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kUjj"' und ließ llch den 28. oct. 1,27. davon gleichfalls zumEonen. Der Woymode Johannes, welcher wohl sahe,klaal- Ä dem Könige Ferdinands Unterliegen muste, be-ben deswegen bey dem Papste, dem gesamten Reiche, undabe'sk dvn Franckreich, Engelland und Polen. Weil err^.ourch anzügliche reden nur Verbitterung der gemüther an-ge erkannte, daß er ohne fremde hülffe nicht lan-
schen s e bestehen können, nahm er seine znflucht zu dem Türcki-Solymanno, dem er, so fern er ihm zu dem König-Ehelffen würde, jährlich einen grossen tribut zu erlegeneinen Solymannus ergriffdiese gelegenheit, und gieng mitDien *">ee von zooooo. mann an. 1529. vor die Haupt-stadtveri,,a?lM aber endlich, nachdem ihm 20. Haupt-stürme mitbb,!U.6oOoo. mann abgeschlagen worden, bey anrückung derfyM"chen armee die flucht ergreissen. Doch, weil die eifrigefy,^ung des kriegs in Italien nöthig war, wurde er nicht ver-send ' F^Üero den Ungarischen Unruhen nicht völlig abgeholf-rden konnte. Jmmittelst gieng Johannes, Graf vonvox/ der bisher als Konig in Nieder-Ungarn regieret, und sichdasmit dem Könige Ferdinando dahin verglichen hatte,dum A.ieinem absterben das gantze Königreich an Ferdinan-rr»"^Mtmfallen sollte, mit tode ab. Die wiltwe, welche ih-wa'„bn qecn aufdem thron erhalten hätte, begab sich in Svly-Ferdi« welcher darauf die Haupt-stadt Ofen, nachdem ertinte? ^ bum, welcher es belagert hielte, davon abgeschlagen,dvn vi ^ ichein der freundschafft einnahm, den jungen Grafenschal,- aber nebst seiner mutter ins elend schickte. Dieses ge-tätke? ^ 1540. Das nächstfolgende jähr bekam er durch ver-d-» M Gran nebst einem grossen theil von Ungarn, und setztedir,/«?g mit grossem Vortheil fort. Als auch der König Fer-ste bes Johannis Wittwe sich dahin verglichen , daß
Siebenbürgen abtreten sollte, bemächtigten sich dieriNgW.bjeser gantzen landschafft, dahero Ferdinandus, solches-e>, -Archen krieges abzukommen, mit ihnen endlich einen frie-re, d°? Ä' Inzwischen, da dieses in Ungarn vorgieng, wurdeCvln r, ^--sächsischen protestation ungeachtet, an. izzi. zuöam s > Römischen König erwehlet, und zu Aachen gecrönet,leg-,.-" rn adwesenheit des Kaysers Caroli V. den Reichs-ange-Dr-n j rn mir desto grösserm Nachdruck vorstehen könnte.glei^Wr hernach erkannte ihn der Churfürst von Sachsenbandu« mr einen Römischen König, nachdem ihm Ferdi-gewisse conäitionez eingegangen, und den Hertzog vonsich an oerg, Ulricum, wieder restituiret. Hierauf befand erha«»"?J? 47 . bey dem treffen, in welchem der Churfürst Jo,^öhni» üblich in Sachsen gefangen wurde. Weil nun diewidxx M' welche die alte erb-verdrüderung vorschützten, sichnicht wollten gebrauchen lassen, nahm Ferdi-r„tjo„ so glücklichem verlauf der fachen eine schwere exe-ßadt öi^öer bie Böhmen vor, und beraubte absonderlich diefast aller bisher gehabten freyheiten, wicwol sie dieMieden- H "Ud nach wieder erhalten. Doch war er aus ver-wandten - Sachen gegen die Augspurgische Confeßions-ver-str ssss". w Teutschland noch etwas besser, als sein bruderKay-sche», gesinnet; wie er denn zu dem beruffenen Passaui-cthjxls^bens-schlusse alles mögliche beygetragen. Deswegen»es um ^ leichter die bestei zung des Kayserlichen thro-abgetr-Mem ihm seinbruder an. 1556. das Römische ReichnichtDoch wollte der Papst mit dieser Kayser-wahl garKerseyn, und weigerte sich ihn zu crönen; von wel-?»cken «auch kein Römischer Kayser mehr an die crönungsieden Zollen. Weil Ferdinandus wohl sahe, was vor grossen^ bisherige Uneinigkeit in der religion angerichtet,>ee es ^mol solchem durch keine gemalt abzuhelffen, woll-whg,, andere weise versuchen, und durch eine von dem be-^rgebii-^ffandro verfertigte schrift den gründ zu der so ofta». gesuchten einigkeit legen. Allein der tod nahm ihnMas,? I . »z. jul. hinweg, ehe noch etwas davon zu ständewhi,^Mordenkonnte. Er hatte bereits2. jähr zuvor fernen-Elchev>N"ianumII. zum Römischen Könige crönen lassen,llhiaq.