Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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w von stiiier künstlichen arbeit. Darunter ist auch ei-tafel, auf welcher der Adel und der Kriegs-Rathund, stadt gemahlet ist. Die Personen sind in lebens-grösse,anen so vieler kunst ausgearbeitet/ daß wann man

würd-- sts gemählde von ihm hätte, es schon genug seynder Mahler ^hmen zu verewigen. Houbrakens leben

Ma Everdintten, (Johann von) ward zu Alckmaer gebohren,6>j ein sthr geschickter mahler, trieb aber diese künst mehrbn/.'"er inst, als um seines Nutzens willen, weil er ein amt«-« ^s welchem er schon leben konnte. Houbraken.era« verdon, (Sylvester äs) war Cantzler in Engelland, als«wtöum Bischofs von Carlile erwehlet ward, welchessieb ^ aber erst den ?. febr. folgenden jahrs antrat, weil erHack-An seiner vorgeschützten unwürdigkeit, die er sich her-1e>, ,?"/tlich vorrücken lassen muste, nicht eher dazu entschlies-ui-, L""se. Denn als er an. 125;. die bittschrift an den Kö-.xeuncum III. nebst andern Ertz-und Bischöffen unterschrie-W künftig die geistlichen ämter mit keinen fremden undKäni?"aen Personen besetzet werden möchten, führte ihm der»nit ki sonderlich zu gemüthe, wie er selber zum Bißthumdar,. !>aoausttzung vieler anderer gelanget, die weit würdigerd-?'Mestn, bedeutete ihm auch, er möchte dann dasselbe wie-rnack- eten. Allein der Bischoffließ sich nicht so treuhertzigalA^U/. muste aber dennoch in dem darauf folgenden jähre,Und rmuthigen Hengst ritte, der ihn herunter schmißLnw. .rate, beydes amt und leben verlieren. 6'o^-E. äs

, ein zunähme, »velcher eigentlich einenWörter bedeutet, und vielen Fürsten und Konigen gegebendelck- 'L wurde anfangs nur den Regenten beygeleget,Sen^° wrem volck eine besondere güte bewiest», oder ge-htzt„en aottern sonderbare ehrerbietung bezeiget, in welchemckuna. Priester, aus danckbarkeit für die gethanen schen-herüW uo mit diesem nahmen beehret und belohnet haben;Se>wm a»urde dieser beynahme von denjenigen Printzen an-Mauren, st sich von andern, die ihren vornahmen auch ge-bch LrU unterscheiden begehrten. Die Könige von Egypten ha-uen nis den vornahmen Ptolemäus geführet, und darbey ei-Luei^r den andern zunahmen angenommen, der dritte hießterick^wsj, um sich von seinen vorfahren und Voreltern zu un,ttzWAu. Die urfache war, daß (wie es St. HieronymusBad»/ da dieser Fürst einen kriegs-zng in Syrien und nachrück (v? gethan, unter anderer beute, die er gemachet und zu-

auch die heil. gefässe 'und götzen, so chemalsrcn ^ Mltsich in Persien genommen, und die Egypter de.

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sie Lroßbauch. Er war der siebende König, und der schlimm,

7? Egyptischen Königen , und wollte dennoch Luer-spöss/x'/rissen. Aber die von Alerandria hiessen ihn zum ge-tcr, oas gegentheil, und zivcwKakergetes, das ist, übelthä-keil-i, Mn stluon erschrecklichen und unmenschlichen grausam.Eyrie», Er verübele. Unter andern haben auch die Könige inselben n/AsEU zunahmen Luersetes sonderlich qesuchet und dem-Meisi-p "Erworben. Da sich die Römer über die Griechen"errilick-A^Ehet, gaben diese den Römischen Kaysern denden zu«?, "tul, und auf vielen alten müntzen siehet manTürlien dmen Lusrgstes sonst vielen andern Printzen undgegeben. Siehe ptolemäus. 8x0». curios. »n-

