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kine solche bescheidenheit, daß er sechstenhoch achtete, und deswegen sie in dem preis^Ite,a,ä ^?^"^bichkeit nach um ein merckliches geringer. ' «>s andere mahler seiner zeit thaten.
Eudirk U, (Johann) von Hoorn in Nord-Holland gebürtig,^eniibam'elem fleiß, und legte sich insonderheit auf die schöneHrebey hatte er eine grosse neigung zu der Grie-del-ni-i^atemischen Ticht-kunst. Man hat auch. einengetichte von ihm; ingleichen Hxmen-eum äu-.Exüiz Ouilielmi krincipis /VuriLLi, cum Nsriaschickten primog-nita. Neben diesem war er auch ein°e>> S»...^m)tsgelehrter, und ward anfänglich Lecretarius bey
l und nachgchends Rathsherr.
(Jacobus Philippus) war ein Eremit St.Au-^envmni" Bergamo gebürtig. Er hat an. 1451. den ordendjs und schrieb eine chronick von der welt erschaffung^ i ,. unter dem titul, 8upplemsntum Lkronico-' 6 . ducher eingetheilet, nebst unterschiedlichen an-darunter einer die vornehmen Christlichen Damen'«Xu, -r>'er hatte eine sonderbare veneration für den H. Nico-1474. durch dessen hülfer seiner meynung nach an.
Mr 1 ser pest befreyet worden. Er starb an. 1; 18. im 78.
Sens. 'V^re seines alters, als Prior in dem kloster seines vr-ostzl. äs icript. eccleL
Q ' Atz.
(. (Petrus) Cardinal, Bischoff zu Paris und nach«Mx vg»Wlschoffzu Rouen, wie auch Cantzler von Franckreich,sc>S r,tz.^uze vhnweit Mans, gebürtig. Nachdem er bereits'r. jg?/Me in den netten studien und in der Philosophie in demR sv>^ ie'ues alters erlernt hatte, legte er sich auf die Rechtewürd? K Nachdruck, daß er darinnen voeior und krokessorAhn, lehrte selbige zu Orkans und Angers mit grossem
Ms Egen ihn sein König, Philippus V3lettu8. als er nach
Mtzier A lum General-Advocaten, und an.i;49. zum Reichs-iNalw / nachdem er bereits vorhero von dem HertzogMofftz 'u ver Normandie zu einem Cantzler, wie auch zum Bi°-c-^an ,'^surnay ernennet worden. Vorgemeldter Konig gabdas Bißthum zu Paris, und einige zeit daraufdasM iyMmn zu Rouen. In so hohen geistlichen und weltli«?!euen "Erließ er nichts, was zu Franckreichs Vortheiln , und setzte sich dadurch in solchen credit, daß ihmMrge,, Angelegenheiten aufgetragen, und seine vorigenMere dem Könige Johanne bestätiget wurden. Ja dieserN ar, ,, g recommendirte ihn auch Jnnocentio VI., daß er».aciu'w den Cardinals-Hut ertheilte, und ihn hierauf alskAagenstW. feilten schickte. Zwar schien sein glück bey dera,I«chte Königs Johannis etwas zu wancken; allein
ü." ^ wiederum durch seine abreise nach Engelland,
N>. «chten Königs befreyung zu befördern, zu bevesti-N>ch jsj^'anen gieng es ihm auch einige zeit wohl von statten;
sok
51;
aL"vsi ekv,. 2'E iu Vrlle-Ncuve ohnwett Avtgnon niederlreß,Woche» an. izüi. im;6. jähre seines alters an der pest
6aII. purxur. Le <7Evar/ie^, kill. äs8 bveg.? ^e«r7, sutig. äs karis. Lall. Lkritt.
