fra
dvvico Franckreich, und nach dessen tod an. 146k. Lu-sich gewöhnliche Huldigung. Weil aber dieser König
lich d,xWe, die macht der Grossen seines Reichs, und sonder-dkückxn "chben Hertzoge von Bretagne und Burgund zu unter-dex Mieten diese die bekannte I.igue 6u dien Public wi-der ich^ven; und als der König an. 1464. wegen der form»!-enq , '^dtl,chl und andern fachen mit Francisco einen streit an-ihn auf dessen ausbleibung nach erfolgtet citation wider
Wers ivg, hielt dieser auf einrathen seines getreuen Mi-
sv^anneguy clu Chatei, den König durch gute erbietunggen bis die übrigen von der lügue mit den kriegs-rüstun-Nancjf!» waren, und nach Paris giengen , worauf endlichvon nach der Macht bey Montleheri zu dem Grafen
vls stieß, und sich von Pontosse meister machte. Esbey"n.146;. im oct. friede gemacht, und krafft dessel->'8ue a-^^erm des Königs bruder Carolo, der das Haupt derII. die Normandie gegeben. Der Hertzog Franciscus
Siech«« A ,wstm Carolo so viel/ daß er in der that die gantze re-st ,njL"" lande führte / welches aber endlich die UnterthanenhcinMAnugt machte/ daß/ nachdem der König mit seinenbellte , wllicitationen darzu gekommen/ gantz Normandie re-ichen ' Herzog Carolus nebst Francisco II. nach BretagneM >tt g,„byde aber an. 1468. mit dem Könige einen neuen frie-«lind«iss°n eingehen musten / krafft dessen Franciscus allenvrii K-M ?lt dem Hertzog von Burgund und andern wider!>e bekam "Vstle / Carolus aber anstatt der Normandie Guien->»svnd°^'.. Nichts destoweniger unterliessen die Printzen / und»sit Franciscus II. und Carolus von Burgund niemals/1469. /"'wer im Verständnis zu leben / und als der König an."ich ^en neu aufgerichteten orden St.Michael aufneh-
5^l"g er es aus / theils weil er den orden des gul-bieg h^Mjes von demHertzoge von Burgund bereits angenom-men vor-e,!> ^lls weil einige Puncten in den ordens-statuten sei-nen H^Wen nachtheilig waren. ES brachte aber der König-dj^^nachmals an. 1472. doch wieder von Carolo ab,
Ieyget,
^idiyjgÄ^r mit Engelland ein bündnis / welches doch KönigW»/ lrald durch dessen bediente / die er bestochen / erfah-^l> sict, U er aus furcht vor Engelland den Hertzog ruhig ließ/^lci xi /^?whr um dessen freundschafft bewarb. Nach Luvo-'l>ei! xx ^vbe an. 148;. hieng sich der grosse theil des Adels ,den -s Hertzogs favoriten Landois mißvergnügt war/"ivsischen Hof/ und hingegen der Hertzog mit seinenM "u den Hertzog von Orleans Ludovicum; zog sichWckijch W erneu krieg auf den hals, welcher dergestalt un-Anbin ^ 'daß Franciscus II. nachdem er die schlacht zuM endlim " formier eingebüßt, fast sein gantzes land verlohr,^"essen^488. den 28. aug. zu Sabl- einen friedenZUe deZ I -, worinn er versprach, daß er seine töchter nichtUs einwilligung verheurathen, und dem KönigeErt. Aubin, Dinan, Fougeres und andere Plätze,niche .Wammen, lassen wollte. Es ward aber dieserM, r^-^/ullt, denn Franciscus II. starb gleich n. tage her-M gest^^rer hinterlassend, davon die eine wenig Wochen nachs" beH^», die andere aber, nahmens Anna, (von deren. Mv- Eckul,) das Hertzogthum Bretagne König Ca-^ ^ gemahl zugebracht. , IM.
