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I«m Obnst-Lieutmant verordnete. Er starb an.söhn-, ^.,L>"terließ von Anna, einer tochter Jacobi Brody, r.Tvrbes u ^ noch an. 1727. lebten. Der älteste, Wilhelmusliii Da,? ^>F?^es, uiar mit Dorothea , einer tochter Wilhel-Lvrds jüngste mit Maria, einer tochter Alexandri,
L. L'Mo- verheurathet.
Lorhs »"7'uus Forbes, des oben erwehnten Wilhelmi, andernfort. jüngerer bruder, pstantzte gleichfalls seinen stammden 14 Ä? lhm stammte Arthur Forbes ab, welcher an. 1661.an. iü7-'von Carolo II. zum Baronet von Neu-Schottland,do>, 24. nov. zum Baron von Clanehugh und Vicomtean. j" der Jrrländischen Grafschafft Longford, und
de. °en ;o. dec. zum Grafen von Granard erhoben wur-hnd jaschon unter Carolo I. im kriege hervor gethan,!§ General-Lieutenant, auch etliche mal Lord-siuülcs
BicvmM gewesen. Sein söhn, Athurus Forbes, Graf undUnd Granard, Vicomte Hanlin, Baron von ClanehughW Mit - t, so an. i?;4. den 16. jul. mit tode abgegangen,Gevrgj,,^Baronets Iohannis Rowden schwester einen söhn,Adinira,^' genüget, welcher an. 17)4. den 28. dec. zum Contre-dvrhxx g,?on der rothen flagge ernennet worden, nachdem erAbart -.ndter zu Petersburg gewesen. Er hat mit MariaAnen schwester Wilhelmi, Lords Vicomte Mvuntjoy,
^en NUmus Forbes, des zu ansang gedachten Alexandri,^dlin cn? u°rdes, mittlerer bruder, bekam mit seiner ge«A>n Pk/i^kgaretha, einer tochter und erbin Wilhelmi FräserMsiicig A, die in der landschafft Buchan gelegene Herrschafft^n. ' Von seinen nachkommen wurde Alexander Forbes
U von cv E" 24. jul. zum Baron Pitsligo gemacht, und hinter-Mrisk^°?aniia' einer tochter Wilhelmi Keith, Grafen vonsja, ein„ ' mnen Nachfolger Alexandrum, welcher sich mit Ma-Mte. ^vchter Jacobi Erskine, Grafen von Buchan, verehe-
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.^d aus dieser ehe gezeugte söhn, Alexander, dritter«r starb an. 1691., nachdem ihm Sophia, eine toch-
Erskine, Grafen von Mar, Alexandrum, denMccca^^gebohren. Dieser lebte noch an. 1727. und hatteMtcr. ru/. Johannls Morton, eines kaufmanns von Londen,"i v" gcmahlin. LrÄ. eomp. tom. II. x. 40;. A 46z.
^ , (Johannes) einer der gelehrtesten seiner zeit, mit
KUH, j^klen L Corse, also genannt von seines vatters land-^utschi^evohren zu Aberdeen an. 159;., that eine reise nachd,» legte sich auf die llnriguitstsm LKrillisnLm, wiea„c^ntalifche studien, ward Professor in dem von seinem»vorgerichteten Lollegio zu Aberdeen, gab aber die kro-U^vllt?.. ^r ansehe er sich dem dortigen 8Mvcko conformi-»llevjo A und starb an. 1648. Er schrieb InllruLones Üill. Ldem.'darinnen er bey jeder wichtigen glaubens-lehre ne-Uch uns die H. Schrift davon zu glauben anweiset,!^che van dem ffeiß untersuchet, wie solche in der Christlichen' zu ^it zu der andern sey gefaßt und gehalten wor-We v!x,.°ren ist, daß er nicht genug zeit gehabt auf einegenU durch alle glaubens-lehren zu gehen, Massen nur?ercke eines der vollkommensten und besten theologischenNrvbatj"„en wurden. Es sind selbige zuerst in Holland mit»>.!' eini-,-^ex dortigen sskeoloeorum ausgekommen, doch ta-illa^-chui, daß er allzuviel auf die Bifchöffliche feitebesetzt ,,.^/einem tode sind seine übrige wercke ins Lateinischeuitt vorigem inr.vol. an. 170z. zu AmsterdamD'jlichx ^pubiicirt worden, darinnen sein vim incerior oder' eine auslegung des vecsloxi <Lc. zu finden,ballet, Datricius Forbesius, so das Bißthum zu Aberdeenist« sch^u. 16;;. jm 71. jähre seines alters gestorben, undvst«v>Cr sckn»."ber die Offenbarung Johannis nach sich gelas-«,5 Ais. ^Mte aber weit grösser» nutzen durch den ungemei-, « bu er st, Verrichtung seines Bischöfflichen amts ange-tst«^rCo,,!Lual er durch seine sorgfältige aufsieht und stiftungx" ?tuaig,^?u, um darin» den zu dem Predig-amt gewiedme-liÄ^ gebrn^u gebührenden unterricht zu geben, es m kurtzemL ^bautst«^ ^ daß man in seiner Dioeces eine menge sehr tref-Nuehm-,, gemeinden antreffen konnte; woraus dann leichtlichkü«!?vcatiön ,uß der grosse widerstand, den er bey Königs Ja-^yeiichl 'jUu dem Bißthum vermercken lassen, kemeswegs2 N ausgedeutet werden müsse. , m xrs-f.
