Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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fes

toE?, wurde. An. 1685. wurde er prokessorkks-

seinen^x""^ bald darauf Professor ,Iuris, welches amt er bis anl-L-a r-171;. fleißig und mit rühm verwaltet. Lx

hx^sch , ( Sebastianus) ^ur. Utr. Dass. und krof. zu Basel,ob-,-,«.,»., kadtschreiber, ist gebohren den6. jul. an. 1647. vonerlanü» blcm Christophoro, und Catharina Güntzerin. NachMsäibus in ärtiku8 fieng er an. 1664. das 8tuäiumlvie welchem er doch jederzeit das 8ruäium kiiilolvpki^

hatte- "om. und 6r-ec. omi^uitLtum verknüpfet. HierzuFesrki? llute gelegenheit, als das fürtrefliche cabinet Remigiivrriw,. ^brst seinem vatter Christophoro, hernach ihm sechstentzre "vUngs-weise Heimgefallen. An. 1667. begab er sich nachkaum ^ denn nach Lyon , wo er sonderlich Sponio be-sitzt ?^en. Von bannen gieng er weiter in Franckreich,IM ^ "der das meer in Engelland, und machte bekanntschafft"las ke «lehrten beyder Universitäten, insonderheit mit Tho-Mssen >e, welchem, als er eben in edirung des Jamblichii be-n,it " war, er aus einem msnufsripto blbliotlisLD pefckiansewWiedlichen observationen an die Hand gieng, wie Galeer Au lob m der vorrede Meldung thut. Aus Engelland kamhielt Holland und Teutschland wieder in sein Vaterland, undsthrt-> Ü? uberstandenem exsmme juriä. an. 1672. eine sehr ge-il, s» d'wutation äs Inügnibu8, welche hernach in Teutschlandthäte,-" ""es lractats wieder aufgeleget worden. An. 1678.tlirei, "w "eh noch mehr in 8mäia Lmiguirxtum zu perfectio-"od reist durch Oesterreich, Kärndten rc. in Italien,Patin» "rh etwas zeit bey seinem vertrauten freunde, Caroloabe/s-u welcher damals die Medicin zu Padna profitirte, ihmvorher zu Basel bekannt worden, auf. Er ward inkine, keLuperstorum einhellig aufgenommen, und hieltZstv^tlvn i» Griechischen und Lateinischen versen zu lob derlvelch ^" Venedig, in gegenwart der fürnehmsten der stadt,auf ^"rrnach im druck ausgegangen. Von dort begab er sichändern ' Ewo er nicht nur alle curiositäten durchsehen,viifn, " ""ch deren viel, darunter sonderlich Griechische im-tohe e, befunden, mit sich nach Basel gebracht. Eden dain Pg,,.""ch den raren immmum Pilämenis Lvsrgetre, Königssertq/j""sivnien, welchen er nach seinerrückkunft in einerdis-Wals " "lit einem gelehrten Lommemsrio illustriret, die da-antig Druckt, hernach auch von Gronovio seinem sskefsuroeinverleibt worden. Zu Florentz wurde er mit A.stine f"^chl und Jac. Cinelli bekannt, welcher, wie hoch erditio», """schafft wegen seiner, wie er redet, unendlichen eru-theLg """ Höflichkeit geschätzt, es genugsam in seiner Siblio-viM^ot-wts an tag gegeben. In Mayland leistete er gutestiv^ „m trafen Fr. Mezzobarba, der damal in ausfertigungtvie sgi^'vwomm Imperscorum ssomaoorum begriffen war,Nt. oM bestgter Graf durchgehends in seinem werck bezeu-seiner rückkunft in sein vatterland, und empfangenenvvg, swurde in ^urs an. i68l. Wurde er Professor Intlitmio-"Sni'täkpn ^95. Loäisi8, dabey ihm auch die gewöhnlichebylldlA der Universität, wie auch von der Obrigkeit dasevnferiret wurde, welches alles er verwaltet bis an.treten ^ von der Obrigkeit, als er eben sein drittes Rectoratvrdgxtgwolite, z„ einem Stadtschreiber und Deputaten ver-"n. i^^roen. Ex an den gries-schmertzen den 27. maychiige Von ihm hat man im druck ausser obangeführten,^ surläis38 L kkilnlag. Hissertat. wie auch Orst.