Aum^rhelmus, oder Evershelmus, war anfangs Abt vonE M Hennegau, und nachgehends von St. Peter äsKavN M Gent. Er lebte in dem XI. t-cMo zu den zeitenPa„«A Henrici des schwargen, und schrieb das leben St.ür».^m8, welches Surius bey dem r;. jan. anführet. 0 «-lo^ipe. eccl. , äs blili. l.3t. lib. II.

gebn^bdm, ( Johannes) ein Franciscaner-Mönch, voneine Engelländer, lebte um das jähr i;;6., und hatBisch 1 »^chnung, ferner eine Historie von den Konigen undNiUUn seines vatterlandeS, nebst andern tractaten mehr'Mteben. ^ »ill. Lüt. lib. II.

( Sir William) hatte seinen zunahmen von derMlitmM ^°ee in der Engelländischen Grafschafft Bück, und»n einem jünger« söhne des Barons von Werkwork

laher ^/eafschaffr Northumberland her. Er wurde im 18.des c^nWerung Henri« VIII. zum Cabitain der stadt undvssentk ck. ^erwik an der Tweed , und darnach, krafft eineseben ek,A Edttts zu Westmünster den 24. febr. im.2;. jähreZwacke Emeldter Legierung zum Baron dieses KönigreichsOpfern ältesten söhne Ralph wurde wegen seiner

Zellen///Hutzung des orts Scarborough-Castle wider die re-Neien . ^E'che ihre empörung die pilgrimschafft der gnade tren-nn /"Eh wegen seiner an den Schottländischen gren-w!k so M/ drenste durch den rath des Hertzogs von Nor,würd, land geschencket, als er von den SchottländernW»»n inAErn können. Er gieng sofort mit ohngefehr 40--0.wn qesck^Ehvktland , wurde aber von dem Grafen von Ar-l/s star? An und getodtet. Als sein enckel William erb-ten. A der tttul auf George Evre, seinen anverwand-aber auch -«eser George an. 167». noch unverheu-

rathet starb, fuccedirte ihm in feiner würde sein bruder

Ralph. Lr/Käa/e- , 83WN3ZS.

Everschop, ein kleiner bezirck landes von 6. kirch-spielenin dem Eiderstedischen des Hertzogthums Schleßwig , an derHever gelegen, davon es auch den nahmen hat. Danck-werths beschreib, von Schleßwig und Holstein, k. I. c. 1;.

xgg. l?2.

Everwinus, ein Teutscher Mönch von der Congrega«tion zu Cluny, war zu den zeiten des Kaystrs Conradi 8»-lici in dem XI. üLLulo berühmt. Er hat das leben St. Si-monis beschrieben, welches Surius auf den i. jun. anführet.

, cbron. Hirüwg. r»n. 1020.

Evesham oder Evesholm, ist eine marck-stadt in Wor->cestershire, allwo eine brücke über den siuß Avon gehet.Sie wird nächst Worcester für die beste in der gantzen Graf-schafft gehalten, hat 2. oder z. kirch-spiele in sich, treibet guteHandlung, sonderlich mit strumpfen, und hat das recht, ».Deputieren zum Parlement zu schicken. Sie wird von ei-nem Major oder Bürgermeister regieret. Das thal, welchesvon dieser stadt seinen nahmen bekömmt, verdienet wegenfruchtbarkeit seines bodens, der korn-doden in derselbigen ge-gend gencnnet zu werden. in cbe-nr. Aa§n. kricnn.

, ein gewisses volck in 6-älia IrLnsxaärms,welches vor zeiten um diejenige gegend herum wohnte, all-wo jetzo die territoris von Bergamo und Brescia sind, zwi-schen dem Comer-see und Toscalano; wiewol sie andere etwasweiter gegen den siuß Adige und Vicenza zu setzen. La«.ärnnä.

* Eugenianus, war ein Neäicus und Galeni schüler, wel.cher auch Eugeniano eines von seinen büchern dedicirt hat. 6«./e». tom. IV. p. 106. IIY. I2Y. IZY. ;68. Le bist. äs I»Nsä. k. III. liv. III. c. 9. x. 67;. bibl. 6r. VI. 9.

