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Gastonis IV., Grafen von Foix und Vicomte von
Veite? Eleonorä von Navarra, an. 1449. gebohren. Semlind ieliiACEnal Petrus, ließ ihn sorgfaltiglich auferziehen,Hieran^ "ach Pavia, wo er die vottor-würde erhielt.IV. br Bischoff zu Vannes, und an. 1476. von Sixto
sehr a'^Uvdmal Er war ein gelehrter mann, und
in den Unterhandlungen zu pflegen, welches er nicht alleinpvlit-mM ^lchnten seines Hauses, sondern auch an dem Nea-Aeseiid?! k n Hofe, wohin ihn Innocentius Vlll. als Legatenbeste» bewiesen. Er starb an. 1490. zu Rom in seinenÖ3II. purp. bitt. cles Lurä. t'sr-
nui LurZ. tom. II.
Von Äm/Thomas von) ein söhn Iohannis von Foix, Vicomteund bruder des berühmten Marschalls von Lau-I'ütt,,, stlbst ist bey den geschicht-schreibern gemeiniglichEr sollt? ss^un, ingleichen der Marschall vonFoix genannt,zeit «u ^Mnglich studiren, und lebte deswegen eine geraumedie studi?., Allein, es war dieses sein werck nicht, daher ersteh ams, !).Eich verließ, und in den krieg gieng, in welchem erbey d-r^en Marschalls-stab von Franckreich erwarb. Er wars, und »,°.?ung des Hertzogthums Mayland, unter Franciscoseines brn^Eete an. 1^20. die regierung dieses Staats an stattUnd - 7-' des von Lautrec. Er trat aber mit seinem geitzviehr,,,.^ lelne fuß-stavfen, und erbitterte die Mayländer jeM dx» '7.?>ehr, vergriff sich auch gar an dem Papst, indem erNaylän^e vor Reggio rückte, weil viel von den verjagten^uicciavn?" 6cl> in diese stabt geflüchtet hatten. Er hielt mitdunq, kv« ' der in dieser stadt commandirte, eine unterre-stcirer» ^suelcher Bonneval, einer von den Französischen Of-Fvix, stadt zu überrumpeln suchte, worüber der vonbekomm aus Reggio zu schießen anfieng, fast selbervet Wie L' wäre, wenn ihn nicht Guicciardin wohl verwah-lvaff,,xt.^er Papst aber that ihn in bann, weil er mit ge-Mzuq. ^ band in die länder der Kirche eingefallen war. In dem^Kan«^> "W 1521. hielt er die belagerung vor Parma gegenw der Päpstlichen völcker aus. An. 15 22. hielt er sich
Me in das? dey Bicoque überaus wohl, und brach an seinerMverlun südliche lager, muste aber seine Vortheile mit gros-decy u wieder verlassen, weil die Franzosen, so an der an-Mtu weir-» Glossen, völlig zurück geschlagen waren. Nachei»?« " Wurf er sich zwar in Cremona, begieng aber da-Aledicis, m^uffen fehler, indem er sich ohne den Giannin 6 sstleich cvwm"^ der hülfs-trouppen, der daselbst mit ihm zn-Mließ. ^uundlrte, zu fragen, mit den belagerern in tractatenMe» stld wju diese wurden darüber schwürig, und begehrtenvl» zu bex»^"u ungestüm; zu deren Vergnügung er so viel geld,schirr d»^" möglich war, ausborgte, auch sein eigen silber-ww ae??Ä vergab. Für einen noch viel grössern fehler wur-°vslejch f,' ^chnet, daß er nicht allein für Cremona, sondern auchA vläke <vmn , den Franzosen in demMayländischen noch übri-„'VuliLx„ M'Urte, und als Gouverneur der provintz sie auch"Ute» entf?k°?!prach, wann er samt ihnen nicht innert z. mo-iiü?'bee, CwAjvmrde; und war der Comendant in Lecco am Co-Ä- Und ein Gasconier,der einigerer einem so schimpf-W das "chen vergleich nicht nachleben wollte. Wie nun!>Meder?w^LwVtzogthuni neben Genua verlohren gieng,?Mer »a^Mschall von Foix genöthigets mit dem rest seinervon Cb»,^vnckreich zurück zu gehen, allwo seine schwester,N/bg er mn ^vdnant, seine fehler abbitten muste. An.i;24.
