Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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M thun ihm vorsetzte, aber daran verhindert wur-kx ^ kam endlich, nachdem auch Evagrius gestorben, un«I.zu einem vergleich , welchen Theophilus von-klen mit denf>rientaliirk?nBissbüssenvermittrlte Fla-

d'ja^^len mit den Orientalischen Bischöffen vermittelte,ger^^arb endlich an. 404,., und wird von Chrysostomo

von aber'

gerübm-,"'"^"^ an. 404., und wlro von Chryfoltomo sehrvon ab?«' Er hat auch episteln und homilien geschrieben, da-

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nur einige krsgments der homilien vorhanden.

. roiy. IV. kom. sä pop. Entlock. lik.

lijA ' Hd- VII. 8«ro«-«,, sä sn. Z7O. leg. 8a/»ase,

L, .^8iils,tc)m. I. liv. III. c. 4. §. 1;. feg. Lar-e 6cs.Paygtz^nnus II., Patriarch zu Antiochien, succedirte an. 496.Chal?.^' und bezeugte einen grossen eifer in Vertheidigung desAnastaNn Loncilü, worüber er sich bey dem Kayserv>ies '^0 verhaßt machte, daß er ihn an. ;ir. ins elend ver-tod dj.Aan berichtet, er habe sechs jähr darauf, da er dender »Kaysers vernommen, an Eliam von Jerusalem,z>venihm relegirt war, geschrieben , daß sie innerhalbWerd»« Oen nebst ihm vor dem gerichte GOttes sollten gestelletlvenn ?« baden ihn zwar auch einige beschuldiget - alsdabei-« » ^ Chalcedonische Loncilium verdammet, und sichsolch-z lehre halber verdächtig gemacht hätte; allein , daßden. g^men gründ habe, ist schon längst angemercket wor-AicäniÄ?^^ noch kömmt, daß in der ersten action des andernÄtzern OonLilü gemeldet wird, es sey Flavianus von denVei, ^Mget gewesen, und aufdem Loncälio zu Constantino-Ia„gte man unter dem Kavstr Justine gehalten, ver-büß-« >, , daß sein nähme in die viptysks oder kirchen,

iverde»' ^^"s ihn die ketzer gelöschet hatten, wieder sollte aesetzet

Q, ' lik. IIl. L.;i. ^r. 8a^o«E, sä sn. 496. Lc.

, Patriarch zu Constantinopel, war Priester und470. ,,,"">ter der grossen kirche zu Constantinopel, da er an.sichK^.-olsthofferwehlet wurde. Bald daraufwibersetzteerßenq ,vchl, der seine rrrthümmer öffentlich auszubreiten an-de„ ^L verdammte ihn in einem 8Moäo von 40. Bischöffen,Zev>va»"?-vustantinopel hielte. Dieser aber verließ sich auf die"S v^veit des Ober-Cämmerers Chrysaphii, der bey Hofe al-u>id br»^?^ / und über dieses dem Flaviano sehr feinb war,^avcio x ^ also dahin, baß seine fache aus einem grösser»Me u,ss°«? ^ der Kayser an. 449. i» Ephesus versammlete,scv»„g fluchet werden. Auf diesem 8 vnoäo präsidirte Dio-", dgg ?.Alerandrien, Eutychis freund, der es dahin brach-st , vle Es des Constantinopolitanischen Loncilii zernich-Agesxtz.svcyes losgesprochen, Flavianus aber verdammet undEaiych^ .'purde. Ja Bursama und andere Mönche, die es mitA Uten, richteten ihn mit schlügen sehr übel zu. Zona-phiiis ncha Chorus melden, daß selbst Dioscorus und Chrysa-?»d das ihn geschlagen, und mit füssen auf die brüst

> v! and?« getreten , daß er davon den dritten tag gestor-kstnd aber schreiben, er wäre von diesem 8 )moäo ins^n, worden, und nach Hypäpas, einer stabt in Ly-

Msse,s, °stuuen , allwo er das folgende jähr den 18. febr. inMaden gestorben. In dem IV. romo der Lonciliorum7 ^ 'bm zwey Episteln, wie auch läkellu« kiäei^?eod. n -^Mpergtori oblsius, weicher der jüngere oder

' k.eo , Spill. 8- 6L 9. , lik. 1. L. 10. Lo«-

E. L 4. L,l-er«r«k, in krev. c. n. ir.sä.^^ 1 . lik.III. lik. XIV. c.47. Lars-

^lgy, ^ isg. Ls.

