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niil Mn! und Ist gelegene stadt und Amt Gisshorn»chst d^Vu gehörigen 2. Graffchassten und Vogteyen,gedoche.7," kioster Jsenhagen. Worauf er an. 1526. in demM s/,e^'"m,horn feine residentz ansehnlich erbauen, und nachlasse,, zelten, mit rondelen und grüben wohl bevestigenbn sckak- hatte er das unglück, mit einem sthrbö-
«ch, an dem fusse befallen zu werden, welcher ihm end-de, daran ^alte brand darzu geschlagen, abgenommen wur-auch den 2;. nov. an seinem geburts-tage an.Eachj^orbe». Mit seiner gemahlin Clara, Hertzogs Magni zulM. beni^aenburg tochter, mit welcher er an. 1547. den 29.r»iri q«,„^r gehalten, hatte er a.töchter, Catharinam und Cla-M .„'Met, davon die erstere an. 1564. an Burggraf Hein-üi'irst cv""ljjen, Herrn zu Plauen; die andere an. i;6;. an«n Herk„"^ard von Anhalt, und nach dessen tobe an. 1572.^ogislaum XIII. in Pommern vermählet worden,"d Braunschw. chron.
L Oergoge von Gachftn-Lauenburg:letiH^kiscug 1., war ein söhn Magni II-, Hertzogs von SachsU, einer ' aus dem Manischen stamme, und Cathari«Nachdem Hertzogs Henrici des ältern zu Braunschweig.
r " er die regierung angetreten, widersetzte er sich an.Ker den«» Wiedertäufern, die sonderlich das Blßlhum Mün-^tum dlgten, mit grossem eifer; so erregte er auch wie-a»f dj. ^vrätension des Sachsen - Lauenburgischen Hauses^lche rA"S6sche Chur, und brachte eine Commißion aus," .Kayser Maximilians II. den Hertzogen von Meck-M hgt^'Uco und Christophoro, die damals ihrer gelehrsam»^ich dW. berühmt waren , aufgetragen wurde. Ob nunÜ>N ernüAwlge an. 1577. unter Kayser Rudolpho II. wieder-w»r-nfwurde, gieng sie dennoch beyde mal fruchtlos ab,M einia§^"eiscus I. mit dem Churfürsten Augusts von Sach-A aug^" vergleich traf, und versprach, die Chur-schwerd-nick, -^apen zu lassen, woran sich doch seine nachkom-ascuz ^ gekehret, sintemal insonderheit Hertzog Julius Fran-^^lngi ?ratension wiederum hervor gesuchet, bis die fachevurch einen vergleich an. 1671. beygeleget wurde.pverM vanckte endlich die regierung alters halber ab, und^Melden stmem söhne Francifco II., worüber aber zwischenM entsi„., 5 vd dessen ältesten bruder Magno grosse uneinig-^llenbch.^ .' io gar, daß der vatter selbst ausserhalb der stadtA Agln grosser bekummernis auf einem dorfe die übri-gen, lebens zuzubringen gezwungen wurde, in wel-t kben. V/r auch an. izZi. im 8z. jähre seines alters ge-^vUuü-ssvut seiner gemahlin Sibylla, Hertzog Heinrichs desMuiy, Sachsen tochter, hat er ;. söhne gezeuget, Ma-I^iy. ,,Mciscum II., Henricum, Mauritium und Fride-fMptzet "'er denselben hat Franciscus II. den stamm fort-A, >p,° !, °le andern aber sind wegen ihren verrichteten tha-"vch glücks-und Unglücks - fällen sehr merckwürdig.Vatt'-,» on. 8axon. sMoge p. 781. X. k.
. ^ra^ ^beer, Sachsen-Lauenb. stamm-fall.
