Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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sc und an des Königs Philipp! IV. in Spanien He-

die levt. Er hat anmerckungen über den Clauvianum,alk», den Terentium, und einen tractat von der

Kbl Mler-kunst, neben andern schriften verfertiget,

^ v- t-6.

cv' (Petrus) war ein Cardinal, welcher von dem Ge-zu Mpu^enedicto XIII. dazu gemacht, und hernach an. 1419.er w pon Martins V. bestätiget worden. Hierauf gicngdigen.^Men, um dafelbst wider Benedictum das creutz zu pre«»lin aber nicht gar wohl von statten gieng. Da er»una nach Neapolis gekommen , um an der ausföh-Mell N-p "aigs in Aragvnien, Alphonsi, zu arbeiten, und insüarh !/°varra hinein gehen wollte, fiel er in den graben, und4-°^ ' „ dadurch empfangenen leibes-befchädigung an. 1422.L ' 1.V-1420. in blartiuo V. Ls.

Wda (Petrus) ein Jefuit aus Portugall, war von Cor-lehrsai^K Proenza ^ova gebürtig, und fetzte fich durch feine ge-

Könia?M und eingezogenes leben bey Greaorio XIII. und demlehrte.g ^bilippo II. in Spanien in große Hochachtung. Erdersttät... ,^eit mit grossem rühm die Philosophie auf der Uni-8Henten ,, wibra, weswegen ihn sein orden zum General-As-«ber Rom machte. Hierauf wurde er auch Vilitswr»es altera und starb zu Lifabon an. 1619. im 71. jähre sei-k^rii - ri- Man hat von ihm anmerckungen in ILZo^sn kor-tid. VIII.; Lommeutar. in Nswpkvücam Lii-er. k ow. III. Ltiron. xrov. ksrtug. 8os. Isl. lib. II.

stec, Xvn' bibl. bibl. Ue Icript.

* 0 ^ satal. ssriywr. 8os. Isk.

tinraia eine see-küste in America in der landfchafft Gua-Aiq^^'v^grdlus Gonzales ä'Avila, der daselbst zuerst an. 1522.§°nseca "LL.ut ihr diesen nahmen von Johanne Rodriguez äscki,dia«j/.-6Moffe von Burgos, damaligen Präsidenten des^«cutta -Raths, gegeben. Der Hafen unweit davon heißt

* L"U- 2e La-r. luä. Ocsiä. VII. 4 .

jabvv, i^a, (Rodericus äs) ein Nsäisus, gebürtig aus A-Mich,,, äf. um das jähr r? 90. und lehrte die Artzney - kunstvez hernach aber zu Padua. Er hat Lonlultatio-

. vtrven^b.' Venedig 1620. und Erfurt 1625. und 1652. in 8.

in IlippoLratis kroZuolkisa, RvM i;86. inmvrentz ,f""io8, Venedig I?95. rc. äs tueuäa Valewäius,^stcz äs Lalsulorum XemeäÜ8, gui in renibus L

L,, libros II. RvM i;86. in 4. äs Veneni8 eo-, !sti iüi6 - ^one, ib. i;8?. in 4. äs Hominia kxcremeutis,' ,W 4. äs kebrium asutarum L xellilentium Xeme-°'°I. Hjfp lg 1621. m 4. und anders mehr geschrieben.

«Mieden-^.' (Carolus) von Paris, lebte an. 15;«,., und gab. '.heraus sowol in gebundener als ungebundener

Mirs W da sind: I.S 8 Xuisseaux äs koMaine ; 1e kromp-' 2 E^'UcL; Is tzuintil. Horacisu Ls. L«

' Oean la) ein Französischer Poet, kbiloloxlnist-^jehe vEm^icuz war um das jähr 141;. berühmt. Erden, titui. ,Alchymie, wovon fein buch, welches un-p. bekouiln- UE ta kontains äe 8 Lmoursux äs 8 sience , Hers^ gute proben geben kan. L« , biblisch,t ' bibl. Lelg.