„übe er seines brudern söhn Philipps II. vorhero abge-be, vatte. An übrigen war er ein sehr kluger, sanftmüthi-die gerechtigkeit liebender Herr, wohin auch seinMn ch„ll, ^ zmlete, nach welchem er lieber den grosten schaden'Gy. Ue, als etwas der gerechtigkeit zum Nachtheil thunnnh^me erb-länder regierte er ausser dem, was in Un-ZEganq-,, j^En bes Schmalkaldischen bundes in Bohmen vor-cv^m ziemlicher ruhe, und mit vergnügen der untertha-" ""hm xxan. 1^2. die Jesuiten zum erstendem l, 5 "s"e an. 1562. das Ertz-Bißthum zu Prag, welchesAden -Ävlten-krlege nur durch Läminiltrucores verwaltet
k. die an seiner gemahlt«, deren bereits gedacht worden,M hatte -? ^^-7- m der geburt mit ihrem izten kindeverstor-
l. Mn, F,-?ki« Marimilianum II., so nach ihm Kayser
d-s Achter, a/?Udum, Johannem und Carolum, desgleichend?« Königs -Ä^^sabetham und Catharinam, welche beyderseits«^'fernerI^^mundi Augusti in Polen gcmahlinnen wor-a?,Vham, Marram, Magdalenam, Eleonvram, Mar-
Alagha,^"m, Ursulam, Helenam und Johannam, dieW'chen stanh Margaretha und Helena , welche sich in denßMn, alle?c°i?/^^^'^"ö Ursula, welche in der kindheit ver-V sSE'Nah Z "ö vornehmer Teutscher und Italiänischer Für-vc. ^'NENwor^-n.^ cle Kam relig. lik. I. VI.
Histyx bist. Ilb. XIII.
^ III. Theil.
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XVII. L XXXVI. Ilungsr. ehken-spiegel , lib.
VI. c. 2l. Kall-M. epir. rer. Lobem. lik. V. c. 12. milcell. clec.I.k. 7. le<ik. 6. c. r. Zelcript. rsl contra lurcas getlL an.
1566. apuä 8ckarä. tom. II. Hortleder, vom Teutschen kriege,bill. abclicat. Imxerii a Larolo V. kaciT.
I^IIoge p. 70.
Ferdinandus II. , Römischer Kayser, war ein söhn Ertz-Hertzogs Caroli von Steyermarck, Karndten, und Crain, undMariä, einer Bayerischen Printzeßin. Er war zu Grätz den y.jul. r z?8. gebohren, und ward von jugend auf zu erlernung al-lerhand wlssenschafften gehalten, wie man ihn denn im n. jähreseines alters auf die Universität nach Jngolstadt schickte, allwoer ?. iahr verharret, da mittler zeit sein vatter verstorben. DerKayser Rudolphus führte die vormundschafft bis an. 1596., daFerdinandus die regierung selbst übernahm. Nachdem er an.1598. eine reise nach Italien gethan, hat er bey der rückkunft al-sodald zu reformiren, und den gottesdienst nach dem Augspurgi-schen glaubens-bekänntnis, dessen freye Übung von feinem vattervormals war verwilliget worden, abzuschaffen angefangen, auchdarinnen mit bewehrter Hand fortgefahren, bis er seinen zweckerreicht. An. 1600. hat er die vestung Canischa vergeblich bela-gert, und ist es bey dem abzuge so unordentlich zugegangen, daßder Ertz-Heryog etliche stunden aus dem lager ohne seine leib-wache zu fuß gehen müssen,hingegen hat er in den folgenden jäh-ren,als dieTurcken in seine länder eingefallen,denselbigen tapferneinhalt gethan. An. 1608. ward er vom Kayser als Principal-Lommillsrius aufden Reichs-tag nach Regenspnrg geschickt,aufdem aber wenig ausgemacht worden. An. 1610. hat er sich derstreitiqkeiten halben, so zwischen Kayser Rudolphen und Kö-nig Matthia entstanden waren, nach Prag begeben,den vergleichstiften helffen, und nebst dem Ertz-Hertzog Maximilians die ab-bitte im nahmen Matthiä verrichtet. Von diesem ward er an.iüiz. währenden Reichs-tags zu Regenspurg zum Statthalterin der Oesterreichischen regierung verordnet; Allein