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aber an, i^s. zu Tournon, wie man meynt,st» Sek^^chtem gift, das er von einem Italiänischen Gra-Montecuculi genannt, in einem truncke frischen>»ie ,„. "^ch dem ball - spiel empfangen. Es soll derselbe,Willens? sranckreich vorgab , von den Kayserlichen Ge-Mrina«."'^ verleitet seyn worden, wiewol andere gar Ca-lich chon Medicis in verdacht haben; welche dadurch^r<«» ?7,^in gemahl den weg zur Crone bahnen wollte.
M d^rscus, Hertzog von Alengon, Anjou und Brabant,Aledici« '""ne söhn Königs Henrici II. und Catharinä vonX»d Hen!>i!'"?7?n bruder der Könige Francisci II., CarolilX.»üb Erwürbe a». i;;4> den i8. mertz gebohren,
^<-4.)n der tarife den nahmen Hercules, dafür er an.üicyz ^^/btneö bruders Carls IX. beseht den nahmen Fran-ftss. Wnommen. Der König Carolus IX. gab ihm an.Meitet^ Hrrtzogthum Alen^on zur appanage, und an. 157;.schell- ^ 'rmen bruder Henricnm in der belagerung vorAeyyxt welchem er es aber niemals recht aufrichtig ge-sick vn er bey jeder gelegenheit proben erwiesen. Er
W Haupt der mißvergnügten auf, wurde aber darü-Mchhtz ?er Konigin, seiner Mutter, gefangen genommen,Flinte ^^"'3 wieder auf freyen fuß gesellet. GleichwolW Pfnicht verhindern , daß er nicht die reuter, welcheMer..Was Casimir in Franckreich gebracht, wider seinenGeneral.«, ^nimandiren sollen, worzu ihn die abgeschlageneAejkx, '^utenants-charge von Franckreich nicht wenig magDa HM « Jedoch wurde dieses weit-aussehende unterneh-Memmet, als ihm der König zu seiner appanage. l'Lieul-n h° 3 thum von Anjou gethan, und ihn zum Gene-Mter jr,^"M von der Königlichen armee gemacht, da dennW .. ^rits über der Loire und Jffoire in Auvergneabgenommen wurde. Hierauf beriefen ihn dieU, da^'kderlande, und trugen ihm die protection über sich- er al?iÄ*Er andern an. 1578. Binche erobert wurde.Dsich jn K darauf, ohne sich noch weiter einzulassen, wieder^Uvre a-A^nckreich gekommen, ließ ihn sein bruder in demAnen setzen, in meynung ihn dadurch von seinem be-MerijH Walten; wiewol andere wollen, er habe sich nurM zn ALso gestellt, um den König in Spanien nicht allzu-Nnter, Wenigstens ließ er sich von seinem gemachAn Bu«i^?Eam glücklich durch Vermittelung seines favo-^ vvn d-n Aardoisi. Bald darauf wurde er vor einen Prtn-Nktde Niederlanden erkläret, und führte 40°°. mann zu
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chic, von zu fuß dahin, da er denn den Hertzog
.. v Arle.i! eD belagerung Cambray wegtrieb, auch S.
