sey fez
u»d BeiN^N.ZEals H°f-Prediger, Kirchen-Rath^lie vocEnn^ des dasigen Hertzogs. An. 1709. erhielt er??. 1712 krofs/ior I°heoioxike nach Wittenberg, undtha, an V,!ül?"dere, als General-Superintendent nach Go-bstrtz an , richem letztem orte er nicht lang darnach den 2;.^ gestorben. Seine schriften sind: ListorisLIs-^' Wittenberg 170;. in 4. LockegericmnMi , Leipzig 1697. 1699. 1710. Lilkoria Lollo-
^Uin b ' Zerbst 1707. in 4. kalinoäia kacra ; 67NT-Me Sterbens, Leipzig 1704.. in 8. GOtt-gchci-
.kitkeri -inst, Wittenberg 1700. m 8. Lz-perslvistss?er>berazig 1699. in 8. kastorale LvsngülicuM, Wit-V 4. kn 8. Inüruäkio 8-lcerclota1i8, Wittenberg 170;.
srsexosttorum LemberZenstmn; NstLologiaZechst 1-7^^,.. berg 1708. in 8. Orclioäoxia lNenreriana,^lsnuz - Hjs ^ ^2. I'jielsurns Lvangelico. Lpostoliso-Hlun-ii08 Omclibus Lognirionis clivinL contra Lartehs-
^enberg 1694. cle LLbitophelismo Nackinvelll Lrfl ^0 '. ne LELientia Lsmonstmtiomim ex bWotbest^en6v8 Sia^a^8L, 169;. äs tribus L^postsstbusöivisz. , 1694. äe krilieipio hlnitarls in-
?>-risx tz "'ouis , 1694. 6e Leo, in guanlum elt «s-«« üve-ir» Leg ^ 'n^nts Lion^lii ltreopsg. 1694. äe Lignis Katlonis
^vl. Lern^4- ^ primo 8aceräots lVlarito Lmkersno, star-ke ^87NU63 Leelelüs nostris inigue imputats;
?sli ^ '^2 mentes; äe kkilippilmo Lenoricoruln; cle Le-Loneluüone; oe pr-epoilers in Kebus sticlsi^luntz^^l^iitione Verbi Livini; äe Lustociis Nentis <Lev; äe ^Tlicliis Veritaris LvnnxelicW in ^ure Lsnoni-
3 kin znstmi^0'°2üno Zlblico; Genealogische fragen von jetzi-?V8eleaei hohen Häuser in Europa , welche vielmals«dk in zwen, /».; Miscellan - predigten, welche nach seinemU heraus n-.4. nebst dessen lebens - lauf, von Huhnen.kiblioth L geben worden. 171;. p. 284. Neue
tvin. u-14. Beckmanns hist. des Fürstenth. Anhalt,
* ^ev'd- Anhange, pax. 6;o.
^e.zu Par?s^« ^ Matthäus) ein Französischer IKsolnxus,i^tsanieu ^16. gebohren. Nachdem er daselbst einenNachen in seinen studien geleget, wurde er Priester,Uer an. r, und ein Mitglied der Sorbonne, woraus erKnaldj niri,,l.!.?a er die condemnation des berühmten AntoniiLichts det/m^ ^fkhreiden wollen, wiedrum verstossen wurde,^'schöffe« ,,, kniger wurde er auch nach der Hand von den« »nterschÄ'ileth, Chalons in Champagne und BeauvaisMiay den r^nen geistlichen ämtern gezogen, und starb zu An-N Mit viel?«, an. 1694. Er vertheidigte die lehre Janft-N^ern »vn -inV^r, und wurde deswegen von dem Hof zump I orte zum andern verwiesen. Seine schriften
principsle8 ObliMtion« 6u Lbretien;->klche g»^ guelgues äMcu1te8 touckant la Arsos,
hxxgos 0'änglich unter dem titul: Lsreckilms cle la»gekommen, und Äeäitation tur 1 a LoncoräeIever./^ . ^ ^
Äv^°Viemi ^ Ober - Oesterreich in dem sogenannten^ °hstey Svittm schönes schloß und Herrschafft, so derbeUn Anban^/^ P>ern zugehoret. Ehemals haben es diek»^n, bis ?/orne abgestorbene Oesterreichische familie,, ty .,5 iln. 140z. an Eberharden von Sintzcndorff ge-Li«. iu Kövn?^ Barbaram Anhangerin, Helmhard Anhan-M d^"/ habm ?s Ievereck tochter, zur gemahlin hatte,aüc fvigends bi-,ahr 1460. die Herren Wiellmger,des xvis^^n Fentzl an sich gebracht, da es denn zuMutter zu ^cull durch Dorotheam Fentzlin, Georgstifte kÄ ,?Pnberg überkommen, welcher es an. 16; 1.chMung y»?0lttal käuflich überlassen, von Hoheneck, be-s^N-a ,° ? ^ber-Oesierreich, rom. II. P. 480.
