Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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L , waren die Priester der Cereris zu Athen,UM von ihrem stifter, Eumolpo, den nahmen hatten. Sien,-iü^en einen, und konnten ihn auch wiederum aus der ge-AA^usstossen, welches letztere Alcidiades erfahren,

Eumolpus, ein söhn Mujai und discipnl des Orphei, eben^.welcher bey erster,

soll,- Cereris, wie sie selbige seinen (des Eumolpt) töchternank-« ^wiesen und anbefohlen haben. Es wird ihm noch einZeucht von Baccho zugeschrieben, und ein buch in xroiawahrsagen aus den Händen. Oro^. Kc>. üb. 1. in»UMolpuz. in kibl. Lrr. *

des KUmolpus, des Neptuni und der Chiones, einer tochtersein^^rea, söhn, wurde von dieser seiner mutter alsofort nachGeburt in das meer gemorsten, damit ihr valter nichtsyg^hren Händeln mit dem Neptuns mercken sollte; allein esauch dieser sein vatter alsofort wieder aus dem was-achte ihn in Aethiopien, und übergab ihn hieselbst seinerder Benthesicymä und der Amphitritä zu erziehen. Err» N darauf die Benthesicymen selbst zur gemahlin; indemIa„?br auch dero schwester gemalt anthun wollte, muste er das?^umen, da er sich denn mit seinem söhne dem Ismarodies?.!? Agyrio, Könige in Thracien, retirirte. Als er aber auchhinterlistig nachstellete, lind darüber betreten wurde,Teao ^ ^ hch nach Eleusia, wurde aber doch auch von demend>U? wieder zurück in Thracien beruften, und von solchemAls ^ zu seinem Nachfolger im Königreiche bestimmet.^i° darauf die Eleusinier und Athenienser mit einander inleim. bethen, kam er den ersten mit einer starcken armee seinerten auf ihr ansuchen zu hülffe, wurde aber von dem Erech-

W.'Ivnige der Athenienser, als es zur schlacht kam, selbstC,!?. ergemacht, dessen tod denn Neptunus hernach an demLs^^o gar empfindlich rächete. , II. 14. tz. 4.5.

niaw > k- 494- Massen dieser nicht nur seine tochter Chtho-sig," vargegen opfern muste, und weil sie mit ihren schwestern«v^Äredet, daß wann eine von ihnen stürbe, die übrigen<vli!>-ü? st?rben wollten, brachten sie sich zugleich mit ihr um:Mio, Es erschlug auch Jupiter den Erechteum, aufdes Ne-erbi?tt MEhen, selbst mit dem blitze. , LK. 46. Sonst

lu eb?- Eher Eumolpus auf denen vondemAcasto demPeliäangestellten spielen den preis im singen zum pfeiffen deskickt!« , ßch. 27;. Es wollen auch einige, daß

Am-„r, sondern sein söhn Jmmaradus in der schlacht mit denWs?, ?rn geblieben, weil unter andern friedens-bedingungenCel?,. deyden städten auch diese mit gewesen, daß er und deste„ . achter der Cereris gottesdienst zu Eleusine versehen soll-Cere?is , I. ;8- allein da er auch den Atheniensern dersch-sEw Malierin gewiesen haben soll, wird solches nicht uiiwshr-sEY von einem jüngern Eumolpo verstanden. Meol.svhn Wie denn auch ein anderer Eumolpus des Musäikchei!i>!?° btfcipul des Orphei gewesen: also ist auch gar wahr-Mvis"-ch, daß er von solchem die tändeleyen mit der CererisZuch a EE/ernet, und so dann weiter fortgepflantzet: zumal erAllerdings i-rXiT-«;

vg^ieben haben soll. Wcia, v. Indessen hatten

ihren solcher beyden die 8-lcerclotes Lumolpiä-e zu AthenWare« iMEn ^ welches denn leuthe von nicht geringem ansehen

*K°' IV , in älcib. 4.