II-, ein söhn des jetzt-gedachten Francisci I. unddes wurde den 10. aug. an. 1547. gebohren, und!^gey Kurfürsten von Sachsen, Augusti, Hof zu Drcßden auf-1» u bem 19. jähre seines alters an. izso. that erAriina ,.°Dg in Ungarn, und an. wohnte er der be-N- , rroberung der stadt Gotha bey; worauf er sichMer d A m Spanische kriegs - dienste in den Niederlandend? lrr dj? Hertzog von Alba begab. An. ^74. trat ihm seinhe Schw ab, worüber sein älterer bruder Magnus,
ie,L7.wet ?bte, und Königs Iohannis schweste'r ge-di/Iey war ^ ^b^r wegen einer concubine mit dem Königelö qak Schweden verlassen müssen, sich sehr mo«MÄS des er auch vor Ratzeburg rückte, doch die be-deMfchen wegen schleunigen auszugs der Nieder-
seim lussen, „.N'volcker, nachdem er vorhero die stadt plün-vieng/ swtyeben muste. Hierauf continuirte Franciscusa» ^vniq V Spanischen Niederlanden , und wurde vorde' x^8. ,,„," Uranien ein regiment, mit welchem er nochdem.m commando des Hertzogs von Parma stun-la^^faltzaä?f"^eil sein bruder, Hertzog Mauritius, unter»>ieN dienk'^u Johanne Casimiro den vereinigten Nieder-ciscii^un, L)annenhero, als dieser letztere seine völckervon h "ch Teutschland führen wollte, brachte ihm Fran-ke Cnd nZ^^vg von Parma an. i^ 79 - einen freyen paß
dxi- "A/ uls sein vatter an. i?8'. gestorben, maß-Niqi Mrg a„bolllgen regierung des Hertzogthnms Sachsen-d>vn,'fputirr^ welche ihm aber sein bruder Magnus aber-worin« wachte, und selbige mit gemalt an sich ziehen^ er aber seinen endzweck nicht erreichen konn-ü»s°Wv ertavss-, ^ bieser Magnus an. 1588. mit lift vono^ ^b zu Ratzeburg in harter gefängniS bisde«x sollte ex rg- -I^ZWs ende behalten. Bey seiner reaie-V»h,jAcheu, krrchenwisitation an, baute unterschie-
Mer len. Ud ließ eine policey-und Hof-Gerichtsrordnungfvhri- Türmen ^>'^hat er einen kriegs-zug nach Ungarnbis *wch in ^bahm er ein eigen geworbenes regimentMg er^wee "o^^^nhert des Marggrafen Carls zu Bur-Wlip>t seine« Mb'Ue. Er starb endlich an. 16-9., nach-^ W gemahlinnen, Margaretha, Hertzogs
wern, und Maria, Hertzogs Juni zu Braun-
fra 5z;
schweig tochter, 19. Ander gezeuget, unter welchen JuliusHenricus merckwürdig, als der ein vatter Iulii Francisci ge-wesen , mit welchen: der Sachsen-Lauenburgische stamm aus-gegangen. , cbron. 8axon. f^IIogs.
X. k. von Ambeer, Sachsen-Lauenburg. stamm-fall rc.
Franciscus Carolus, ein söhn des erst-gemeldten HertzogsFrancisci II. und Mariä, wurde den 2. may an. 1594. geboh-ren. Bey entstandenem ;c>. jährigen kriege nahm er die Schwe-dische vartey an , nachdem er eine zeitlang auch in Chur-Säch-sischen kriegs-diensten gestanden, wurde aber an. i6;c>. von demKayferlichen General Pappenheim mit seinen geworbenen völ-ckern bey Ratzeburg ertappet und gefangen , und weil sich seinbruder Augustus neutral verhalten, sich auch seiner nicht anneh-men wollte, muste er in der gefangenschafft bleiben, bis er sichentschloß, die Catholische religion anzunehmen, worauf er öf-ters nach Italien reisete, und endlich an. 1669. starb. Sei-ne erste gemahlin war Agnes, Churfürsts Johann Georg»zu Brandenburg tochter, Hertzogs Philippi Iulii in Pommernwittwe; die andere Catharma, Churfürst Johann Sigismundizu Brandenburg tochter, des Fürsten Bethlen Gabors in Sie-benbürgen wittwe; die dritte Elisabeth, Gräfin von Mechov,Christophori Adolphi, Baron Teuffeis, wittwe. H>«^. Ifl.log. p. 78;. /»röo/. X. k. , memorabil. ecal. ssec. XVII.lib. IV.