vor rm.vem.Konige, nachdem die Kayserlichen -die belage-M ^ Nebsl^«x hatten aufheben müssen, nach Italien, wie-t? ?vnq vn? m -N diesen zug mißrathen. Er war bey der be-f»/uchte er y.« vm, und da der Kayserliche entsatz heran nahe-Meraiep nig, wie auch die meisten von den andernUe aber ' iur aufhebung der belagerung zu bereden.w° vvch pi^We auf einrathen des Admirals von Bonnivetmum'^de erwartete, föchte der Marschall mit unge-sa^lbst «je?/wid trug sonderlich viel darzn bey, daß der Kö-o-k^wund?« Ablagen wurde. Allein er empfieng darüberM Wust? "'^vß er sich wegen völliger entkrafftung gefangenM 9. tag/ na?, ?urde Pavia gebracht, und starb da-Scariü« der Wacht, den 4. mertz I?2?. bey der Gra-Ma Aan wit der er sonst ein 'iebeswerstandms ge-rr^Ms dem?».'^welches er auch dem Marschese äsI GnastoNjLesthen, pggwd-bethe erzehlet haben soll) er habe, nachdemihn"aber Reffen verlohren sey, den Admiral Bon-ten ^ben urn?V°'! geblieben war, an allen orten gesucht, umEr war rin^h'vses Unglücks, mit eigener Hand zu tod-
haffUsi' als i,?,°,?h^ unerschrockener mann, aber besseran gewesen" Zerlegungen, da er mit eben den fehlem
vor
än gewesen" V^riegunqen, da er mit eben den fehlem be-?eh gehabt ^ ^ stln bruder, der Marschall von Lautrec,
M-KLL-
«ebe T^egen von) eine schwester Andrea, ist sonder-
vvnL^egeu, obn^^evell der Koniq Franciscus I. mit ihr inbeuZEHateaubr,an?r!^et sie mit Johanne von Lava!, Herrnverh°!,/vie auch <An,,^,?vchgehends Ritter des Königlichen or-^ster^^het gmws?n "^ZE»r und Admiral von Bretagne war,schZ tzdee ^Mn. Shaf nicht wenig dazu, daß ihral-!.e des'Männern ^acok>^^^"'vmte von Lautrec, den Mar-selbxb Königs Hertz ?ch?aera?m?""!"^ ^Vtzen konnte,und hat-^,^^"we zen m Händen. Allein da der-ö'stor. aus Spanien zurück
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kam, und Annam von Prsseleu, die nachmals Johannem vonBrosse IV., Hertzog von Estampes, geehlichet, erblickte, war esnnt ihr aus. Auf anstiften dreser neuen maitresse ließ der Kö-nig alles gold- und silber-werck, so er ihr vorher geschencket, wie-der abfordern. Weil sie nun wohl merckte, daß solches wegender darauf gestochenen artigen devisen geschähe, ließ sie allesmiteinander einschmeltzen, und schickte den klumpen zurück, mitdem vermelden, sie habe die devisen im gedächtnis verwahret,und könnte, weil dieselben ihr so werth wären, ohnmöglichleiden, daß ihrer jemand anders genösse, worauf ihr auch derKönig das gold und silber wieder einhändigen ließ. Sie starban. i;;?. den 16. oct. nachdem sie mit ihrem gemahl feit am1509. im ehestand gelebet, und wurde in der Mathuriner-kirchezu Chateaubriant beerdiget, woselbst ihre grabschrift zu finden.Variüas irret, wenn er vorgiebt, daß sie von ihrem gemahl an.192?. in abwesenheitFrancisciI. durch öfnung der ädern hinge-richtet worden. iM. ÄSN. tom. III. p. ;7y. tom. VII.
x. 77. memoirs8 6e8 Oams8 galantes, tom. II.
E«,, inK. 6e krangois I.
* Hoir, (Gaston Phöbus, Graf von) Vicomte von Bear»,war ein söhn Gastonis II., Grafen von Foix, und Eleonorävon Cominges. Er bekam von dem Könige Philippo Valelioan. 1 ;47. gantz besondere freyheiten , und leistete an.
