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mein der trrmckenheit beschuldiget, deren ste doch mehr aus einergewohnheil als trieb ihrer natur ergeben sind, nun aber seit 6c>.in 70. jähren merckiich davon abgelassen. Die Jtalianer sindhöflich und nette, aber daneben eifersüchtig und untreu. DieSpanier sind bedachtsam und klug, aber darneben hochmuthig.Die einwvhner in Britannien sind behertzt , und dabey etwasverwegen, zugleich aber auch von einem hohen gerste. Die Eu-ropäer haben durch ihre geschicklichkeit und tapferkett die vortref-lichsten theile der welk unter sich gebracht. Ihr Witz erhellet ausihren wercken; ihre klugheit aus ihrer regrerung; ihre stärckeund macht aus ihren armeen; ihre gute condutte aus ihrem han.del und Wandel; und endlich ihre Pracht und Herrlichkeit aus ih-ren städten und gebäuden. Es sind ;. Haupt-sprachen in Euro-pa, als die Lateinische, Teutsche und Sclavonische. Die Latei-nische wird geredet in Italien, Franckreich und Spanien, wie-wol mit unterschiedenen mund-arten; die Teutsche mit solchen,die von ihr herstammen, in Teutschland, in den Britannischeninsuln, in Dänemarck und m Schweden, die Sclavonische aberin Polen, Moscau, Böhmen und einem grossen theile der Euro-päischen Tl'lrckey. Die drey Haupt-religionen sind die Catholi-sche, Protestantische und Griechische. peo/e>».
C/ar-rr«. LeA/sree. O« I-«/.
La /e I-A,rsr. Aer/r,«. 5e,npr/r. L
in Lex. geogr. Vca/iZ. clintr. 6s lins. Lurop. 8^->-^-woo^, 6e llnA. K ^sl. Lurop. in niltor. orb. tsr-
rnr. öoss«,, 6iss. sie üntu Luropse. Ip^rZe/rr«, im kkd - spie-gel, rc.
' Europa , lVlontss äs Luropa, ein sehr hohes gebürge inSpanien, zwischen den zwey Asturien, in der gegend Liebana.
, Diction.
' Europa, war ehedessen eine gegend in Illyrien, und indem östlichen theil von Thracier», der küsten nach, welche ge-gen Klein-Asien siehet, von dem kam» Luxino an bis in denArclnpLlsMm. Die vornehmsten städte darinnen waren Con-stantinopel, Rudisto , Apri rc. und ohne zwcifel hat dieseskleine land hernach seinen nahmen dem gantzen sogenanntenWelt-theil Europä mitgetheilet, wie von dem kleinen Asien dasübrige Asten den nahmen bekommen hat, rc.
Evrops, Aegiali söhn, war der andere König der Sicyonier,und regierte ungefehr 4;. jähr, nemlich von ü. M. »872- 0.
Li iL. bis ü. stl. 1917. st- L. 2067. Viel halten dafür, daß Eu-ropa seinen nahmen von diesem Europs, nicht aber von Euro-pa, deren oben gedacht, bekommen habe. ?««/«». ^ol/ottsx.jr> bibl. in cirron.
Eurotas, heut zu tage Vasilipotamo , oder Königs-fluß,ist ein fluß in Peloponneso, welcher in Arcadia entspringet, durchLaconiam läuft, endlich aber sich in den meer - brisen von Ca-stel Ramvani ergeusset. Noch ein anderer fluß vieles nahmensist in Theffalia, welcher auch Titaresiis genennet wird, und inden fluß Peneum gehet, sich aber nicht damit vermischet. Denn,wie Homerus berichtet, so soll das wasser von dem Eurotaswie öl auf dem Peneo schwimmen, welches in kurtzer zeit sichwiederum davon weg verlieret, und einen andern wegnimmt./>/,». lib. IV. c. 9.
