurde endlich vonivo 60000. man belagert; allein er machte solchem mitW er "Ü. seiner leuthe durch stete ausfälle so viel zu schaffen,Indien weht allein in dem monate abziehen, sondern ihmsey, ",/ach nachher noch darzu überlassen muste. Jndes-seinem - eo aus Indien wieder zurück kam, wurde er vonglich, y-«Senen söhn auf dem wege hingerichtet, welcher nichtper unk- wagen in dessen blute tummelte, sondern auch den cör-

р. oegraden hinwerffen ließ. Ä/aLo, XI. x. 784. logg. XV.

-p o- , XLl. 6. n. r.

4;s n^tNem, ein ölatbematicu», florirte L. öl. ,548- ö. L.bey in > 0 -^ 8 . Olymp. LXXXVI. Er trug vieles dem Metonie„nx' /emen sonnen, anmerckungen, und folgte ihm in seinemlqyf d^^eriäe oder cyclo von ly. jähren, wodurch er denbeyde n.,,lormen nach dem lauf des monden einzurichten , unde. 7. .cher einander zu vereinigen versprach. lib. X.

с. lib. III. almag. IVo/Ä«, äs ölatbem.

Könia?« ^tdas, ein söhn Archidami, und bruder AgiS desivelch-« .on Lacedämon, folgere seinem bruder auf dem thron,?llerankä" der Macht mit Anttpater, einem der Generalender exn/ umgekommen; dieses treffen fiel in das erste jährhakte eim.» Olympias , ,24. jähre vor Christi geburt. Erw LaceU«bnckel des nemlichen nahmens, welcher auch KönigMas kUwu gewesen. Über diese 2. ist noch ein anderer Euda-, ."gWt, so auch von Lacedämon war, ein bruder Phe-^lym,,j °olcher von den Lacedämoniern in dem krieg wider die^lerwek..-?.w dnttenjähr der XLIX. Olympia«, zum Gene-..« worden.

k>e dtt demius / ein Griechischer scribent, beschrieb die histo-- ^erkunst" worinnen er von den neuen erfindungenZ'obet. M von den berühmten MroloZis einige Nachrichtk wes nabm-«^ wn haben oft von ihm und von einigen andernbricht verlan^n^^-n (-welches diejenigen, so hierüber bessern.^des ersten k/«^'wlero und Voßio, in der Kibliotbe-u»d äs und beym andern lib. III. äe WIor. OrLsis Lc.nachschlagen können.

^ayea ,n Andreas) ein Iesuite, war von

ver msul Candta gebürtig. Er studirte zu Rom,

und lehrte nachmals die Philosophie und Theologie zu Padua.Der Papst Urbanus VIII. gab ihn dem Cardinal Bellarmino ,der als Gesandter nach Franckreich grenz , zum geführten mit.Er starb an. 1625. verschiedene schriften nach sich lassend , als:Lastigationem Lamberti Lansei, äs önti-Lbriüo lib. III.; Lon-kutat. ömi-Loroni; kekMarionem kxerciratior>um Lakauboni,sonderlich auch eine schutzschrift des Iesuiter-vrdens wegen de-nen ihm zugemessenen gefährlichen meynnngen und anschlügenwider die Fürsten , so dem Papst durchaus nicht gehorchenwollten , welche Js. Casaubonus in dem weitläufigen brief anFrontonem Ducaum gar scharf durch die Hechel ziehet rc.Einige wollen dafür halten, daß er zu Paris das buch verfer-get, welches allerhand fachen wider den Konig und den Staat insich hält, und den titul führet : öämoniti» sä keßem Luäo^vicum XIII. Die schreib-art dieses Manns ist überaus scharfund giftig wider seine gegner, und sparte er weder schelt-«vorte noch Verleumdungen. <7g/««L. epist. sä kröne. Ouc.KEöe, äs lcript. 8ociet. ^eku. ^/,>^r«,äe 8cript. stec.XVII.^c.*