* js " obir. Lranämülleri ,s. L. *

der , (Remigius äs) letzter Bischofs zu DorchesterEc zu Lincoln in Engelland, war eines Priesters söhn.Mde« A"Mno blorm-tnno, ehe er noch König in EngellandDy, w.vlele gute dienste erwiesen, daß ihm dieser ein Biß-M siea g^" versprach, dafern er in den vorhabenden treffenA'lfinuä kruge. Als dahero der Bischofs zu Dorchester,Mmit tobe abgieng, wurde Feschamp von dem Kö-^^andeV'v," nachkommen eingesetzt. Es wollte zwar Papstu. solches als eine Simonie ansehen, und nahm' welcher sich eben zu Rom aufhielt, das Biß-?"ty, E""rte ihn aber auf des Ertz-Bisthoffs von Canter-^ Bisa,M""ci / vorbitte. Nachdem also Feschamp an. 107°.j, " besm,^"He weyhe erhalten, und in dem 8ynoäo zu Lon-N V worden , die BOHümmer von den geringernKschvffl ^ wbce zu verlegen, erwehlte er sich Lincoln zu seinemN«" H, und stiftete daselbst die Cathedral - klrche,g,,.hot au^^wg vor deren consecration den 9. may an. 1092.Wals beyden klöster zu Stowund Bardney erbauet,sW fiel, ^ey dem Könige wegen hoch - verraths m ver-s7"ld dst^yartete dessen Cammer - diener seines Herrn un-ä?v"-^ ru diesen zeiten gewöhnliche feuer-probe.

^ "eLxchc-. I'.I. x. ;;8.

g °8>>e, Oe) ein kleines Französisches ländgen in Ga-hz! ^ike>> -,!m,w^vafsthafftFestniac genannt; sie erstreckte sichbeschafft weit, nun aber machet es nur einen theil der

""st. Vif zwischen den städten Auch und

, 7' ^sensac ist der beste ort darinnen.

* stehe PIL80LI.

LkÄ' Sedohr?' ^ Daniel) war zu Freyburg in Meissen an.*^uviA, vren. Nachdem er zu Wittenberg studiret, und den2 nrr erhalten, auch eine zeitlang sich zu Dreßden mit

fes fet 46;

informiren fortgeholffen, ward er auf recommendation Vr. Hoevon Hoenegg an. 1625. nach Berlin als Hof-Prediger der Chur-fürstlichen witkwe, Anna, beruffen. Nach deren tode gab ihmAnna Sophia, Hertzogin von Braunschweig, eine gleiche be-stallung, worauf er aber bald wieder nach Sachsen kehrte,und zu Franckenberg eine Pfarre erhielte; endlich aber an. i6;o.als Superintendent und Consistorial-Rath nach Cüstrin kam. Erstarb an. 167;. im hohen alter, und hinterließ Lävsrfsria st>cra,Wittenberg i6;o. in 4. ssbeatrum sshsologico -ssliilologiso-Hiliorisum äs Lauste Nntstionum <L Lversionum Imperio-rum As. Lkriüum m^stisum, oder Kern Göttlicher Weisheit;ssegmim Oisboli m^stisum, Berlin 1716. in 4. flirre, äisr.Grossens Evangel. Jubel-Priester-Histor.

, oder nach mehr alten N88t. PP880M, mitdem zunahmen Diva, war eine göttin der alten Heyden, zuderen sie bey grosser Mattigkeit und mitten in schweren arbeitenihre zuflucht nahmen, weil sie von ihro in dergleichen anliegensonderbaren tröst und erquickung hofften, xsmli. m;tk.

xaZ. 228. *

Festenberg, eine kleine stadt in dem Fürstenthum Oels, anden Polnischen grentzen, 6. meilen von Breßlau gelegen. An.1697. hat die verwiltibte Hertzogin von Oels, Eleonora Char-lotte, ihren Wittwen-sitz allhier genommen. An. 1076. hat esdieser Hertzogin gemahl Sylvius Friedrich von den Köckritzernerkauffet. Es ist dieser ort das stamm - Hans des adelichenSchlesischen geschlechts von Festenberg, Packifch genannt. LucäSchles. chron.

