Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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^ i^er tochter Placidia , auf der Kayfer Mar-sxr'jl ""v Leontii verbitte , wieder nach Constantinopel zurück

d-jEudoria, war eine tochter Kaysers Valentiniani III., undAn"j.^^uoentio, einem söhn Aetii, zur gemahlin versprochen.

"üchdem ihr vatter an. 45;. durch Maximum umge-w.N worden / nöthigte sie dieser, Palladium zu heurathen.

Üe aber nebst ihrer mutter und schwester nach Afti-cus fangen geführet worden , vermahlte sie König Genseri-«ftmem söhne Hunerico. Dieser nun war der Zlria-^erey zugethan, welche sie aufs akerheftigste hassete,ricnn. ihren gemahl, nachdem sie ihm einen söhn, Ulde-sie 1 k!' Abohren , gar verließ, und nach Jerusalem flöhe, daill, lebens-zeit in Heiligkeit zugebracht. Xrcexl-o»-.

M.Eudoxia, Iftasremdolitilla, eine gemahlin des GnechirUnsers Constantini Ducä, ward nebst ihren söhnen vonikm ^e» auf seinem todbethe zur Regentin verordnet, muste^ Üblich versprechen, nicht wieder zu heurathen, auch>eme verschreibung in des Patriarchen Hände stellen.gW "uigen monaten aber vermählte sie sich mit Diogeneuni^no, den sie auch zum Kayser machte, nachdem sie vorherk> »r, vorwand, daß sie einen Vetter des Patriarchen eheli-tz» "sollte, die Handschrift von demselben zurück erhalten, und" lyrem eyde war losgezehlet worden. Als aber Diogenesche'n den Saracenen gefangen ward, und die Grie-

^"-^'chaelemDucam auf den thron setzten, stieß derselbe sei-l-^Utter Eudoxiam in ein kloster. Sie war eine ge-

vcre Dame, und hat unterschiedene schriften verfertiget: alsin heroischen versen; -----e ^

, in ungebundener rede;

" 1, und Isv,«, Violarium, oder LoIIeÄio fxiila varii argu-alphabetischer ordnung, welches in der berühmtenvlvertlsthen bibliotheck im manuscript liegt. Beym Bandu-y zci -mtigg. Lkol. x. 8 l 8 . leg. und Fabricio bibl. 6r.587. legg. findet man eine Verzeichnis, wovon jedes7«il handelt.

eine gattung ketzer, welche von Eudoxo, demsi° 77^kchen von Antiochia und Constantinopel, hergekommen;A-^en eine gattung Arianer, und zwar von der secte derdem An und Eunomianer, und behaupteten, daß der Sohnund AKer nicht gleich, und aus nichts erschaffen worden,Hz" folglich eine creatur des Vatters sey. XEl. 76.

EUdopius, ein Arianer, war ein söhn Cäsarii, so unterhi^Mani Verfolgung den Märtyrer-tod erlitten, gebürtig von, einer stadt in Klein - Armenien. Er war anfangs

dmw if zu Germanicia, und nachmals an. ;;s. zu Antiochia,lvvi-n ^ aber auf dem Seleucischen 870060 wieder abgefetztAllein zu ansang des jahrs ;6o. beförderte ihn derKell-!,, ^usiantius zum Constantinopolitanischen stuhl, aufeinen A ^ H' iahr gesessen , bis er an. ;?o. zu Nicäa, da erer ? Blschoff ordiniren wollte, gestorben. Im übrigen warArianern zugethan, und nachdem er des Sophistenu>it d aricfe gelesen, den 8smi-Arianern ; hierauf hielt er eSUickil ..^aomaük! , und hieng sich an Aetium, lviewol er auchHof" «ut diesem in allen stücken gleichen sinn geführet. Manl>vli hkiit zu tage von ihm ein stück einer rede, welche erBon Menschwerdung des Worts GOttes gehalten,lih ' 'hm werden seine Nachfolger Lucloxü genennet.lj^ 6- ? 7 - 4). A lib. IV. cap. 14. lib. IV. cap. 2.

z.. 0.8. LH,, in voceLuäox. L. L. zu.

