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Schiras, die andern sind Kastrum, Bunitzan, Firusabathund Astar. 0,^» Pers. reise-bcschreidung, rom. V. r.'p. 540.Es wird auch dazu die kleine provintz Laristan mit der stadt Largerechnet. Tavernters Pers. reis. iV. i.
Hartach, oder, wie sie von einigen fcribenten gencnnet wird,Hadrimut, ist die Haupt-stadt einer provintz gleiches nahmensin dem glückseligen Aradien.
Haruelum, siehe Farwell, ( Capo ).
Harwangen, ein grosses dorfin dem Canton Bern am Hall-wetter-see gelegen, und nunmehro denen von Hallwerl mtt hohe«und niedern gerichten zuständig. Nächst dabey ist eine wiese,auf welcher an. 1,09. aus befehl Hertzogs Leopold; von Oester-reich , Kaysers Alberti I. söhn, zur raache des mit hnlffe Ulrichsvon Palm, Herrn des schlosses und Herrschafft Farwangen, anseinem valter begangenen mords , 6;. theils Edelleuthe, theilsihre diener an einem tag erbärmlich enthaupten lassen.
ckron. N8ct. k. I. aä 2NN. i;oy. *
ck farwell, (Capo) Französisch Lax, ä'Läieu, ist das amweitesten gegen Oden zu gelegene vorgedürge von Grönland ge-gen Neu-Franckreich zu, 100. Französische weilen von Forbls-hers-bay, so sich ins meer von Canada erstrecket, und der ost-seite von Estotiland gegen über lieget.
* Jas, eine vestung in der Circaßier lande, in Asien, welcheder Türckische Sultan, um diese völcker im zäum zu hatten, an-geleget ; doch ist sie von keiner sonderlichen Wichtigkeit.Ottomann. Pfort. VIII. x. 29;. feg.
Haftmen-msul, lkls äs? kmüms, eine kleine insul auf demAusse Bidassoa, welcher Franckreich von Spanien scheidet, et-wa» eine meile von der geaend , da sich besagter ffuß ins meerergießt, unten am Pyrenaischen gebürge. Sie gehört wederder Cron Svanien noch Franckreich, und wurde dahero zu denfriedens-tractaten erwehlet, welche an. 1659. zwischen den bey-den Cronen daselbst gehandelt und geschloffen worden. Zu die-sem ende baute man in der mitten ein höltzern Haus auf, wor-innen Don Louis cis Haro und der Cardinal Mazarini zusammenkamen, die beyden Könige von Franckreich und Spanien auchselbst mit einander eine cönferentz hielten, auch die Spanischean Ludovicum XIV. durch diesen friedens-schluß verlobte Prin-tzeßin ihm überliefert ward. Nicht weniger wurde bereits vor-her» dieser ort zuin duekl zwischen Kayser Carolo v. und Kö-nige Francisco I. ausersehen. tust. or-
bis ierrar. x. izr. *
k/V80L8, war ein bund dünner stecken, worein zugleichein beil gebunden war, welches die Innres den vornehmstenMagistrats-perfonen zu Rom aufder achscl vorher trugen, umdadurch anzuzeigen, daß sie macht hätten, mit den stecken amleide, und mit dem beil am leben zu strafen. Die Römer hat-ten solches von den Hetruriern abgesehen, als deren Könige sichdergleichen vorher tragen liessen, und zwar an der zahl zwölf,so viel erstmals städte in dem Hetrurifchcn Reich waren; daherdann auch die Römische Könige diese snzahl beliebet. DieLorilulss hatten zwölf kLlcss . welche demjenigen , so den Mo-nat über am regiment war, durch so viel I.iÄore8, die in ei-ner reihe hinter einander hergiengen, vorher getragen wurden.Die vlökatores hatten vier und zwanzig, nemlich so viel alsbeyde Lonlules, um zu zeigen, daß deren gemalt in dem Di-Äators vereiniget wäre. Dessen Nssilker Lguitum scheinet 6.gehabt zu haben, wenigst zu Cäsaris zeiten , und in abwesen,hcit des viäkatoris. So lange der vscsmviroruill regimentwährte, hatte jeder unter ihnen zwölf IKlcL8. Die vuumviriin den colonien hatten zwey Isice8; die ?rXtoiS8 und Lrocoa-KäL8 6. Wenn ihrer zwey einander begegneten, so musten desgeringern I.icwre8 mit ihren Ltcibm ein compliment machen,und sie etwas niedriger tragen. Wenn die falce8 mit lorbeerumwunden waren, so war es ein zeichen, daß sie einem Gene-ral zugehörten , so einen grossen sieg befochten, wiewol mansie nach der zeit unter den Kaysern stets also tragen muste.Wenn man einem Kayser die leich-proceßion hielt, wurden sieauch, aber umgekehrt, vorgetragen. e1s<st.