Thi/r^' (Johannes äs la) gebühren an. 1621. zu Cha-eiuj/?'^?. berühmter Französischer Poet, welcher sichund verfe, vornemlich aber durch seinesti',^r unap«» und ksbie8, berühmt gemacht. Seine Poe-u,.7 srey^V^ vungen und lustig, zuweilen aber in diesem letztemLder Wohlstand zuzulassen schien, und gleich-Bayle m emem bnef an Aons. Maucroytv^ ^be. ^A^fstch öfters auf das härteste casteyet und discipli-vbex d,-^^ ist, daß er schon 2. oder z.jahr vor seinemri?k M, unn , ^ freye Verse und schriften eine grosse reuees k Reiben m ^nem an die Französtfche Academie abgelasse-lin^ehrte a^^uighin seinen fehler zu verbessern versprochen ;tep bey xxf M auch seine reue gegen dem ende seines lebens,(ist p?ber>u bodtlicher kranckheit, dergestalt, daß er un-nxLn karch^ ?""(chet, daß man ihn auf einem ssombereauwerd-.,>"/ bie Übelthäter auf den richtwlatz psiegenthu« benr durch alle straffen von Paris ziehen mochte,

b 2 Er ^ geärgert haben könnte, eine abbitte zu

?Oen ^ seyn ^ ' ein mitglied der Französischen Aca-

t>ez 5 'iihr?a>/,,^"d starb den iz. apr. an. 169;. in demvie?m^sten sttters. Sein cörper liegt in der kirche«*^"üachn zu Paris begraben. , bom-

Herrn vo?Ä^ Bischoff zu Cambray, ein söhn

Achtln Bisctw^^°^ame un Hennegauischen, wurde an.Anst/» ?üche? §L,^het. Er hat etliche, für seine zeit sehrEbvy, d^euge dieser ' und schone stiftungen gemachet.soffen ° ßeremü'er Prälat grosse sorge, daß in seinem Biß-bey q^sser M verwaltet würde. Ferners hatte er

herv^vest LsnoniLum Wilhelmum Corneille,

dj SMen, diewmä'Lnver 8 , wiederk» pw^ben durch die ^.^ung.er gelebet, gelehret hatte,5 ssrm zu werden ^in l?Edusser würden, und deswe-Canonicat aufgegeben. Dieser

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Nicolans Fontaine ließ auch das schloß zu Selles und andereschöne gebäude aufbauen, und starb an. 1274. 6^2-7,

bitt. eccles. äe8 kai 8 -b 38 . '

* Fontaine , (Petrns äs) auf lat. kom3in-5 genannt, in

Vermandois in der Picardie gebühren; er war Requetenmei-ster bey Ludvvico 8andto , UNb ein Hiikoricu8 im XIII. Lculo,ungefehr um das jähr 1270. Fast um die nemliche zeit wird erunter die Herren und Parlements-glieder gezehlet, die dem da-maligen Parlement beygewohnet; Johannes, Herr zu Joinvilsle, sagt, Ludwig der heilige habe sich seiner bedienet, um in desKönigs vorgemach die klägden anzuhören, die supplicationen ab-zunehmen, und den parteyen recht zu verschaffen. L» c>a,a, re«^/ar-re, bibl. kran^oise. , bist. äe8 I^Isitres äe8 Xe-

guete8. Lc.

* kOKIsstllM flXVMI'L, ein brunn unfern Greno-

ble im Dauphins, daherum sich eine gattung fettes erdreich be-findet, woraus feuer-funcken springen, so man auf dasselbe miteinem stock schlägt, und fasset es auch feuer, wann man mit an-gestecktem stroh darzu nahet; ja man siehet zu zeiten aus demWasser des brunnens felbften feuer-funcken springen, welche allesverzehren, was sie antreffen. Nahe dabey ist noch ein andererwunderbarer brunn, gleich dem in Eviro, welcher die angezün-deten fackeln, so man nahe herzu bringet, auszulöschen die kraffthat, die ausgelöschten aber anstecken soll. ^ c^e'«e,

liv. IV. sb. 4. in slinium. äs civ. Lei.