von Este, Hertzog von Modena und Correggiobe rSiy bN Alphonst und Mliiabetbä non Kanonen . nebolirei
fra
5)7
N in den k Ms Occani ernennet wurde. Nachmals schlug eriDk eines nr " des Hauses Oesterreich, und bekam erstlich diednHansa^rals über die trouppen der in Italien wider ge-^ "der h-. »bereinigten Fürsten,und nach diesem das comman-Kik "la eknk-^"Wsische armee; da dann unter ihm an. i6;o.erstens worden. Er starb den iz. oct. an.i6;8>, vonAlvbn«?"^w Maria, Hertzogs Rainutii von Parmaseines"!?' Almericum, Jsabellam.und Eleonoram,ctv>.,^inaidum^ gemahlin Lucretia, Fürstin von Palestri-ll>a/?' der erm.. "Erlassend. Seine zweyte gemahlin war Vi-^1649^" schwester, und starb ein jähr nach dem bey-
^Ai,^scus von Lothringen, Hertzog von Guise und Auma-keiA. ^lchen o^^vllle, Marquis von Mayenne rc. Ritter deSE General m/, Dair, Groß-Hofmeister, rc. von Franck-viit ».war d-p AMenant, Gouverneur von Champagne unddey Avnia vo» M Claudii von Lothringen, welchen erk>»e s-I'sebr. qebomü?^on gezeuget hatte, und wurde an. 1419.bey y "derb^e . Er ließ bey verschiedenen gelegenheiten.krvber,,„"dferkelt sehen, und machte den ansang dazu^ 4 ? bewies er^? 5 .^ung Montmedy an. 1542. GleicheD-sj'Und^ dem entsatz der stadt Landrecyan.
^dwUbkrnachÄf?^"?-^E p^s St. Dizier an. 154;.^de cm^A defand er sich bey der belagerung Boulogne,^ daselbst verwundet. An. 1547. war er bey der
cronung Königs Hennci II. Derselbe war ihm auf eine sonder-bare arl gnädig, und machte ihn in dem gedachten jähre zumHertzoge von Aumale, Gouverneur von Dauphins und Groß-Jägermeister, richtete auch das land Ioinville zu einem Fürsten-thum auf. Franciscus machte sich dieser gnade durch seine gross 'se Verdienste fähig; er beschützte die stadt Metz wider Kayser Ca-rolum V., und nöthigte ihn die belagerung aufzuheben; Calaisriß er den Engclländern, und Diedenhofen den Spaniern ausden Händen, und dirigirte nach Henrici II. tode unter Franci-sci II. regierung, nebst seinem bruder dem Cardinal, dem gan-tzen Staat von Franckreich, welches ihm aber der Grossen neidund feindschafft auf den hals zog,und nicht wenig zu der conspi-ration zu Ambosse an. 1460. wider ihn beygetragen. Er schlugdie Kayserlichen an. 1554. in der schlacht bey Renty, und nö-thigte ;. jähr hernach die Spanier, baß sie mit Paulo IV. frie-de machen musten. Aus Italien wurde er zurück geruffen, alsdie Franzosen an. 1^7. in der schlacht bey St. Quintin denkürtzern gezogen, da er dann durch feine kluge aufführung undmuntern geist alles wieder aufgerichtet. Man berathschlagtesich hierauf, ihm den titul eines Vice-Königs zu geben; alleinweil derselbige ein zeichen eines allzugrossen ehr-gettzes zu seynschiene, wurde er zum General-Lieutenant über des Königs ar-mem beydes inn-und ausserhalb des Reichs gemacht, welcheehrenstelle ihm von König Henrico II. und Francisco II., wieauch allen Parlementen bestätiget wurde. Als aber CarolusIX. zu ansang seiner regierung sich aus antrieb seiner mutter,(welche wegen der grossen macht des Hauses Guise in sorgen zustehen anficnae,) nicht so gnädig gegen ihm bezeugt, schlug ersich zu dem Connetable von Montmorency und Marschall vonSt. Andre, richtete mit beyden den sogenannten Triumviratauf, verließ auch, unter dem vorwande der religion, indem derberühmte Admiral Coligni alles zu sprechen hatte, den Hof.Als er hernach an. i;6i. wiederum nach Paris kam, gerielhenseine leuthe unterwegs mit den Protestanten zu Vassy, ällwo