er bekambald in seinen erblanden vor sich selbst genug zu thun, indem dieunter seinem gebieth stehende Uscocken den Venetianern feindse-lig begegneten, und der Hof zu Grätz dazu stille schwieg, so daßes schien, als ob man es gern sähe, wenn die Republick etwaszu thun bekäme, welches den Spanischen anschlägen beygemes-sen ward, denen daran gelegen war, daß sich Venedig in denSavoyischen krieg nicht mengen könnte. Es hatte sich diß We-sen bereits an. 1612. angesponnen, war aber damals durch be-strasung der Uscocken beygelegt worden. Als sie aber an. 1614.von neuem zu rauben und zu plündern ansiengen, und bey Fer-dinando bemeldter Massen keine hülffe zu haben war, mustensich die Venetianer selbst helffen, und damit kam es zum krie-ge, der bis an. 1617. währte, da mit zuthun der Spanierselbst und des Kaysers, meistentheils aber durch Vermittelungder Cron Franckreich, der friede zu Paris geschlossen ward, mwelchem Ferdinandus den Venetianern wegen der Uscocken eini-ge genüge leisten muste. Daß man mit diesem Handel zumschlusse eilte, geschahe wol meistentheils um der wichtigern an-schlage willen, welche zur selben zeit Ferdinandus im köpfe hat-te , indem er sich auf einrathen und mit Vorschub der Spanierder folge in den gesamten Oesterreichischen crb-landen, die durchMatthiä tod auf dem falle stunden, sowol als in der Kayserli-chen würde zu versichern gedachte. Ob nun wol der KayserMatthias anfänglich nicht gern bey seinen lebzeiten einen Nach-folger bestimmen wollte,brachten es doch bie Spanischen Vorstel-lungen endlich dahin, daß er ihn, nachdem vorher die Ertz-Her«tzoge Albertus und Maximilianus nebst dem Könige in Spa-nien sich ihres erbfolg-rechts begeben, an. 1617. an sohns stattannahm, auch noch rm selbigen jähre zur Böhmischen Crone be-förderte, dabey jedoch Ferdinandus ausdrücklich versprechenmuste, so lange der Kayser noch lebte, mit dem blossen titul zu-frieden zu seyn , und sich in keine regierungs - geschäffte zumengen. Eben auf dergleichen bedingungen und nach geschehe-ner bestätigung der religions-freyheit erhielt Ferdinandus auchan. iüi8. die Ungarische Crone. Jedoch enthielt er sich nichtgäntzlich der staats-sachen, gestalt denn die gefangennehmungdes Cardinal Clöscls als ein einariffin das Kayserl. ansehen undregierung betrachtet ward, wiewol ihm nach Matthiä kurtzhernach, nemlich an. 1619., erfolgtet« tode ohne diß alle gewaltzufiel, da ihm denn auch der Ertz-Hertzog Albertus numnehroOesterreich abtrat. Im anfange zwar sahe es gar schlecht vorihn aus, indem ihn fast keines von den zugefallenen ländern, vorseinen Herrn annehmen wollte, die Böhmen ihn auch so gar inWien belagerten. Jedoch änderte sich dieses alles bald, indemdie Böhmen solche belagerung aufzuheben gezwungen wurden,und Ferdinandus tust bekam, aufden wahl-tagnach Franck-surt zu ziehen, da er denn gegen den Widerspruch der Bohmenvor einen Mit-Churfursten angenommen, und bald darauf zumKayser erwehlt ward. Mittlerweile hatten die Böhmen denPfaltzgrafen Friedrich zu ihrem Könige erwehlt, so waren auchdie Ungarn abgefallen, und ward also Ferdinandus, der imanfange gerne friede gemacht hätte, .nunmehr« genothrget, sei,nen Widersachern mit gewalt zu begegnen. .Er zog also bey zel-ten von Franckfurt über Augspurg und Gratz nach Wien - aufwelcher reise ihm von seinen feinden allerhand gefahr soll seynzugeschnitten gewesen, zum wenigsten war es um Wien herumselbst, wegen den Böhmen und Ungarn nicht sicher, allermassendenn gleich den andern tag nach ferner ankunft die feinde allezufuhr um die stadt versperret. Ob nun wol das jähr 1620.
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