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Eusebia, eine gemahlin Kaysers Constantii, welche rm IV.j^culo gelcbet. Zosiinus rühinet von ihr, daß sie einen vortref-lichen verstand gehabt, und in den wissenschafften ungemem er-fahren gewesen. Doch hat diesen ihren rühm die Ar,änlicheketzerey nicht wenig beflecket, welcher sie so sehr ergeben war,daß sie, zu deren fortpsiantzung ihren gemahl zu bereden, kernegelegenheit unterließ. Über dieses war sie jo eifersüchtig aufDie Helenam, des Constantii schwester, und Julian» gemahlm,daß sie, weil sie keine kinder von ihrem gemM bekommenkonnte, die Helenam durch einen trunck gleichfalls unfrucht-bar machen wollte; ja, als ihr solches nicht angehen wollte,bestach sie der Helenä heb-amme, welche ihren söhn, sobald erauf die weit kam , ersticken muste. Sie starb im ;6.jähre ihres alters. "b. HI- <L leg.
lib. XVI. leg.
Eusebtus, ein Papst, war von geburt ein Grieche, ein söhneines Neäici, succedirte den ,5. febr. an.; 09. dem Papst Mar-cello, besaß die Päpstliche wurde 2. jähr, 8. monat und 21.tage, und starb den 26. sept. an. zu. Ihm werden Lpi-Aol-e äserscalss zugeschrieben, eine an die Bischöffe in Franck-reich, die andere an die in Egypten, und die dritte an die inHetrurien und Campanien. Allein die Gelehrte halten selbigeschon lang nicht für legitimirt, eben so wenig als die übrigeVecreiale8 der ersten Päpste, bis gegen das ende des IV. ste-culi. Siehe davon Blondelli ksteuäo Istilorum.epist. 16;. , lib. II. a6verst karmsn. , sä
sn. ;o9. it. in insrcyr. sä 6. 26. stept. Lc. *
Eusebius, ein Patriarch zu Antiochien, war der Ariani-nischen ketzerey zugethan, welche er mehr und mehr auszubrei-ten suchte. Er succedirte Eulalio, um das jähr ;;y. oder ;4°.
clrron.
Eusebius, Bischoffzu Nicomedien, und endlich zu Constan-tinopel, war auch ein berühmter Verfechter der Arianischen ketze-rey. Er soll, wie Ammianus Marcellinus berichtet, einigerMassen mit dem Kayser Julians verwandt gewesen seyn, des-sen auferziehung er auch vorgestanden. Sonst war er ein disci-pu! des Märtyrers Luciani. Anfänglich wurde er Bischofs zuBerytns, einer stadt in Syrien, von dannen er nach Nicome-dien kam, welche stadt damals in grossem ansehen war. Alsuun die Arianische streitigkeiten angiengen, nahm er sich also-bald des Arii an, ja, er erlangte in dieser secte ein solches an-sehen , daß auch die Arianer von ihm Eusebianer genennet wür-ben. So war er auch der Haupt-urheber der grossen Verfol-gung, die wider Athanasium damals ergieng. Insonderheit be-wies er seinen eifer vor den Arium auf dem Nicänischen Lon-«ilio, an. ;2;., da er ihn so lange vertheidigte, bis er endlichsahe, daß er nichts mehr ausrichten konnte, da er sich dennauch dem schluß des Loncilii unterwarf. Nichts destowenigerließ er bald darauf mercken, daß er es dennoch mit den Aria-riern hielte, weswegen er ins exilium verjaget wurde. Dochbrachten es seine freunde dahin, da er sich anstellete, als wennihm sein bisheriges verfahren leid wäre, und er sich zu demNicänischen glauben bekennete, daß er an. ;2g. restituiret wür-be. Er erlangte auch wieder ein ziemliches ansehen bey Hofe,dessen er sich zur Verfolgung des Athanasii weiter bediente. End-lich, als Constantinus gestorben, und dessen söhn Eonstantiusvon den Arianern gantz eingenommen ward, brachte es Euse-bius dahin , daß er gar Bischoff zu Constantinopel wurde,nachdem Paulus, der vorher Bischoff und ein rechtgläubigerwar, vertrieben worden. Gleichwie nun Eusebius hierdurchnoch mehr gelegenheit bekam , Athanasium und die rechtgläu-bigen zu verfolgen , also wurde unter seiner anführung an.341. zu bestatigung der Arianischen religion, das Antiocheni-sche Concilium gehalten, worüber er an. ;42. starb. Er hatunterschiedene episteln geschrieben, davon nur noch eine übrigist von Ario nnd seiner lehre, welche sich beym Theodoreto be-sindet. HkarceLr». lib. XXI. c. 9. 8->2Ee»r«.
uci sn. zu. zig. leg.in vitL sttb-masti. Cave, öec.