* Eurotas, des Mvletis söhn und Nachfolger im Königreichzu Lacedämon, leitete das in einem see stehende wasser ins meer,und weil daher ein ordentlicher fluß entstund , wurde solchervon ihm auch Eurotas genannt. Er starb nachher ohne An-der , daher ihm denn Lacedämon, des Iovis und der Taygetäsöhn, im Reiche folgte. , III. i. Andere machen
ihn zu des Lelegis und der Cleocharcä, einer Nymphen, söhn,und geben ihm zur gemahlin die Euridicen, mit welcher erdie Sparten gezeuget, so nur gedachter Lacedämon zur gemah-lin genommen, und wie von sich das land, also von ihr die Haupt-stadt darinnen genennet hat. III. io. §.
* L 0 K 08 , der nähme eines Windes, welchersüd-ost bläset
und seinen nahmen von dem Griechischen Wort r-^u; hat, welches breit bedeutet , dieweil dieser wind gelind und nicht sscharf, als andere winde, bläset. Die Lateiner nehmen dieseiLurum öfters für den Vukurnum, welcher auch von osten herkommet, und daher mit ihm öfters verwechselt wird; nur daper eine mehr süd - ost , der andere hingegen mehr von oste>her wehet. ich. n. L. 46. , Ich. 11. L. ;
in libro 6s gualitare anilUX.
Euryalus , hieß i.) einer von den Peloponnesischen Fürsten, welche sich mrt 8°. schiffen bey der belagerung von Troja einfanden; r. ) em Trojaner, welcher mit seinem vertrautesten freunde Nsso des nachts einen einfall in das lager deRutuler that, und deren eine grosse menge erlegte, auf denrückweqe aber durch dre semdlrche reuterey sein leben verlohrworüber hernach auch Ntsiis freywrllig das feurige aufopferte2.1 ein Athenienser, welcher zuerst, nebst seinem bruder Hxperbio, Häuser von ziegel-steinen aufzuführen angefangen; 4.ein berühmter gauckel-spieler; z.),«» angenehmer vrt in S>cilien, nahe bey Syracusa, von emlgen Macropolrs genannlH-E. Lneitt. üb. XI. ^ 11 . c. 56.
lib. II. Izt. ü. v. 8»- " 0 - XX.V. L. 2;.
p-reZr/. Ln. Ich. V. v. 294. Leg.
* Eurybates, ein verrühmter bösewicht, von dem das Gru
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chische sprüchwort ober die redens-art, eine Eurydates thatthun, hergekommen, um anzudeuten , daß man eine höchst-lasterhaffie that begangen ; Lucianus redt von ihm in seinemkfsuäomame, oder äislogo von den falschen Propheten. -chProtagora, oder in den Sophisten Philonis, wird seiner auwMeldung gethan. Erasmns rnercket in seinen aäagiis, bey demWort Luryb3tirare, an, daß es verschiedene Eurybates gewesen/welche allzumal schlaue, und zum bösen verschmitzte marinerwaren. Einer von ihnen, zu Ephesns gebürtig, bekam nacydem berichte des geschicht-schreibers Enphori eine grosse summegelbes von Cröso , um eine gute armee zu dessen diensten an-zuwerben : Er warbe sie auch, gieng aber untreuer weise dar»mit zu Cyro über. Andere erzehlen ein gleiches von einem an-dern Eurybates, welcher aus dem betrügerischen volck der Cer-copier soll gewesen seyn, welche Jupiter zur strafe in äffen ver-wandelt hat. Nicander spricht gleichfalls von einem Euryva-tes von Egina, als einem sehr verruchten mann. Ein andererdieses nahmens war ein bekannter straffen - räuber , von wa-chem folgendes erzehlet wird. Da er gefangen und seiner vy-sen thaten wegen in eisen geleget worden, baten ihn einsten 1"-ne Wächter, da sie mit ihm speiseten, ihnen einige von stmmstreichen zu weisen, und sonderlich zu erzehlen, wie er in vnHäuser gestiegen. Er liesse sich lang darum bitten, als scheuche e»sich, es ihnen zu offenbaren. Endlich stellte er sieh, als kommer ihrem anhalten nicht mehr widerstehen, und nahm schwamme, die er in einander flöchte, und mit eisernen hacken and»mauer vest anmachte, und sieng daran an hinauf zu klettern,die einfältigen Wächter verwunderten sich darüber so sehr, va»sie ihn nicht zu hindern gedachten , bis er zu oberst auf ommauren war, und also zeit gewänne über die dächer zu emkommen, ehe sie das Haus umringen, und seine flucht verhin-dern konnten. a6 primum Iliaäeos librum.