S^rbeL.« bibl-
n/.(Wilhelmus) BischoffzuEdmburg, war vonIv^Schuls o«st-^°^land gebürtig. Nachdem er an diesem se»-lsi» die geleat^ Asten gründ in den Numanioribu8 und der Phl-^^.(.murde er in dem 16. jähre seines alters zu demÄstjnMer. K??/' und gleich zum Lehrer der vernunfts-kunstÄ^em wid^^^Ate dieses amt fast 4. jähr, und suchtein ^ er sich Ramlsten zu vertheidigen. Nach dieser zeitder am, ^reffe, und besuchte erstlich die Universitäten^ni^räische« er sich sowol in der Theologie, als auch inlentk. ^nq „^ache grosse wissenfchafft erworben. Nachge-beijch^ am Leiden, und machte sich bey den vornehmstenItaliens" ^wollte er zwar eine reise nach Franck-Nan^-Ahaffenb^?^« alleiner wurde durch seine kränkliche'»tack» abgehalten ; weswegen er nach En-
auf der mau ihm eine krokMon der Hebräischen
Universität zu Oxford auftrug; weil ihm aber
solches dre Neäic! mißriethen, gieng er wieder nach Schottland,und wurde erstlich Pfarrer zu Alford, hierauf zu Aberdeen, undnach einiger zeit UoNor Ideologie. Weil ihm aber das predi-gen und die übrigen Priesterlichen Verrichtungen an seiner ge,sundheit hinderlich waren, so machte man ihn zum Professor undnachgehends zum sseüor selbiger Academie. Ob er nun zwarhierauf seinem ersten beruf zu folge, das amt eines Pre-digers zu Edinburg antrat, verließ er doch solches bey erfolgtevUneinigkeit über die frage, ob die Bischöffe den Priestern vorzu-ziehen , gar bald wieder. Dieses verleitete ihn sonderlich darzu,daß seine gemeinde, die meistens in eifrigen Presbyterianern be-stünde , seine gedancken von dem vorzug der Bsschoffe, den erschon in der H. Schrift gegründet hielte, gar nicht billigen woll-te. Hingegen wurde er von König Carolo I. zum ersten Bischoffzu Edinburg erwehlet, starb aber bald darauf an. 16^4. in dem49. jähre seines alters. Man hat von ihm Lonliäerstiones mo-
äeüas <L xacikos« LoMrovorimrum äe ^uitibo-ltions. kurgsw-rio, InvoL'-irivne 8anck. Lbrisso Mediators öL Lucbsriüia. Le»-6uil. korbelli.
Fordin, siehe Fourbin.