»Idjstx°.A befreyete, und Chateau-Cambresis nöthigte , sichWand, i» ergeben. Mittlerweile that er eine reise in En--.Wbetb... der vergeblichen Hoffnung, sich mit der KöniginDuck jn Ä vermahlen. Als er von dar an. 1582. wiederumk-Hvae Niederlande kam, wurde er zu Antwerpen zumW» gecrön-? ^bant, und zu Gent zum Grafen von Flan-Wer fg "er. Nachgchends ließ er sich durch böse rathschlägeDA hab,« ^.?ahin verleiten , daß er eine unumschräncktei« Ehey, a^ollte, sich auch nicht fcheuete den Ständen zuzu-^? 3 eben. ,' fall er ohne kinder verstürbe, an FranckreichkA bey f.'Wa, als man ihm dieses abschlüge, wurde so garWdey Fj.'d'Hen der anschlag gemacht, sich mit den bey sich ha-Li?Dutif^"°d>sschen trouppen auf eine zeit der vornehmstenflachearv.und Flandrischen städte zu bemächtigen; alleinI?« ^ dlugan den meisten orten fehl, und er selbst, nach->al..'Wnd Mes der stadt-thore zu Antwerpen überfal-von /mige tausend mann in die stadt ziehen lassen,st? ^sschj.Wn bürgern mit grossem Verlust zurück geschlagen,k, / Uyd dj7"en andern orten gieng es den seiniqen nicht bes-"vch ^e weiilge Plätze, deren sie sich durch diese treulosig-wn'Ayden Werten, als Dünkirchen, Dendermonde undergebe« ' Msten sich kurtz darauf an den Hertzog von Par-os/ >Nil sahe sich nun der Hertzog cl'Alengon genöthi-
tz.Wte sichrer ehre wieder zurück nach Franckreich zu ziehen,dr«/"Ne,u k"'H sosehr, sonderlich da ihm auch an dem Hofz-D geiy^uder und dessen favoriten immer ein neuer ver-
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iersy^r wurde , daß er schon ^ ^4. W Chattm,-^E^heurathet gestorben. ^
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L». Röntg von Navarra : , ^gen
stiNMus. König von Navarra, Gmsvon ^
deinkb«Kus zugenannt, ^succed e von
^vUra^^bre seines alters seiner groß - mutier und ftl-
ver sührte die rcgrerung u^^^?^«ormundschafft-
.Wdem e^^ri , des Cardinals von Fow vorm^
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Ab A wurckliche besitzung fernes d^men . wurde ihm^ Asiw! v^der zurücke nach Bearn gekommen
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»uyrv mir einer vcrgisreren >>v^,
ü-n ^vwent er gern zu spielen psiegte, vergebe»!.
db«^ancio. Kurfürst von Mayntz:
" Eudovicus, Churfürst von Mayntz, Bischoff
und Breßlau, Probst von Elwangen, und Hoch-
"«rxs» s/s 7 i°r,s,/
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///. Theil.
Meister des Teutschen ordens, ward den 24. jnl. an. 1664. zurwelt gebohren. Sein vatter war Philippus Wilhelmus, Chur-fürst von Pfaltz, aus dem Hause Neuenburg , und die MutterElisabetha Amalia, Landgrafen Georg« 11. von Hessen-Darm-stadt, und Sophia Eleonorä, Printzeßin von Chur - Yachsen,tochter. Er war unter siebenzchen leiblichen gefchwistern dasachte, und wurde, wie alle seine brüder und schwestern, mitgrosser sorgfalt erzogen. Weil er sich wegen seiner ältern brü-der auf kein Erb-Fürstenthllm Hoffnung zu machen hatte, warder gleich in der zartesten jugend dem geistlichen stände gewied-met. Als er dem beylager seiner ältesten schwester, EleonoräMagdalenä Therestä, mit dem Kayser Leopolde den 14. dec.an. 1676. zu Passau beywohnete, war er nicht älter denn zwölfjähr. An. rüg;, starb der Cardinal von Hessen, durch dessentodes-fall unter anderm das Bißthum Breßlau ledig wurde.Ob nun wol an dessen statt sein bruder, Pfaltzgraf WolfgangGeorge, erwehlet wurde, so starb er doch kurtz darauf, undgab dadurch anlas, daß die reihe an unsern Printzen kam. Erwar dazumal nicht älter denn neunzehen jähr, gleichwol wardie Kayserliche recommendation bey dem Dom-Capitul so kräf-tig , daß er den ;o. jan. gedachten jahrs zum Bischoff von Breß-lau und Fürsten von Neisse erwehlet wurde. An. i68s. war-er an die stelle des Hoch-und Teutsch-Meisters Johannis Casparivon Ampringen zum Ober-Hauptmann desHcrtzogthums Ober-und Nieder-Schlesien ernennet, wodurch er die oberste gemaltim lande, und das pr«66ium auf den sogenannten Für-sten-tagen erhielte. Lucä Schles. chron. 