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rvN^Ipus, ein Grieche, welcher ll^rkionices beygenanntweil er in den Pythischen spielen einmal den preisbiei s Mragen. Einer dieses nahmens, so aber vermuthlichZUi e>» ' ber letztere, und von Athen gebürtig gewesen, sollwie n? ...gewiesen huben, wie man bäume oculiren solle, auchte„ b-s. wnst derselben, gleichwie auch der weinstöcke, zu war-^«ve. jjj, vii. L. 76. *

ki^^upius, ein Sophist, Neäicus und berühmter kk'llo-dex s'wurvon Sardis gebürtig, und lebte unter derregierunginsvN^ Valentiniani, Valentis und Gratiani, florirte abervel ryeit zu den Zeiten Kaysers Theodosii. Er war ein difci-des b7-ZlElchfallsberühmtenProäresihund naheranverwandtersuchen anmen Sophisten Chrysanthii. Auf dieses letztem an-vhist°n EEftrtlgte er ein schönes werck von dem leben derSo-«u d-'' varinnen er aber seinen haß wider die Christen vielfältig^Vler ^ /SEt. Ausser diesem hat er die geschichte der.iZnus Ü.^Essftine zeiten beschrieben. Er sänget an, wo Hero-lhtit -u "AEhoret, wie er dann selbsten dieses buchs Meldungu»nv swnung des von ihm beschriebenen lebens Proäresii. Ju-?Ehtet grosses lob bey, gleichwie er Constantinum lVl. ver-> Elchxs aber davon, ausser ein stück, äe keMrioniKus,xchck Schottus heraus gegeben, noch nichts zum

.'blivmU ..Worden r das übrige soll sich in den ülStis derschert befinden. Indessen hat schon Photius

schier du/???-den wir annoch haben, in der Historiesunn dj?s?ü !^?nds den Eunapium ausgeschrieben , daher wir^„ Etztern vertust um so viel besser verschmertzen können,k- »zr. b'bl a°ä 77. L 98- , cle u-ü. 6r. 1>b. II.

^ in Mit. Iitersr. p. 199. *

unomianer, siehe Eunomius, ingleichen Aetianer.

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Eunomianus, lebte zu den zeiten Kaysers Justiniani, undhalten einige dafür, daß er derjenige rechtgläubige Poete sey, vonwelchem wir ein epigrsmma haben, so den wercken des Philo-storgii, (welche Jacobus Godofredus heraus gegeben,) beyge-füget ist. Ättülar.

Eunomius, ein bekannter ketzer im IV. l-LLulo, war ausCappadocien gebürtig, aus einem dorfe, nahmens Dacora,welches im gebiethe der stadt Cäsarea, bey dem berge Argäuslag. Seine vor-eltern waren freygelassene Bafllii ÄlgMi, erselbst, Eunomius aber, war Aetii discipu! und Notarius, vonwelchem er auch seine irrthümmer bekommen, wiewol er an ge-lehrsamkeit und rühm seinen lehrmeister weit übertreffen. Eu-doxius von Antiochien machte ihn zum Viacono, er wurde auchbald darauf von den seinigen nach Constantinopel geschickt, daer von denen, die es mit dem Basilio hielten, unterwegs gefan-gen und nach Midajum in Phrygien relegirt wurde. An. ;6o.aber wurde er von dem Eudoxio und Mari zum Bischoff von,Cyzicus gemacht, doch von den bürgern bald von dannm wiederweggejagt. Unter dem Kayser Iuliano und Jvviano lebte erzu Constantinopel. Unter Valente entwich er in einen gartenzu Chalcedon, bis er bey dem Kayser angegeben wurde, daß erden Tyrannen Procopium bey sich verborgen hätte, weswegen ernach Mauritanien ins elend verwiesen wurde. Indem er aberauf dem wege nach Mursa m Jüyrien sich aufhielte, wurde ervon dem Kayser wiederum zurück beruften. Der Kayser Theo-dosius A. ließ ihn von Chalcedonien wegführen, und relegirtoihn gen Halmyriden, einen ort in Myflen, an der Donau gele,gen, er wurde aber von den Barbaren von bannen verjagt,und nach Cäsaream in Cappadocien geführet, allwo ihn diebürger nicht leiden wollten, weil er wider ihren Bischofs Bast,lium ein buch geschrieben, weswegen ihm erlaubet wurde, sichin dem dorfe Dacora, da er gebohren, aufzuhalten, woselbster auch in sehr hohem alter an. z-4- gestorben ist. Was seineirrthümmer anlanget, so war er einer der allerärgsten Arianer,und lehrte, daß der Sohn in allem dem Vatter, und verheil.Geist dem Sohne ungleich wäre. Er soll auch diejenigen, dieim nahmen der heil. Dreyfaltigkeit getauft worden, wiederumgetauft haben. Auch werden ihm noch viele andere irrthümmerbeygemessen, als daß er die Verehrung der Märtyrer verworf-fen, und daß man alle fünde und laster begehen könnte, wennman nur seiner lehre zugethan wär, welches aber HonoriusLugultoäunenfis so ausspricht, daß keine fünde denen, die imglauben blieben, zugerechnet würde. Es hat auch Eunomius,unterschiedene schriften verfertiget, worunter sonderlich ein äpo-loZetiLus berühmt ist, worinnen er wider die heil. Dreyfaltig-keit und wahre Gottheit Christi disputiret. Derselbe befindetsich in Engelland, davon den ?rolo§um und Lpilogum mit desWaltoni Lateinischer Version Wilhelmus Cave heraus gegebenhat, der auch des Eunomii glaubens-bekänntnis hinzu geHget.Bastlius N., Gregorius I^llenus und dlW-Eenus habensolche schrift widerleget, wiewol Basilii lVI. 5. bücher wider ihnnicht mehr vorhanden. Eunomius hat aber auch eine besonde-re defension seiner apologie wider Basilium geschrieben. Unterseinen Nachfolgern war Philostorgius, dessen kirchen - Historieguten theils nichts anders als Eunomii leben und lob in sich be-greift. liTr. 7;. lib. IV. liieret, sgb.