Franciscus Albertus, war gleichfalls ein söhn des vorge-dachten Francisci II. und der Mariä, und wurde den ; r. oct.an. 1598. gebohren. Nachdem er erwachsen, begab er sich mKayserliche dienste, die er aber bey angehendem ;o. jährigenkriege verließ, und sich zu der Schwedischen partey schlug.Hierauf wohnte er an. 16; 2. der schlacht bey Lätzen bey, da-bey er aber in grossen verdacht kam , als wenn er den Königvon Schweden getödtet, welches man unter anderm darausbeweisen wollen, weil er mit Wallenstein und andern Kayser-lichen Generalen in grosser Vertraulichkeit gelebet, sich auch kurtzvorhero von dem Kayser gebrauchen lassen, den Churfürstenvon Sachsen von der Schwedischen partey abzuziehen, wiedenn auch sein kleid mit dem blut des Königs besprützt gewe-sen , anderer umstände, woraus man es schlieffen wollen, zugeschweige». Dieses ist gewiß , daß er bald nach der Lützner-schlacht Chur - Sächsische dienste angenommen. Er ließ sichaber mit dem Kayferlichen General Wallenstein in gar zu ge.naue freundschafft ein, so, daß man glaubt, er habe an dengefährlichen anschlügen, deren man den Wallenstein beschuldi-get , auch theil gehabt. Dannenhcro, als er von diesem Ge-neral nach Regenspurg zu dem Hertzoge.von Weimar, Bern-hardo, geschickt wurde, und eben im ruckwege begriffen war,gcrieth er an eben demselbigen tage, an welchem Wallensteinzu Eger umgebracht wurde, den Kayferlichen in die Hände,und wurde von ihnen nach Wien gebracht. Endlich kam erwiederum auf freyen fuß, da er dann Kayserliche dienste an-nahm. Hierauf wollte er an. 1642. die stadt Schweidnitz inSchlesien, die von dem General Konigsmarck eingeschlossenwar, entsetzen, die feinde aber wurden solches zu bald innen,dahero sich der General Torstensohn mit dem Königsmarckconjungirte, so, daß Hertzog Franciscus Albertus, ohne sichin eine schlacht einzulassen , nicht zurück weichen konnte, wel-che auch für ihn so unglücklich ablief, daß er nicht allein denkürtzern zog, sondern auch schwerlich verwundet, und nebstvielen Generals-personen gefangen wurde, worauf er nach we.nig tagen den ;i. may an. 1642. zu Schweidnitz stinen geistaufgab. Seine gemahlin war Christina Margaretha, Her-tzog Johann Albrechts zu Mecklenburg tochter, mit welcherer keine kinder gezeuget. äs red. 8uec. I-l>. IV.
§. 6;. Ilb. XIV. §. 14. 1;. HI1. Ludolffs schau-bühne,tom. II. /»riw/. X. k. Ub. IV. c. ro.
Hertzog in Pommern:
Franciscus, Hertzog in Pommern, war ein söhn BogiS-u XIII., den er mit seiner ersten gemahlin Clara, Hertzogsjrancisci zu Lüneburg tochter, gezeuget. Er wurde den 24.lart. an. 1577. gebohren, und machte alsobald in seiner ju-end wegen feinen ungemeinen leibs - und gemüths - gaabenrosse Hoffnung von sich. Er unterließ auch nicht, sich selbstichr und mehr geschickt zu machen, weswegen er sich in sti-er jugend erstlich an dem Dänischen, nachgchends an demchur - Sächsischen, und endlich an seines vatters bruders,lvhannis Friderici, Hofe zu Stettin aufhielt. An. -594.hat er, unter der aufsieht seines Hofmeisters Caspar Flem-aings, eine reise nach Oesterreich, Ungarn und Italien,lud im folgenden jähre nach Dänemarck, da er sich bey dercönung des Königs Christiani IV. befand. An. 1602. wur-e er, mit bewilligung seines vetters, Hertzog Casumrs,er das Stift Cammin besaß, zum Loaäjmor erwehlet, wor-uf er nach dessen an. 1605. erfolgten« tobe die völlige pof-:ßion bekommen, und seine residentz nach Cöslm geleget,wselbst er die schloß - kirche schon ausgezreret hat. H,cr-nf that er eine reist nach Preussen, Ltefland und Curland,nd da an. 1606. sein vatter mit tobe abgrena, wurde ihmas Amt und die stadt Bütow durch mren auf 8. jähr langerichteten brüderlichen mtenms-vergleich eingeräumet / du erann dic zwischen diesem Amte und dem Polnischen Amte Mir-Hau entstandene grentz-irrungen beylegte. Es wurden ihm" Ay 4 auch