478. leg. p. 1901.An. 1687. ward er L-momcus zu Cöln, nachdem er desglei-chen schon in Münster, Luttich und Olmütz gewesen. An.1688. wohnte er ber Churfürstlichen wähl zu Coln bey, undwar unter den 24. LsnoniLis der einzige, der seine stimme demPrintzen Ludovico Antonio von Neuenburg, seinem bruder,gab. An. 1690. starb sein vatter, welchem der älteste bruder,Printz Johann Wilhelm, in der Chur succedirte. Einige jähredrauf folgte demselben sein anderer bruder, Ludovicus Anro-nius, der vor kurtzem zum Bischoff zu Lüttich erwchlt wordenwar, nach. Frauciscus Ludovicus ward darauf an seine stattsowol den :2. jul. an. 1694. zum Hochmeister des Teutschenordens, als auch zum Bischoff zu Worms, und an. 1694. den8. jul. Probst zu Elwangen erwehlet. An. 169;. erhielt er einCanonicat zu Mayntz, und an. 1697. wurden ihm in dem frie-den zu Ryßwick die von Franckreich entzogene Commenthereyenund andere zum Großmeisterthum des Teutschen ordens, undzum Bißthum Worms gehörige güther und schlösset restituiret.An. 1701. wurden seine Teutschmeisterischen und FürstlichenWormsischen lande aufs neue von dem Anfall der Franzosenüberschwemmet, und durch brandschatzungen und anderefeindseligkeiten gar sehr mitgenommen. An. 1705. bestätigteihn Kayser Jofephus nach angetretener regierung in der Ober-Lands - Hauptmanns - charge in Schlesien, wie er sich dennauch meistens daselbst, und sonderlich zu Breßlau aufgehalten.An. 1709. gab er bey der Reichs - Versammlung zu Regen-spurg ein Memorial ein, m welchem er denjenigen schaden,der von an. 1701. bis 1707. seinen ordens-güthern in Franckendurch den krieg zugefüget worden , auf gülden
schätzte, und um schadloshaltung ansuchung thäte. Nichtlange darauf besuchte er das schlangen-bad , hatte aber den17. jul. das Unglück, daß er daselbst früh gegen drey uhr durcheine Französische partey von vierzig mann unter dem Partey-gänger Kleinholtz überfallen , und mit allen damals im bade be-findlichen gästen gefangen weggeführet worden. Sein Ober-Stallmeister , Herr von Westernach, wollte ihn zwar nebstdem Mundschencken retten, sie wurden aber beyde todt geschos-sen. Nach geschehener Plünderung der zimmer gienaen sie mitden gefangenen fort. Jedoch hatte man immitlelst überall aufden benachbarten dörfern lermen gemacht, und viel bewaf.ncte bauren zusammen gebracht , welche so glücklich waren,die feindliche partey zwischen Rauen-thal und Kütterich zuumringen, und sie zu nöthigen, das gewehr niederzulegen,und sich gefangen zu geben. Neune davon waren erschossenworden, die übrigen dreißig bis ein und dreißig mann aber wur-den nach Mayntz geführt. Solcher gestalt gelangten die gefange-nen glücklich wieder zu ihrer freyheit. An. 1710. den 5. nov.wurde er zum Coadjutorn und künftigen successorn des Chur-fürsten Lothar» Francisci zu Mayntz erwehlt, wobey er sichgegen den Papst, als er die confirmation erhielt, verbindlichgemacht, sich an dasjenige, was Kayser Jofephus an. 1707.in dem Alt-Ranstädtischen vergleiche mit der Crvn Schwedenwegen der Evangelischen kirchen zu Breßlau, und sein bruder,der Churfürst Johann Wilhelm von Pfaltz, in dem religions-receß von an. 170;. versprochen, im geringsten nicht zu kehren.An. 1711. im april starb Kayser Jofephus, worauf sei» bruder,-er bisherige König in Spanien, unter dem nahmen Caro-li VI. den Kayser-thron bestieg. Unser Printz that darauf an.1712. eine reise zu ihm nach Wien, allwo er als ein sehr naherVetter des Kaysers, und ansehnlicher Reichs-Fnrst wohl aufge-nommen und bewirthet wurde. Er hatte zum oftern die ehre,mit seiner Frau schwester, der Kaystrm Theresia, zu speisen;wie er sich denn um deswillen fteowillm des rechts eines lku-. teuils begeben, welches die Teutschen Relchs-Fürsten §n, Kay-serlichen Hofe prätendiern, und sich dadurch dergestalt insinui-ret, daß er ohne bedencken m der charge eines Ober - Haupt-manns des Hertzogthums Schlesien den 1». mertz desselbigen
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