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Capv St. Maria und Cabo Roro , und St. Domin-küste, welche sehr nieder liegt, ist sehr fruchtbarsxjiW-weyden , daher das rind-und kleine Vieh sehr wohl-vf„n^'M tst. Man kan um eine zinnerne blatte von z. bis 4.
A)wer , oder um etliche ellen grobes tuchs eine kuhe,ej,„ viel wohlfeiler einen bock oder schaaf eintauschen. Diesind besser gewachsen als die von Angola, aber sehrbei, „ A' und wollen nichts mit den Meisten zu handeln ha-ihre schiffe betreten, es sey denn, daß man ihnenrvpä,. und flcherheit gegeben, dieweil, wie sie sagen, es Eu-vvn ik?Mbe», welche unter dem vorwand der freundschafftbetreff»»!! ieuthen entführt haben. Sie gehen, den obern leibSatt,,» ^ gantz nackend, und tragen um die Hüfte herum eineknie "? von kleinen schnrtzfellen, welche ihnen nur bis an dielies gehen ; ja die jungen leuthe bedienen sich nur ei-
bie breiten gürtels, damit sie ihre schäm bedecken. Je mehrtzet "Wer können weider halten, je reicher werden sie geschä-u>id ^Wen datteln-wein, welchen sie wohlfeil verkauffen,von wissen sehr lieben, um so mehr da sie etliche maas da-hand-i« Wenige nabeln oder andere dergleichen kleinigkeiten ein-können. Öe c?^or^, Ulk. ci'fffrigus tom. 1.
i?.'. (Raymundus) ein berühmter NöäLillenr, wurde an.
Neal-s,.^ bruder, Herrn von Falzburg, Schwedischen Hof-undlinpM,HW-Rath, nach Stettin geschickt; allein seiner Mutteriveqs»?°"t rufte ihn wieder nach Schweden , da er unter-em schiff-bruch ausstehen mnste. Nachdem er sich in sei-»viichz uerlande sowol bey gold - arbeitern als mahlern undCvvv-»?vßirern unterrichten lassen , gieng er an. r68c>. nach, von dar nach Lübeck und Hamburg, und überAuM,, buttel, Erfurt, Coburg, Bamberg und Nürnberg nach
> chte m er die kunst, in stahl zu arbeiten, vollkommen
über in.» » hier besuchte er München, und kam an. 1632.lernt- ,Wu Straßburg an, aüwo er die Französische sprächebey, an. ,68z. Paris besuchte, auch sich anfangs beylein,n».W *chen Zu Cheron, in dienste begab. Al-
hieh er »s W Medaillen ihm jedermans Hochachtung erworben,«lsv für rathsamer, für sich zu arbeiten. Weil er nunbvgewri« *"ele numifmsta, die in des Königs Historie liefen, mitvrbx„rWv kunst verfertigte, ließ ihm der König, anffer demKey. Wn lohne, jährlich eine pension von 1200. Pfunden rei-bie vor.^lwifthen lernte er auch die music, und durchreiseter«8s !'ch>nsien provintzen in Franckrejch. Hierauf gieng er an."brr'naWr Brüssel in die vereinigten Niederlande, von darW'>ck Engelland, und als er von hier nach Holland.wieder>e>, KL,n,> wrnm, wollte er Schweden wiederum befrichen, bes-cheg u g» wm so fort zu Stettin etwas gewisses jährlich rei-
lüsö uls der Churfürst zu Brandenburg, Fridericus,wissen b>e regierung feiner lande antrat, ließ er ihn zu sichMch ' machte ihn zu seinem Mäsilwur. An. 1694.von erlaudnis, abermals nach Schweden zu gehen,
1,0 " vv aber mit grosser Mattigkeit zu Berlin ankam,vllivg ^ veisete er auf erhaltene erlaudnis nach Hannover,"e verschiedene numilmsw verfertigte, dabey aber in ei-'oger, »j vvanckheit fiel; als diese sich wiederum in etwas ge-A n,a« nach Berlin, und starb daselbst an. 170;. denMedaillen, welche in den novis littemrüs
> Elchen angeführet werden, befinden sich in dem Kö-
» "^"^h'tabinet zu Berlin, dlova lilw^ria Kl^mK. an.5° ^41. 407. L 408. sn. 1704. p. Tentzels bidlio-P. 206.
