Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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LNaccabäus , oder von des Englischen General»,

Nsl r^Slrfax, kriegs-expedltion. Ke7a,ro« sn forme äe jour-v. e uu voxsZs L lejour, gue Ltisrles II. stoi äe Irr 6mnäe-Ane Lc. s f>it eri üollanäe. liiü. ci'ltnglet. *

von -n' kine marck-stadt in Glocestershire, im Hundred^ruiesbarrow, 77. Englische Meilen von Londen.

tve^kns'^^e-Land, ist der nähme desjenigen vorgebürges,schafft 0, von der nord-ostlichen küste der Inländischen Graf-rnk-in das meer hinein gehet, und dem südlichendie imiA Schottländischen halb-insul Cantyr so nahe ist, daßfch? ol'chen beyden befindliche meer-enge kaum ;. oder 4. Teilt,V auskragen Wird. clelic. cle l'Irlsncie,

^78 1462.

«n d^vr^der Fajus, (Johannes) ein Abt zu Gent/ lebtel>«xN XIV. üxLulo, und war wegen seiner gelehrsamkeitlis Vn Ewigkeit berühmt. Auf beseht des Papstes/ Clemen,schrieb er wider die Flagellanten / und an. i;y4- begabals - "er Abtey. Man hat von ihm verschiedene schriften /!>lvn ^ Larnium ; HomiiiLS varias; Nanipulum Lxem-üsv n»' ^ULkionLS super Rentemias, öce. k. 6»n-

üo. IV. 0. 4. bibl. <Le.

axg^kenham / ein Engelländischer flecken und marckt in der,io Ader Grafschafft Norfolck, welche Gallowgenennet wird,

- ^'^-^glische Meilen von Londen.

ytiz V^kher Aldulat/ oder Fakker - Eddulat, ein SultanEddii,. o?"Eie der Buiden. Er war der dritte söhn Nokn-Nr.V'Sr' des sohns Bouiah. Deine zwey ältesten brüderden, >V'§ddulat und Adhad-Eddulath verjagten ihn aus sei-chiat . oe Rei und Hamadam , und war er deswegen genö-dass -7>°^ Cabous dem söhn Vaschmaghir / dem Könige überAn Uoarestanische und Giorgianische, zu fliehen. Da abereil,a.fWer prüder mit einer mächtigen armce in Giorgiangolt' ^uen/ so muste Fakher zusamt dem Printzen / der ihn auf-ejy- Muen hatte, nach Nischabout die flucht nehmen, welchesden. U im Chorasanischen war / wo fie ihre ficherheit fän-de d' Aoujad starb bald hernach, und Fakher-Eddulat wur-deiien deyhülffe Sahebkasi, welcher Vezier bey dem verstor-bg,d//ioujad gewesen / diesem zum Nachfolger ernennet. Dovon bemeldtem Vezier / welcher in dieser Historie sehr bc-.'v dessen berichtet worden , verfügte er sich nach Ispa-diefes M nahm das Reich Persten in besitz. Nach dem todedie«. ^Mrs aber ließ fich Fakher dermassen von seinen be-rineund günstlingen regieren / daß das gantze Reich baldtjgk-j."oere form gewänne; die Ungerechtigkeit und gewaltthä-flch nahmen überhand, und das einkommen verringerteNer'^U' ^87. der Hegira starb endlich dieser Sultan an ei-uugen-colick, da er bey 14. jähren regiert hatte. o'Ler-kbl. Orient.

ZErck, siehe Fawkirck.