Fontainebleau, lat. kons bellggueu8, ein schöner fleckenin der l8le äs krsncs, nebst einem prächtigen Königlichen lust-schloß, welches mit einem Walde umgeben. Franciscus I. hates zuerst mit vortreflichen zimmern und einer bibliotheck verse-hen, welche letztere man aber nach Paris gebracht. Die folgen-den Könige, absonderlich Henricus IV., haben diesen ort in ei-nen solchen stand gefetzt, daß er für einen der schönsten zu halten.An. i6vo. wurde allhier in gegcnwart Königs Henrici IV., zwi-schen Philippo äu Pleßis Mornay und dem Cardinal äu Per-ron, Bischoff von Evreux, von den meynungen der heiligen Vät-ter, wegen der wesentlichen gegenwart des leibes und blutesChristi im heiligen Abendmahl, oder vielmehr von gewissenstellen und sprächen derselbigen, ob sie blons. äu Pleßis in sei-nem buche von dieser Materie recht oder unrecht angezogen hät-te , eine Unterredung gehalten. An. 1679. wurde daselbst einfriede zwischen Schweden und Dänemarck geschlossen, auchwurden dabey zugleich die streitigkeiten des Königs in Dä-nemarck mit dem Hertzoge von Holstein-Gottorp beygeleget, derletztere wurde in feine lande restituiret, und der Rensburgischevergleich auf ewig aufgehoben, hingegen der Rothschildischeund Coppenhagische friede aufs neue bestätiget. 0« cn, an.tig. äs drance. Lar/. Loncil. IM. äs krause, As. *

* Fontainebourg, eine kleine ftadt in der Normandie inder landfchafft Caux, an dem fluß ßmlli, ;. weilen von Rouen,mit dem titul einer Baronie; gehöret mit Ober-und Unter-Ge-richten den Benedictinern von Fefcamp.

Fontaine bk LONkk, lat. kontsuksum Lsmitvm, einekleine stadt in der Französischen landfchafft Poitou, zwischenMaillezais und Lusson, nordwärts, bey dem fluß Vende, gele-gen. Sie ist mit einem schloß versehen, und treibt ziemlichstarcken Handel. An. r z68. wurde sie von den Protestanten ein-genommen. An. 1-170. belagerte sie Franciscus äs la Noue,und nachdem derselbige gefährlich verwundet worden, kamSoubize an seine stelle, an welchen sie sich unvermuthet ergab,als dieser gleich Vorhabens war, die belaqerung aufzuheben.

, Kilt. lib. Xl.IV. XI.VI. XI.VII. O« tte-re-, äe8 vil.leb äs krause.

Fontaine MVktzM, lat. kon8 kpissopi, ist eine kleinestadt in der Niederländischen Grafschafft Hennegau, zwischenCharlcroy und Binch, nicht weit von der Samdre, und von dengrentzen der Grafschafft Namur, wie auch des Stifts Lültich,gelegen.

Fontaine kXlUflsOI 8 k, ein kleiner ort in dem Hertzog-thum Burgund, an den grentzen der krauske-Lomes, zwischenDijon und Gray gelegen, welcher sonderlich dadurch bekanntworden, baß daselbst den 6. jun. an. 159?. der König vonFranckreich, Henricus IV., mit einem theil seiner cavallerieunversehens auf den grösten theil derjenigen trouppen gesiossn,die der Hertzog von Mayenne und der Connetable von Castilimwider ihn commandieren; da er nothwendig diesen seinen fein-den entweder lebendig oder todt hätte müssen in die Hände fal-len, wenn nicht seine und der seinigen tapferkeit, am meistenaber dieses, daß der Connetable den Hertzog nicht hatte secundi-ren wollen, ihn von solcher gefahr befteyet hätte. Nahe beydiesem ort entspringet ein kleiner fluß, nahmens Torsclle , wel-cher hernach in die Vigenne fället, tM. äs

krause Win. III. x. 1140. Tl/LmoM, tom. III.

* Fontaine-Guerard , eine Abtey Normandie andem fluß Andelle, 4. Meilen von Ronen, zwischen Pont St. Pier-re und Fleury gelegen. GrafAmalricus äs Meulent, Herr vonVeaumont-Ie-Royer, soll sie an. n 87 - gestiftet, und mit reicheneinkünften versehen haben. Sie wird von Bernhardiner-Mön-chen bewohnt. k'M». bitt. äs Xousn.

* Fontaine-Jean , eine wichtige Abtey Cistercienser - or-dens, in dem Gatrnois , sechs stunden von Montargis. Mansiehet aus verschiedenen documenten, daß sie eine Königliche stift

U» z tuns