cke ÜI-lMr. *
* Hasch' (Augustinus Henricus) ein berühmter Neäicur,ward zu Arnstadt den i9-febr. an. i6ry. gebvhren. Sein vatter,der allda Lrettiäisconub war, ließ sich die auferziehung diesessohns sehr angelegen seyn, wie dieser dann auch schon in den schu-len alle ferne neden-schüler an sieiß und gelehrsamkeit weit über-träfe ; er erlernte die Griechische und Lateinische sprachen ausdem gründ , und hatte in sehr jungen jähren nicht nur alleschwerigkeiten derselben schon glücklich überstiegen, sondernkannte auch alle zrerltchketten derselben. In dem 20. jähre sei-nes alters kam er gen Jena, und ward allda als ein wunderder qelehrtheit angesehen. Guernerus Rolfinckins, der berühmteNsäicu8 und ?KiIoloptw8 , hatte kaum die herrlichen gaa-ben des jungen Faschs erkannt, so nahm er denstlben zu sich infein Haus, unterwiese ihn «n allen wlssenschafften, sonderlichaber in der Artzney-kunst und >n der Chymie, und erlaubte ihmden völligen gebrauch seiner ölbstotheck. Es hatte also Faschin fünf jähren einen vortrefltchen schätz von gelehrthett bey die-sem grossen mann gesammlet, und gedachte nunmehr in dasvatterland zurück zu kehren. Er kam auch ln der that an.166;. allda an, und erschiene an dem dasigen Hof mit einer
fa s
kräfftigen recommendation von Rolfinckio; da man aber deWVerdienste nicht nach würdigkett schätzte, ließ ihn Rolfina w»der zu sich kommen, und verschaffte ihm zu Jena die c-r»»rlram Lotanio. Lbirurx. «L ünatoin. samt dem titttl UNstkünften eines Fürsil. Sächsischen Leib-Neäiei. Übrigens w»Fasch bey zeiten kräncklichen leibs , und starb den 22. ja»-»'1690. in dem fünfzigsten jähre seines alters. Er hatte verlch'dene medicinische clilputstionss geschrieben. «e v
krofsck. Neciie. Zensus. bibÜoch. scrixt. Neu'»
üb. VI. , äisr.
ss^8LMII8, war bey den Römern ein gvtt, der das 0schreyen und andere hexereyen wegschaffen sollte. Wenn e»>.triumphirte, so ward dessen bild unter den wagen gehäng»,0,mit ihm der neid des volcks nicht schaden möchte; den» ^alten Römer und andere Heyden stunden stets in furch"möchten von andern leuthen beschrien oder verhext wervc»'nnd gaben deswegen allerhand tolle dinge an. Sie mEauch so gar, wenn einen gewisse Personen unrecht anstw^( welches inan oculum inviäum oder malignem nennte,)gleichen wenn sie einen sehr lobten, so schade es, und st»»den kindern. Dieses suchten siezn verhindern, i.> daßden leuthen etwas vormachte, daß sie nichts böses derrcken wten, z. e. den kindern hieng man ein männlich glied von 1»-^an den hals; die schmiede und schlosser machten an ihrestätte allerhand wunderliche dinge. 2.) Sie liessen andere >the ihr glück nicht wissen. Sie thaten sich selbst einen Aden, als wie Polycrates, welcher seinen kostbaren ringwarf. Massen auch L- AemilinS Paullus nach erlangtem 9",lichen siege lvider Perseum, den König in Macedonien, aus ^dieser einbilduna die götter bäte, daß, wo sie solches 9..^durch einen unglucks-fall mäßigen wollten, sie selbigen eher « ^ihn nnd sein Haus ausgehen liessen , als über das gemEsen ; worauf die zwey söhne, welche er sich übrig behängnachdem er zwey andere, einen von dem ältern Scipione" ^nno, den andern von Fabio hatte adoptiren, oder an r>»statt annehmen lassen, der eine vier tage vor, der zweyte v §tage nach dem triumph sollen verstorben seyn. Über »uo ^pflegten auch die ältesten Römer, wo sie etwas von sich oder ^ihrigen rühmten, oder ein ihnen widerfahrnes glück verim«ten, das worl ?iXklLine beyzufügen, in der meynung,d»v ^durch die gcfahr von dem sollte abgewendet welv ^
