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dcr bclagming von Pavka aufhielt, auch noch da-schickt "b arm« durch unterschiedene absonderlich davon ausge-«n.iaj.^W-heere schwächte/ geschahe es/ dastden24. fedr.schlc,g„s- mne armee vor Pavia von den Kayserlichen wegge-^ stlbst, nachdem er heldenmüthig gefochten / auch- wunden empfangen hatte/ gefangen ward. Erlüde,,, ^/w»?er Massen schuld an dem Verlust dieses treffens/Kind Übereilung / als er den zuerst auf ihn gefallenendaß er 6 ^?chen gezwungen / ihm hernach so heftig nachgesetzt/»eilte - w gar zwischen denselben und sein eigen geschützeHes dann dieses für ihn unbrauchbar ward / wel-
die M'^ wnsten nach dem urtheil der Kayserlichen Generalenglück,Ein hätte gewinnen können. Durch eben diese un-dic ^.„."lederlage und gefangennehmung des Königs wurdenItalic» kAien/ welche noch hin und wieder mannschafft in>Gn , auf einmal genöthiger / selbiges land zu ver-gefanqn„E Konig ward erstlich auf dem schlösse Pizzighitone»ach Ehalten / und hernach um mehrerer sicherhert willen?'e" geführt/ da indessen seine Mutter sich der Fran-ütancisü,.s^rerung annahm. In dieser gefangenschafft fielü>ard a,s. M eine schwere kranckheit / weil er harter gehalten^rmithet; erholte sich aber wieder / theils durchMnavn , 'theils durch seiner schwester / der Hertzogin vonVeit ''Zuspruch. Hierauf gieng er an. i; 26., um seine frey-ggspch^^gen / einen harten frieden ein / darinnen er allenQ-t dem welche er mit dem Kayser streitig war / absag-lehen d^'^^seralle lehns-pflicht/ wegen einiger Niederländi-
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Er ward also im martio sel-
_musten aber seine beyden jüng-
, abex'jM als geißeln iffdes Kayftrs Hände stellen. So bald?>inell dl-Etem Reiche angelangt war / gab er deutlich zu er-Mg L er den frieden sonderlich in dem Puncte die abtre-^lchuid^Aurgund betreffend / zu halten nicht gesonnen sey,Mvx sich mit dem Widerspruch seiner Stände, erbot sichMst, d.„Er summe gelbes, und machte indessen mit demVenerianern und Schwerern zu Vertreibung derk sim ^ Italien, ein bündnis. Mit Engelland aberA schimv»^. Agentin vorher schon gesetzt. Als es nach dicstmWorten zwischen diesen beyden Fürsten gekom-"^)>!le„ll,^°"t>erlich Carolus bey mehrerern gelegenheiten, und?g>e ^ Rom in beyseyn des Papsts, vieler Cardi-!^Iich°nFranzösisch-allda anwesender Gesandten mitNkle ni/f!v^^ten gemeldet: Franciscus hätte ihm die gegebenegehalten; forderte dieser Carolum durch einen
N kvrden.^^a iu dem kämpf aus, welcher auch die besche-ioiMlin/. """"hm, und die bekannte Fafanen-instil darzuwiewol die fach hernach nicht für sich gieng, unddas schuld des Verzugs auf das andere schieben wollte.a>,^ausen^mltanische bündnis betrift, schickte der König zwariv.^iclil-, mann zu der Missten armee, es ward aber nichts«Ale, ' und der König, der den Italiänern nicht vield sich auch nicht stärcker anzugreiffen. Hinge-
gelegenheit mit dem Könige in Engelland,ei« „nern und Florentinern zu befreyung des belagertenb/v ^Ner«.«7^ bündnis zu machen, zu welchem ende Lautrectviox' uin ,«?,^ geschickt ward das Königreich Neapolis zu ero-Mer iu ^elche zeit auch Genua durch Vorschub des Dorial,-^te er 5 ,Ezosisxhx botmäßigkeit gerieth. Zu diesem kriegem K'"en Ständen dadurch nahmhaffte geldsummeni»Mnen «Ä ^lh,,en vorstellte, daß er willens sey, sich demili vI in sc «V.» gemäß wieder in gefangenschafft zu stellen,Gefallen ^ Handen nicht stunde, den Madrttsschen friedenM. lverd,>«-^m übrigen sollte der krieg in Italien allein ge-iz. ss Unters?' mdem der König in Engelland der Handlungzum besten für die Niederlande eine nentrali-L"?litau.N. Nun gieng zwar dem Lautrec anfänglich, im«§> 5 ". alles wohl von statten, indem er viel stadte2 "' da«"?M may an. 1528. Neapolis selbst belagert.8els °"theil/j?.A einer zwey-monatlichen bclagerung. d,e armeeß?"vch frjMch kranckheiten drauf gieng, der Komg wederke/ ""d G Es volck schickte, Doria mit leinen galeeren ab-de« «ich se L'" Mqleich aus Französischen Händen riß,sm^Und d-v «M, muste die bclagerung aufgehoben
Lau-
wer-
10m derLombardiegestanden,.. .
