Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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' deswegen er an. ,71. durch den Käufer Valen-elend verjagt wurde. Er kam aber dennoch in wäh-reü,,?,-^ seines exilii in dem Habit eines soldaten zu den^.M'^udlgen, sie zu trösten. Theodorctus meldet, daß erdin^/? kirchen, die keine seelsorger hatten, Priester or-dei-snlk Gregorius hlsrisnrenus und Basilius schrieben zu

s.'Aen zeit verschiedene briefe an ihn. Nach dem tobe desscheid Dalentis befand er sich an. ;?8. auf dem Antiocheni-tali^o^Lllio, woselbst ihm aufgetragen wurde , die Orien-Dlein« Jochen zu visitiren , welches er auch in Syrien undin ' jpotamien mit gutem fortgange ausrichtete. Da er aber"einen stadl, nahmens Dolicha, sich befand, undeinÄ Maris zum Bischoss verordnen wollte, warf ihm

er konisches weid einen ziegel-stein auf den köpf, davon^, 1 . d. Ijd. IV. c. i;. 14. üb. V. c. 4. 6NF07.

Lp. 28. Lzo. Lff/r/. ^ 7 . sp. 4. segg. La^s«. sä sn.; 78 . in vits Ls6I. Ls.

«oi nsebius, Bischoff zu Thessalonich, war um das jährAndV- -hmt. Er widerlegte einen gewissen Mönch, nahmensUnd ^ der die irrthümmer der Äphthartociten vertheidigte,er noch nicht ruhen wollte, schrieb Eusebins ein weit-werck wider ihn in 10. büchern. Die exserpts ausMisten befinden sich bey dem Photio coä. 162.

.p' ich. IX. epitt. 6y. c?avk.

«y^lebius, Bischoff zu Vercelli, gebürtig aus Sardinien ,Bjf^Anfänglich üsclor in der Römischen kirche, und endlichLibei-i? - Vercelli. Um das jähr 154. ersuchte ihn der Papstti» x l- daß er mit seinen Legaten zu dem Kayser Constan-zes - ach damals in Gallien aufhielt, reisen möchte, wel-Kanr ^"ch that, und endlich mit vielem bitten von demsvla'A erhielt, daß wegen den Manischen streitigkeiten in demU>erd-iahre ein Lonciüum zu Mayland mochte gehaltenschj""- Da nun solches geschahe, wollten die Arianer Eu-ten t!Liberii stelle vertrat, anfänglich nicht admilti-auf d- ^ dennoch Eusebius endlich erhielt, und sich dar-die i-k Schlägen der Arianer wider den Athanasium undacbk-, ^ des Nicänischen Lnnciüi heftig widersetzte, ohner-pntz.! der Kayser Cvnstantius seldsteu Athanasium anklagte,abck durchaus beehrte, daß man ihn verdammen sollte. Weilten ^rechtgläubige ihre einwiüigung hierzu nicht geben woll-Eusek, ^den einige unter ihnen ins elend verjaget, und auchsess. ° "ach Scythopolin, einer Syrischen stadt, verwie-s!ch' ,°u bannen schickte man ihn nach Cappadvcien, ja er sollÄekfM »ach Socratis und anderer bericht, in dem obernJuli,« aufgehalten haben. Er wohnte unter dem Kayservon "ebst Athanasio dem Alexandrinischen 8 >noäo bey,so y,-?""en er nach Antiochien kam. Als er die spaltungen,legen , des Luciferi Lslsriwni daselbst entstanden, nichs bey-kersck» , gieng er von bannen wieder weg, und da er un-bex ^dlichx Orientalische provintzen durchreiset, kam er wie-Italien, widersetzte sich daselbst dem Auxentio vonund starb an. ;?!. oder wie andere wollenlvorff-i, Achten, daß ihn die Arianer mit steinen zu tobe ge-ches v' i. dannenhero sie ihn unter die Märtyrer zehlen, wel-des K,,/?.?v» andern in zweifel gezogen wird. Er hat auchdeinm ' Okelarienlis Lommentsrium über die Psalmen ausade- psychischen ins Lateinische übersetzet, welche Übersetzungbog spcht mehr vorhanden ist, wie man denn auch sonst nichtsb" schritten hat, ausser einige briefe. in

ep. 82. sä Vercel. 7 «^». äs plor.

llth or. L. z. La^o«. snnsl. cL msrt^roIaZ. in vie.