. unter dieftm nahmen haben die Heyden das ge-Wvel gottheit verehrt, und derselben unterschiedenegött!» "vmel. Die erde soll, und zwar durch den zorngereitzet, sie gantz zuletzt, als eine schwcster der bey-und Enceladi, hervor gebracht haben. Bey»", litzvE eine vollkommene befchreibung davon zu fin-NneiZ. In Lrric. in LamiU.
' M7ch. p. 279.
^der lat. kams äugusta, ist eine Btfchöffliche stadt
Vorig, Iypern, unter den Ertz-Bischoff von Nicosia ge-diesesbequemen Hafen. Man hält dafür, daß sieWe lieot j^"!!?'uin, Thamaffus oder Arsinoe genennet worden..7 liegend)»/Wersten theile der insul, auf der gegen SyrienWllen j,n !!,/"ie. Die stadt Famagosta ist vierecngt, hat zweyn Wund ist mit mauren und tiefen graben um«,iÜ5 tb>',/?W umkreis aber der mauren mit einer bastey
M desselben !s"?vvEiget. Der Hafen ist von allen winden frey,M auf d/ »"Wvrt sehr enge; auf der einen spitze ist ein fort,Ä'u gehet eine bastey , die eine gute ecke in die seef,,'Hasst und stadt ist allezeit beydes wegen ihrer han--d!» in arnff».» welcher der einzige in der gantzen in-2 vnueÄlW/W ^n gewesen. An. 1^72. wurde sie von^^^onelian)/Ä^c, welche sie in die 100. jähr behielten,te»^ Türcken befassen sie bis an. 1571. in welchem jähre«ndnSugeachtet ^ Nicoffam weggenommen, eroder,
hu« ^' naü>d!m^„»^»Wnuon tapfer wehrte, welche aberzu ein^.W aller vorrath auf war, und man keine hoff--^ltsrk^latzE^^mit dem Türcklschen General
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Mustapha capitulirte, welcher den Commendanlkn Bragadinohinrichten ließ, weil es ihn heftig verdrossen , daß er 80000.mann in der betagerung verlohren hatte. Nach Luckens beschrei-bung, der diese stadt an. 165 z. gesehen, ist sie damals wieder-um mit neuen mauern und starcken wällen umgeben , wie auchmit basteyen, zwischen welchen kleine thürnlein gestanden, ver-sehen gewesen. Auf der feite des Hafens war ein castell. Diestadt hatte nur 2. thore, eins gegen die see, und das andere ge-gen das land zu. Der Hafen war mit einer kette verwahrt,und die stadt mit einer garnison von 800. mann und 46. stü-cken versehen. Bey dem land-rhore stunden allezeit ;o. und beydem see-thore 2;. mann , auch waren stets zwey ausgerüstetekriegs-galeeren im Hafen. Das alte Famagosta wurde vonden Engellandern miniret, welche sich an. 1191. unter ihremKönig Richard derselben samt der gantzen insul bemächtiget,aber sie hernach an Guido von Lusignan abgetreten ; es hattesolche einen grossen umfang ; wie man denn noch jetzo grosseruäera davon sehen kan. Sie liegt von der neuen stadt 4.weilen auf einem Hügel, da hingegen die neue in einem thaleliegt. Die luft in der neuen stadt ist wegen der nahe dabeygelegenen moräste sehr ungesund. Tavernier meldet, daß derHafen anjetzo nur galeeren und kleine schiffe in sich fassen kön-ne, weil er, nachdem die Venetianer solchen verlohren, sehrrniniret sey. Kitt. lik. XUX. in snnsl.