V ""s hunols Tuffen geworffen. Weil nun auch m Franck-, nj^s-nvth und kranckheitcn ein groß elend entsian-durcss^- Kvnig einen frieden ein, der denz.aug.' die desn,° e Mutter und die Regentin von den Nieder-sänken, persönlich zu Cambray zusammen gekom-
hiy» ^^Ntzeu K "N" ward, in welchem er für die befreyungKaysLA M Erlegung grosser geldsummen und bezah-Nns.«I?W.rechvE«" schulden gegen Engelland verband, demwea„„ L die Burgundifchen lande vorbehielt, dieMssx Kas er ""d alles wieder zu geben ver-
Aeye h°Advch vroi?a.^ Daviandtschen und Neapolitanischen^eyera^Vt auf Franciscus heimlich gegen die verspro-< Mayiand und Genua, ließ auch durch den
^Eor. . "ey dem Parlemente zu Paris dergleichen///. Theil.
chun. Darauf würden an. r^o. die Königlichen Printzenwieder ausgeliefert, und Franciscus vollzog die Vermählungmir der Königin Eleonora. Hiernächst hatte Franciscus et-liche jähre friede, die er mit besserer einrichtung seines ReichSsowol in justitz- als kriegs - sachen zubrachte, auch an. izzr.das Hertzogthum Bretagne mit der Crone vereinigte, und ne-ben dem bemüht war des Englischen Hofes zwistigkeiten mirdem Päpstlichen stuhle beyzulegen. Bey dem allen aber ließer nicht nach dem Kayser unter der Hand schaden zu thun,wie dann durch sein eifriges rathen und zuthun ferner Ge-sandten unter anderm auch der Schwäbische bund getrennetwurde, worauf sich bis dahin das Haus Oesterreich so sehrgestützet hatte, so tractirte auch dieser König vieles, theils mitden Protestanten in Teutschland, theils mit dem Könige inEngelland , welches aber zu keinem effect kam. An. izz;.hielt er zu Marseille mit dem Papst eine Unterredung, undmachte daselbst die Heurath zwischen seinem andern Printzenund Catharina von Medicis dem Kayser zum Verdruß rich-tig , da es ihm sonst damit kein rechter ernst gewesen war.An. r;;;. leistete er unter der Hand der stadl Genf widerden Hertzvg von Savoyen, der sie belagert hatte, hülste,wie er denn ohnedem mit diesem Hertzoge wegen der erb-schafft seiner mutier um selbige zeit streitig zu werden anfieng.Es brach auch die streitigkeit an. iz;6. zum öffentlichen kriegeauS, und eroberten die Franzoftn die Savoyischen ländermeistentheils, weil der Hertzvg sich in keiner Verfassung be-fand. Hierüber kam es zu einem neuen kriege mit dem Kay-ser , da beyde parteyen schon geraume zeit her bittere schwie-rigkeiten gegen einander geführt hatten. Der Kayser fiel aber-mals in Provence ein und belagerte Marseille, muste aberwieder „«verrichteter sachen abziehen, und den krieg in Italienfortzusetzen suchen. So richteten auch die Kayserlichen, diem Picardie und Champagne eingefallen waren, nicht viel aus.Damals schloß Franciscus ein bündnis wider den Kayser mitden Turcken, daran schon seit einem jähre war gearbeitet wor-den. An. iz;7. ließ Franciscus dem Kayser Flandern, ArtoiSund Charolois, als länder die von ihm zur lehn giengen, ab-sprechen , fiel auch selbst mit einer armee in Aktors ein, undnahm Hesdin weg. Es ward aber bald wegen den Niederlan-den ein stillstand geschlossen, und in folgendem i;;8. jährevermittelte es der Papst, daß sowol der Kayser als der Kö-nig