AtE??' stud eine art von Dervisen oder herumschweifenden^ann ik Äschen vrdens-leuthen / welche von allmosen leben,sieg unsrer viel mit einander gehen / so haben sie einen Ober-vvtl,»^ sich, welchem sie gehorchen. Dessen und der andernfärbe» Fakirs kleidung bestehet inoder 4. ellen orange-eit, x„»'"Uwand / die sie um sich herumwickeln / dergestalt, daßvedeck-,, ^svon zwischen den Hüften hänget / um die schämn zuMlter!/ dann in einer tyger-haut, welche sie über die§i»4ea?n Fangen, und unter den knien zusammen knüpfen;be» lelk l, gemeinen Fakirs tragen nur einen strick mitten umbe haar-^rum mit einem stücke leinwand vor der schaam; ih-^Haltet 'Ä' zvpft geflochten, und wie ein Türckischer bundUlesEin jeglicher von ihnen träget ein jäger-horn, wel-bvtl daffAset, wenn er entweder in einer stadt anlangt, oderHolm?"uen hinweg gehet, und ein gewiß eisern instrument,Und rdiejenigen orter reinigen und fegen, allwo sie bleibenM »FLen wollen; bisweilen pflegen sie, wenn sie den staubauf einen Haussen zusammengebracht, sich dessen an-« bethes zu bedienen, um desto bequemlicher zu liegen,bvy in eine stadt kommen, so schickt ihr Oberer einige?t svd7« gesellschafft aus, vor die übrigen zu betteln, .thei-bleibel was sie bringen, gleich aus, und wenn etwas übrigers den armen, und behält gar nichts auf deni>e» -Äsenden tag , mit welchem falschen eifer sie diegemei-blenden, daß sie meynen, es seyn alles göttlichesbgörtjAe, was sie reden. Es giebt auch einige, die manSelviffeMMirs zu nennen pfleget, welche, indem sie keine'"d vyÄ^ende stätte haben, sich aller unreintgkeit ergeben ,N, vkn-Äeu, daß sie privilegirt wären, alles was sie woll-Md «nige gefahr der fünde zu begehen. Ihr ObererMcke w» den andern dadurch unterschieden, daß er mehrDeiche ^ .mner kleidung, als sie, wie auch eine kette hat,

» Wirt» lang und an einem bleche nachgeschlep-

Mstid Wenn er an einem orte ruhen will, wird ein

denn °le erde gebreitet, worauf er sich setzet, und

n» schul?»/^wan vor sich kommen lässet, da immittelst sei-dl-chen. ^ lugenden preisen und die wohlthaten heraus-

N« dgz er von GOtt empfanget, welches verursachet,Ue» hab häufig hinzukommt, ihn zu hören. Einige voneines sthuler, welche durch den drommelschlag undv bvrns zusammen geruffen werden. Wenn sie fort

f a l 41;

wandern, so führen sie eine sahne, lantzen lind andere waftfen mehr. Die dritte gattung der Fakirs, sind armer leuthelinder, welche sich in die Moscheen begeben, um das gefetze zustudiren, damit sie dermaleins Nouiss oder Lehrer werde»mögen. Diese lernen den Woran auswendig, und Heurathe»aus andacht und zur nachfolge des Mahomers oder 4. wei-der, um desto mehr kinder und eifercr vor das gesetz ihresPropheten zu zeugen. Die büssende Fakirs nehmen eine ge-wisse posturan, welche etliche die gantze zeit ihres lebens aufdas strengste behalten, als da zum exempel einig« die Händecreutzweise über den köpf zusammen schlagen, andere dieselbe»auf den rücken kehren, oder den köpf nieder hängen, ohne einWort zu reden, oder jemand anzusehen. Etliche stehen nurauf einem fusse, und halten eine kohl-pfanne in der Hand, wpr,innen sie ihrem gott zu ehren weyhrauch anzünden; undzwar bey allen diesen stellungen pflegen ste gantz nackend zu seyn,da dann die Indianischen weiber so abergläubisch sind, daß sieglauben, sehr glücklich in ihrem ehestande zu werden, wennsie dieser küssenden Fakirs geheime glicdmassen küssen, welchesodann, wenn diese weiber sich zu ihnen machen, ihre äuge»schröcklicher weise in die höhe verkehren. Übrigens pflegen an-dere Fakirs ihnen aufzuwarten, und sie mit aller Nothwendig-keit zu versehen. Es sind einige vornehme und hohe stands-per-sonen Fakirs worden, unter andern 5. vornehme Herren vo»Chagehan, des grossen Moguls in Indien, Hofe. Diese hat-ten z. schone pferde, deren zäume von gold und die sättel gleich-falls damit überzogen waren. Ihre schüler aber waren mitbogen und Pfeilen, musqueten und halben piquen gewaffnet.Man sagt, daß in Indien bey 2. Millionen dergleichen leutheanzutressen sind. voz-gZe 6es Inä.

