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suckt^" acht haben musien, wer die Cokumbine be-r,nd ließ, daß der 8eLretariu8 oft zu derselben käme,
verl,?)u?/^ freundlich bewillkommet würde. Der König8ecr^ - darüber geschöpfte Ungnade, und schickte denihm einem brief zum Gouverneur, worinnen
bei!,.«fohlen wurde, daß er den Überbringer, wenn er dessollt? AvA^ens schuldig Pfunden würde, tödten lassenoala-'n ?^s^ vollstreckte er alsobald , und ließ den cörper amsclM^ vey der stadt aufhencken. Bald darauf wurde eineIj^ ,ssche, welche auf dem wall stunde, bey nacht einesdu me ^ des Febourgs köpf gewahr, und gab es, weil ihr1v. hiervon unbekannt war, für ein wunderwerck aus,
ilamw? Konig selbst hinkam, es zu sehen, wie dann die
HE»« ' weil sie durch eine fette Materie des Haupts unter-Nia , eine geraume zeit dauerte. Als nun der Kö-
iem,- ! Edelleuthe überredete, daß dieses wunderwerck eindes Febourgs Unschuld wäre, als welcher von demcörn». ^ "r ungerechter weise verdammt worden , ließ er denche^schneiden, und in dem bedeckten gang der Dom-kir-a»fU.^oppenhaqen mit grosser pracht begraben. Und hier-tva/itev der König um so viel beständiger, je nöthiger esbern k' Adel zu befriedigen, welcher, als der König Tor-Einrichten ließ , in eine öffentliche rebellion ausbrechentez ^ i da er hingegen solcher gestalt dieses für ein gerech-1c,,-« aste, wegen der an dem unschuldigen Febourg erwie-revni "Gerechtigkeit, ausgeben konnte. ^ar,7. Kistoir. äs»urtions en mutiere cie religiou.
, wurde von den Römern diejenige göttin ge-uer, welche über das fieber bestellet war, und deswegen in»ein eigenen tempel von ihnen angebätet wurde. Ncera,v^t. Lear. Iit>. III. A cie lsg. II.
von dem Wort kebrusrs, reinigen, war eindem U fest bey den Römern, welches im Monat februariobx „.Mtorii, dem gott der höllen, welcher daher auch Fe-det? genennet wird, zu ehren begangen wurde. Man zün-m^'umlich gantze 12. tage in der stadt häufige fackeln undden ^ 'Achter an, um gleichsam die stadt zu reinigen, undabgestorbenen seelen , so sie in des Februi oder PlutonisLst seyn glaubten, ruhe zu verschaffen. OvrU. lib. 11.
, der andere monat des jahrs , welchemselk-n w Juno keblULw den nahmen gegeben, wie denn der-Ivnk.VMen den dieses von den Römern ehemals ein be-«,,grs,fest gestyert worden. (Siehe DDkMLADIL.) Er warib^Mitoni, einem gott der höllen, gewiedmet, und sowolabä»ä" dienste, als sonderlich zu reinigung und aussohnungsii ggdener seelen, jährlich das fest kekrus gefeyert, davonmgchergehcndem artickul. Daß aber die Teutschen diesemden nahmen Hornung beygelegt, wollen einige daherNer g' weil die Hirsche um diese zeit ihre geweihe oder hor-beo^c-werffen. Der König Numa hat ihn zuerst dem jährejm Wgt, jedoch dergestalt, daß er anfangs der letzte monatrrwi gewesen, als welches Numa, eben wie vor ihm Ro-vvt, ^' wit dem mertzen anfienge ; nachmals aber wurdedas m Decemvirat zu Rom diese Verordnung gemacht,sollt? " den Jenner für den ersten monat im jähr zehlenFk/ '.wodurch der ssebru-iriu8 der andere monat wurde. k>-m keb. Ovrti. käst. lib. II. t7e»/sr. cle ciie uawl. oap. 22.*»ve^Webach, ein adeliches geschlecht an dem Rhein, vonkarss^w Gotz um das jähr i;rz. gelebet; dessen enckel Eberhardein^^A'/ls;. alsVitzdum zu Aschaffenburg, und hinterließ^Rie, von welchen Conrad die charge eines Chur-Mayn-Hofmeisters bekleidet. Von dessen nachkommen warah-?Ludwig anfangs Dom-Herr zu Mayntz, resignirteI6rr. und trat in den ehestand. Dessen enckel wa-Obriö? Johann Reichard , Würtzburgischer General-Major,ein?«/^n fuß, und Commendant zu Wurtzburg, welcherFrieds"' nahmens Carl Ludwig, gezeuget. 2.) Hartmanna„M.' Chur-Mayntzischer und Bamberglscher Rath, wiebgADasident der ober-einnahme. ;.) Albrecht Ernst , Wurtz-Ne , Ks- Rittmeister, welcher seine fanulre mit ernem soh-lz!. Klipps Adolphs, vermehret. Humbr. v. R. A. wb.