die-se ihren gottesdicnst verrichteten , in einen streit, oder griffensie vielmehr nach gesuchtem anlas unter Haltung ihres gottes«diensts an, tödteten derselben 60. und verwundeten 200., wel-ches unternehmen beyden parteyen die Waffen zu ergreiffen an-las gegeben. Der Hertzog nahm so fort Rouen und Bourgesein, und nachdem er zu dem sieg des treffens bey Dreux eingrosses beygetragen, belagerte er an. i;6z. Orleans, wurdeaber daselbst von Jean Poltrot meuchel-mörderischer weise vonhinten in die schulter geschossen, woran er 6. tage hernach ge-storben, welchen tod seine kinder auf eine barbarische weise andem Admiral und seiner parrey, unter dem vorwande, daßPoltrot in der Marter auf ihn bekennet, gerochen. Er vermähl-te sich an. i;4y. mit Anna von Este, Hertzogs Herculis vonEste tochter, die ihm Henricum, Carolum, Ludovicum Cardinalund Ertz-Bischoff, nebst Antonio, Francisco und Maximilia-ns , welche z. letzter» in ihren jungen jähren gestorben, wie aucheine tochter Catharinam, so an Ludovicum von Bourbon Her-tzog von Montpensier vermählt worden , aebohren. !>««««§,nist. lib. I. A XXXIV. SeLrz,.
Lavr/«. H/erer'aF öcc. *
Franciscus von Lothringen, Graf von Vaudemont, warder jüngste söhn Hertzogs Caroli ll. zu Lothringen und Bar,welchen ihm Claudia, Königs Henrici II. in Franckreich tochter,an. 1572. den 27. febr. gebohren hatte, wiewol andere das jähr1571. angeben wollen. An. 1591. begab er sich, mit einwilli-gung seines vatters, nach Franckreich zu der Ligistischen partey,wobey er 6vo. Lothringische küraßirer commandirte. An. 1499.verließ er Franckreich wieder, und begab sich auf 7. jähr in Vene-tianische kriegö-dienste, da er dann die charge eines Generals,nebst einer jährlichen penflon von 12000. cronen erhielte. AlShierauf an. 1606. sich ein krieg zwischen Paulo V. und gedachterRepublick entsponnen, wollte er sich zwar wider den Papst ge-brauchen lassen, wurde aber davon durch seinen vatter, aus ehr-erbietung gegen den Päpstlichen stuhl, verhindert. Weil er nunglaubte, daß dieses seiner ehre zu nahe gienge, fiel er aus gram ineine gefährliche kranckheit, davon er aber wiederum genesen, alsdas jähr hernach zwischen beyden parteyen friede geschlossen wur-de. Hieraufzerfiel er an. 1621. mit seinem bruder dem HertzogHenrico, so seine tochter Nicoleam an Ludwig von Lothringen ,Printzen zu Pfaltzburg, vermählte, und dadurch zugleich die suc-ceßion in dem Hertzogthum Lothringen auf ihn bringen wollte,in grosse Uneinigkeit, darüber Franciscus in Bayern entfliehenmuste; doch wurde die fache endlich wieder in der gute beygelegt,da Henricus des Francisci söhn, Carolo seine tochter verspro-chen ; hingegen Franciscus seine tochter Henriettam, dem obge-dachten Ludomco von Lothringen, Printzen von Pfaltzburg, bey-legen lassen. Er starb an. 16,2., von seiner gemahlin Christina,GrafPauli zu Sölms erb-tochter, bereits angeführte kinder hin-terlassend. s/nopsts rerum Aestsruni s I>otlisriligi«, Ls.Ducibus.
Franciscus von Lothringen, Ritter von Malta, Groß-Priorund General der Französischen galeeren, em söhn Claudii vonLothringen, und Antoniä von Bourbon, wurde an. 1^4. deni8. april gebohren. Er ließ gleich feinem bruder grosse tapfer«keit in beschützung der stadt Metz und rn der schlacht bey Rentysehen. Nachdem er zu Malta zum General der galeeren erwehltworden, lief er für den anfang nur mrt 4. galeeren aus, undals er einige zeit vergeblich aus die Turcken gekreutzet, trieb
ihn