4. p. 156.

Römische Päpste:

St. Euaenius I., ein Römer, kam durch hülste des Ex-archen Callropi, nachdem der Papst Martinus I. an. 6;r.ins elend geschickt worden , auf den stuhl; allein die Cleriseywollte ihn nicht eher, als bis nach dem tode Martini, erken-nen. Er saß 2. jähr, y. monat und 24. tage. L

FVa?,'»« , in ipst vitg. , in ckron. kontistc. Korn.

sä an. 654.

Eugenius II., gleichfalls ein Römer von geburt, kam nachdem tode Paschalis I. auf den stuhl , unter der regierung deSKaysers Ludovici kü. Anfangs erregten sich deswegen einigeSchwierigkeiten, indem vor andern Zinzimus zum Haupte derkirche erwehlet worden; allein des Kaysers Ludovici söhn, Lo-tharius, stillete solchen bald nach seiner ankunft in Italien,darauf er diese würde in ruhe besessen. Er stunde der kirchevon an. 824. bis 827. vor. Zu seiner zeit hielt man ein Lon-cilium zu Rom, worauf 6;. Bischöffe gegenwärtig gewesen,und ;8. Lgnones verfertiget worden. Als die OrientalischenKayser, Michael und Theophilus, an die Occidentalischen Lu.dovicnm und Lotharium , wegen der Verehrung der bilderschrieben, und der Papst hiervon seine meynung aus der Schriftzu beweisen ersuchet wurde, bestrafte er die Kayser eines Hoch-muths , daß sie ihm solches zuzumuthen kein bedencken getra-gen. , in ipsius vits. in cbron.

Lontik. IvomLN. bist. littskLr. p. ;6?.

Eugenius III., so vorher» den nahmen Beirr Bernhardtgeführet, war gebürtig von Prsa, und wurde anfangs, nach-dem er sich die unterrichtung St. Bernhardt wohl zu nutze ge-macht, Abt des Cistercienser-klosters St. Anastasii trium fon-riuln zu Rom, und nachgehends den 14. febr. an. 1145. zumPapst erwehlet. Allein er wurde von den bürgern zu Rom,die des Päpstlichen regimentS uberdrüßig waren, sogleich nachseiner wähl aus der stadt verjaget. Ob er nun gleich dieselbezu ende des jahrs wiederum einbekommen, muste er doch aufsneue entfliehen. Dannenhero begab er sich nach Franckreich,und hielt daselbst an. 1148. ein Loncilium, baraufEonis undGilberti Porretani irrthümmer verdammet worden. Nichtlange hernach that er den König Stephanum von Enqellandin den bann, weil dieser mit Theobaldo, dem Ertz - Bischoffzu Canterbury, übel zufrieden war, daß er ohne fernen besehtauf das Loncilium nach Rheims gegangen. Endlich wurdean. 1152. zwischen ihm und den bürgern zu Rom ein vergleichgestiftet, darauf er wieder dahin gekommen, und das jähr her-nach zu Ttvolt gestorben. Man hat von ihm verschiedene epi-stell», die sich in den tomis Lonciliomm befinden. <7E,/. tom.V. X. 8. Lin eM. s>r-

in cbron.

O, bibl. Lillerc. /iicc»-.

bibl. kontik. öave, bitt. Ilttemr. p. 466. Lc-

Eugenius IV., sonst Gabriel äs Condelmerio, von Vene-dig gebürtig, war ein söhn Angel» Cvndelmerw. Er ward an-fangs Lanonicus der Conaregation von St. Georglv Inhernach an. 1408. Bischoff zu Srena und Cardinal, und end-lich an. 14; i. den mertz nach Martini V. tode gar zumPapst erwehlet. Weil er sich von einigen ohren-bläsern ein.bilden ließ, als wenn Martmus V. grosse schätze gesammlet,ließ er dessen Vice-Cämmerer, Ottonem Pveeio, gefangen neh-men,