aävers. ViZilantium. üb. II. L. 2;.

üb. IV. c. 6. 7. snasl. an. ;z6. , in vit.

Htksnss. <L Laliln. kill. ecclell c. zz. seät. ;c>. Ar»

nolds ketzer-hist. k. I. lib. IV. c. 8. LTrve

* Eunomus, des Architelis söhn, wartete als ein knab?bey der tafe! auf, als Omens den Herculem tractirte; weil eraber diesem etwas nicht recht machte, gab er ihm einen streichmit der Hand, der aber wider sein vermuthen so starck fiel, daßEunomus darvon liegen blieb, daher denn auch Architeles sol-ches versehen dem Herculi verziehe, weil es wider dessen willenso übel gerathen. Indessen aber zog sich doch solches Herculesselbst so fern zu gemüthe, daß er freywillig in das elend gieng,und daher sich von Calydon zu dem Ceyce nach Trachine begab.

, II. 7. §. 6.

* Eunomus, ein Locrensischer Litkaroeäuz, ist insonderheit

dadurch bekannt und berühmt worden, daß als er von Aristone,einem Litkarosäo aus Reggio, einer Calabrischen stadt, gebür-tig, zu einem Wettstreit aufgefordert worden, und ihm'unterwährendem spielen eine saite gesprungen, alsobald eine Heuschreckesoll herzu geflogen, und mit ihrem girren den Mangel der saiteersetzt haben, wodurch es geschehen, daß er gewonnen, und des-wegen zu Locris in Italien den Apollini zu ehren eine cithee,worauf eine ehrene Heuschrecke gesessen, aufrichten lassen, n-"-z>», VI. p. Z99. printzens Nut. kill. 7. 8.48. s/nt.

Mus. tom.I. x. ;yi.

* Eunostus, des Eliei söhn , und Cephisi und der Sciadisenckel von Lanagra, bekam den nahmen Eunostus von der Eu-nosta , einer Nymphe, die ihn erzogen. Als sich nachher dieOchna, eine von des Coloni töchtern, in ihn vernebele, von.ihm aber nicht erhalten konnte, was sie wollte - sagte sie zuihren brüdern, dem Ochemo und Leom, als ob sie Eunostusmit gemalt um ihre ehre gebracht habe - und als dieser kam,und sich über Ochnä ansinnen auch bey gedachten chren bru-dern beschweren wollte, machten chn diese davor nieder. Esließ Elieus sie hierauf ins gefängms stecken, allein die Ochnaentdeckte endlich selbst die gantze fach, und wie ihre brüder das

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