I ;66. ;7v. L 7 «ve, bist. litter. k. II. p. 44.vdes^oxus von Cnidus, Aeschinis söhn , lebte in der ein.,a^ch Eusebii bericht, in der XLVII. OlymMäs, undhq^.'Werlich in der Mathematik wohl erfahren. ArchytasÄed;.' m der Geometrie, und Phtlistion von Sicilien in derster unterrichtet. Er that nebst Platone, seinem lehrmei-ke»!,reise in Egypten , um die gelehrten leuthe daselbstsein)«. ^ lernen , und als er wieder nach Hause kam, gab er«ick ./iMen vatterlande gesetze; desgleichen, verfertigte erUnss IlZterschiedliche schriften von der Astrologie, Geometrie^ v-Morst, als 06 iasri 6 a; stmbitum IsrrX, Lc. und starblih s. 4 vi. OIvmp. LVlI. Owe. in ipstus vita.

l>ih, ' sto clivinnt. lib. IX. XIV. L XVII.

L. 24. c?k»/ss,rr. 6s sie nntal. c. iF-

Hist. 6r<ks. lib. I. c. 6. x. 28.

8e>vjssd-OHoXss8, hiessen zu der Römischen Kayser zeitenMren i^^ettul, welche diejenigen bekamen, die auf der postsey «...sollten. Sie musten solche von dem Kayser oder des-^tere^dEen bedienten und Gouverneurs in den prvvintzen^iid ^^den haben, sonst wurden sie gleich angehalten. EsOlsten demselben bezeichnet, wie viel sie Pferde haben^ns>!!p«"d ">ie lange. Die Magistrats - Personen, als kro-kaben ' kr°-prLtors8, krexbelss <Lc. weil sie selbst zettul aus-ser Cann .s" ldnll frey, ohne daß sie solche haben musten;* <u ^itantinus ivi. brachte dieses ab. Kehren«,, 6e VÜ8 milit.

ist , (Iacobus) ein Französischer Vkeolo8U8, war

Se gebohren. Nachdem er zu Nantes eini,

ideit An?.Ibetorlc gelehret, ward er Pfarrer zu Soulerre ohn--^ugers, da er denn tue ze>t über, welche ihm von seinen

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amts-geschafften übrig blieb, vornemlich die 6c>nsilia, wieauch die karres und das sus Lanonisuin studirte. Hierauf be-kam er erst die stelle eines Lsxicerii oder LborreÄor an der ktr,che äs la Irinits zu Angers, ward aber nicht gar lang her-nach Pfarrer zu St. Michel äu stertrs in eben dieser stadt,und an. 1620. LsnomLus an der Haupt-kirche, ingleichen desdamaligen Bischoffs Wilh. Fouquet Groß-Vic-rrlüs. auf des-sen beseht er auch das Lrevmrwm und kiw-sts reformiren mu-ste. Als nachhero Carolus Miron dem bemeldten Btschoff suc-cediret, welcher mit dem Dom-Capitul einen ordentlichen Pro-ceß angefangen, nahm er die Vertheidigung dieses letzter» aufsich, und beantwortete die factums dieses Bischoffs mit beson-derer geschicklichkeit. Wie aber endlich Claudius 6s Reuil die-sen sitz erlanget, machte er sich bey demselben so beliebt, daßer nicht allein die aufsieht über alle Nonnen-klöster in der gan-tzen vicLce8 bekam, sondern auch hiernächst alle wichtige ge-schaffte durch seine Hände giengen. Er starb im dec. an. i6;i.und hinterließ eine schöne bibliotheck, welche er den Jesuitenzu 1 a Fleche im testament vermachet. Seine schriften sind:6e krocsistonibus Lcclelialiisis über, 6e reÄa plalleruli ra-rione ; Iraits 6es Lxcommunisations iL IVlonitoirsx; und Lpi-üola Lapituli iln6egavsnsi5 pro 8. ftenaro Lpilsopo , worinner die gemeine und von Launojo bestrittene mevnung, als obder H. Renatus 7. jähr nach seinem tobe wieder auferstanden,zu behaupten suchet. Dr, IV«, bibl. 6es aut. ecslef. Mcerore,mem. tom. XIV. /.e c7/^c-, bibl. 6e Xicbsler.

Evelthon, war König zu Salamine in Cypern, welcherwiederum auf seiner vorfahren thron erhoben wurde, nachdemsein geschlecht desselben «0. jähr lang entbehren müssen. AlSPheretima, Batti des Königs von Cyrene in Libyen wittwe, ihnum hulfersuchte, sie wieder auf ihren thron zu setzen, von wel-chem sie ihre Unterthanen herab gestürtzet hatten, ließ er ihr einespindel und emen rocken prasentiren, dadurch sie zu erinnern,daß dieses sich besser vor sie schickte, als eine armce. 7/^oal. lib.IV.