nach Nizza kamen, allwo er zwischen ihnen einen zehen-jährigen stillstand schloß. Auf der rücrreise unterredeten sichbeyde Potentaten zu Aigues mortes persönlich miteinander,welches zu Nizza nicht geschehen war. An. 1^9. ward Fran-tiscus von den rebellirenden Gentern um schütz angesprochen,den er ihnen aber abschlug, und hingegen dem Kayser ver-gönnte , dieser fache wegen aus Spanien durch Franckreichnach den Niederlanden zu reisen, ihn auch so kostbar bewir,thete, daß es auf vier Millionen soll gekostet haben. Weshal-ben er sich zwar wegen Mayland viel von dem Kayser verspre-chen , aber nichts unterzeichnen ließ, dahero denn derselbe,als er ausser Franckreich war, an nichts mehr gebunden seynwollte. Seit der zeit ward der König, theils aus Verdruß we-gen seiner mißlungenen anschläge, theils von einer kranckheit,daran er knrtz vorher tödtlich niedergelegen , und die nichtgäntzl.ich zu heben war, gantz widerwärtig, verdrießlich undargwöhnisch, ließ auch seinen Widerwillen an unterschiedenenGrossen aus, die sonst allezeit viel bey ihm gegolten Hatten;wie dann Annas von Montmorenci der Connetable und Clau-dius, Hertzvg von Guise, auf einmal beseht bekamen sich vonHof zu entfernen. Es geschahe über dieses, daß zwey Französi-sche Gesandten , die nach der Türckey und Venedig gehen soll-ten, von dem Gouverneur zu Mayland ermordet wurden , wo-vor der Kayser keine satisfaction geben wollte, daher an. 1542.der König auf einmal im Lnxenburgischen und Roußillvn einfiel.Das Luxenburgische ward erobert, der Vortheil aber nicht rechtverfolgt, weil der Hertzvg von Orkans, der die armee com-mandirte, zu früh davon retsete. Hingegen belagerte derDauphin Perpignan vergeblich, und in Piemont ward auchnicht viel ausgerichtet. An. 154z. entstund in Pottou wegenden zöllen einige innerliche unruhe, so aber bald beygelegtward. Es zerfiel aber Franciscus wegen der Schottischen Hän-del , deren er sich gegen Engelland annahm, mit dieser Cronevöllig, gestalt denn deswegen roooo. Englische zum Kavseestießen, und Landreci, wiewol vergeblich, belagerten. Imgegentheil hatte auch die Türckische und Französische flottevor Nizza nichts ausgerichtet; müssen sie zwar die stadt ero-bert , aber vor dem schloß nicht minder wegen schlechter an-statt und Vorbereitung der Franzosen, worüber Barbarossasehr geklaget, als wegen tapferer gegenwehr der belagertenwieder abziehen müssen. An. 1544. gewannen die Franzosendas treffen bey Cerizoles in Piemont gegen die Kayserlichen,musten sich aber nach Franckreich zurück ziehen, weil der Kayserdurch Champagne, und Engelland durch die Picardie, mitgewaltigen armeen daselbst eindrungen, und anfänglich minemachten, als ob sie beyde aus einmal bis auf Paris durchbre-chen wollten. Es wäre damals um Franckreich übel gestanden,wenn sich nicht beyde Potentaten unterwegens so lange aufge-halten hätten, und , weil jeder dem andem die schuld gab, miteinander zerfallen wären, da denn Franciscus gelegenheit.sand,mit dem Kayser, der schon Chateau - Threrri eingenommenhatte, und bis auf Meaux stresste, zu Crespy einen besondern
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