Aorbrsher, (Martin) oder Frobisher, ein Engelländer,gebürtig aus Zorkshire, welcher sich durch seine schiffahrten be,rannt gemacht. Er ward an. 1,76. mit;. pinassen, aufbefehlder Konigin Elisabeth ausgeschickt, eine meer-enge zu suchen,wodurch man glaubte, daß die beyde Americantscbe meere clelNord und ckel Zur vereinet, und folglich eine passage von we,sten nach osten durch den Nord gefunden werden müste. Den18. jun. lief er von Harwich aus, und kam den 9. aug. würcklichin eine meer-enge, in dem 6;. Arsäu lstiruäims, welche man nachihm Forbtsher's streights genennet. Die einwohner, welche erin derselben gegend fand , waren von einer schwartz-gelblichtenfärbe, hatten schwache haare, breite aesichter, und eingebogenenasen, und bedeckten sich mit den feilen der see-kälber. Dieweibs-personen trugen ihre haare in z. abgesonderten zöpfen,deren 2. bey den schläft» und die dritte über die schultern herabhieng.Die meisten hatten sich schnitte in ihren gesichtern gemacht,worein sie hernach, an statt der schmincke, eine gewisse blaue färbegestrichen, die nicht wieder weggebracht werden konnte. Diekälte, welche schon anfieng die meer-enge mit eis zu belegen,verhinderte Frobishern, weiter zu gehen; dannenhero er zu aus-gange des sept. wieder zurück nach Engelland kam, und zwar nurmit Verlust von c- Matrosen, welche von den Wilden, da sie sichzu tief in das land hinein gewagt, waren gefangen worden.Zwey jähr hernach that er wieder die vorige reise, mit dem vor,satz, in der gefundenen meer-enge noch weiter zu avanciren.Allein er fand eben die Hindernisse, welche ihm das erste mal vor-gekommen, und das eis, welches er, nicht anders als die bergeaufgehäuft, überall antraf nebst dem häufigen schnee, und denheftigen sturmwinden , nöthigte ihn zum andern mal, zurück zusegeln. Alles was er von dieser reise zurück brachte, war einegrosse menge von steinen, die er aus den bergen des landes hatteausgraben lassen, in der meynung, daß es gold oder silber-ertzseyn würde. Doch nach genauer Untersuchung fand man, daßes nur gemeine steine waren, die man hernach brauchte, dieWege damit zu pflastern. Einige melden, daß er auch von einemfisch,' den er todt an dem ufer gefunden, ein Horn mitgebracht,welches anderthalb ellen lang gewesen, und eben die rügend ge-habt, welche man dem sogenannten einhorn zuschreibt. DerAdmiral Howard machte ihn hernach zum Ritter, als er an.l?88.in dem see-treffen, so die Engelländer mit den Spanierngehalten, sich sehr tapfer erwiesen. An. r 59». commandirte erunter dem Ritter, Walther Raleigh, eine absonderliche escadre,womit er längst den Spanischen rüsten kreutzen , uno dadurchder andern escadre unter dem Lord Borrough gelegenheit gebenmuste, den Spanischen gallionen bey ihrer zurückkunft aus Ost-Indien , in der gegend von den Azorischen insuln aufzupassen.An. 1594., da der Ritter Norris die in Bretagne gelegene, undvon den Spaniern besetzte vestung Grodon zu lande belagerte,liefer mit einer escadre von 10. schiffen aus, um den feinden aufder see-seite eine diversion zu machen. Weil er aber auch zulande seine tapferkeit wollte sehen lassen, so debarquirte er seinesoldaten, und führte sie zu dem stürm an; da denn auch nacheiner heftigen gegenwehr der ort erobert ward. Hierbey em«pfieng er durch einen musqueten-schuß eine wunde, woran er baldhernach zu Plimouth sterben muste. Die Königin Elisabeth sollseinen tod gar sehr bedauert haben. Oe
kill. ci'llng!. tom. II. P. 29;. 522. 544.
Forcalquier, eine stadt in Provence, an dem kleinen flußLaye, welche den titul einer Grafschafft führet, soan. 9°°. aufge-richtet worden. Sie ist mit dem sitze eines Senefchalls und nuteiner Collegial-kirche gezieret, die seit des Biscboffs Giraldi zeltenmit der von Sisteron vereinbart gewesen. Etliche hallen diesestadt für das Lisunium, dessen in Äitlonini reife-bcfchrewung ge-dacht wird, andere hingegen für Ptolemäi korum «eromz, soeben auch korum VoLomioruru scheinet genennet zu werden,weiles an der Vocontier grentze lag. Von dieser stadt führte dasalte Gräfliche geschlecht von Arles und Provence den titul, wel-ches aber bereits vor mehr als 405. »ahren ausgestorben. Heutzu tage lassen sich die Könige von Franckreich, Grafen von Pro-vence, Forcalquier und den daran gelegenen landern, tituliren.
A lütt. ae mA, des Oomt. äT
krov. Le. *
Lorca-