gvrÄs/ ei» kleiner fiuß in Ober-Elsaß, der aus dem St. Gre-in neben dem städtlein Wihr vorbey fliesset, und sich^mlettstadt mit der Jll vereinbaret *
EustM , (Johann) ein Lutherischer sskieologue, lvar zuDurÄ g B Breißgau, aber dem Marggrafen von Badenl6;s A aehoxjg ^ allwo sein vatter kaltor war, an.tt y' ^bohren. Wegen damaligen schweren kriegs-zerten wardRöteln i«.Basel auferzogen , hernach auf die schule nach
An. und jodann in das Durlachische L^mn-rkmm geschickt.Obrems/f gwng er nach Straßburg , genoß daselbst in"">e 6. jähr lang viel gewogenheit, und nachdem er
AbM ""wr der anfuhrung Artopöi, Böcklers, Johann undÜeißjq^n. Schmids, Dannhauers und Bebels seine studrenwben '. besuchte er die Universitäten zu Heidelberg,Kiess-Mt Leipzig und Wittenberg. An. 1666. ward er zuIkeologi-e , da man ihn vorhero zum^arc>c,.LZ.Langendentzlingen und strsestäs Ly-wäalium m der^"lrd er MG Hochbcrg beruffen hatte. Zwey jähr daraufvvs-DiAL0lius und Lrokelkor Ilehr«« längn« äi bäera-
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xkys. wie auch Kirchen-und Consistorial-Rath zu Durlach undan. 1669. Ober-Hof-Prediger und Professor Theolog!« daselbst.Als aber an. 1689. Durlach von den Franzosen angesteckt ward,gieng fast alles das seinige im feuer auf, und er muste sich indiesem zustande so lange behelffen, bis er das jähr daraufzum Superintendenten und Professor Ideolog nach Rostockberuffen ward. An diesem letzter« orte ist er, ohngeachtet manihn öfters anderwärts verlanget, bis an seinen an. 1716. immonat may erfolgten tod verblieben. Er hat mit einer Obrech-tischen lochter 7. kinder gezeuget, davon 4. söhne am leben,und der älteste Mecklenburgischer Hof-und Legations-Rath, derandere kkilokopstise Nsgister ist. Er hat sehr viel geschrieben,wie das Verzeichnis von seinen schriften ausweiset, das dervon dem Herrn von Krackewitz ihm zu ehren gehaltenen lob-rcde beygefügt ist. Gelehrte Zeitung von an. 1716.
ssk.LIAl-.L8 , waren gewisse Herolde unter den Römern,welche beydes den krieg ankündigen , und auch den friedenausrüsten musten. Sie wurden zwar, nach Plutarchi Mey-nung , zuerst von dem Numa Pompilio, oder, wie andere wol-len , von dem Tullo Hostilio, oder Anco Martio, verordnet.Diese sollten in jeder vorfallenheit urtheilen , ob die Römerbefugt oder unbefugt wären, krieg anzufangen; wann mandas erstere beschlossen , so wurden diese keckes als Abge-sandte geschickt, um den beleidigern die unbilligkeit ihres Unter-fangens vorzustellen ; wenn sie sich nun hierzu innerhalb einerfrist von ;o. tagen nicht bequemen wollten , so kündigten sieihnen mit gewissen ceremonien und Worten den krieg an;liessen sie aber die abmahnungen bey sich etwas gelten, so wurdeaufs neue das gute vernehmen bestätiget. Derjenige', so diesesinsonderheit verrichten, und die vorgeschriebene Worte ausspre-chen sollte, wurde von den kecialibus und aus ihrem mitte!erwehlet, und Larer genennet. In ihrer kleidung
war dieses vornemltch merckwürdig, daß sie um den köpf einwollen tuch, und auf demselben verbensm trugen, so nennteman etwas gras , welches man mitsamt demwasen auf demLaxirolio ausgestochert hatte. , üb. 1. in M.
ma komxilio. ^a/r'c. k'e/?«,. äe civ. Korn. c.;2.