(Petrus) ein berühmter Rcäicus, war zu Alcmaran. i;rr. aus einer alten und adelichen fami«M nc,chg5- Er legte sich anfangs aufdie Rechtsgelehrsamkeit,Den ^"°s, auf einrathen seiner freunde, auf die Medr-öes " ^ ^ " " "" " '
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von
zu
er aber endlich mit dem Vorsätze nach Plu
daselbst zu practiciren, gleichfaüs^verlassen.
er AE dieser bedlenüng kaum ein^jahr vorstehen, so Raths des Hernöas-v^ leine ^erlangen seiner eitern nach Hause begeben, all- ch?jhm die GaWdqMe, dock, ,.^"schafften zum besten seines vatterlandes an- - " .....
c>j,M die 5 ->,!«"sl 2 . jähren muste er dieses abermal verlassen,
^n-^ggeu n,„^'"es Stadt-kk^stci und krotelloris zu DelftrNn?tvben a>^"' Daselbst brachteer sich durch unterfthie«xÄluwege, 5^eschicklichkeit in die 40. jähr lang grossenK>L^°gen>w'^^ dann derPrintzWilhelmus vonOra«die 'hm auf der neu-angerichteten Universität^ch^r ader s^E)Mste krofeLon der Medicin aufzutragen.
darinnen wiederum einmal besuchen wollte,
Ac. ^ionnm * 597 . Man hat von ihm Oblervationumd. » ^-äwmk>Iium Üb. XXXII.; äs LkirurZia lib.V.
^ iXeäisor.
bibl. LelZ. Ltk.
idir/^M f^ ^anzosische landschafft, welche den titul einerSx„d',.Siehaka^Ed'nOber-uiid Nieder-Forez eingetheilet^gen^Bourbonn^iä^-"" Beaujolois gegen morgen, Bur«^ nnvls gegen mttternacht, Vivarez und Velay
Htbar?lan^^^" Auvergne gegen abend. Es ist«Nde n Lffen ^lft, wwd von der Loire, Lignon und" »Mn mehr bewässert, «nd ist vornemlich we.
gen der darinnen befindlichen vielen adelichen Häuser und arbeit-,samkeit der einwohner berühmt. Es sind darinnen e. Aemter,Montbrison, die Haupt-stadt, Bourg-Argental, Chauffour, St.Ferriol und Roanne, nebst andern geringen städten. Die Fran,zösischen scribcnten gedencken um das jähr 1070. der Grafen, sovon Forez den titul geführet; wie dann um selbige zeit Wilhelm,Graf von Lyon und Forez, bekannt gewesen , so nachmals an.1096. mit Godofredo von Bouillon ins gelobte land zog. Seinenachkommen haben sich auch darinnen bis'an. 1527. erhalten.Um selbige zeit aber wurde die Grafschafft Forez Ludovicä vonSavoyen , des Königs Francisci I. Mutter, durch einen Park-ments-schluß zuerkannt, welche sie unter gewissen bedingungenihrem söhne wieder abtrat, der sie mit der Crone vereiniget. Vorzeiten ist sie von den Segusianern bewohnet worden. ,
Kitt. äs IIon. L« ?^7,äroits äu Loi. La bitt. äs korer.
D« L 7 -e»e Lc.
^orgacz, Forgatsch, ein Gräfliches geschlecht in Ungarn,welches von dem in Siebenbürgen gelegenen schlösse Forgac;den nahmen hat, und von langen zeiten her in grossem ansehengewesen. Blasius Forgacz hat dem Könige Carolo ?srvo ausNeapolis an. 1; 86. zu Ofen über der tafel den köpf mitten voneinander gespalten, ist aber nachgchends von des entleibten par«tey auf einer reise niedergemacht worden. Dahero soll es kom-men , daß Man, so oft einer von dieser familie zu dem Königkommt, ein blosses schwerdt ausden tisch leget, und solches nichteher wegnimmt, als bis derselbe sich wieder entfernet. Emeri-tus , Graf zu Trentschin , stund bey dem Kayser Rudolpho II.in grossen gnaden , und vermählte sich auf dessen Vermittelungmit Sidonia Catharina, einer verwittibten Hertzogin zu Teichenund gebohrner Printzeßin von Sachsen-Lauendurg. Francifcnswar Cardinal, Ertz-Btschoff zu Gran , und an. 1606. eine zeit-land Statthalter in