* Eurycrates, König zu Lacedämon, aus dein geschlecht der
Eurysieniden, und ein söhn Polydori, folgte seinem vattcr >dem dritten jähre der XIII. Olymp, ungefehr 720. jähr vvChristi gebnrt. Er brachte den ersten krieg, den die Lacedanmnier wider die Messenier führten, zu ende, und nahm drestdie städte Jthomis rc. ab. //e^or. üb. VII. '
ccmicis. Er hatte auch einen enckel Eurycrates , oder auchrycratides genennt, welcher im dritten jähre der XXIV. 01 v"w'zu regieren angefangen, und den zweyten Messenischen
jm ersten jähre der XXVIII. Olymp, endigte,
* Eurydamus von Cyrene,trng den sieg davon in dem
pischen spiel des ersien jahrs der I.XXIX. Olymp, den LLiwvbetreffend, so eine gattung klopf-fechterey war. Man erzev'§von ihm, daß sein Widersacher ihm zuerst die zähne in den d» §geschlagen, welches er aber sich nicht habe mercken lassen, t H'um dem andern die ehre nicht zu gönnen, die ihm ein som/streich gebracht hätte, theils um desselben muth nicht z» m ^mehren ; hingegen sey er so rasend darüber geworden , davauch zuletzt der sieger geblieben. lib. X. a. 19-
Eurydtce, eine gemahlin des Königs Amyntä in ZMAynien, wurde eine Mutter dreyer söhne, nemlich des A>er"?st^Perdiccä und Philippi, des vatters Alexandri N.,einer tochter Euryone.' Sie hatte eine solche unmäßige ».gegen ihren tochtermann, daß sie, um ihn Heurathen tt> rv ^nen, ihren eigenen gemahl umzubringen vorhatte; allem ^vorhaben wurde durch die tochter entdecket, und Enrvdrce cohne strafe davon. AlsAlexander L. M. ;6iz.
in der regierung folgte, netz „cy rLurybrce, durchCrone zu erlangen, einnehmen, daß sie ihn umbrachte.untreue begierig sie an ihrem andern söhne Perdiccä, ,xe.nach seines bruders Alexanders tode den thron bestiegenDennoch ist dieses zu loben, daß sie, bey der minderiayuvihrer zwey jünger,, söhne, Macedonien von des Pmu ,rijoch errettet , indem ste durch sehr bewegliche vorst/A , st-und geberden den Atheniensischen General Jphicratem' ^eben dazumal mit einer ziemlichen armee in der nähestadt Amphipolis in Thracier, stunde, beweget hat, Mihrer kinder anzunehmen. 6e LIL loßM-
TVep. in Ipliicrate. lib. VII. c. 4. L
Eurydtce, eine tochter Amyntä, so ein söhn Königs 5 ,',r-diccä in Macedonien war, heurathete Aridäum, einen >lichen söhn Königs Philippi, welcher Alexandriter war. Sie regierte vielmehr als ihr gemahl , W-darzu viel tüchtiger ; wie nun nach dem tode Alexnn^ ^,däus, als dessen bruder, von einigen hervor gezogen.nassenhingegen aber Olympias Alexandri mutter , und 0'°söhn bey sich hatte, auch eine starcke partey an sich Wxydietserten diese beyde weider sehr heftig auf einander. ^ jhrckhatte Cassandrum, Antigonum und Polyperchontem .sofeite, und jagte anfangs die Olympias aus Macedoru«'bald sie aber mit einiger macht wieder kam, siel echgMMtheil volcks der Eurydice zu der erstem über , woram-" ,gefangen wurde; Eurydice entflöhe zwar nach Awov ^ ,0sie muste sich aber gleichfalls ergeben. Hierauf -
ein finster loch geworffen , und sehr übel tractirel'aber nach einigen jähren aus befehl der Olympias umg j,st-
und als Eurydice, ohne sich dadurch abschrecken zu.'"Migkenmer fortfuhr, harte Worte zu gebrauchen, und m»