Manche spyen sich dreymal in den fthoos, oder brauchte» ^Versus ksscennina8, damit sie alles böse von sich abwe»möchten. , (1s lnviäiu L Lssciuo. *
* Haseolus, (Johannes) von Paduagebürtig, lvurde»1567. in seinem vatterlande an Francisci Robortellikrofellore Lloguentise ernennt. Als er nun sein amt mtt r ^öffentlichen rede gewöhnlicher Massen antreten wollte,
das Unglück, daß ihn sein gedächtnis sogleich bey dein ^ansang derselben dergestalt verließ, daß er ausser dem » ^xlucuit, welches er zu verschiedenen malen wiederholet,..^ter nichts vorbringen konnte, und sich gezwungen sahe,gantze rede aus dem concept her zu lest». Er hat l>Knachgehends in einer besondern fchrift gegen seine Patrone»^,collegen dißfalls entschuldiget, und in derselbigen crw'^xz,daß was ihm hierinnen begegnet, auch wol ehedessen os,,x ge-sten Rednern widerfahren; auch durch andere probe» z»nüge gezeiget, daß es ihm an den zu führung dergleich»tes beuöthtgten kräffken nicht grfehlrt. Er ist endlichan. i; 7 '. gestorben , und hat ausser einigen Lateinischensteln, eine Übersetzung von des Simplicii Lommenmrlo 1 ^,y.storelis Iibro8 cke Lnims, Venedig 154;. in fol. htmer^L.
, äs ctsris kstavin. II. p. 249.
«ra/i««,, cle katav. bist. 6yma. kst.
* Haso, (Antonius) ein Sicilianifcher Meolosue -an. 1509. gebvhren. Nachdem er zu Palermo unter Emo Baldovino sich in den wissenschafften geübt, trgt erorden der Carmeliter; worauf ihm der Vice-Kömg ser^chduü Gonzaga ei» Canonicat zu Palermo gab. An. " 45 ;, ,,»der Abt des klosters St. Anastasiä in der Diceees Cefaiev»kam daraufnach Rom, da er von Papst Paulo IH.Ae'U zv.genoß, nach seiner zurückkunft aber an. 1557. von P"" §§»5befehl bekam, das leben St. Johannis Licii seines lanvsm
zu beschreiben. An. 1561. ward er Bischofs zu Cefme^Mazara, und drey jähr hernach zu Agrigcnto, und »" ^eld-»8. oct. an. 157». Er hat seines lehrmeisters des oben Aten Balbovini philosophische schriften zum druck beforver«^,nLommentk(rio 8 cke Lello 6 srmsnico L°es3ri8 LsrouItaliänischem Älstoäo cki consestkrst, hinterlassen. ^bibl. 8iculg. . .
* Fasseau, (Paulus) bey Mons im HennegaMU^ch,bohren , ward den 9. sept. an. 165;. ein Domimcaner-A jgy-an. 1671.1.icemi3tu8 zu Douay, und nach der hano el
re lang erster krokestor zu Lösen. An. 1677- wohme» 9.
General-Capitul seiner provintz bey, und starb zu A»»'april an. 1691. An. 1670. ließer zu Douay ein wer« ^gehen, genannt: üucüorit 38 Lsrmani stiilsleus» Lmotionss ktt^slLS8, pro seientia meäirr, exauökorsts f
ss^8 LI, waren zu Rom gewisse marmorne tafti»' j„glenchen die nahmen derer, so in Rom ehren-amter beiam' , , Za-chen auch die jährlichen feste und solennen tage emgey rt»'