fon
steigt, gar bald äusserst in sie verliebt,üer v»n bald hernach nach Versailles, und als sie schwan-Fontäne» -Worden war, machte er sie zur Hertzogin von^vnatiL' richtete ihr einen eigenen staat an, und bestimmte^ ^oooc>o. thaler zu ihrem unterhalt. An. 1681. kam«>ard m rinde, so aber bald wieder gestorben, nieder, und«liebte ,?er M an nicht wieder gesund, daher sie, als sie»is, °atz rhr ende nahe war, bey dem König um erlaub-"nd nj^, Hofe zu entfernen, ansuchte, auch solche erhielt,Yiies. hernach in einem kloster der Vorstadt St. Ja»>iy rr sie der König täglich etliche mal besuchen lasten,Wli'kn» ^Ores alters verstarb. Man meynt, daß die Mar-Eie b-A« Montespan aus eifersucht ihren tod befördert habe.ihres ß^Me vollkommene schönheit, ausser daß die färbedie etwas zu roth war, und hatte den König durch
ivger, " liebe, so sie ihm bezeigt, vollkommen an sich ge-
«iDg^-^abey aber war sie sehr eitel und stoltz, und zu un-I>ekanntssn Anwendungen geneigt. Von ihr schreiben sich die»lein ^ ifontanges her. mem. tom. II. ,
L' p-194.
, (Iacobus) ein Rechtsgelehrter, war von'Wer hurtig, lebte um das jähr 15;«-. Er wurde zum^mn»v!^bodis ernennet, und gab heraus LxM. äeLxpu-; Lelli ltkoäii ttlk. üb. III.; 80Ü0ÜL in Zuüi-> ln Lonüitutionez Lonikacii L LIementis ; Vi-XXII. bibl. , äelcript. Irre.
' (Petrus) Königs Ludovici IX. in FranckreichCt hat pjA^ster und kiiilorioerspüus, lebte Um das jähr 1270.Set. AAe Historie, unter dem titul: üi üvres la Xeigne, verfer-, bibl. kraue. L/n»cl>ar^, diit. äes öl-ütr. äss
^»8 "tanus, (Iacobus) ein Königlicher Französischer Ne-^ürtjAia °lellor zu Air, aus St. Maximin in ProvenceParis an. 162;. gestorben, und hat geschrieben:lvßjz in Lpborilmos Hippoorgtis ; üibrum äs Mro-
i» >r. oa, Lyon 1620. in 8. Lonlilin Aeäica , Paris 1603.
r^ißNon Lursnclorum Norborum Lorporis liumsni,
Operz , /Foi. in 8. Paris 1611. in 8. Es sind seine gesamtefür. ^>>vln 161;. in 4. gedruckt, bibi.
l- lsv histor. der medicinischen gelehrtheit, wm. I.
?bte , (Nicolaus) ein Neälcus zu Amsterdam,
^»d Latsti,,?A iahe I6;c>. und war beydes in der GriechischenAuiy i^Achen spräche wohl erfahren. Er schrieb klorile-s ; Lommsntsrium in 8ebLiIiuuum Lullrium cls
>fic>8 . Inilirurions8 VIiÄrmLLsutic-is ; äpbori-
EetKoäiLL äisposlws, denen ein tractat cls^ mortui per uncurn beygefüget ist; Velslii
lorporis kubrica üibrorum Tpitoms cum notzis,l".^42. in fol. Xelpcmllonum L Lurationum Äle-öei^ UNUIN , Amsterdam I6;y. in 12.
