Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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fac fad

LMOHHani " (RicolauS) ein Franciscamv-Mönch Infvrd .gebürtig von Norfolk, und nahm zu Ox-

endii^b ^o^or-wurde an, allwo er die Theologie gelehrt, undfibriL» romncial worden. Er starb an. 1407., verschiedenecleli« v ' Eb äs krsrernicste Lkrillisns; äs 8cbilmstibu8 Le-/o, sich lastend, , äs Icrixwr. Lngl. l^r 7 -

« ^aar«§. Lc.

alte , ehedessen Taphra oder Taphrura genannt, einebae/« kleine stadt in dem Königreich Tunis, in der Bar-

taa dem Golfo äs Capes/ der stadt Elmadia gegen mit-

stjnL^chkn. Vielleicht ist es die nemliche / welche Sanson inharten Asfachusam nennet.

, (Barthvlomäus) ein berühmter scribent in demGen»^ .0. > war gebürtig von Spetia / unter die Republickvvx,"st gAorig, und erwarb durch seine wissenschafft bey denvon leulhen seiner zeit grosse Hochachtung. Alphonsus8ec.°I^^"len , der König zu Neapel / machte ihn zu seinemÄeneiis "nd vertraute ihm die wichtigsten Verrichtungen.

SMius , „achgehends unter dem nahmen Pii II.Me?»'den / sthneb sehr vertraulich an ihn. Im übrigencenilkk! "*?t Laurentio Valla / der seine fchriften ein wenig hartauf'A/ m einem unversöhnlichen hasse / den er nicht einmalreit tod-bethe wollte fahren lassen; wie es denn zu selbiger»lau « den Italiänischen Gelehrten der gebrauch war, worein 0 ss Me ihrer redens-arten tadelte / und nicht für gut undbittei-n .,hielte / tödtliche feindschafften zu hegen / und diewir!>« " laster-schriften gegen einander auszugeben; desseni»>d " Poggio, Philelfo / Guarino / Valla / an diesem Faciv/schierern mehr nur zu viel proben haben. Er hat aber ver-iss^vene tractate verfertiget, als da sind: äs Xebus ab Llplwn-dlespalitsiio gsitis libr. X.; LommeMsrü äs sss-tx iji ^uenslum sä versus Veuews; äs HumsnL VitT belicics-^lpkonkum Atsgonum ss Licilise Kegem Lrc. des«AEÜ er Arriani Historie von Alexandro M. aus dem Grie-uis Lateinische übersetzt. Über dieses werden ihm auchtzM ^ lchristcn, als äs Vin8 lüi rrvi iüustribus ; äs Immor-deyap>E ; äs Origine Lelli inter Lsllos A Lritannos Lc.

elsr s - ' in slog. äoÄ. c. 109. AM/era, in sing. äs

8ur. L/2/N-//, iiijr. äi Lenous. VMr/r, äs läiil. Lst.^ z. Lr«/i,Vra«r L8s/^a-r,', Icricr. äells Ligur. Lc.*

, (Franciscns) ein berühmter kroksllor suriser m Padua in seinem vatterlande, lehrte / ungeachtetUnciew -hr jung war, daselbst die Päpstlichen Rechte mitM beyfall , starb an. 1^. im dreißigsten jähre sei-vtwn, i und hinterließ Tr. äs IVIoäo srgumentsnäi insich a^-lure. Er soll der äusserlichen gestalt nach sehr häß-si^ss,weftn seyn / jedoch aber durch seinen aufgeweckten ver-üben ^a^m^lne sitten jedermans Hochachtung erworbenäe zl' , äs clsr. kst. II. p. 186. ?„»cr>oF«r,

wtsrprst. III. 4;. Laz>aäoz>o/r bist. 6zimn. kstsv.