^estus portius , ein Römischer krocaissul und Landpflegerin Iudäa im I. üssulo , welcher Felici succedirte. Vor ihmwurde St. Paulus von dem Hohenpriester und Obersten des Jü-dischen volcks verklaget; einige zeit darauf ließ er diesen Apostelin gegenwart des Königs Agnppä wieder zu sich fordern, undhörte seine Verantwortung an, da aber Paulus, als ein Römi-scher bürger, an den Kayser appellirte, schickte ihn Festus nachRom. Zu seiner zeit verursachten die strassen-räuber, und nochmehr die sogenannte 8icsrii oder meuchel-möcder, grosse Unruheim Jüdischen lande. Sonderlich entstund ein gewisser zaubereroder ertz - betrüger, welcher eine anzahl volcks nach sich in diewüste lockte, mit versprechen, sie von allen plagen, sonderlichdem sie so hart druckenden Römischen joch zu befreyen; aber Fe-stns schickte sein krieges - volck wider ihn, von welchem er mitsamt seinem gantzen anhang in stücken gehauen wurde.

XXV. XXVI. üb. XX. c. 7. L 8-

Heftus. Es wird in dem Loäise ssdsoäoliLns dreyer diesesnahmens gedacht, welche allesamt unter den Christlichen Kay-sern hohe chargen bedienten. Der erste war unter Constantinsdem grossen Landpflcger in Sardinien um das jahr z ry.; derandere wurde unter dem Kayser Valens an. über die Syri-sche provintz gesetzet; und der dritte war kroconlul in Airicagn. ;?6. Es gedencken ihrer auch andere scribenten, so zuihren zeiten gelebt haben. vrofoxogr. Loä.

sshsaäof. *

Festus, siehe Avienus, und Sextus Pompejus.

Fethelmachus , der z 8. König in Schottland, succedirteAngusiano, fiel im andern jähre seiner regierung in der Pickenland ein, und verwüstete daffelbige. Da dieselbe hierauf miteiner armee zu selbe gierigen, wurden sie geschlagen, und dashaupt-corpo von ihrer armee gefangen genommen. Drey tagehernach starb der König der Picten an seinen empfangenen wun-den. Die Schottländer aber, ob sie schon viel mannschafft indiesem treffen verlohren, wußten sich dennoch dieses sieges zu ih-rem nutzen zu gebrauchen^ und überschwemmten fast das gantzePictische land. Als nun die Picten nicht im stände waren, ihnenmit einer armee das Haupt zu bieten, fielen sie die Plünderer an,welche in kleinen parteyen ausstreiften. Ja Hergustus, welcherdem verstorbenen Könige der Picken succedirte, beredete zwey vonseinen Unterthanen, daß sie sich für Schotten ausgaben, undeinen von Fethelmachi musicanlen, die nach der damaligen ge-wohnheit in ihres Herrn schlaf - kammer aufwarteten, um ihnin den schlaf einzuspielen, mit gelbe bestachen, der ihnen so-dann gelegenheit machte, den König in der nacht zu ermorden,welches in der mitten des IV. üesuli geschahe. Kiüor.

8soi.

Fetichen, sind gerviffe gottheiten rn Guinea, davon einigevon einer gantzen provintz, andere aber von einer gewissen familie,zum schutz-gott auserbälen werden. äslcripr. Mis-s.

Fetu, ist eine landschafft in Africa, aus der gold-küste voaZuinea an dem. Äthiopischen meere. Mitten durch biß landrufst ein fluß süsses Wassers, welcher sich beydem castell St.Zeorge äs la Mina in das meer ergeußt. Der Haupt-platz dar-rnen heißt gleichfalls Ftu> ist ziemlich groß und vvlckreich, mitäumen rings umher bewachsen, wiewol die Häuser lchiccht,nd die gaffen so enge sind, daß kaum zwey Personen nebeninander gehen können. Die andern stadt? « oder vielmehrörfer, sind von keiner Wichtigkeit. Unterschiedene Europäischeationen aber haben sieb allhier vestungen gebaut, darunterje älteste und vornehmste das castell St. ^orge oder George äsL Mina, welches von den Portugiesen ums ,ahr i^l.aufge-ühret, nachgehends aber m der Holländer Hände gerathen,ferner ist das castell an Cabo Corso, welches an. 1652. von

der