f- .^'-beveNi . ^' oder Fuentarabia, lat. kons rspiäus, eineNA mit k- stadt in der provintz Guipuscoa, wird auf zweyMassva ^sten umgeben , und liegt in der gegend, da der flußm die see ergiesset, an den Französischen grentzen,
li ^ lehr Kn'AAr 4- Meilen von St. Sebastian. Man setzet ihribll hinauf, indem sie der Gothische König <suin-
baden. Wann das wasser klein ist, oder beyl>er ^ < kan man ihr gar leicht beykommen , alleinaM uwU,'i^er wann es groß ist, wird sie mit der see der-en- e vmk-Aeii, daß wenig mannschafft sie wider eine grosse^4- st»nA^^" kan ; dahero sie auch (weil ebbe und fluchtil, ^chl E^AA^aial abwechseln) für sehr vest zu halten,küa^ ^ schlussel zum Königreich Spanien ist. Als Ca-, ^7" ort bevestiget hatte, nennte er ihn sein Haupt-tz? CLA'fer sicher ruhen könnte. Alphonsus IX., König»t?Aab „X"ahm diesen ort Sanche; dem Könige von Na-l>a?.^anchAd gab ihm eben die freyheiten, die sein vatter Ko-»n, ' Castilieu, der stadt St. Sebastian gegeben
l'aer div giebt vor, daß er vor dem zu Guienne, und zwar
^ Bayonne bis an.'rz?!. "^I^Adnural^onnivet
^Sebe^m ^ ^ an den MMvsiGm A Mi
»c,ch An. 15 rr. belagerten sie die Wamer fonder-
lich hA^rn, gar iz. monat vergeblich, wovey va, ^
sv vm tz^mmendant äu Lude sehr g^A.^re E g ^k-NanÄ? ?5hr, da es ihm an den Misten nolyweno^tz^gelt, besatzung Hunde, mause, ratz n,
sÄ^dene leder und Pergament essen muffen, v ^
T-2 einen stürm nach dem andern ^chan. A erE ^ ^n. ^24. nochmals davor kamen, wurde lym>d«mKAurch zaghafftigkeit ^ 'ideg^Zeanget nach aar aeva
- bes neudahin gesetzten Commen-??eh gar geringer gegcnwehr übergeben, wes»
. ^"- geringer gegcnwehr übergeben/w
^rdch^iiesscus I. diesen zum tode verurtheilen, und ihm diei» LygAme lcbens-fristung nicht eher, als da er
stilles auf dem todes-gerüste war, ankündigen uey ,
4ivels muste er dennoch auf ewig beraubet bleiben.
so« zu
Printz von Conds und der Hertzog von Eipernott belagerte«sie an. i6;8., wurden aber davor weggeschlagen. An. 1719.gieng sie an die Franzosen über, wurde aber in dem bald darauferfolgten frieden wieder an Spanien restituirt. , vis
äe kr-mg. I. L'l'««». kill. lib. I. Msmoil. 0»be»a>r,
Valcon. p. 168. Lc. *
*ss 0 K^VLL.L.L, war chedessen eine Conaregation vo«Mönchen, unter der regnl St. Benedicti in Umbrien, also ge-nannt von dem vornehmsten kloster, welches sie. hatten, und auflat. kons Lvellsnns genennet wurde. Kurtz nach der stiftungdieses klosters, welches das Haupt der Congregation gewesen,und ungefehr an. 1019. gebauet worden, wurden daherumauch viele einsiedler-hütten angeleget, welche von so viel Mön-chen dieses ordens bewohnet wurden , die als Anachoretenlebten. In einer jeden dieser einsicdeleyen waren gegen 20»Mönche, und 19. die man Lonverloz nennet, welche je zweyund zwey in ihren cellen wohneten; ihre meisten Übungen wa-ren das Psalmen singen, das lesen, das stillschweigen, die ent-haltung von speisen, und die Züchtigung oder casteyung des flei-fches. Vier tage in der Wochen äffen sie nichts als brodt, mitetwas wenig saltzes abgewürtzet, und truncken keinen wein , alsden, so sie bey Haltung der messe genossen; die donnerstage unddienstage thaten sie etwas weniges gemüse zu ihrem brodt. Pe-trus Damianus, da er Prior in diesem orden geworden, er-laubte zwar den gebrauch des weins, aber sehr sparsamlich,und allein ausser der zeit der fasten, welche sie, und zwar sehröfters, angesetzet hatten. In einer dieser fasten-zeiten, welchein der oetavs der Pfingst - woche anfieng , und auf IohannisBaptistä tag zu ende lief, erlaubte man ihnen aufden dien-stag ein gekochtes gericht, davon sie aber selbigen tages umdrey uhr abends nur eine einzige mahlzeit machen dorften ; diezweyte fasten fiel vor Weyhnachten ein, und die dritte war diegewöhnliche vor Ostern, andere ausgenommen, da sie hin undwieder das jähr durch nur etliche tage an einander fasteten.