?lE^"d.us / ein Bischoff zu Hermiana in Africa / war ausdas imAdurtig / hielt sich aber meistens zu Constantinopel auf/tey. Mse der Africanischeo kirche bey dem Kayser zu beobach-damals der heftige streit in der kirche von den söge«Lsximlis war / gab Facundus einen eifrigenschgff^^aerderselben ab , und entzog sich an. 546. der gemein-

k

Mennä / der diese tris Lspituls verdammt." Er be-»- 8 »-.^. uch im folgenden jähre auf dem Loncilio der sieben-sa„»«Msse / welches der Papst Vigilius zu Constantinopel ver-. Etreff-«^' auf welchem er / in dem Puncte / die tris Lspitulsdess-n ' ^ch diesem Papste mit grosser beständigkeit widersetzt/8 ebxss "IMeinschafft er sich auch nachgehends nicht wieder be-schrieb in eben demselbigen jähre aus bitte der vor-awir, /Sifchöffe zwölf bücher pro Oefenlions trium Lsxitu-er sey < 8 enn er gestorben / ist ungewiß; doch wird berichtet/M ^ g,,^as elend verwiesen worden. Über jetztgedachtes werckden. Ech contrs Nutisnum ^skolsllisuln ein buch geschrie-ktt, x,Ächbe schriften hat Jacob Sirmondus mit noris illustri«1629 . heraus gegeben, ^räio»-. iri ckron. Lavs«r«5,* sä kscuuä.

^rE 5 Uwetz, eine Herrschafft nebst einem alten schlösse in' w der meyerey von Nivelle gelegen., Sie wurde

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i 6 v^ ' meyerey von pclveuc gelegen, e^ic ivurvc

^ary,n?; den 6 . »ctobr. unter dem nahmen von Herzelles, von^dd ->>,"^Könige in Spanien, zu einem Marquisat erhoben,Und M WUhelmo Philippo, Baron von Herzelles, Werchm^ Herrn von Faulquez, Ittre, Samme, Sart,kvpl, Moensbroeck und Boiselles zu ehren.

* lupplsm. tom. I. p. z;o.

iier.Mlallah, oder Lojah Rasckid Addin Fadlallah, Ve-N wax O an sohn Abulcair Arraschide Attabib, Alhamadanr.farici^ .Gelehrter, und hat ein buch geschrieben, welchess^itelt r?L Osrsni, das ist, Iliüons Augusts Lsrsn,' und dem Sultan Gazan-Khan dedmrt worden,Mertx, Argnn- Khans war, und damals in PersienN svhn ZM leinen Hof zu Tauris hielte. Gazan aber warMit dsWns, des sohns Halacou, des sohns Genghiz-Khaml.L.der ast/?L?r>ntzens wußte man fast nichts von den geschich-Nle rvan " M^olen, «>s was die traditivstdavon lehrete, und° Leschj^,'"uogltch eme vollständige und aufeinander folgen-> u-i - defchreibung davon machen können, wenn nicht' e>r. ///. Theil.

