Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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tung ist, und an. n-4. gebauet worden. Pierre äs Courtenaythäte derselben viel gutes, ehe er in das gelobte land gereiset.Einige Printzen aus dem geschlechte dieser Courtenay haben mdieser Abtey ihre qrab-stätte gewchlet, und sind ihre gewolbe nochdorten zu sehen. Diese Abtey ward an. 1562. unter dem AdmiralColigni geplündert und verbrannt. biü. äu t-ätmoi«.

* Fontaines» lat. kontes, eine stadt in Burgund auf ei-nem kleinen Hügel, eine meile von Dijon gelegen. Sie wirdvor das vatterland des H. Bernhardt angegeben, und das Hansnoch bis auf diese stunde gezeiget, darinnen er gebohren worden,und sein vatler als Herr dieses orts gewohnt haben soll ; obwoleinige ein ander Fontaines, in Champagne an dem fluß Aubegelegen, davor gehalten wissen wollen. , roxogr. äes

8siM8, p. 5s;.

Fontana, (Franciscus) von Neapolis, war ein geschickterNsrhemÄtiLun, und gab an. 1646. einen tractat, unter dem ti-tul: Xovce coelestium 6c terrelrrium Herum Oblervrrtionss,heraus. Er starb an. 165 6. an der pest. elox-. k. II.

Montana, (Publius) war von Polucio, so nahe bey Ber-gamo liegt, gebürtig, und lebte im XVI. üeoulo. Er hat ver-schiedene Lateinische getichte und andere wercke mehr geschrieben,welche Marcus Antonius Foppa zusammen getragen, und her-aus gegeben. Es befinden sich darunter diese tractate: Le ve-Ais Lrelcisne; äel proprio L Ultimo kins äs! kost»; Delpki-nis Lnrminn lib. III.; Lnmon live Virgin! IVlstri sacrum; Imn-xo üve äe O. Mgänlenn 3 litinno äepiötu 6co. TtVirs«,, ässorixt. sses. XVI. 6br/r»i, tksLtr. pin. I. e. 4;.

* Fontana, eine vornehme Gräfliche familie in Italien,daraus nicht allein viele in dem orden der Maltheser-Ritter ge-wesen, sondern auch nicht weniger sich mit schritten hervor ge-than. Ausser denen, die in nachstehenden artickuln vorkommen,sind hier noch folgende anzumercken: Auqustinus, der eine liniedieser familie nach Parma gebracht, und sie daselbst fortgepflan-tzet, ein gelehrter Jurist, und anfangs Rath des Hertzogs vonMantua, nachgehends Richter in bürgerlichen fachen zu Pia-cenza. Von ihm hat man Libliotkec-un legalem in 7. folianten.Sein bruder Johannes, Bischoffzu Cessna, ist hieunten in ei-nem besondern art. zu finden. Fulvius dessen bruder, einMssicmmiu-! der Iesuiter-Societat, hat folgende wercke ge-schrieben : 6ielü Noribonäo in Lroce, Vero Nseltw 3 ben mo-lire , Mayland; II ksäre e I3 IVlaäre in samiglia, ibiä. 7 kre-xii äellu tots-lNÄ nelle Imprese piu 8eMsIste äe" Onvnlieri äi8snto 8tefano, Florentz; 1.3 Xobilitä Inliruits, Mayland;Ounrelimnle äel k. kulvio kontsna, Venedig; kreäieke per1'Lvvento, Mayland; kreäicke äette nel Lorln äelle hiliüio-ni, Bononien; kistics per den äisxorli sä uns boli3 confes-lione 6 gsnersle, comme particulars, e sä uns läutn cnm-

munione, Mayland. Maria Polyxena Fontana, der vorigenschwester, eine Nonne in dem kloster St. Ursulä zu Parma, hatihrer muhme Mariä Theodorä Fontanä leben zu Urbino her-aus gegeben. Aldigherius, des oben erwehnten Augustinisöhn, I- II. v. und Lanonieu5 der Cathedral-kirche zu Parma,Papsts Clementis XI. und Kaysers Josephi.geheimer Rath, hat1.3 lieligiotL 83ut3meure oceup3t3, 5. bände zu Venedig; II8oIä3to inltluito, zu Bononien ; ke Lloris äsllu Xeligionsäi 8. 8tekino nelle Lrmi e keltere, zu Mayland 1706. in 4.II Lortiginuo inliruito; 1'Origins äelln incrn 6c eminentiäimnXeligione äi AI3K3 , zu Bononien ; II Lonkelior äelle No-aacde inliruito , ZU Mayland; kiglii inüruiti; I3 8srvita in-liiuit3; und 13 vonrclla inliruit3, eben daselbst drucken lassen.L« c/r , tom. VII. ?. VII.