Übrigens aber hiessen sie es nicht fasten, so in ihr KekeKoriumetwgs anders zur speise als brodt und wasser mit etwas wenigessaltz abgekochet aufgetragen wurde. Die zwey brüder, welchein ihren einsicdeleyen beysammen wohneten, sangen neben demkanonischen OKeio täglich zwey Psalter ab, den einten für dielebendigen, und den andern für die ruhe der verstorbenen.Übrigens war ihr stillschweigen immerwährend, und ununter-brüchlich, ausgenommen so einer ihrer neulingen seinen zuge-gebenen Directorn etwas zu fragen hätte. Wann sie aber et-was anders zu reden nöthig fanden, so dorften sie es nichtänderst als in der gemeinen kirche thun. Ihre leibliche züchti.gungen waren fast grausam zu nennen; sie dorften in ihrencellen, wann sie anders nicht kranck oder presthafft waren, wederschuhsolm noch strümpfe tragen. Bey ihren buß-übungen be-dienten sie sich der geisselung, eines öfter» und beschwerlichenknie-beugens; einer öfter» ausdehnung des gantzen leibs, nachder form eines creutzes, rc. sonderlich hatten sie so vielen ciferfür die geisselung, daß sich ernige unter den Mönchen täglichgantze stunden lang und öfters blutrünstig schlugen. Dochschrenckte Petrus Damianus diese starcke Züchtigungen ein, undverbot ihnen, sich länger als während dem absiengen von vierzig Psalmen zu peitschen , ausser während den zwey - fasten-zeiten, welche gerad vor Weynachten und Ostern gehaltenwurden , binnen welcher zeit er ihnen diese schmertzhaffteÜbung um einen drittel der zeit länger erlaubte. Die liebe die-ser Anachoreten war so groß unter ihnen, daß ein jeder glaub-te , er sey ehender für die andern seine mit-brüder und zu ihrembimste, als für sich gebohren. So bald jemand unter thuenkranck geworden, so war es gleichsam ein wett-streit, wer ihmzuerst beybringen könnte; ein jeder wollte ihm wachen, auf-warten , alle mögliche labiale verschaffen , und ihn von seinemallzuharten Wesen gegen sich ftlbsten abmahnen ; und diese liebewaltete auch über dem todten ftlbsten fort. Wann einer unterihnen den geist aufgegeben, so fasteten die andern alle, siebentage nach einander, und legten sich ftlbsten so viele Züchtigun-gen auf, davon eine jede aus rooo. ruthen-schlagen, 700. knie-deugen, und einer ablesung von ;o. Psaltern bestünde; diePriester aber musten dreißig tage nach einander für die ftele desverstorbenen messe halten. Diese Congregation währete bis indas XVI. iLcuIum, wiewol mit etwas weniger ernsthafftigkeitals sie angefangen hatte. Zu dieser zeit aber ward sie derCongregation der Camaldoli einverleibet, und die Abtey, sodas Haupt davon gewesen, wurde zu einer Commande gema-chet; ihre einkünfte aber zum nutzen des Stifts der Teutschen,welches der Papst Gregortus XIII. zu Rom ausgerichtet hatte,gewiedmet. , opulent, i;. L epiü. 6.
<L lib. VI. Spill:. Z2. <L ;4. , snn-, 1 . öeneä. üb.
I.VIII.
Honte , (Moderata) oder wie ihr rechter «ahme lst, Mode-
, -ü, --M.S st"S"N,7L iS Lßr A-L
gefthwindigkeit
brachte sie es dahin,daß sie eine lange^?m^?.7e^r"einmal gehöret, von Wort zu Wort hersagen
desto mehr bedauret wurde, alssie an r?9-. an den gehurts-schmertzm das leben einbüßte. Man