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gustini St. Maria Lpikolss NatkematieaZ mit anmerckungen,Drag 1717. heraus. Gelehrte Zeitungen an. 172«. p-gsnssl. bibl, ic>. p. 550.
*Franck von Franckenftein, (Valentinus) studirst an.1666. zu Altorff, disputirte daselbst in ermeldtem >ahre äeLgm-rats, und wurde hierauf bey dem Fürsten in Siebenbürgengeheimer Rath. Er hat an. 1697. Originss Xationum L pin-eipus 8-iXonlcös in Iransl^lvama , Wie auch stibrum kxrateLN-nicum geschrieben. Uungaria strrerars.
* Francke, (Andreas) wird insgemein Lamitianus genannt,von seinem vatterlande Camentz, studirte an. 1518. zu Leipzig,und wurde daselbst mit Melanchthone bekannt, der gleich nachWittenberg gieng. Er war an. 1522. den wmter über sseNorNaZmiicus, und wird sonst als ein guter Poet gelobet. Erist nachgehends Schöppe zu Leipjlg worden, Schneidersrchron. stipf. p. 107. und da an. I5?9. Hertzog Heinrich dieLeipziger zu annehmung der Evangelischen religion vermahnet,hat dieser Francke das wort gefuhret, und allen gehorsam ver-sprochen, und bey solcher gelegenheit, da sich aus der theolo-gischen Facultät allein vockor Major widersetzet, geurtheilet,dieser mann wäre geschickter das holtz zu Verbrennung der ketzerzu tragen, als sie im disputiren zu überzeugen.
bist. b-mbemn. III. §. 72. aääit. II. Er läse zu Leipzig überden Aeneam klatonic. äs immoitslimre snimse, und Tenocra-lem äs motte nori timsncia, und starb an der schwindsuchtan. 1546. rer. stustt. p. II. 2. in tto/Ma»», scripr. rer.
Imlat. tom. I. p. 4;ü. Unschuldige Nachrichten 1727. P.17;.Theologische biblrotheck, XXXlII. p. 76z. Leg.
* Francke, (August Hermann ) ein berühmter LutherischerDieologus, war zu Lübeck den 12. mertz an. -66z. gebohren.Im i?. jähre ward er von seinem vatter Johann Francken, wel-cher anfangs 8>nclicu8 der gesamten Land-Stände des Fürsten-thums Ratzenburg gewesen , hernach aber zu Gotha Hof-Rathworden, auf das O^mnastum dieses letztem ortes geschickt, daer denn bey zeiten einen aufgeweckten verstand, und grosse de-gierde zu lernen blicken ließ. Von dar gieng er nach Erfurt,und folgendü nach Kiel, den academischen studien obzuliegen,da er denn zumal an dem letztem orte von dem berühmtenKorthold und Morhoffen viele liebe, auch das üipsnäium 8nak-KeliZmim genoß. An. IÜ82. begab er sich nach Hamburg zuEsdra Edzardo, um sich unter dessen anführung eine gründli-chere kenntnis der Hebräischen, und anderer derselben verwand-ten sprachen zu erwerben; worauf er nach Gotha zurückkehr-te , und daselbst binnen anderthalb jähren den biblischen gründ,tert bey nahe siebenmal durchging. Nach einiger zeit verfügteer sich nach Leipzig, nahm daselbst an. isz;. die Knitter-wür-de an, disputirte äs 8wäio Lrammatico HekrXorum, undläse privatim sollegia pkilalagisa. An. i687- that er, den be-rühmten Dr. Sandhagen kennen zu lernen, eine reise nach Lü-neburq, welchen vrt er nachgehends nur feine geistliche mutterzu nennen pflegte. Nachdem er sich hiemächst bey Dr. Spenernin Dreßden eine geraume zeit aufgehalten, gieng er wiedernach Leipzig, und erweckte durch seine collegia und predigtenein grosses aufsehen und bewegung. An. 1690. kam er in seinvatkerland Lübeck, von bannen er bald hernach zu einem Predi-ger-dienst an der Augustiner-kirche zu Erfurt deruffen ward.Diesem stund er aber unter grossen Widerwärtigkeiten kaum indas andere