* Fontana, (Aegidius) der erste Venetianische gefetz-geber,war em bruder Galliani Fontanä, aus Padua gebürtig. Erlebte gegen die mitte des V. sseculi, und wurde, nachdem sichwegen des Attilä verübender grausamkeit vieles volck aus denunhaltbaren städten in Italien auf die um Rivalto gelegene in-suln retiriret, und solche zu bebauen angefangen hatte, vonder regierung zu Padua dorthin geschickt, die neue coloniendurch die einigreit der gesstze, deren einrichtung seinem gutbe-finden überlassen worden, in desto stärckerer Verknüpfung zu er-halten. Es geschahe solches mit erwünschtem fucceß, und sei-ne abgefaßte statuten, welche die religion und gerechtigkeit zumgründe hatten, wurden mit allgemeiner bewilligung aufgenom-men. Die neu angelegte stadt ist nach der zeit Venedig genen-net worden, und wird daselbst noch heut zu tage die kexLxi-äi3N3 in grossem werth gehalten. Von diesem Fontana ist dasberühmte und reiche gesthlecht Cuinmena, so noch hin und wie-der und sonderlich zu Padua floriret, entstanden. Er scheineteben derjenige Aegidius zu seyn, von welchem einige geschicht-schreiber, aber ohne gründ, erzehlen, daß er König zu Paduagewesen, und nachdem er von Attila in die flucht geschlagenworden, nach Rimmi gekommen sey, allwo er von dem zu-künftigen zustande von Padua .ane offenbarung gehabt habe.

, äs elnr. ?3t3V. III. p. 268.

* Fontana, (Carvlus Jossphus) ein Mitglied der Academie

äegi' lirrsnti zu Brefcia, wie a uch der Academie äegli knti-coli zu Mayland, lebte in der setzten helfte des XVII. lseculi.Er hat in dem gefangn,'sse, darein er gewisser umstände wegengerathen, I.S LeIIerre äilormi os,313 Venere 6n38ker3c3, Li-tratto moi3ie elprelko in äuo coloiiti geschrieben, auch unterdem nahmen Flammn Lampugn am, le ksrrie äel lullo herausgegeben. «L

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* Fontana, (Franchinns, oder Franciscus) aus ParM^

hurtig , war Ertz-Bifchoff zu Meßina, und Läminiltrsr«Bißthums Nola, als ihn Bonifacius VIII. an. rryS. m» ^Ertz-Bischofflichen würde zu Mayland versähe. Ob A^oÄdaselbst für einen ausländer gehalten wurde, setzte er M . §durch seine aufrichtigkcit, die er in allen seinen verrichw''^hervor blicken ließ, in so grosses ansehen, daß er allezeu Mstände war, der mächtigsten familie der Vice-Lomiwm r>mgewachsen zu seyn. Er hat den ersten grund-stein zur H-kirche geleget, welche an. 1296. von der stadt Mayland K ,angefangen worden, und ist an. izog. zu Anghiera Ws, vor-über nach Mayland in die Metropolitan-kirche begrabenden. It3l. s3cr. tom. IV. P3g. 200. VI. p. 2z7- . ...

* Fontana, (Johannes) aus dem Modenesischett

war anfangs LrLbipresb^ter zu Mayland, und des ssaron ra-romäi Vic3rius, wurde darauf an. 1589. Losäjlltor zu 0ra, und bekam indessen das Titular-Bißthum zu Tripo»? ^>elian. i;yo. zu bemeldtem Ferrara nach des Bischoffs tooc ^verledigten sitz einnehmen konnte. Als Alphonsus II-, -AM-von Ferrara, mit tobe abgegangen, weyhete er dessen n^'^ger, Cäsarem von Este, ein, that ihn aber kurtz hernach t"

Sein Bißthum hat er gantz löblich geführet, und ob er ^viele feinde gehabt, sind sie doch nicht vermögend geweMnem wohl erworbenen rühm einigen abbruch zu thun.endlich den 6. julii an. 1611. in seinem 71. jähre.sscr.wm.II.x. ;;8. M