ein alter Capitain, Ponlad Dgin Kessane genennet, viel zeit dar-auf gewandt, unter den sowol morgenlärHischen als mitter-nächtigen Asiatischen völckern alle Nachrichten, so er aufbringenkonnte, die geschieht,? dieser Mogolen und Tartarn betreffend,wie auch was man von den siegen Genghiz-Khans ihres erstenKaysers finden konnte, aufzusuchen. Dieser Poulad machte alsoeine sammlung , welche er dem oberwehnten Gazan - Khaneinhändigte: Gazan aber übergab sie seinem Vezier Fadlallah,dem söhn eines Artztes aus der Persischen stadt Hamadan;Fadlallah war einer der geschicktesten geschieht - schreider sei-ner zeit, und machte hierauf an. Christi 1294. eine vollständigeHistorie aus oberwehnten Nachrichten; ein manuscript davonward in folio von Constantinopel aus, durch den FranzösischenAmbassadorn äs Guiüeragues, dem Könige geschicket, und be-findet sich in der Königlichen bibliotheck. Dieser smiwr meldetdarinnen, daß es die erste Historie der alten Mogolen ßy, wel-che in Persischer spräche geschrieben worden. Sie ist aus demPersischen in das Französische übersetzet. Hadgi Calfa, in sei-ner Orientalischen bibliotheck, redt folgender gestalt davon,Fadlallah der Vezier hat in Persischer spräche eine weitläufige Hi-storie von dem Reiche Genghiz-Khans und seiner Nachfolgerund linder geschrieben, welche er Jamyattonarikh oder einLbronicon nennet. Er hat darinnen gemeldet, daß nachdem erangefangen dieselbe in das reine zu bringen, der Sultan Gazanin dem monat Schaval im jähre der Hegira 704. das ist an.Christi i;c>4. gestorben sey, und den Sultan Mchemmed Co,habende zum Nachfolger gehabt habe. Dieser befahl ihm diesel-be zum ende zu bringen, seinen nahmen auf den titul zu setzen,eine beschreibung der länder beyzufügen , wie auch der Mogo-lischen städte und ihrer einwohner, der Tartarischen tribuumund ihrer geschlechter und völcker rc. zu gedencken. Auf die-ses hin hat er alles zusammen gelesen, so er über diese Mate-rie in ,ihren zeit-büchern finden können. Der Kayser gab ihmnoch über diß schrctber und gelehrte männer aus allerhandnationen zu, um ihm behülflich zu seyn, und unter seineranführung daran zu arbeiten. Weiter befahl ihm der Kay-ser auch land - charten beyzufügen, und nach diesem plan istder erste theil bemeldter Historie ausgefertiget worden. Indem zweyten theil verzeichnete er eine grosse anzahj der Printzenaus dem Genghiz-Khanischen Hause, und anderer grossen Her-ren , wie sie gelebet und gestorben seyn. Im dritten theil be-schreibet er das land der Tartarn, Mogolen und Türcken, undgiebt die Historie einer jeden dieser nationen, wie er sie in ihreneigenen büchern beschrieben gefunden, ohne etwas daran zu än-dern. Folglich enthält der erste, was er auf beseht Gazan«Khans und in seinem nahmen geschrieben, und heißet TsrickAobsrec Lsrsni, und hat zwey capitel: das erste von dererhöhung und macht der Türcken und Tartarn, das zweytevon den Mogolen, worunter auch das leben Genghiz-KhanSbegriffen. Der zweyte theil degreisset, was er im nahmen undauf den beseht des Sultans Olagia Mvu Mehemmed Coda-bende geschrieben, und hat gleichfalls zwey capitel, davon daserste eine Historie des Codabende, das andere aber in zwey se-ctionen abgetheilet ist. Die erste dieser sectionen handelt vonallen Propheten, Califcn, Königen und nationen, welcheseit Adam bis in das jähr der Hegira 700. gelebt haben;die zweyte aber ist eine Historie der völcker des mitternächti-gen und mittägigen China, wie auch von Cachemir, vonIndien, von den Israeliten, und endlich von den Men-ge oder Europäern. Der dritte theil bestehet aus land-char-ten , einer beschreibung der Königreiche und, städte rc. Dasgantze werck machet zusammen drey grosse bände aus. AM.äs x. ;; 9. As.

Fädminger, (Johannes) gebürtig von Thun, und an-fangs Prediger zu Laupersweil, wurde an. 1556. Helffer undan. 1556. Pfarrer zu Bern, und endlich nach Berchtold Hallerstode vecsnus daselbst. Er war ein in der Theologie sehr belese-ner und gelehrter mann; starb an. i?86., und hinterließ seinebücher der bürger - bibliotheck daselbst, zu einem legat, ver-machte auch für die studtrende Pfarrers-söhne ein ansehnliches

üipenäium. *

Faenza, lat. ksventis, eine kleine Päpstliche stadt in derlandschasst Romagna, nebst einem vesten castell und Bißthum,welches unter den Ertz-Bischoff von Ravenna gehört, liegt garlustig an dem fluß Amona, zwischen Imola und Forli, hateme sehr breite straffe nebst einem schönen marckte nnd unter,schiedlichen netten kirchen, ist aber vornemlich wegen der irde-nen gefasse und des leinen zeuges, so man daselbst macht, ingrossem ruf. Zur zeit der Lxsrslwrum zu Ravenna , wurde sievon den Gothen rnmiret, hernach aber wieder aufgebauet, undvon dem Kayser Friderico II. an. 1240. belagert. Einige zeithernach bemächtigten sich dieser stadt die bürger von Bologna,bis endlich die factionen der Lambertazzi und Geremei dcrfelbi«gen gelegenheit gaben, ihre vorige freyheit wieder zu suchenund zu erlangen^ Um das jähr 1286. liessen sich die Manfrediin dieser stadt nieder, bis endlich Papst Alexander VI. Astorre,den letzten von dieftr familie, ermorden, und seinen leichnamin die Tiber schmeißen ließ. Dem Papst Alexandro rissen siedie Venetianer aus den Händen, und diesen wiederum PapstJulius II. nach ihrer Niederlage in Ghrerra ä'Adda an. 1509.,von welcher zeit an bis hieher dreier ort stets unter demApostolischen stuhle gewesen. Sie wurde an. i?°8. bey dem

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