* Evelyn, (Jo.) ein Engeüänder, hat in solcher sprächeHillary ok tbe ;. late famous impostora, Londen 1669. in 8»Oitcurlum 6s Lrkoribus ftlvsstrikus Lc. ib. 1664. 1r. 6särkoribus trugilsris, ib. 1666. Lalen6srium Horteule , ib. ka-rallel of tbe ancieM LrLbjteÄurs vitb tke mosterns, ib. 1664.a metrieal verlion an6. notes on bucretius bis ürst boocb 6sHerum Xaturs, ib. 1656. in 8.

Evemerius, ein Epidaurischer abgott, siehe Telesphorus.

* Evenor, ein geschickter mahler der alten zeiten, lebte umdie XL. Ol^mp. etwan 420 . jähr vor Christi geburt. Er warder vatter und zugleich der lehrmeister des berühmten Parrhasii.

entret. lur les vies 6es ksintres.

Evenus, ein fluß in Aetolia, welcher anjetzo, wie Niger be-richtet, Fidari oder Phidari genennet wird, aus dem berge Calli-dromo entspringet, lind endlich in das Ionische meer fällt, nach.dem er durch die stadt Calydon geflossen. ?/br.?eo/e»r. Le.

Evenus I., der 12. König in Schottland, fuccedirte sei.nem vetter Dursto, nachdem vorher» die vornehmsten in ihrerVersammlung darüber gestritten, indem einige sich auf die altegewohnheit beriefen, da man allemal einen aus Fergi stamm er-wehlete; andere hingegen verwandten, daß, wenn sie einen ausDursti geschlechte zum Könige machen würden, dcrselbige entwe-der dessen bösem exempel nachfolgen oder aber seinen tod rächenwürde. Allein weil Evenus sehr beliebt war, sowol wegen sei.nes guten lebens, als auch wegen seines freywilliaen exilü undelendes, in welches er sich aus haß gegen Durstum begeben ;so wurde er, ohngeachtet er Dursti bluts-verwandter war, aufden thron erhoben. Man sagt, er sey der erste Konig gewesen,welcher den eyd der treue von seinen Unterthanen gefordert, da-mit er die unter voriger regierung höchst verderbte sitten der ju.gend verbessern möchte. Er brachte sie also wieder zu der vorigenMäßigkeit im essen, trincken und kleidung, und handhabete imgantzen Reiche recht und gerechtigkeit. Er half den Picken wi-der die Britannier, und nöthigte diese, die flucht zu ergreiffen,und ihre deute im stiche zu lassen. Nach diesem verordnete Eve.nus gewisse Richter, die an statt des Königs umher reisen, undeinem jeden zu feinem rechte helffen sollten. Dieses war der ersteUrsprung der sogenannten kreiS-gerichte in Schottland. Des-gleichen verordnete er gewisse so genannte Inkonnarores, diejeni»gen, so etwas verbrochen, vor geeichte anzuklagen. Allein daer die hieraus entstehende ungelcaenheit sahe, wurde dieses amtbald wieder abgeschaffet. Endlich starb Evenus im 19. jähreseiner regierung, und im 76. vor Christi geburt. ««sba»«-

, bist. 8cot.

Evenus II., der 14. König in Schottland, fuccedirte Gillo,welcher wegen seiner üblen regierung war vertrieben worden?verfolgete ihn bis in Jrrland, und schlug ihn daselbst durch sei-nen General Caduallum, wobey Gillus in einer hole angetrof-fen, daselbst getödtet, und sein Haupt zum Schottlandischen Ge-neral gebracht wurde. Nach diesem vermählte sich Evenus mitGeti, des Pictischen Königs tochter, und wurde sodann durcheinen ausfall der einwohner der insul Orkney beunruhiget?schlug aber dieselbigen mit ihrer grossen Niederlage m die flucht.Ihr König Belus entleibte sich. selbst, weil er vermeynte, daßer kein quartier bekommen wurde. Nachdem dieser krieg zuende war, bauetc der Konig zwey marck- städte an bequemeörter, nemlich Innerlothy und Innerneß an schiffreichen flut-

sen;