* Fontana, (Johannes) ein Bischofs zu Cessna uü ^chen-Staat, wurde den jun. an. 1697. dazu erwclM,dem er zuvor das Gouvernement zu Jmola und andere ^ge bedienungen verwaltet. Er hielte sich auch eine

Wien auf, allwo er in die Kayferl. Ritter-Academie a»M'men worden. Endlich starb er den 2. mertz an. 1716. /unter dem titul: I3 83irtit3 6c I 3 kietä trionlants ,schreibungen der Heiligen in 2. quart-banden; ingleicheu " ^sel3no inliruito ; Is Lonkerenre lpirituuli, und ilVilit3 heraus gegeben, It3l. sucr. tom. II. p- .Listet

Fontana, (Philippus) ward an. i24;.Bisshost«^ncl-r-stadt Ferrara/ nahm in dem folgenden iabre die S

aber in dem nächsten jähre hernach zum Ertz-Bisshoffvenna ernennet. Er besaß einen so durchdringenden ^4daß er gleichsam vor einOracul seinerzeit gehalten wurv'^ndas vertrauen in seine geschicklichkeit war so groß, ftssbihm die Legation an den Ezelinum, der ein abgeMss^^von der Römischen kirche war, und von dem er sich K„, a>useiner gefangenschafft mit vielem gelde loskauffen rnmv'vertraute. Endlich starb er, nachdem er ein Provincw'lium gehalten, an. 1274. und wurde von jederman sslv. ^M'ret. äs viris illulir. keri3r. k. I. p. 14 - ^

It-ä. s3cr. tom. II. x. ;8v. 6c 542. segq. tom. III. p> 0^

* Fontana , oder Lgu3 äi Irevi, eine grosse guellr i ^P3IU3 äi K.0M3 , zwischen Frescati und Rom, drey wA speiset-dieser letztem, welche zu Rom die meisten brunn-wercre u-

Fontaneri, oder Fortaneri, (Sertorius) CardinassBtfchoff von Ravenna, wie auch nachgehendsGrabo, war aus der provintz Guienne in Franckreicy Lwiewol andere ihn für einen Engelländer ausgeben.te sich durch seine wissenschafften so empor, daß ihm ^^,1»nehmstcn stellen seines ordens aufgetragen wurden,

VI., oder vielmehr Jnnocentius VI., machte ihn.zum Ertz-Bifchoff von Ravenna, hierauf zum Patriarch. ,pl>Grado, und hätte ihm auch den Cardinals-Hut zugevawer nicht an. i; 62. gestorben wäre. Man hat von iyuv.p überckungen über Augustini tractat, äs Livimte üei, deogiriu.-verschiedene bücher der heil. Schrift, rc. , Lwe -

äs script. ecci. ^r'c/er,,, äs Lngl. scrixt. occ. ^

* Fontaneto , lat. kontunetum, und ssontss, ein si der

Mayländifchen am fluß Goni, 2. Meilen von Arona. , Hell'"regierung Kaysers Henrici IV. wurde ein 8>noäus vo« 1lichen allhier gehalten. ^»0/7,1-, Zeüu Ueäioisne

3puä Icript. rer. Lruns. tom. III. P- 7 ^ 7 - zil

Fontanon , (Antonius) Advocat bey dem Patss ^vlo-Paris , war aus Auvergne, und lebte in dem A «üb "ch.Man hak von ihm eine collectiv» der edicten, statuten^ .nungen der Könige in Franckreich, von an. 1270-. / >sivico IX. an bis fast an das ende des X VI. sseou". uffzum Französischen ^urs Li vili und Lublioo sehr ^nützliches werck, wird auch deswegen sehr gesucht-dibl. Vr 3 Nh. * , ^-,ertzd^

* Fontange , (Maria Angelica von Essoraille Mi-gin von) war aus einem alten adelichen grich/Waaudvergne entsprossen, und eine tochler Johanms ^ ^78-.^Escorailles, Grafen von Roußille. Sie. ward am gwck iihren anverwandten, die durch ihre schonben '" ves/p^machen suchten, an den Französischen Hof ' ? ^ in d'L

tzogö von Orkans, gemahlin als Cammer-Fraum^M w/Lgebracht.. Der König Ludovicus XIV. ward' "dieselbe ^seine mattresse, die Marquisin von Montespau, ^^,teme unschuldige schönheit vorgeführet, und mi