jähr vor, und wurde einige zeit hernach bey derneuen Academie zu Halle an. 1692. zum Professors O-Mse LHebraiLL I-MAUX und Pastors zu Glaucha ernennet, welche bey-de ämtcr er an. 1714. mit der prokelstone ssheologica bey derUniversität, und dem Pastorat bey St. Ulrich verwechselte, inwelchen bedienungen er den 8. junii an. 1727- im 65. jähre sei-nes alters starb. Er hat sich durch verschiedene anstalten desWänsen-Hauses und kTäagogü zu Glaucha, durch beförderungder Cansteinischen Bibel, und durch das Mißions-werck in Ma-labarien einen nahmen gemacht. Unter seinen schriften sind:prTleciions8 UermsnemisL, Halle 1712. RetkocluL 8tucliisskeoioNci, ist. 172;. in 8. IntroäuÄio acl steckionem kropke-tarum; äs 8copo librorum utriulgue ssestamenti Lommenta-tio; IssanuäuÄio sä ste<ik. 8cripturs: 8. 169;. Obfervatione8
lssonita pastoralia; I-sAionen paramstlsL; Iclsa 8tu-ckiost sstieoloZiN. Halle 1711. in 12. Buß-predigten in 2. theil.Ib. 1706. IN 4. Zeugnis vom wercke, Wort und dienst GOttes,Ib. 1702. m 4. Sonn-Fest-und Apostel-tags-predigten, ss>. 170;.Sonn-und Fest-tags-predigten, welche theils in Halle, theilsan auswärtigen orten gehalten worden; Predigten über diesonn-und fest-tags-episteln; Segens-volle fuß-stäpfen GOttesbey dem Waystn-Hause, und übrigen anstalten zu Glaucha fürHalle; proMsmmata in einem bände, Halle 1714. in 8. Oef-fentliche redeii über die Paßions-historie aus dem Marco undJohanne, in zwey theilen ; Einleitung zu lesung H. Schrift,Halle 1694. in -2. Anweisung zum baten, ib. 1695. M12. Kur.tze Sonn-und Fest-tags-predigten; Glauchisches Gedenck-düch-lein, Halle 169;. in 12. Christus der Kern der H. Schrift; Lei.chen-predigt-und Gedächtnis-schriften, Halle 1727. m fol. Pre-digten und tractaten, welche vorher einzeln heraus kommen, in4. bänden in 12. Catechismus-predigten , 1726. m 4. Verthei-digung wider die unschuldigen Nachrichten , Halle 1720. in 8 .Der von GOtt zubereitete Tisch, Halle 1717. in 8. Des nah-mens JEsu herrliche bedeutung, ib. 1715. in 12. Hissen, clskrKÜxis üeblkeorum ; äs Lrammacisa Ilebrreorum.
fra
ma ; Teuksthe LXXX.
biblioth. XXVII. x. 2)7. feg.
* francke, (Christianus) war zu Gardeleben in derMarck von Lutherischen eitern an. 1549. gebohren. Als c §§das 20. jähr erreichet hatte, nahm er die Catholrsche Lo,,an. 1569. an, und trat bald hernach in die Gesellschaf tenin welcher er die prob-jahre in Italien aushielte, unv .ch,theil derselben zu Rom, den andern aber zu Neapouv1e. Als er darauf wieder nach Teutfchland zurück kam Isich eine weile in dem Magdeburgischen aufgehalten, pe->selbst verschiedene streit-schriften, seine religions-anoeru»treffend, mit den dasigen ssstsolo^is gewechselt hatte,er ums jähr 1578- eine prokesslonsm kküosopkiL zuIndessen geschahe es, daß ein anderer vo-stor und A^eNssksoloßise daselbst, nahmens Paulus Florentius, über 1orden , sowol als der Catholischen religion überhauptscrupel kriegte, und dieselben in einer geheimen um«Francken communicirte, welcher bereits einige M ^ aus-gleichen geheget hatte, und dabey grosse gewissens-angi.stunde. Dieses veranlassest ihn, von seinem ProvE^ ^oftern die dimißion auf das sehnlichste zu begehren,aber selbige zu erhalten je länger je schwerer gemacht ^^l-ersahe er endlich die gelegenheit, daß er eine luft-reist ^le,mütz zu thun erlaubnis kriegte, da er sich denn davon'und in äusserster