* Falacrino, ein flecken in der landschafft Sabina im Kir-

chen-Staat, drey weilen von Lago äi Piediluco zwischen Rietiund Terni. In Antonini itiner. heist es sszlscrinvm, beymSuetonio Vefpaf. 2. kkLlscrine, und in der lAhula keutin-xeri kgl-rcrinis, und war nach der alten abtheilung ein gerin-ges städtgen in der Sabiner lande über Reate gelegen.' DerKayser Vespasianus war allhier gebohren. I. c. c?e/-

, not. orb. snt. II. y. H.

Malaise, eine kleine stadt in der Unter-Normandie, wel-che zwischen Seez und Caen an dem kleinen flusse Ante liegt.Sie ist in der form eines schiffs gebauet, wovon das castell,so auf einem felsen liegt, dem hintertheile gleichet. Diese stadtwar vor zeiten der alten Hertzoge von der Normandie residentz,in friedens-zeiten zwar wegen ihrer annehmlichkeit, und nichtminder im kriege wegen der veste derselben. Sie ist merckwür-dig wegen eines daselbst befindlichen runden und sehr hohenthurms. Dieses castell war das letzte, welches die Engellän,der eroberten, und wurde von Talbot (welcher einen präch-tigen und mit vortreflichen gemählden ausgezierten pallast dar-innen erbauet) dermassen vertheidigt, daß er ihn erst an. 1450.an Carolum VII. ergab. Sonsten wird hier alle jähr im aug.ein gar grosser tuch - hüte - und vieh-marckt gehalten, der schonvon Wilhelmo Lonooelkors gestiftet, und mit ansthnilcherzoll-freyheit begabt ist, weil seine mutter von Falaife gebür-tig war. ,//->»,», , äelLtcht. üum. OsII. O« sntig.

cles villes, äs pranLe. *

* Aalair, oder Falle;, eine Grafschafft in dem Oesterreichi-fchen Brabant, welche von Alberto, Ertz-Hertzoqe zu Oester-reich , an. 1614. den 8. febr. Hermanns von Burgund, Herr»vo» Bredam, zu ehren errichtet worden. Das schloß Falaixwar ehemals von grosser Wichtigkeit, und eine freystatte vordie Lütticher und Brabanter, die etwas verbrochen ; allein inden letztem kriegen haben es die Franzosen gcschieifet, daßman nichts mehr als einiges gemäuer davon siehet, nachdemdie ehemaligen Herren von Falaix, die schon in dem XIII.Iseculo berühmt gewesen, und allem ansehen nach von denFürsten von Ardennes abgestammet, ausgestvrben, gelangteihre Herrschafft an das geschlecht von Bellefort, welches voneinem an der Maas in dem gebiethe von Namur gelegenenorte den nahmen führte, und von diesem durch Heurath anJohannem von Wesemaele, der an. i;8;. gelebet. Von derfämilie von Wesemaele kam fie folgends an Wolfhardum, Gra-fen von Polhain, welcher sie dem Kayser Maximiliano I. über-ließ. Dieser schenckte sie an. i;°2. Äalduinv von Burgund,Philippi des gütigen, Hertzogs von Burgund, natürlichen söh-ne, von dem unter Bauvuin ein artickul zu finden. Me-ile«,, troph. cls Lrsb. tom. II. p. 259. tupxlem. wm. I.PSF. 157-

Falbenhaupt. Das geschlecht der Grafen von Falben-haupl ist bereits 400. jähr in Kärndten bekannt gewesen.Hermannus und Nicolaus, die Falbenhaupt genannt, wa-ren brüder, und besassen an. izo-?. und i;-;. öas auf einemhohen felsen gelegene schloß Griffen, welches heut zu tage demErtz-Stifte Saltzburg gehöret. Aus Kärndten find ennge vondiesem geschlechte in Steycrmarck gekommen. Unter densel-bigen ist Dietricus an. i?4;. bekannt gewesen. Georgius undDiethmarus waren annoch an. i;?y. und 1;46. am leben. An.

1700. war Gras George und Ferdinand Statthalter der Jnner-Oesterreichischen Regierung, und Kayserlicher würcklicher ge-heimer Rath, er lebte ohne gemahnn, und war der letzteseines geschlechts. Ml-o/. not. kroo. Iwx. in msmiss. Mce/?.

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