Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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in elog. Lelg. A äs script. ftes. XVI.ton,. 71 ^k,ari«, äs bell. üb. I. 5E«ra,r-a». 6iiü. Lbrilt.

^ran - r,

^uahm!n^b äe Victoria, ein Dominicaner, führte denvrle, und ,?"" ver stadt Victoria in Navarra seinem geburts->n der """ andern seines ordens wegen seiner wissenschafftÜVmalsU berühmt. Er studirte zu Paris, und lehrteMau k>a, Salamanca, allwo er auch an. 1546. gestorben,uihm: Kelseiiones äs I'oteÜLte LsclesiL; äs. ^Illr^n >?-' ^ koreÜLte kontikcis <L Lonsilii; äs In-^irnvnjg - er§z Inäos; äs ssugmento Lbaritstis; äs üls-swj, Lg-' "E Arte msgica L 8imonis <Lc. Oe ^deä/»a, inM. XVi in sbom. in enckir. ^farr^a,

- E i- e ül ' Eccles. c. 42. Loprr, k. IV. bitt. orä. krasäisat.^ic. illuiv äs Icripc. cssles. >d«rs«. 8e«e»/i äs

* ^r ^ . omin. Vcöorr«, <L ^«ro». bibl.

^sc>^ 5 "^iscus, (Johannes) ein berühmter vossor und?rok.N>, ,,„d n Coppenhagen, war in Iütlandan. i^r. geboh-an. 1^84. Er hat, nebst einigen getichlen,

» "^/»eäicas äs lempsrsmentis; ingleichen ssypumvbn K??" ilmorjz heraus gegeben, und verschiedene schuf»^Hui übersetzt. freier. -v/odier. bvponur. sä Lar-8r^^pt.vsn p. 2Ü8.

ru Am»'.kPetrus) ein vortreflicher Poet und Redner,seinen d?"* an. 1645. gebohren, und legte daselbst den'?>mua e,-^""bten unter Hadriano Iunio, auf dessen veran-^H Leid»n dMich den Ovidtum las. Hierauf begab er sichN>i svb? Woselbst er Ioh. Fried. Gronovium hörte, mitSa ex ckacobo er damals in grosser Vertraulichkeit lebte.1,'Mu«d „i"ne studien absolvirt hatte, that er eine reise nachh,x,. -uno Franckreich, wurde zu Angerü voötor ^uris,»^!?Ravinn """ zeitlang zu Paris auf, woselbst er mit Re-? sich ua)b stknaue bekanntschafft gerieth. Hierauf begabM >uit .iien, und wurde spwol zu Rom als zu Flo-^°^Herk^^i)rtesten keuchen, insonderheit auch mit demkam Cosmo III. selbst bekannt. Da er nun wider nachIs> rizrum ""^k>e ihm an. 1674. die professio Lloguentire undv°vi>Nsterd^n,^"^1686. OiTLTbinZuse beydem Lymnssiobexi-f" anvertrauet, worauf man ihn an. 1692. nachMaul nj?.'welches er aber abschlug, weil man ihn von Am-t^lch ang", weglassen wollte. Er ließ sich nebst der Poesie son-^ erw,,?"" ieyn, die pronunciation und action in der Ora-d°?llcn sei»/?" t darinnen er es auch so weit brachte, daß er?? gründ,,, > zuvor that. Er gestund selbst, daß er zwaraber f/ 7 ,,?wsem allen unter Hadriano Iunio gelegt, erwöi-v- "ch dieses theil der Oratorie zu excoliren aufge-Ü^'ch er den tragödien-spieler Adamum Caroli

A ^enende^?" /"den; er hätte auch neben deme sehr viel da-^ starb <,« den predigten des Pierre äu Bosc gelernet.vri' Sein» den iy. aug. an welchem tage er gebührenri?n"w'^klften sind: 8pecimen LloguentiL exteriorisPe,, §>n^ ^PSLimen nlrerum; Orat. in Obitum Issa-

2-. s, 8l-; Oregorii dlarisnreni Ilomilis äs Amors ksu-

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54 l

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in vernirculLM länguirm ^^^^',e^reir--"»Nen k"' kosmnra, Orstiones; worzuMZ" kommen, die er mit Jacobs PrrtMw gewechselt^ unskEbumb, bestehend, in l-0^. pro Moch.m°"evr^ "d äs U 5 u Llog. in 8»crü, so denn auch „ .