Nr ^ üiü. ecsl. ssrc. IV. p. 4z. 44.

s^Ne?/bbius, ein Bischoff zu Doriläum in Phrygien. Voniß b°«""dunft kan nichts gewisses berichtet werden; dieses aberder «pp < daß er ein Agent und 8Lko!sllicu8 oder AdvocatZrestopserin gewesen. Im übrigen, als um das jähr 4?o.sich Mne irrthümmer ansieng auszustreuen, widersetztePag,/^ dieser Eusebius öffentlich, und zeigte,, daß Nestoriusd>lirde ^^mossreni irrthümmer wieder aufwärmte. Hieraufschaff er m den geistlichen stand aufgenommen, und zum Bi-»0ch p" Dorylaum in Phrygien ernennet. Er machte sichder s bekannt um das jähr 448. da er eine klag-schrist wi-hgttepMm (den er vorhero öfters seiner irrthümmer erinnertU auf,. Constantinopolitanischen L^noäo eingab. ErVlsch.A um diese zeit von dem Flaviano an den RömischenKellt- ».veonem geschickt worden seyn. Das folgende jährdicht E m Ephesinischen üynoäo beywohnen , wurde abert>erd„»,,./m von dem Dioscoro ausgeschlossen, sondern auch^dhero „ ' abgesetzt, und mit schlügen übel tractirt. Dan-^chen, - auf dem Chalcedonensischen Loncilio, auf

Sey dieep aas meiste zu sprechen gehabt, den Dioscorum we-tzerey 'ss aewaltsamkeit, und den Eulychem wegen seiner ke-Et auf jssUaget. Man hat von ihm, nebst seinen reden, dieConstantmopolitanischen und Chalcedonensischenr s^Uin < Lontslistionsm sävsrttib dleliorium; I>i-

» ä^noäo Lonttsnrinop. odlstum ;

; knin I Öiofeorum 8ync>äo LhslLeäonensi obls-olsm sä nlsrcisnuln Imporstorsm, <Lc:.

* tv ' aÄ. I. L feg. < 7 «ve.

Nutzbaus, ein Bischoff zu Bologna in Italien im IV. lös-Hiffor^b sreund Amdrosil,,wohnte an. z8i. dem Lon-^ ///. Eyett. .

cus Z89

cillo zu Aquileja bey, und bestricke allda mit Nachdruck die zweyArianer» Palladium und Secundianum. Ambrosius sagt, daßer verschiedene jungfräuliche klöster in seinem Bißthum angele-get. Er ist ums jähr 40a. gestorben. , äs vlrgin.

20. äs virginibuL 1 . ic>. Spill. 8- A 9 - , vis äs 8.

ümbroiss. , vies äes 8sint8. k/ZKkS»,, Itgl. Ltsr. rom.

II. p. 8- Laeo«r«k, sä Nsrr^rsl. llom. 26. septemb. ,

bibl. 6r. V. 4. §. 27. p. 106.

* Eusebius , Bischoff zu Foligno, wo er auch gebohren, ge-

langte an. 740. zu solcher würde, hatte sie aber kaum ein jährverwaltet, als der Longobarder König, Lnitprandus, in Um-brien einfiele, und alles mit feuer und schwerdt verheerte. Alsdahero fast alles aus Foligno wegflüchtele, blieb Eusebius mitsehr wenigen in dieser stadt, und batete stets um abwendunader bevorstehenden gefahr, richtete auch damit so viel aus, daßder feind, nachdem er die stadt Foligno ausser wehrstand an-getroffen , wieder davon abzog , und nichts als die stadt - Mau-ren ruinirte. Eusebius brachte nach der zeit die stadt in grossesaufnehmen , und starb endlich an. ?üv. , Irsi. st,er.

wm. I. x. 687 -

* Eusebius, ausser den angeführten sind noch folgende die,

ses nahmens bekannt: i.) Ein Üillorisus im III. lleculo , wel-cher nach Evagrii zeugnis die geschichte der Römischen Kayservon Augusto bis auf Carum beschrieben. v. c. nie.

bibl. 6r. V. 4. H. ;z. p. 127. 2.> Ein Abt in Syrienaus dem IV. llesulo, der ein schüler des Mariani gewesen ,und ein sehr strenges leben geführt; z.) Einer mildem bey«nahmen 8cKoIsttiLU8, der im V. lTsulo zu der Kayser Arca,dii und Honorü zelten floriret, und den krieg wider Galnas inVersen beschrieben. , XIII. 6. ,

bibl. 6rsec. V. p. 685.

