fl a
(TituS Quintius) war eigentlich aus den? ^ tzuintis) entsprossen , aber von einem Fla-angenommen, welches nach der RömischenDies/?». den zunahmen Flamininus angedeutet wird.seiner ^ 786 . ä.L. 198. in ansehung
7^ "Nen bleuste, Bürgermeister zu Rom, ehe er nochder or erreichet hatte, und war der Römer General wi-Nvss/n ,?'vum, den König in Macedonien, den er mit einerwenden p ederlage bestegte, und darauf zu Nemea unter wäh-len vg?^^s'sp^en, bey welchen sich alles volck zu versamm-ihrx s???Griechen durch eine öffentliche Proklamationßa nesm?//' wieder gab. Als er hernach zu dem König Pru-lerl)/?'? worden - welcher dem Hannibal an seinem Hofe nn-daß e» ^Müsset, war er in seinen Verrichtungen so glücklich ,sete y Romer von diesem ihrem Haupt-feinde gäntzlich erlö-Bl'ira-^',Auintius Flamininus, des kurtz vorher gedachten^donj/n >iers bruder, comniandirte die Römische flotte in Ma-lviirdk Eretriam auf der insul Negroponte ein , und
Aenvb^k ?792. L. L. Iyr. , nebst Cn. Domitio
das djss-i,sBürgermeister erwehlet. Da er nachaehendsGa»j/,, w der Alpen, nach der Römer art zu reden, liegendeaufeiss/"r provintz bekommen, ließ er bey einem festin,ich dä«-r derlichen weibs-person anhalten, welche ihm vermel-«je keinen köpf hätte abhauen gesehen, und diese tustge„^ ?'?ussen wünschte, solche lebens-strafe an einem gefan-ciriz b/.?"ben; aus ivelchcr ursach ihn hernach mich M. Por->var>j w'ln seiner Censur, aus dem Rath geflossen. Dochrerbietmig, so man gegen dieses geschlecht trüge,sts e»,A wegen den Verdiensten des T. Quintii Flaminini, die-bey e- Mbn bruders, so groß, daß, als der entsetzte einmalöffentlichen schau-sptel unter dem volck stunde, diede» rv/,Ä?wwlung ihn nöthigte, seinen vorigen platz unterEej„a'?bherren wenigst bey dem schau-spiel einzunehmen.l8;q. gleiches nahmens mit ihm, wurde X. 604. L.d>I.l86i^ ch ^c>. Bürgermeister, und sein enckel ä. X. 6;i. ä.IVl.was : ^2;. nebst dem Q. Cäcilio Metello. 6-ce^a, in Ls-lid. XXXIV. XXXV. XXXVII. L XXXIX.s/--r, IV/a-vE. Üb. II. c. 9. A Üb. IV. c. 5.
'Ulk,. » ' L. 27. Lser-oz,. üb. IV. äs viria il-
L, ' in käü. äcc. *
te zu Mttius, (Joh. Anton.) war vonImola gebürtig, lehr-MxrÄ?w>»en, und starb daselbst an. i z;6. Man hat von ihmdey d/ch^ner frommer leuthe lebens-beschreibungen, welche/chz../»Vkandro in seiriem tractat äs Illustribvs lui oräinisstr; s?,?>den; desgleichen eine Historie der Römischen Kay-^ ^vlvsrum üür. II. und XpiArsinnistum üb. III.nescripe. Icsl. <L in illuür. vir. viel. krseäicsc. ?oFc-F. äs »ich üst. üb. III. p. 682.d>'irtig,„^ius, (M.Antonius) war gleichfalls von Imola ge-le>n x/ss'w ein söhn des vorhergehenden. Er war nicht al-? wehen ..5 Doet und geschickter Redner, sondern auch in den»ch dann n der Philosophie vvrtreflich erfahren , dadurch er, w bey dem Cardinal Alexanbro Farnesto, als auch
^lttn P°lo in grosse Hochachtung gesetzet. Auf des
Md deren er sich an die Psalmen Davids gemacht,glisaek^Et auf eine ungemeine art in Lateinischen ver-mocht ,s.,""cket. <xr würde es aber darinnen noch weiter ge-?erjqh^oeii, mann ihn nicht der tod in der besten blüthe sei-gre i; zi. der welk entrissen. Im übrigen war er der» es8s<?. "l^)t ungeneigt; wie er denn deswegen die stelle,osgejch,?wru auf dem Lonciüo zu Trident anzunehmen soll?^8ea/kV?bn haben, und es sonderlich seine von CamerarioMal w briefe genug anzeigen. Gleichwol will der Car-Fe»dxt, .,,,?Vmi vorgeben, daß er sich davon wiederum abge-j 0 cherljxb j» w der Catholischen religion gestorben sey. Sehrtvdb»/.'h was Antonius Caracciölus erzehlet: da Flaminius> WS cv M leine glaubens-bekenntnis vor einem Priester, nah-