^tat ' ein Lateinischer scribent, welchem man den^ vUßiz Lllr ^ kkilosoplroium zueignet. 8«/»^. lik. II.

) ein Dom-Herr zu Sens, wel-d ^ kir-k? liLauIi gelebet. Als er den ilrckistiiicanum

^^afuna^ch . ?^^u,, durch schimpfliche Worte und unbillige^.dem gefänqniS sehr hart beleidiget hatte, und»Obiges fan^klber bey dem Königlichen Richter zu beklagen ge-^ ' ichte er dieses freventlich dahin aus, als wenn

d^iniich-,, die Päpstlichen gesetze und Verordnungen des Tri-,gvn. An-- nLilii vergriffen, und that ihn deswegen in denweil er in diesem allen den Vorrechten der welt-gerienM' des Königreichs zu nahe getreten, so muste erKulmen?,,, erkenntnis der fache mit blossem köpfe vor derN^nuna aa? gewisser sowol geist-als weltlicher Personen seinewid-« ^ d^rruffen und gestehen , daß er irrig, verwegenI-Machr-? ^Gerechtigkeit gehandelt, da er den Mieterin um*' exvu killen in den bann gethan. ,

- (Tit. Ampins) welchen andere unrecht Fa-dn^gchlaSil-A' kroconful in Pannonien , ein trägert>ü« Italien ^ man» ' >ikß seine provintz im stiche, und giengänlichen k'«i^^de daselbst bsgawb, und mischte sich in denb-Iiich lud Daher er einen grossen haß der soldatenSestn.^en ein?« thu auch mit gewalt wollten todt haben, undwAt wurde" erregten, welcher jedoch endlich also

v ' T'qcr,/., ttg.Flavianus der gefahr aus dem Wege gehen

tzIaviani 7 ' 4 - e°.

Mhuru^.' ,vt. klsvininLum, eine kleine stadt in dem Her.^Mrur. ^"vd an einem kleinen flusse zwischen Dijon und

KöruE^ (Balerianus äs) ein Oocior der Sorbonne,cher krofessor der Hebräischen spräche zu Paris /

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zugleich auch Königlicher Rath und vscanus der KöniglichenProfessoren in obgemeldter stadt. Er schrieb mit grosser Heftig-keit wider die Liklia kol^glmra, welche le Jay heraus gege-ben. Er sagt in einem briefe, welchen er an. 1646. an einenseiner guten freunde abgelassen , daß das gantze werck vollergroben fehler sey. Sonderlich reibt er sich an den kentsteu-ckum 8 amaridsnum , welchen Morinus an gedachte Bibel mitanhangen lassen. Doch lobet er den gelehrten Maroniten Ga,brielem 8 ionimm, welcher dabey die Syrische und ArabischeÜbersetzung verfertiget, zog aber zu gleicher zeit AbrahamumEcchellensem durch, welcher aus Rom beruffen worden, ftl,bige zu verbessern , welches er auch in einigen andern briefenthat, weswegen ihm gedachter Ecchellensis sehr hart geantwor-tet. i Siehe Ecchellensis.) Im übrigen behauptete er die rei-nigkeit des Hebräischen textes wider Morinum. Cappelain, Kö,niglicher Professor der Hebräischen spräche , schrieb einen tra»ctät wider ihn, unter dem titul: IVlsre ssgbkimeum inüäum.Svnsten verfiel auch Flavigni in grosse streitigkeiten mit eini.gen ssksoloßis der Sorbonne, über einer rkeli cle Lpissopocu.welche Louis von Cleves, sskeol. Lsce-ilsureus , an. 1667.den 4. nov. defendirte, viel sskeologi verwarfen, er aber voll-kommen approbirte. Der IIsccLl-lureus um friede zu erhal-ten , und damit er nicht in seiner Promotion ferner gehindertwürde, muste nur eine gewisse erklärung seiner propofltion un-terzeichnen , allein Flavigni ließ an. 1668. zu Tvuvnay in 4.sä sskelin LIeveliMsni, uki cle Lpissopstu ersötatur, vinäiciszans licht treten, wo er des von Cleves sah , daß neinlich daSEviftopat, in so weit es vom 8-icerclotlo distinguiret werde,kein sacrament sey, mit unzehlichen stellen der suÄorum zubeweisen suchte. 5 8«-,,/?. *