Eusebius, mit dem zunahmen Pamphili, wegen der sonder-baren freundschafft, die er mit dem Märtyrer Pamphilo ge-habt , war aus Eäsarea, einer stadt in Palästina, gebürtig ,und wurde ungefehr um das jähr 270. gebohren. Er legte sichin seiner mgend mit grossem fleiß auf die studien, und nach-bem er sich m allen theilen der gelehrsamkeit wohl umgesehen,wandte er fernen fleiß insonderheit auf die kirchen-hisiorie, zuwelchem ende er die bibliothecke», sonderlich die, welche Pam-philus zu Casanen aufgerichtet, zugleich auch die archiven derweltlichen gerrchte untersuchte, damit er erfahren möchte, wasmit den Märtyrern und sonst überhaupt mit den Christen vor-gegangen. Als am ??.?'Psimphilus ins gefängnis gemorstenwürde, unterließ Eusebms nicht, ihm mit allen tiebes-dienstenbeyzustehen; und als jener 2. iahr darauf die Märtyrer - croneerlanget, begab sich EttMus nach Tyrus , woselbst er sichohne zweifel bey dem Bischoff Paulrno, als fernem guten freun-de, aufgehalten. Allhier muste er auch den kämpf vieler Mär-tyrer, und die gransamkeit, die an ihnen ausgeübet wurde, mitansehen, wie er selbst bezeuget. Von Tyrus begab er sich nachEgypten, da es noch schärfer hergieng , und die Verfolgungihn auch felbsten betraf , indem er in das gefangnis gelegetwurde; da er aber wieder los kam', ist ihm von seinen Wi-dersachern vorgeworffen worden, baß er in dem gefangnis den
eus
gotzrn geopfert hätte. Dem sey wie ihm Wolke, nachdem dl-Verfolgung aufgehöret, kam Eusebius wieder in PalästinaM,und wurde an des Agapir stelle Bischoff zu Cäsarien. Bawdarauf wurde die einweyhung der kirche, welche Paulnmszu Tyro erbauet, um das jähr ;i6. vorgenommen, worvwsich nebst andern Bischöffen auch Eusebius einfand, und, wirman glaubt, die rede hielt, welche er seiner kirchen - histor^einverleibet, ob er gleich nicht meldet, daß sie von ihm Ehalten worden sey. An. zr;. besand er sich auf demNischen Loncilio, da er dem Kayser Constantino eine lob-reo»hielt. Was die Arianische ketzerey anlanget, vfferirte er zwarein ^mbolum , welches aber nicht schlechter dings angenEmen wurde. Ob auch gleich einige melden, er habe endlimdie meynung des 871106! völlig approbiret, so behaupten d»wandere sehr wahrscheinlich , daß er es in der that mit Arwgehalten, und den 8Mo6um mit zweydeutigen redens - artenherum geführet. Gewiß ist es , daß er von dem Athanaiw'Epiphanio, Hieronymo nnd andern, unter die Haupt-verthei-diger der Arianischen ketzerey gezehlet wird. Um dasz;o. wurde ihm das Antiochenische Bißthum aufgetragen <welches er aber nicht annehmen wollte , weil er vergleiche»Versetzungen nach den kirchen - gesehen für unznläßig hielt. ^starb endlich um das jähr ;4o. Unter seinen schriften, dere»eine grosse anzahl, sind sonderlich bekannt sein Lbronicon - wvon Hieronymo ins Lateinische übersetzet , und von ScalMzugleich Latein und r Griechisch mit sehr gelehrten anmercku«gen heraus gegeben worden : LrLpMtionis LvsngelicL Abri XV.; äs vemonürstions Lvsngel. libri XX. davon .nur noch zehen vorhanden; Histori-e LcclestLüiLX libri6s Vita Lonstantini libri IV.; Oratio 6est3u6ibu8 Lonsts»'tini ; äs Lccleüsstics Tbeologin libri III. Lc.stmplrilocbiurn 6e 8 xiricu 8. c. 29. Krero«?-»,«, incats -c. 81. alibi. , hserek. 68- , in