armuth nach Gardeleben zurück keif' „«sterwegs beförderte er zu Leipzig den 24. april an. "A'räck/oberwehnte mit dem P. Florentio gehaltene religloM-f^^chunter dem titul: Lolloguium ssefuiticum, zu öffentliche ^ stylund ward nach feiner Wiederkehr von den anverwam»grossen frcuden aufgenommen, da indessen verschiedstten in öffentlichen schriften, ihn wieder auf ihre seue' Mgen, sich bemüheten. Es wollen auch einige behaupu^,,pFrancke, da er sich inzwischen hin und wieder in ^-"religiösund an den Französischen grentzen aufgehalten, umder Reformirten und Lutheraner etwas genauer zu unu'E'damit er sich eine derselben anzunehmen entschlief" ° y Mvon neuem den Catholischen glauben angenommen, " ^Iv-an. 158;. zu Würtzburq gedruckte Lpiüolsm, i" Ä-seM^rar ssmm u 8ocismre .jeso L Lsclesm äissessum, ei"^
de aus licht gestellet habe. Allein gleichwie Francke >em! ^.jesge zeit hernach in schriften öffentlich bekannt, daßvon den Jesuiten wider seinen willen gemein grmaunsey; also ist wenigstens so viel gewiß, daß er damals > Mlange bey diesem Vorsatz verharret seyn müsse. Dem>det, daß, nachdem er noch in gedachtem an.
unv zu vvrs pulsier» >
die stelle eines I.sckori8 kkilofopkise an dem OEst^aei»erhalten habe. Während dieser zeit gab er nicht au Mschrift, prELlpuW Lauste cur Lhriüiani, SUIN ch äc>8^religionis äoöinnls inobile8 <L varii, in ssrinic-rti» hl^,
mats rstinsnäo conttamissimi, genannt, heraus, w Hotte auch an. 1584. den 4. mertz zu Chmielnitz, an Mb"Christophs« Paulicovi, mit Fausto Socino ernr otst^j, den.terredung über den artickul von der anbätung dch-i
aantzen verlauf er hernach schriftlich aufgesetzt, vo"überlassen. Gleichwie er aber in verschiedenen stu^s, yje sElehren der Socinianer abwiche, und sich mehr a»'des ihnen verhaßten Francisci Davidis wendete; aner sich viele Verdrießlichkeiten mit seinen schriften /^^„§6 vnger, Alexius Redeckius, ins gesänqnis gelegt, uno '.mögens darüber verlustig ward. Indessen hielt er xura'1590. bey den Socinianern aus, da er sie wegen Prschen kriegs-unruhen in Ungarn verließ, und l»mwendete, auch daselbst die Catholische religion zumergriff, und von Anselmo äs Vels, Kayferl. Cam onilU^der ihn ehedcssen gekannt, nun aber in sein haus ^
hatte, viele liebe genoß. Um diese zeit schriebdem Türcken-kriege unter dem titul: ^olmm V in ^
ürepitu stio sollaborans O^nastis Lkristianis ve Lonlef^sas parantibu8, und eine andere , ssvpus ^ ^^pa .riarum genannt. Nach diesem hat er sich auf recv' er vdes gedachten Velsii nach Regenspurg begeben, wv> vdem Xuncio Lpottoliso Cäsare Speciano, UIIV , ^rbkow chdem Kayserl. Mundschencken, Ladislao Popel von ^ ^ >wwohl aufgenommen worden, bey welchem letzr«»^^ ^ .chum das jähr 159;. aufgehalten, und die schritt .^cu , "AOkristianR, guse Imperium turbat Ls. heraus, i. 2 - ist 'tch,diesem aber bald gestorben zu seyn scheinet, »v Z ^ Te>>"zu mercken, daß als er gegen das ende des Ml, 7
land, nachdem er die Jesuiten verlassen, herumAltorff und Nürnberg einige öffentliche vhllviapw^M eu^ j„rmit vielem beyfall gehalten, auch vermuthlich " ' picht^.ßpforberung zu hoffen gehabt haben wurde, verbM
geschickt gemacht hatte. kE, exitk. «nc. r. f
bibl. ssmitririlt. p. 86. L« c7r»ss, ciissert. mlto 2
vir. kkilofopk. Alcork. . , qe^^nee
* Francke, (Daniel) ein LuthenscherPoed'g^^^ean. 1641. den 17. jan. zu Weidn im Voigtlanve ,