Flavitas, ein gewisser Priester, welcher den Kayser Zeno.nem listiger weise hintergangen. Denn als derselbige nachAcacii, des Patriarchen zu Constantinopel tode, der sich an.488. ereignet, eine 40. tägige fasten ausrüsten, und ein reinespapier unter den altar legen lassen, bat er GOtt, daß er durcheinen Engel den nahmen desjenigen, welchen er zu Acacii nach.folger ausersehen , darauf möchte schreiben lassen. Flavitas,der nicht weniger ehrgeitzig als verschlagen war, brachte durchaeschencke dieses papier aus den Händen des Lunnoki, welchenZeno zum Hüter der kirche bestellet, schrieb so dann seinen nah-men darauf, legte ihn wieder an gehörigen ort, und ivurdealso zum Patriarchen erwehlet. Der betrug kam zwar an tag,allein er starb an. 489- ehe er deswegen abgestraft werden konnte.

IIK.XVI. e.lZ.äc 19. Lva^.Iik.III.c.r;. 8a^. -ln.488.6ic:.Flaviuswird von Pisone, Cicerone, Pomponio und an,dern mit dem vornahmen Cnejus genennet, woraus abzuneh-men , daß ihn Livius aus irrthum Cajum geheissen. Er warvon geringem herkommen , indem sein vatter ein freygelaffenergewesen, und ließ sich anfänglich von Appio L«cc>, einem vor.nehmen katricio zu Rom, als schreibet! gebrauchen. Weil ernun hierdurch gelegenheit hatte, die sogenannten Lätionss legis,oder gewisse kurtze formuln, derer sich die parteyen vor gerichtebey Verlust ihrer fache bedienen, und von dem Lollegio komi-sscum , so dazumal noch aus lauter kstrlcüs bestund, erlangenmusten, zu erlernen, ingleichen hinter die Römischen ksstoskam, so verrieth er die geheimnisse dem volck, und machte sichdadurch bey demselben so angenehm, daß er mit gröstem Wi-derwillen des Raths zum Läili Luruli, und Irikuno I Iskisgemacht wurde. Wiewol einige davor halten, daß er solcheserst hernach gethan, wie er bereits Läilis Luruli« gewesen,weil er svnsten die kormuls« und ksttos nicht auf öffentlichemmarckt in lUKo kund machen können. Weil aber Macer Lici-nius, ein alter Römischer geschicht-schreiber, bey dem Livio er,zehlet, daß er bereits zuvor Irikunus und ssriumvir noäkumusL coloni« äeäucenäT gewesen, so ist es gar wahrscheinlich,daß er zwar anfänglich dieselben dem volck nur heimlich, nacherlangter Baumeister-würde aber auch öffentlich vor äugen qe,leget. Seine klugheit und beredtsamkeit wird sehr gerühmtAuch wußte er ungeachtet seiner geringen ankunft das seinem amtzukommende ansehen trcflich zu behaupten; dessen ein zeichen ist,daß als er einmal seinen Lollegsm in kranckheit besuchte undvon den vielen bey solchem anwesenden jungen korriciis keinerihm ehren-halben platz machen wollte, er aisobald seinen ssl-Ism curulem, der ihm als das zeichen seines amts auf der aastenachgetragen wurde, darbringen ließ, und sich damit hart andie geschlossene thür des gemachs setzte, damit ihn die Herren k>s-tricii, welche ihm keinen mittelmäßigen oder ihnen gleichen sitzeinräumen wollten, also mit seinen höchsten chren-zeiche» langgenug vor sich sehen mochten. Diese von ihm promulgirte for-muln UNd fsss sind nach seinem nahmen sus Livile Plenumgenennet worden, ob er gleich von dem seiniaen nichts dazu ge.than. Lrc-e-^a, sä Ltticum lik. VI. pro Äur«ns c. n. äe Ors-tore, lik. I. c. 41. /./?,. VI. c. 9. ikiäemgue , in Iclioliiz.

, äs suät. pruä. c. r. leg. 2. §- 7- äs 0. ss

ip/r».kiss. nst. lik. XXxHI. c. I. 8a»r-r>r/. vsr. IsÄ. lik.II. c.r. ** Kavius, ein gebohrner Cherusker, m>d des berühmtenArminü bruder, trat ungefehr vier jähr nach Christi gedurt inRömische kriegs - dienste, und erlangte durch feine tapferkeit,die er sonderlich in dem JUvriscben kriege bewiesen, verschiede-ne ehren-stellen und andere belohnungm, ^ Hierdurch wurde erdermassen eingenommen, daß er mit den Römern so gar widerfeinen bruder und sei» varterland zu selbe gieng. r,

snnsl.