Ungarn. Sigismundus starb an. 16,9.als Kayserlicher General, und kslstmus in Ungarn; NicolauSaber war um das jähr 16)4. Kayserlicher General und Commen,dantzu Cassow. Adam that dem Kayser, als General-Feld«Marschall-Lieutenant, vortrefliche dienste; allein da an. 166;.die Türcken vor Neuhäufel, worinnen er die stelle eines Com«mendanten vertrat, gehen wollten, rückte er ihnen entgegen,hatte aber das Unglück, daß er gäntzlich geschlagen, und nachge«hends die vestung zu übergeben genöthiget ward. Er geriet!)darüber bey seinen mißvergnügten lands-leuthen nicht allein irrverdacht, als wenn er den Ungarischen Adel mit fleiß auf dieschlacht-banck hätte liefern müssen, sondern kam gar, mewol aufeine kurtze zeit, in arrest, weil man ihn beschuldigte, als wenn ervor 60000. ducaten dem feinde den ihm anvertrauten platz Indie Hände gespielet hätte. Zu ansang des XVIII. tteculi war eineraus diesem geschlechte, der vorhero dem Kayser gcdienet, com«mandirender General über diejenigen, so es mit dem Ragoczyhielten, und an. 1704. war Simon Adam Kayserlicher Cam-mer-Herr. Leben R. Leopolds. «Kar-c, Ottom. Pf. k. I.
Kitt. koi. lib. X. p. II2. Lucä Schles. thron. Ls»/».IS8 üunx. Or/e/. rLäw. k. I. II. L«i-z>s/tr. inä. cbron.
"Forges, eine kleine stadt in der Normandie, welche naheIs Ferte en Bray bey dem Ursprünge des flusscs Erste lieget,9. Meilen von Rouen, ist wegen drey mineralischen quellenberühmt, welche die nahmen keineus, ttoysls, und Lsräi-nMs haben, die ihnen von Ludovico XIII., seiner aemahlin unddem Cardinal Richelieu gegeben worden, als sie sich einst chresWassers bedienten. /Ms»? ^ 1708.
x. 7 v.
sorget, (Johannes) Präsident au Roreier bey dem Park«mente zu Paris. Gleich anfangs wurde er ein mitglted des ge-dachten Parlements, und hierauf an. 1474- Präsident äes bn-ouews. Der König Henricus III. brauchte ihn zu verschiedenenanaeleqenheiten, und fein Nachfolger Henricus IV. hatte nichtweniger Hochachtung vor ihn. Dieser ertheilte ihm an. 1590.die würde eines Präsidenten au Mortier, wie auch eines oberstenRaths des Hertzogs von Vendome und der übrigen kinder, wel-che ihm die Gabrklle von Estrees gebohren hatte. Im übrigenaber war er ein grosser liebhaber der gelehrsamkeit und beschütze«der armuth, welcher zum besten er in feinem testamente 100000«pfund verordnet. Er starb an. 1611. im 72. jähre seines alters.L/««e-ba>'ä , Kitt. äes kreliä. äs kark.
* sorget, (Petrus) Staats«8eoretsriu8, unter dem nah-men Sieur äu Frsne bekannt, war der zweyte söhn desHerrn Petri Forget und Francifcä äs Fortia, und ein bruder desobigen. Nach verschiedenen «untern ward er endlich 8ecrstgriv«über das finantz-wesen, und muste darüber die register fuhren,und die ausfertigung über sich nehmen; nach diesem wurde erunter Henrico III. an. 1^77. zu der stelle eines Staats-8ecrLwruerhoben, und legte darüber den 22. febr. an. ^«9. semenend ab.Etwas zeit darauf schickte ihn der Komg als Ambassador mSpanien; da aber der König mittlerwelle gestorbeii ' wurde erwieder zurück berufen , und Helnnch ^- kubr (°" , 'b" le'nerHochachtung zu würdigen. Der Eantzkr von bywerny ziehetein exempel, dieses zu beweisen, an, und sagt'""M msmoire8»nackdem der />ert?oa von Mrune nn. ^^92. ein mnnife^ nusgeshen lasstn^ worinnm er seine auffuhrung vertheidiget und ftjneurfachen anführet, warum er den König bekrieget habe ,^so