FH/7. c?a^a/r, antig. Rom. *
*Feckenham, (Johannes äs) ein Benedictiner, hieß ei-gentlich Howman , nahm aber diesen nahmen an, weil er ineinem Hause nahe an dem walde zu Feckenham in Worcesters-hire von armen eltern gebohren worden. Er disputirte öftersmit den Protestanten mit grosser gelassenheit, und intercedir-te bey der Konigin Maria vor die Elisabeth, unter deren re--gierung er doch ins gefängnis gehen, und darinnen an. 1585.sein leben beschließen muste. Er hat in Englischer spräche eini-ge streit-schriften und predigten nachgelassen,
*Fedeli, (Aurelia) eine berühmte Italiänische comödian-tin, so auch in Franckreich bekannt war, und sonderlich zuParis, wo man an. 1666. ihre getichte, die sie dem Königezugeeignet, gedruckt hat; der titul war Riümi äi kinäo , in 12.Lmtkr, juZsm. äes 8av. kur guelgues xoeliss moä. äs Lau-tre kexe.
Hedersee, auf Lateinisch ssacus klumarius, wird ein ge-wisser see in Schwaben genennet, welcher bey der stadt Buchaulieget, und in feinem umkreis etwas mehr als 2. Teutsche Mei-len hält.
Heer, von Castelen, eine adeliche familie in der Schweitz,in der stadt Lucern, von welcher Werner um das jähr iz?r.bey der Republick Lucern geheimer Rath gewesen. Sein söhnLeuthold blieb an. r;86. als Hauptmann , in der fchlacht beySempach, und hinterließ Leopoldum; derselbe kaufte an. 1407.das schloß und die Herrschafft Castelen , und hinterließ Peter-mannen , Schultheiß von Lucern. Heinrich ist an. i;6o.Probst zu Münster, dessen bruder Johannes aber des Teut-schen ordenS Comtur zu Hiltzkilch gewesen. Balthasar lebteals Hauptmann , um das jähr 1670. und pflantzte sein qe-schlecht mit;. söhnen fort, von welchen Frantz Carl, Herrzu Buttisholtz , des innern Raths zu Lucern, und Joost Lud-wig , Lrmonicu8 zu Münster, abstammen, welche nach an-sang des XVIII. kseculi lebten. L«ce7. üsmm. k. IV. p. 77.
* Hehme!, (Amandns Gotthold) war zu Leipnitz unweitColditz in Missen an. 1688- den ;o. jul. gebohren, und kaman. 1712. nachdem er zu Leipzig studiret, und den graäumeines MMri erhalten, als virekkor der Ritter-Academie nachBrandenburg. Nach diesem wurde er Fürstlicher SächsischerKirchen-und Consistorial-Rath , und Direktor des Ovmnskü zuHildburghausen , ferner Theolog Doktor zu Altorf, undendlich Ober-Hof-Prediger,General-Superintendent und sskeo-logi» krokellor pub1icu8 zu Hildburghausen , allwo er an. 1721.den 22. iul. mit tode abgieng. Von seinen schriften sind zweyDilIertLtione8 äs Lktacumbis Rom. und eine äe Älaria I. Rs-xiua Lngli« bekannt. Dein leben hat Johann ChristophOtto in einer oration beschrieben.
Hehrdellin , ist eine kleine stadt an dem fluß Ryn, in derjernigen gegend von der Mittelmarck, welche das Havelland ge-nennet wird , ungefehr 6. Meilen von Berlin. Es befindet sichein Amt daselbst , ingleichen eme überfahrt und ein paß nachder Priegnitz, allwo an. 167^. den 18. zun. der Churfürstvon Brandenburg, Fridericus Wnhelmus, emen wichtigen siegwider die Schweden befochten.
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