* Eusebius, ein Bischoff zu Paris zu ende des VI. lleculi,

war aus Syrien gebürtig, und kam als ein blosser kaufmannnach Paris, da er aber es durch grosse geld-bestechimgen dahinbrachte , daß man ihn an. 59c- zum Bischofs erwehlte. Erschasste hierauf alle öffentliche Lehrer von der dasigen schule,nebst andern Bischöfflichen bedienten ab, und setzte seine lands-lenthe in deren stelle ein, woraus nothwendig eine grosse Unord-nung entstehen muste. Er starb aber auch nicht lange hernach,und hatte zu seinem Nachfolger Faramodum, der sich schon dasvorige mal um diese würbe sehr bemühet hatte. Man muß ihnnicht vermengen mit einem andern Ensebio, der nicht lange vor.her gleichfalls Bischoff zu Paris gewesen, und den H. Germa,nuni zu seinem Nachfolger gehabt. L'enn ä« , Kick. ecsl.psris. üb. III. e. , monum. äs Is Nonsrckis

Vrsniff rom. I. p. i; 1. still, äs Is ville äe ksris,

tom. I.

Eüsserthall, ein kloster in der untern Pfaltz, in dem AmteGermersheim, etliche stunden vom städtlein Anweiler gelegen ,war Cistercienser-ordens durch Stephan und Gntta oder In-ka von Merlheim an. H49- gestiftet.

Euftacke, (Nsltre) bey den Alten Huistace oder Wistacegenannt, ist der erste Französische Poet, und hat einen Ro-man unter dem titul Srur verfertiget. Er lebte um das jähr114;. resueil. üv. II.

Eustachius, (David) ein Reformirter Prediger zu Mont-pellier, war aus Dauphins gebürtig, und an. r6;y. vonNieber-Languedoc als ein Deputirter auf den National - 8/no-äum. nach Loudun abgeschicket. Man hat von ihm : ües lls-

msäe8 Islutsires contre Is 8epsrstion ä'sveo Oisu; Is Vi-Äoire äs Is koi; uns Xsponls su kers Äleynisr Isluite ;I'Orsteur sseitulle convsineu äs vsine sopkilliguerie, undendlich auch verschiedene sehr hochgeschätzte predigten, sonder-lich von den streit-fragen, die zwischen den Reformirten undCathvlischen schweben, rc. bibl. äs vsupkins x. 94.

L«7ie. *

* Eustachius, Bischoff zu Ely in Engelland, ward an. H98.als Dechant von Salisbury und Königlicher Vice-Cantzler aufden Bischöfflichen sitz erhoben , nachdem solcher über jähr undtag vacant gestanden. Er,besaß eine grosse gelehrsainkeit so-wol in der profan - als Göttlichen wissenschafft. Weil er sichvom Könige Johanne, wider den er nebst andern den Päpstli-chen bann vollzogen, nichts gutes dagegen zu versehen hatte, ver.ließ er an. 1208. freywillig seinen sitz, warbaber, als an. 121z.zwischen dem Päpstlichen und Englischen Hof ein vergleich gestif-tet worden, alsdann wieder zurück beruffen. Er lebte nach diesemnoch ein jähr, und starb, den ;. febr. an. 1214. zu Redina.Man glaubet, daß das gebaude, Osüles genannt, an der West-seite der Stifts-kirche von ihm seinen Ursprung habe.

cke Lpils. Lngl. k. I. p. ;n.

* Eustachius, (Barthvlomäus) ein berühmter Neäisusin der ersten helfte des XVI. Lculi, von Sanftverino lm Nea-politanischen gebürtig, war anfangs Leid - Meälcus bey demHertzog von Urbi'no, kam aber hernach als krow-NeärLU8und/nswmikL I'rollMr nach Rom, da er zugletch verschiedenerCardinäle, und anderer grosser Herren Leid-Artzt wurde. Erstarb an. i;6i. und hinterließ Opulculs Unstomics, VenedigI;Ü4. äe Xsnibu8; I)entibu8 , ib. l?6;. Lme örc. auch eineausiaqe der wercke des Erockant, eines alten Griechischen Ns-äiei, mit anmerckunge», Venedig r;ü6. M4. tngleichen üibsl-

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