enthalten, doch,
^'ch^in ÄLercülano, abgelegt" hätte er sichM Carg,-^ . des Worts eransIubiisnNütio enth
nur meynet, und es m der that gar ^teinischen
solches ihm, als emem Dunsten »» weil
er UM rauch und barbarisch °?^am, und ga^^
Ne n.. du«!) diß wort angedeutete lehre taug Elches
ivv^uun Herculanus auf ihn gedrungen, satt die
sacrg,,^u/hm heraus haben, oder ihm auf g z,ngedultb/ra 'urule weigern wollen, wäre ,ener letztmy " ^
kvA gefahren, und hätte zu mehrern malen,i. Seineschritt/ geschryen: ttsn8fukstsatlauo, trau - ^ristotelis
E« sind-, k^aphrast« in äuoäemmum ttdru-u
kbilnLpIiia; Lominenwris in ^
eleMncWmo csrmins exprelst; (^Minum
^ verlst)u8 scriperi; (larmina äs R.ebu8 äiv > , ^
kz ' f- -eä kranaiss. Vu'rimnnm; iwmI.,ksr gumMb sä MS^; Lpistolre sliguat äs Vcnrscs voKiMK eVs,? Keiigionis sx IcsIiLO in I.aUnum ^1 .
llk. VIll. circa stn. ^
l^c Ä'i ^om. 61-,/-»-, ärsLti. äe lstter. Itckrnf«r,äs k
V?^I. LaA/e. sääir. E Äog. äss komme«
^WlN. I. sgg. äe tom. III. p. 22. ssg.
tE?Minius» genanntNobilrus, vonLucca, warein e-und Lriäcu«, dessen sich der Papst Stt-
f l <r 487
tus V. in herausgebung der Bibel, die seinen nahmen führet, be-diente. Sein Hauptzweck in diesem stücke gieng dahin, die al-te Lateinische Übersetzung , so unter dem nahmen Verlio Italicsin der alten Occidentalischen kirche berühmt, und vor der sogenannten VuIZsrs im brauch gewesen, wiederum an tag zubringen. Er starb in seinem vatterlande an. 1590. im 58.jähre seines alters. üb. XLIX. K. §--»»», criria. äu
V. 1. liv. II. c. n. *
* FlaminiUs parisio, von Cosenza,in dem Königreich Nea-polis, erster krokellor des luri« Lsnonici zu Rom in dem XVI.ÜLLuto; er hat mit grossem fleiß und in bester ordnung in ei-nem bände in foliv, die Materie äs kestgiistioris öeneäcioruinabgehandelt, und an. 1591. zu ende gebracht. Duclos undSollier haben noten darüber geschrieben ; sonst war dieser Pa-risio des Cardmals Petri Pauli Parisio bruders söhn, und nachder Hand ward er Bischofs zu Bitonto. Oe«-, K«-s«, bibl.üistor. äss suteurs äs Droit.
Flammn oder Fiamma, (Gabriel) Bischofs zu Wust ,war.von Venedig gebürtig. Nachdem er sich sowol durch seineschriften als beredtsamkeit der vornehmsten leuthe in Italiengunst erworben, machte ihn Gregorius XIII. zu einem Kischvffvon Chiust, oder wie andere wollen, von Wo. Er starb an.i; 87 ., und hinterließ in Italiänischer spräche, Reden; Leben derHeiligen; ein DiLkionsrium Püeologicum; einen band von ge-richtet!, rc. 6E»/, tliSiicr.
*Flamma, (Galveanus äs 1 s) lehrte an. i;i5. in sei,nem kloster zu Mayland die Philosophie, und lebte noch an.124;., da er aber auch vermuthlich mit tobe abgegangen. Sei-ne Historie von Mayland führet den tltui : Usnipu-Iu8 klorum , und ist von Muratorio in dem XI. sein Opu-sculum äs rebub ße 1 Ü 8 sb Urans, Iwcüino L loüsnns Vice-Lomitlbu8 aber in dem XII. kamo der Icriptorurn rerum Its-licsrum ans licht gestellet worden. pr. tom. XI.