rioä. libr. cls Vrinit. , cpist. aä
xiurn. coä. 9. 10. n. Lc. 802»«-/^'
LeLar"»,,«,«. LMr«, lib. I. obst stacr. c. 27. vlib. II. 6e Hik. Orsec. c. 17. aääit. aä scrW^'
eccl. , biüor. eccl. 4. O« , bibliotb. 60s ^ '
eccl. Cave , bist. lit. it. in äilst 6s Arianistm. Lvstsb»it. in antigu. patr. <L eccl. C/mE, in epist. crit. it- b»o'nniverst tom. X. *
Eusebms, Bischoff zu Emisa, und dahero Lmistenns gena»".^rn Edessa aus ansehnlichem geschlecht entsprossen, wurde >seiner jugend sowol in der Theologie, als Philosophie vonsebio LXstsrisnst und Patrophilo 8 cvtbopo 1 itano Unterrichts''Diesem letztem theil besser obzuliegen, gieng er nach AlEdrien, und bald darauf nach Antiochien, allwo er imt oeBischoff Flaccillas sehr vertraulich lebte; er wird von Hwtnymo und andern als ein Arianer angezogen, doch schewE .xaufs wenigste ein 8smi-Arianer gewesen zu seyn, und d"lst.-furnemlich dieser Ursache halben, die ihm von Eusebio voncomedien angetrageneBischoffs-stelle zu Alerandrien abgefthtUhabe; er wurde doch bald darauf zu einem Bifchoff zu Emu",einer stadt in Phönicier, erwehlet, welches er auch annahmlein da er sollte ordinirt werden, entsinnd ein tumult, wett' -das volck Nicht haben wollte, weswegen er gezwungen www stsich nach Laodiceam zu begeben, allwo er sich bey dem B«Georgw, der sein guter freund war, aufhielte. NaME -i,kam er wieder nach Emisa, und starb endlich zu AntE^um das jähr ;6o. Er war sonst bey dem Kayser Con!M>»sehr wohl gelitten, der ihn auch pflegte mit sich zu nehmen, w^f,er wider die Perser zu selbe gieng. Er hat unterschiedeneten verfertiget , als : sstverlus ^ucl-eos; r>6 Xovatisoos, tttw,sitzrdere, davon aber heutiges tages nichts mehr vorhandenein excsrptum bey dem Theodoreto. Man hat zwar unter 'stnein nahmen Homilis8 breve8 über die Evangelia desFNs stj-jahrs, wie auch ;o. andere Homilis« von allerhand Materie«» ^lein, daß solche diesem Eusebio fälschlich beygemessen werden^bey den Gelehrten gantz ausgemacht. lib. II. <--
soMk«r«, lib. III. c. 5. äisl. III.
catkl. c. 91. it. irr cbron. klo«o»-rr« 6e M
rib. eccl. Lar-o«. s6 sn. ;4i. n. 8- steg. LeFa»-»-. 6e stcripk-Lo//evr«. in gzipsrat. , in vita sttkan. ^ ^
Eusebius, Bischoff zu Laodicea, lebte im III. stk-culo- ^war anfänglich Vmconu8 zu Alerandrien, unter demDionysto , woselbst er in der Valerianischen verfolgu»»^ erMärtyrern allerley Handreichung gethan. Endlich w»s,neuBischoff zu Laodicea in Syrien. Er hat auch einige ,st,Hinterlassen, die aber zum theil gar nicht mehr vorhanden, § ^theil annoch nicht gedruckt sind. Turrianus bezeugt, ' ^r-i8. homilien von ihm angetroffen , und Holstenius v» ersprachen 4. homilien von ihm heraus zu geben, w,aber durch den lod verhindert worden. nb.
eccl. c. io. in cbron. s6 sn. 276. Laro»,««, »6 s -
in suistgr. Lc. . . ,jfek^
Euftbius , Bischoff zu Samosata, war wegen ^,vor die Christliche religion berühmt. Gregorius Mrwn eiender vatter , ließ ihn an. ^71. nach Cäsarien m Läpp» zu-kommen , um Basilium zu einem Bischoff dieser rrr^^eselbst zu erwehlen. Er widersetzte sich auch auf das a»>
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