Petro IV. Konig von Aragonien, auf dem schlösse zu Perpi-gnan, wegen der Vicomte Evols und anderer in der GrafschajstCerdagne gelegener Plätze den eyd der treue. Als sein schwagerCarolus II., Konig von Navarra, an. i^z. in Franckreich ge-sanglich angehalten worden , bezeigte er sich gegen den KönigJohannem feindselig; wurde aber zu Paris gleichfalls gefan-gen genommen, jedoch bald wieder auf freyen fuß gcstellet, daer denn wider den Printz von Wallis in Guienne zu selbe gieng.Nach diesem zerfiel er mit Johanne II., Grafen von Armagnac,welchen er m einem treffen bey Launac an. i;S2. übern Haussenwarf, und sechsten gefangen bekam, endlich aber, Caroli V.befehl zu folge, mit ihm friede machte. Eben dieser König gabihm das Gouvernement von Guienne und Languedoc, welchemer mit grosser treue vorstund, bis er es an. i;8i. dem Hertzogepon Berry, Johanni von Franckreich, abtrat. Er starb an.izyi. den i. aug. zu Ortez plötzlich an einem schlag-fluß, nach-dem er einige zelt vorher den König Carolum VI. und dessengantze Hofstatt auf feinem schloß zu Mazeres aufs prächtigstebewirthet, und fein alter auf 80. jähr gebracht hatte, woraufman ihn den 12. oct. in der Jacobiner-kirche zu Ortez vor demgrossen altar beerdigte. Er war ein tapferer, großmüthigerund ungemein reicher Herr, welches letztere daraus Hauptsäch-lich abzunehmen, daß er die Cathedral-'kirche zu Lefcar unddas kloster zu Salenques, ingleichen die fchlösser zu Mazeres,Montault und Ortez aufbauen lassen, , Kill. §än.
tom. III. p. ;4Y.
Aoip, (Ludovicus von) ein Mchemations, von Paris ge-bürtig , war einer der vornehmsten Baumeister des Efcurials.Don Carlos verlangte, daß er ihm ein buch, womit er einenmenschen auf einen schlag tödten könnte, machen sollte, da erdenn eines von 12. blättern oder bretern verfertigte. Dasselbewar in stählern tafeln , so mit göldenen blechen überzogen, ein-gebunden, und wug 14. Pfund. Man fagt, Don Carlos habedieses deswegen verlangt, weil er in den Spanischen jahr-bü-chern von einem Bischoff gelesen, daß er einen ziegel-stein mitleder habe überziehen lassen, so, daß es wie ein Lrevisirs ausge-sehen , womit er hernach seinen Hüter getödtet, und sich durchdieses Mittel seiner gefangenschasst entlediget. Er bauete auchbey dem ausffuß der Garonne den sogenannten Phanal, so ins-gemein der thurn von Cordovan genennet wird. IIK.
XI.III. bitt. cle Lrance. Henri III. L>e bittoir.
äe kearn Le.
Forlen, siehe Fochten.
Folchardus, ein Mönch zu Benevento, lebte in dem XIIs-xculo, und war der Urheber der Beneventischen chronick, wel-che in sich begreift, was von an. mz. bis 1140. geschehen. Ba-ronius giebt ihm das zeugnis, daß er in seinen erzehlungen auf-richtig verfahren. La,s». an. mz.
Folcker , eine kleine stadt in der Schwedischen provintz Ge-stritten, an dem fluß Dalecarle, davon die ehemals berühmteSchwedische familie der Folcker oder Folckunger den nahmengeführet. pufend. Schweb, hist. Invenr. 8uec.
* Folembrai, lat. Lollsnebranum , ein Königlich Franzö,fisches lust-schloß in der Picardie, eine Meile von Coutt ostwärtsgelegen. Henricus II. pflegte sich daselbst öfters aufzuhalten.Nachdem es aber Maria, Konigin von Ungarn und Gouver-nantin der Niederlande, abbrennen lassen, ist es nach diesemnicht wieder aufgebauet worden, o« äett-rixt. äe 1,
krancc, tom. II. x. zoy.
Folengius, (Johannes Baptist«) ein Benedictiner-Monch,var von Mantua gebürtig, und suchte mit grossem etfer die reli,lions-vereinigung; allein er machte sich dadurch bey dem Papst-ichen Hofe sehr verdächtig, dahero feme bucher, als die anmer»kungen über den Psalter, über die Epistel Johannes,und andere,u lesen verboten wurden. Er starb an.i^y. rn dem üostenahre stines alters. Im. xxiu. äe scrixr.
ürött's/r cbrooolog. ^
Folengius, (Theophilus) ein berühmter Poet, war gebürtig
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