L XII.
Flamminrus, (Antonius), ein krossllor der Humsniorumzu Rom, war aus Sictlien gebürtig, und lebte in dem xvi. 5«-culo. Diestr mann war so gar der einsamkeit ergeben , daß erweder gelehrte noch »»gelehrte, weder knechte noch mägde umsich leiden konnte. Er kaufte selbst in einem nah-gelegenenwirths-hause alle tage, was er essen wollte. Als er nun ein-stens ;. tage ausblieb, wollte der Wirth hingehen, und nachseinem zustande sehen, da er ihn dann zwischen seinen büchernaufder erde todt fand. äs liccsrsr. iakslicic. üb. I.
* Flamsted, ein ort in Herefordshire auf einem kleinen Hü-gel, welchen Leofstan, Abt zu St. AI bans, unter der regierungEbnardi^anksilori8 drey Rittern,Tnrnot, Waldes und Turman,unter her bedtngnng gab, die umliegende gegend von den räu-bern sicher zu hallen. Allein Wilhelmus Longusllor gab sol-chen Rogerio von Todeney oder Tony, einem Normännischenvornehmen Edelmann, nebst dem titul einer Barome. Nachder zeit kam es durch heurath an die Beauchamps, Grafen vonWarwick. 6a»rcke«r Lrit. p. ;oi.
Flamsteed, (Joh.) war zu Derby in der Grafschafft glei-hes nahmens ungefehr an. 1644. gebohren. Erlegte sich sehreilig auf die Astronomie, und erhielt schon an. 1670. den titullines Königlichen Nstüemstici, da er seine observstic>ne8ahr lang zu Derby, von an. 167;. aber bis an sein ende auf>em zu Greenwich an. 1661. von König Carl dem II. erbau-en Oklervswrio gehalten. Man hat nichts von seinen schrtf-en, als eine Oistriben äs Tem^oii« Lgystione, welche erst»bfonderlich, und hernach, nebst semen Xumeri8 sä üunre Vbeo-ism Horoccisnsm, den wercken Horoccii an. 1672. beygedru-ket worden. Jngleichen eine anzahl astronomischer observa«ionen, in den äcki8 Lruäiwrum und den Englischen kbiloso-züicis trsn8sätioniku8 und einige briefe in ^sliiüi operibu8.Zeine obssrvsrione8 haben schon vorlängst alle zusammenmf Königliche kosten mit gutbefinden der Königlichen SocietätINter dem titul, Hilkoris L«Isüis Lritsnnics, in ;. tomisollen heraus kommen; davon der erste die oblervstiones bismf 1689., der andere bis 1704., der dritte aber die csrslosorixsrum krolemsei, der Araber, Brahei, des Landgrafen vonHessen, Hevelii, Flamstedii, Hallest und andere, sonderlich aber)en cstsIoZum kxsrum kritsnnicum von ; 000. fix - sterilen ,rebst neuen stern-bildern und Verbesserungen der alten in sich-assen sollten. Es ist auch würcklich schon an. 1708. ein band)avon gedruckt gewesen; allein Flamsteed gerieth darüber mitNewton, als kiXüäe der Societät, der bey geschehener unter-iuchung die oblervscioneb nicht richtig befunden halte, in ei-len streit, so daß man die fache an die Königliche Akademiemch Paris gelangen ließ. Da nun auch diese allerhand fehler m)en obssrvstioiübu8 fand, gerieth man auf die gedancken, daßsiel davon nicht selbst vbferviret, sondern nur ausgerechnet seynmöchten, daher daswerck garnicht zum Vorschein kommen,auchnicht weiter fvrtgedrnckl worden. Endlich aber wurde an. 171z.die üilkoris Lcs 1 ski 8 wieder auf Königliche kosten unter dle pres-se gegeben, da die oblsrvstioiiss von an. 1690. vls 1718. in ei-nem folianten zufam>nen heraus kommen sollten; welches aberFlamsteed nicht erlebet, indem er den 18. jan. 1720. im 76. jähreseines alters gestorben. Er war sehr klem von Person,und mager,ließ niemand vor sich, wenn er rwer seiner arbeit begriffen war,
Ss 4 brachte