«N ihn^w'mbu8, welche nebst etlichen br.efen der GEren

"W, g»""d dem LLtLloZo seiner blbllotheck, H ' h, sxjnkedenherausgegeben, der auchmder vorr"oschtteben bat. *

r 8ran^^'

Lejh.^oa Franckenau, (Georg) Königlicher Däni.»ux? vorsah??"/' war an. 164;. zu Naumburg gebühren.

anaesss? waren adelichen Herkommens, sein vatter aberdu? "dien le!,t/"ov hürger in gedachter stadt. Den gründ sei-v-.A/. und '" den schulen zu Naumburg und Merse,tinn k Nach cE/o sich in dem 18. jähre seines alters auf die Uni-likl,».'.Christi"-?, / wo er kurtz darauf von dem Lomire k>Als-chh-kch, die "^-^bllipp Richtern, zu belohnung der geschick-tthM, jaaar ^.Verfertigung Teutscher, Lateinischer, Grie-iu ? '. Die ^„^raischer getichte erwiesen, den Poeten-krantzsvwNtzuna N dem Dom-Capitularcn zu Naumburg ihmvoxhl an,dag?"er studien vorgeschossene kosten, wendete erkvin^-^keffnna v?"lt erlaubnis der medicinischen Facultät nochdur» X- "Nd Qn,. . gewöhnlichen trieimü in Lotanicis, Ana-üab j?? voctor kesen durfte, auch bald darauf zu Straß-less'vw dex »ss'vUsde mit rühm erhalten konnte. An. 1672.tivn?" W Hx!^d"efurst Carl Ludwig von der Pfaltz eine kro-Z!">vari?"kerie (,""d legte ihm selbst zu einer disputa-des Ch„^,'??en Il-emorrüoiäibus vor, die er in ge-disp??,wit qrvsskursten, des Chur-Printzen und der Rau-dielt. "oi> von defendirte, und nach geendigter

st>dun?"eh von d/??,?durfursten selbst eine gratulation er»x-j^wselben nebst erhöhung seiner bisherigen be-diestiMen tvd gemacht ward. Er ist bis an des

Fohren " dem Cburm^" ^ dessen gnade geblieben, hat auchder baden ohngcachtet er sie anfangs