, ist eine kleine stadt in der Portugiesi-,>?!? dem rneer ^."ra, an dem kleinen fluß Casios , nicht weitUiit dem «,?, 0 'fchrn Aveiro und Porto, gelegen. Sie ge-ha^ ^elch- M emcr Graffchafft dem Hause derer von Pe-^ prächtigen pallasi und ein gut schloß
b^oz, lsi -in, ^LÜL. äs kortuZ. Pag. 72;.iö?. Mischen M'Mfche. stadt und Königreich in der Bar-LAn der vS Mlttettändischen meer auf der einen, unddas Ds/^nsieund dem Königreiche Algier auf der
gebi'/^obare m/n ^ Mulvia scheidet es ostwärts von Algier,Sea-i^ Atlas unÜ'!?^ aber schlägt daran westwärts. DasTibÄüvssa l,„x^oder fluß Ommirabi scheiden es südwärts vonFei ia ^r aber mittagwärts, die meer - enge von
Miss/-!? Hück von d-m U"tel-meer nordwärts von Spanien.8ar!>/^en provinir-«^ ^ kn Usuritania linßitana, und be-Crrm? osfenba?eu ^' nemlich Temesen , Fez und Az-Witteu"m ^are/an der"^ H^bat an gedachter meer - enge,M?' ^«de drmn/n^^Eanbischen see, Chaus aber istdert m?i!"8reichs / ia Hobt Fez ist die zrerde des gan-
tzou b^ ^ksamten Barbarey. Sie liegt hnn-fliI' am fli,APersts ^en so weit von dem Mit-da»et ^unassax und welcher zwischen den bey-
theile abK in der Sie ist viereckicht ge-
Ljff^nd bergicht ouf emer ebene, die aussen-
^^or. LeLZ^^hat auswärts eine ziemliche men-
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ge von Vorstädten, unter welchen; 2. die vornehmsten sind, etli-che unter ihnen haben 400., einige iooc>. und andere 2000. Häuserin sich. Die stadt hat 12. Haupt-theile, 62. brasse marckt-plätze,über 200. theils breite theils enge strassen, nebst unzehlbaren klei-nen gasten. Ferner siehet man 700. Moscheen, eine grosse anzahlvon OollsMs, Hospitälern, bädern und dergleichen, 86. lhore und140. öffentliche secrete, deren unflal sämtlich durch das Wasserweggeschwemmet wird. Über dieses hat sie auch 240. brücken,unter welchen viele dergestalt mit gebäuden bedeckt sind, daß mansie fast nicht für brücken erkennen kan. Über dieses zchlet mandarinnen 86. öffentliche und über 600. privat-drmmen. Die Häu-ser sind wohl gebauet, auswendig mit mosaischer oder zierlicheingelegter arbeit, und inwendig mit blumen, fruchten undlandschafften bemahlet. Unter den Moscheen sind 40. mit unge-meiner pracht erbauet, welche von vielen marmornen Pfeilernunterstützet werden. Die meisten darunter sind weder gewoldetnoch gepflastert, noch getäfelt, sondern mit geflochtenen deckenüberaus artig gezieret. Die gröste soll eine halbe meile in ihremumfange, z i. thore und 42. gaüerien haben. Der Hof wirdvon ;4. sthwibbogen in der länge, und von zwanzig in derbreite unterhalten. Die einkünfte dieser kirche sollen sich täg-lich auf200. oder wie andere wollen, gar auf420. ducaten er-strecken. Unter den an diesem orte befindlichen LolleZüs kömmtder bau desjenigen, welches der König Habu Henon aufführenlassen, auf 402020. ducaten zu stehen, denn es durchaus mitmosaischer arbeit in gold, lazur und marmor, wie auch mitehernen thoren ausgezieret ist. In dieses LoUegii bibliothecksind 2000. Arabische manuscripm, nebst noch vielen andern.Ferner giebts in und um diest stadt herum 200. Hospitäler, unterwelchen 24. vor die einheimischen krancken gestiftet sind, und kandas gröste 2000. Personen erhalten; die übrigen aber gehörenvor die fremden. Doch sind die dazu vermachte einkünfte zuandern fachen gebraucht worden, daß also den krancken nur daslager und drey tage lang unterhalt verschafft wird. Nebst demhat diese stadt 200. warme bäder, und eben so viel Wirthshäu-ser , deren etliche über 220. kammcrn und zimmer in sich haben.Weiter gehören auch 400. mühlen darzn. Der