* Eudisten, ist der nähme einer gewissen Congregation «veltslicher Priester in Franckreich, welche von Johanne Endes ,einem bruder des bekannten Französischen geschicht-schreibers,Mezeray, gestiftet worden. Derselbe war zu Rye unweit Ar-qenton, den 14. nov. an. 1601. gebohren. Er studirte anfangsbey den Jesuiten zu Caen, und begab sich an. 1625. in dasOratorium, welches er aber nach 18. jähren wieder verließ,um sein vorhaben, eine neue Congregation anzufangen, best»ungehinderter ins werck zu richten. Ungeachtet aber seine absich,ten nicht verborgen blieben, und ihm auch dahero von den ks.tribus des Orstorii verschiedene Hindernisse in den weg gelegetwurden; so brachte er es doch dahin, daß seine Congregationzu ansang des jahrs 1644. von dem Blschoff zu Bayeuxgutgeheißen und bestätiget wurde. Er starb zu Caen den 19.aug. an. 1680. und hinterließ ein buch : Is Devotion <L I'Oist-ce äu Losur äs Is Vierte, welches an. r6;c>. zum ersten malheraus gekommen. Gedachte Congregation wurde anfänglichzu Caen angerichtet, und hat sich von dannen in verschiedeneprovintzen von Franckreich, insonderheit in Normandie aus-gebreitet. Ihr Vorsatz ist, junge leuthe zum dienste der kircherrvorzubereiten, /.e Lo»K, bibl. bist. p. 89». äs reb. säcum pertinsnt. /Äe«r,orig. äs Lssn.

Eudo, oder Endes, oder Odo, Graf von Paris, warein söhn Robert« I. zugenannt des tapfern, und beschützetean. 886. die stadt Paris wider die Normänner, mit solchertapferkeit, daß sie nach einer zweyjährigen harten belagerunägenöthiget wurden , vergeblich abzuziehen. (s) Hierdurchsetzte er sich in solche Hochachtung, daß, als Carolus Lrsk.lus zu ende des jahrs 887. von den Ständen des Teutsche«Reichs abgesetzet worden, er von den Französischen Reichs,Ständen an. 888. zum König von Franckreich gemacht wur-de , jedoch bezeugte er selbst, daß er nur als Vormund desjungen Printzen Caroli Limxlicir, der aus dem Königlichengeblüte war , regieren wollte, (b) Einige haben deswegenihn gar nicht unter die Könige in Franckreich gerechnet; esist aber gewiß, daß er König gewesen, (c) Gleich zu ansangseiner Legierung verglich er sich mit Arnulpho, den die TeutschenStände nach Caroli Lrssti absetzuna zu ihrem Könige gemacht,und renuncirte ihm zu gefallen auf allen anspruch an Lothrin-gen , und die Italiänischen länder. (ä) Er zog hierauf widerdie Normänner, und erlegte ihrer bey lyooo. (e) Nach ei-nigen jähren aber thaten sich grosse jalousien des Adelswider Eudonem hervor, die endlich dahin aussthlugen, daßeine grosse partey an. 892. Carolum 8imxlicem zum Königmachten, (siehe Carol. 8üm>l.) Aber Eudo »var diesem nochzu mächtig, und ob gleich Carolus von Arnulpho in Teutsch,land souteniret wurde, konnte er doch nichts ausrichten. End,lich aber nöthigten die grosse einfälle der Normänner, denenCarolus 8imxlex beytreten «rollte, Eudonem , daß er mit Ca,rolo an. 896. friede machte, und zwar so, daß er das stück vonFranckreich von der Seine bis an die Pyrenäische gebürge vorsich behielt, und den rest Carolo überließ, den er auch in sei,nem theil vor seinen Souverain erkannte, (f) Bald hernachan. 898. den;. jan. starb Eudo zu Fere in der Picardie, vonTheoderada, seiner gemahlin, Arnulphnm nach sich lassend,welcher den titul eines Königs von Aquitanien angenommen,aber bald darauf gestorben. (Z) (s) ^0, äs obliä. ksristsp. , tom. II. p. 499. (b) sä sn.

888- 5- ker» vrvr /Vavr'ac. (c) cri-

tics in Lsron. tom. III. sä sn. 888- n. z. 4. p. 749. Dan,/, bist.äs krsnce tom. I. col. 86r. (ä) zpVttee».

ä. s. 888- (e) ö/ees«/. L Ktz//. sä

sn. 889- segg- ^^0, lib.II. äs obliä. ksrist. (s)sä sn. 892. logg. bist. kbemenst (g) ^«««/. ö/e-

, sä sn. 898- Vita K , üb. H.

Eudo, Hertzvg von Aquitanien, wird für einen söhn Berstrandi, Herhogs von Aquitanien, und St. Hubertt jüngstenbruder gehalten. Er machte sich die innerlichen Unruhen inFranckreich, und der Saracenen einfall m Spanten gar wohl zunutze. Denn er bemächtigte sich nicht allein der provintz Aquita-nien zwischen der Loire und Garantie, sondern auch des ganvealandes von Toulouse und Üsez. Er setzte sich dadurch mgar grosses ansehen, so, daß der Konig Chilpericus U. von

Hh 4 Franck-