"!s dies-ssburfürst >n so weit wieder erhalten,

">cht na? "ertragen ^ ?ode, keinen andern Artzt

seinen allem dem ließ er gleichwol

^ '^v- /^"^m amlern "ucb abzuwarten, wie

er denn zu dem ende in MaZiKrum promovirte, da hernach vonan. 1664. bis 1669. die gantze medicinische Facultat auf ihmallein bestanden , und er alles, was in derselben zu verrichtenvorgekommen, allein verrichten muffen. Der Französische ein»bruch in die Pfaltz nöthigte ihn, Heidelberg zu verlassen, undnach Franckfurt zu gehen, ob ihm schon der neue Churfürst,Philipp Wilhelm, besonders geneigt war, und viel benachbar-te Prälaten, auch der Teutschmeistet Ludwig Anton sich seinerwissenschafft und artzneyen bediente. Hierauf nun nahm ihnder Churfürst von Sachsen, Ioh. Georg III-, der ihn schon alsChur-Prtntz gekennt, und in dem lager am Rheine, nebst demChur-Printzen und dem General Flemming sich seiner artzneyenbey der rothen rühr bedienet, in seine dienste, und gab ,hmeine medicinische Lrotetlion zu Wittenberg. Weil er aber nebstseinem söhn dem Churfürsten in seinen feldzügen folgen muke,so fehlte es nicht viel, daß bey den ansteckenden kranckheiten,vatter und söhn drauf gegangen wären, wo ihnen nicht die ge-sunde luft der Schweitzer - gebürge zu ihrer genesung geholffenhätte. Hierauf ward ihm die mit dem Decanat verbundeneoberste medicinische krotellion zu Leipzig aufgetragen, die eraber auf vieler freunde einrathen, die ihn gerne zu Witten-berg behalten wollten, nicht annahm, dagegen aber von demChurfürsten andere gnaden-bezeugungen genoß, die ihm auchder nachfolgende Churfürst Johann Georg IV. und der Königin Polen Friedrich August, widerfahren liessen. Gleichwolhatte er keine sonderliche lust, seine bisherige stelle zu behalten,und war nun noch unentschlossen, ob er bey dem Churfürstenvon Mayntz, Francisco Wilhelms, oder dem TeutschmeisterLudwig Anton, oder bey dem Konig in Danemarck, ChristianV., dienste annehmen sollte. Endlich aber entschloß er sich dochzu dem letzten, weil ihn ausser andern Ursachen, sonderlich diedamals wider die Pietisten von ihren Verfolgern erregte Händelaus Sachsen zu gehen nöthigten. In Dänemarck ward er vonder gantzen Königlichen familie mit besondern gnaden empfan-gen , und mit der stelle eines Hof-und Iustitien-Raths beehret.Nach König Christians rode fuhr desselben Nachfolger, Friedrich,fort, ihm alle gnade weiter zu bezeigen. Er verstarb an. 1704.im 60. jähre seines alters. Ausser den bisher erzehlten ämternund dem zu Heidelberg 12. mal und fast beständig geführtenDecanat, dem Rectorat und kro-Cancellariat der Universität,der ihm aufgetragenen besorgung der Lutherischen kirchen-sa-chen in der Pfaltz (in welchem amt er zu vielen neuen klrchen,und sonderlich der Manheimischen, die zur einigkeit ge.nannt wird , den gründ gelegt) ist er bey vielen Fürstlichenund andern hohen Personen, als Rath und Leib-Nsäicus indunsten gestanden, worunter sonderlich der Hertzog Friedrichund Friedrich August von Wurtemberg, der Marggraf vonBaden - Durlach Friedrich DI. der Probst von Elwangen, derChurfürst Johannes Hugo von Trier, der Bischoff von Eich-stadt und andere, anzuführen sind. Sonst war er auch vonunterschiedenen gelehrten Societäten ein Mitglied, als von derLsaäsmia MturL Lariolorum I>eopoläinit, von der Academitder üssapersri in Italien, und der Königlichen EnglischenSocietät zu Londen. Der Kayser Leopoldus erhub ihn an.1692. nebst seiner gantzen familie in den Adel stand, machteihn auch an. 169z. zum Lomire kslsrino, und suchte ihn, daer sich um vor die erwiesene gnade danck zu sagen, nach Wienbegeben hatte, in seine dienste zu ziehen. Er ist r. mal ver-heuralhet gewesen, hat aber nur mit der erster« stauen kindeeerzeugt. Die tochter, Maria Elisabeth, ist an v. Johan.nem Iohanntdem, Oireätorem und Einnehmer der Königlichengefälle in dem lande Haveln, verheurathet. Der älteste söhnGeorg Friedrich, ist Professor lvieäicms: zu Coppenhagen; derandere Gerhard Ernst ist ein geschickter mann, der bey unter-schiedenen Gesandtschafften, als 8ecre«Äriu8 gebraucht worden,und bey gelegenheit der Spanischen die ssüsmiäem Hsspgngmgeschrieben. Von den schriften Georgii Franckens hak sein söhneuren sntLlogum verfertiget. Die vornehmsten sind: klar»kr-msiL», sslcäiLL Lc. In manuscript liegen noch

unterschiedene tomi Kelponlorum Msäicorum, Vitnrum öle-äisorum iüulkrlum tom. III-; Oblervsrionum lVleäicnrumtom. II. etliche tom. Lnrminum und Orgtionum ; Anmerckun-gen über den Loslium Aureli-mum und des LrillXNsti Lviüo"Iss Lmstoriss; Anmerckungen über die Teutsche spräche undPoesie, Lommemsrii Lxegetici in 8criptursm 8. Lc. Gottfti«dus Lhomasius in Nürnberg, hat sein leben unter dem nah-men Vmdiciani rntworffen. /Vz>/,r«Z. memorise 1 kevl. tom. I.x. 1120. ss-orx. äs krancken-m per Vinci.

* Franck von Franckenstein, (Michael Adam) ein Böh-me, gedvhren an. 167 z. zu Prag, allwo sein vatter, OEorJohann Michael Franck von Franckenstein, Königl. Bohml-fcher Landes-Advocat war. Er brachte r;. jähre beyden ks-ttss>u8 8osiet. ssftl zu , verheurathete sich aber, hernach , undlegte sich besonders auf die Historie, die Alterthummer, die Poe-sie , und einen guten Lateinilchen , haupssacbüch aber<luf die geschieht? von Böhmen, und auf dle geschleuils-rLglstevdasigcr stämme. Die meisten ^"keimsche reden,

welche ru seiner zeit zu Prag Ph^ten Üdjftn auö sei-

ner feder, und es wurden ihm fast alle zulchnsten zu den alldavertheidigten inaugural-duputationen zu verfertigen aufgeira-aen Er aad 8vnrsgma ttissonso-densLloArsum äs Ortu L kro-eressu vomus Lomicum ^orssriLLionum , Prag ,70z. in stl.8püxn§em in Lmiliam ÜÄrmiiL äs VCunstliwi^, und ü- Au-