grosse viereckich-te platz der kaufleuthe ist mit Mauren umgeben , und kan mit 12.thoren, wie eine stadt, verschlossen werden. Er ist in 1 4. quar-tiere eingetheilet, deren jegliches seine besondere handwercks-undHandelsleuthe hat, und in dem gantzen begriff giebts 20002.handwercker, künstler und handelsleuthe von allerley gattungen.Ohngcfehr 1202. schritte von der stadt liegt Neu-Fez, aüwo derKönig seinen pallast hat, und insonderheit der Hof sich aufhält.So sahe vormals Fez aus. Allein dieser zustand hat sich nungeändert, wie aus folgender beschreibung zu ersehen. Der um-kreis bes orts ist ohngefehr vier mcilen, wiewol innerhalb dermauren viel gärten sind. Es sind anjetzo keine Vorstädte vorhan-den , und nur sieben Haupt-thore. Die strassen find sehr enge,und haben thore, die alle nächte zugeschlossen werden, um denkvolcke zu wehren, daß es nicht von einem quartier zum andernlausten könne. Die Häuser find alle öden mit erde bewvrffen,und obwol von aussen nichts schönes dran ist, so sind sie doch voninnen sehr nett und zierlich. Der gantze Handel und folglich auchaller rcichthum des gantzen landes ist in dieser stadt beysammen.Sie hat zwey castelle, die aber mit keiner artillerie versehen sind.Das eine ist sehr alt, und die mauren davon sind an einigen or-ten gantz angerissen; daS andere aber ist nur vor etlichen lahrenvon dem berühmten Muley-Archy gebauet worden, und hat zweybasteyen auf beyden feiten der stadt, auf deren jeglicher zwey grei-fe eiserne stücke stehen. Der fluß, welcher von Fez-Gedrde oderNeu-Fez herab fällt, läuft mitten durch Alt-Fez oder Fez-Beledurch, da er sich denn in sechs arme theilet, von welchen diegantze stadt mit wasser versehen wird, so, daß jeglich Haus dreybis vier brünnen hat. Desgleichen treibt auch dieser fluß, nach-dem er sich also zertheilet, ;66. mühlen, und giebet wasser herzu eben so vielen bädern. Ferner sind auch in der stadt ;66.back-öfen, und weil diese leuthr täglich frisch brodt zu backen ge-wöhnet sind, so bedienet man sich derselben stets bis gegen vieruhr Nachmittage. Über dieses giebts allhier vier Moscheen, undin die 422. kleinere, die nicht so viel einkommens haben als jene.Die grosse Moschee, Carovin genannt, ist des Cadi oder ober-sten Priesters residentz. Nahe bey diesem tempel stehen gewisseLollegia, worinnen diejenigen, welche verlangen 1albs8 oderLehrer ihres gesetzes zu werden, dem studiren obliegen. DaSprächtigste unter allen wurde von Muley - Archy erbauet. Indiesen coiregü8 lernen sie nichts anders, als allein die Arabi-sche spräche, worinnen der Alcoran geschrieben worden, wel-cher cb'sIsÄus von der gemeinen mund - art sehr unterschiedenist. Die stadt Fez-Gedide, welche über Fez-Bele liegt, dienetdieser anstatt einer citadelle. Muley - Archy hat einen pallastund ein Serrail oder frauen - zimmer darinnen erbauet, wiedenn auch eine weite und sehr schöne Moschee daselbst ist. Dasalte Fez wurde von Muley-Drice , dem ersten Kvmge der Ara-ber , welcher in diesem lande herrschete, zu bauen angefangen.Dieser wird als ein Heiliger verehret, weil er die ^irden m die-ser stadt zwang, daß fie den Alcoran annehmen müssen. Sei--ne Nachkömmlinge halten sich noch daselbst auf, und darfkemJüde noch Christe durch die straffe,hres pallasts gehen. Sein be-gräbnis ist in den bergen Serhou, und dienet denjenigen zu einersichern zuflucht, welche, wenn der Komg auf sie ungnädig wor-den, oder wenn sie etwas verbrochen, bahrn fliehen, nm den Hän-den der Richter zu entgehen; wie dcmu auch der pallast, worin.
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