IiiK. L^xr. bist. Ven. I'a-
Dei'srer', Ac. *
ssHMIUL, ist einer von den nahmen,durch welche die Römervor zeiten ihre gefchlechter anzudeuten pflegten. Es ist aber zuwissen, daß sich da ein grosser unterscheid fände zwischen Lenzund kamitig. (iens hatte eine gemeinere und weilläustigere be->deutnng, und erstreckte sich aus alle, die man einen gemeinenUrsprung zu haben glaubte, und welche auch aus der Ursacheden ersten nahmen, so deswegen nomen gencile genennet wur-de, gleich hatten. Wenn aber dergleichen 6eme8 gar zahlreichwurden, fände man nöthig , die verschiedene äste oder abstam-mungen derselbigen durch absonderliche zunahmen von einan-der zu unterscheiden; da denn dergleichen absonderliche äste ks,mili-e hiessen. Also war zum exempel bey den Lornelüs6ens der allgemeine geschlechts - nähme , so allen Lornsliis,welche von dem höchsten alterthum her eines Ursprungs waren,zugleich zukam , und welche sich deswegen unter einander 6-n-riles hiessen. Aber diese 6en8 Lomelia ward hernach in vieleverschiedene ksmilW oder äste nach den vielerley gegebenenüber angenommenen zunahmen eingetheilet ; als der Nalugi-uenstmn, der Losionmn, der 8cipionum, der l-enluloruin <Lc.Sonsten wurden sowol 6eme8 als kamilia: nach dem in denersten zeiten gehabten ansehen noch ferners in Patricia und kls-bejas unterschieden; da denn kmririse genennet wurden, dievon den ersten Rathsherren herstammeten, so erstlich Ro-mulus, hernach auch einige andere Könige, und letztlich gardie ersten Bürgermeister bey der ergäntznng des Raths, welchenTarquinins durch seine tyranney sehr vermindert hatte, in die-se ehren-stelle eingesetzet; wobey denn die aus den ältesten kam-rü majorum Oemium, und die aus den neuern 6enrium mi-norum katritü heissen musten. Indessen weil auch die OentssklebejiL, oder des gemeinen volcks, sich gar bald nach erhaltenerfreyheit den weg zu allen ehren-stellen, nur einige wenige Prie-sterthümmer ausgenommen, bahneten; so hatte der unterscheidzwischen den katricÜ8 und klebeji8 nicht mehr so viel' zu bedeu-ten, war auch nichts neues, daß man ?3»itio8 durch die zu Romgewöhnliche adoptionen oder annehmungen an kinds-statt zu denklebeji8 übergehen sahe; wiewol doch die verschiedene nahmender katritiorum und klebejorum immer behalten wurden. Viel-mehr kam damals ein anderer viel wichtigerer unterscheid dergefchlechter auf, daß man sie in die Xobile8 und lZno-biw8, Edle und Unedle eintheilte; da denn Xobiles waren alledie, welcher vor-eltern zu den vornehmsten ehren-stellen getan,get waren, sie mochten gleich nach dem ersten Ursprung ksrri-tü oder kiekest seyn : hingegen Ignobile8 oder Unedle, ausderen vorfahren sich nie keiner so hoch geschwungen : Wel-cher nun der erste aus seinem geschlecht solche ehren - stellenerhielte, oder darnach strebte, hiesse für sich zwar üomo novus,ein neuer mann; aber wanns ihm gelunge, waren seine nach-kommende schon XobÜL8. 5,F0«. äe nomin. Kam. L-e/er.äits. Zc Komin. novi8. *
Famrne, von einigen Famay genannt, ist ein strich landeSin dem Hertzogthum Luxemburg, an den grentzen des Stifts Lüt.tich. Die stadt Marche, mit dem zunahmen en Famine, ist dervornehmste ort darinnen, und mit einer krevöte versehen.
* Famine, ein Hafen, auch Philippopolis oder korcub 8. kki-lippi genannt; es ist eigentlich eine pflantz-stadt, welche dieSpanier an. i;8;. in den Magellanischen landen aufgerich-tet haben, und zwar an dasiger meer-enge, um sich davon Mei-ster zu machen; denn sie glaubten anfangs, daß es von grosserWichtigkeit seyn werde. Dieser ort wurde anfangs Cwldad stetRci Philippe oder St. Felippe genennet, aber dre Spanier,so man daselbst gelassen, starben alle aus Mangel der lebens-mittel und vor kälte , weswegen man rhn nach der Hand denport Famine genennet hat.
* Fanano, eine kleine stadt zwischen den flussen Durdagnaund Scultonna , gegen dem Ursprung des fluffes Panarv, mder Modenesischen landschafft Frignano.
N rr Lamrri-