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«n. iüss M U"d zu Leipzig, wurde an. 1667. Laocakurem,Nein EsZiiter und KeÄor ju Weida, auch an. 1680. sei-Der^^r m dem amt eines Superintendenten adjungiret.DvtteN-r^" Zeitz trug ihm auf/ eine beschreibung undbey '"^t Weida zu verfertigen / welche er auch demsel-Likiig^^ven, und an dessen Hofe unter dein prädicat einesiig aufbiß " gezogen wurde; er half, als er sich noch zu Leip,"^tracw, der Lanckifchen concordantz arbeiten, edirteei-* "s kspiiturum Inäicibus I-ibrorum prolübitoiumredest , Leipzig 1684. in 4. Predigten und Leichen-
Zeitu»^ zu Weibaden 7. aug. an. 1729. Gelehrte» ^»en, an, 1729.^.940. fegg.
(Joh.) ein söhn Johannis Francken, einesKbvbr-n ^ Guben, war aus einem alten und edlen gefchlechtbvß und gieng, da er zu Hause und auf der schule zu Cvt.Aeaet k ..""igen andern 6>mnäsil8 den gründ seiner studien' "uf die Universität nach Königsberg, da er sichWrte -Funsprudentz legte, zugleich aber die Poesie fleißig ex.lvist,/.Zarinnen er sonderlich den berühmten Simon DachAacticj?-^>ster hatte; als er nach Hause kam, legte er sich aufsMaq, ' thäte eine reise mit einem von Wunschwitz nachMer«, ""t> wollte auch nach Italien gehen, woran er aber ver-ßch g„^?urde. Mittlerweile zog man ihn in den Rath, da ergehalten, daß er endlich zum Bürgermeister^-stadt"« ältesten gemacht worden. Er starb in seiner vat-sie w «Ä' ^77. den 18. iun., nachdem er seine poetische wer-c°li, '6^9. in 8. Geistliches Zion, und irdischer Heli-Ageb-n "^berg ,674. in 8. und andere schristen mehr heraus°er b-.r.. Büchner hielt viel auf dieses mannes Poesie, wie auch°aß ex Mte Tzscherning zu Rostock, nur tadelt man daran,Zeugetviel Mythologie und Heydnische götter mit unter-
^ i ^eurneister, cle kosti8 Lermanise, p.
tvsti. ss literilt. ckilp. II. ia /ls/r»a»»r script. rer. s-ulstt.
^cklenMk , (Joh.) ward zu Schlicht im Amte Feldberg,"ohrxst Äschen landes, an. i6;c>. am St. Johann-tag ge»^^cht ersten gründ seines studirens legte er unter derdamaligen Lsntari8 Granzins in Stargard, gieng'b» d-x ^ auf befehl seiner eltern nach Prentzlow, woselbst^Uen.jDialige , Matthias Erasmus Kohlreiff, der-Mg ^ gewann, daß er, als er Ksclor in Neu-Branden-M unsern jungen Francken mit dahin nahm, und!?^e zua'A^tte. Nachdem er zu Neu-Brandenburg etliche
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t , begab er sich auf einrathen seiner Patronen
^ Oder-^R andere LymnailÄ in Nieder-Sachsen sowol als^rr Yachsen, und endlich auf die Universität nach Leipzig,^ Und W?" und andere berühmte Gottsgelehrte fleißig hör-ten. W aald in den stand setzte, GOtt in seiner kirche zuMrte in Ä L"pzig gieng er an. 1674. nach Hause, und in-nige vo^.-^ iahr zu Strelitz und Stargard, schlug auch
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wns8 aus, weil sie alle mit heurathen verknüpfetK">tvtv berief man ihn zum Laltor der gemeine zu
A gefüs,^a Sassen, welches amt er in die drey jähr getreu-Mr ' und darauf nach Baqgendorff beruffen worden.
x ?un eine grosse gemeine, aber auch grossen ver,in» ' die is, ^ro, als hernach eine schwere kranckheit dazuDrehest, "^"»tüchtig machte, feinem amte nach würden vor-»vrsak er sich solches zu resigniren, und richtete sol./Az hj'7? auch an. 1702. um Johannis ins werck. Nachge-iZM "ch einige zeit zu Krumbeck, zu Warbende, unda? ^ er da? "'-Brandenburg auf. In gedachtem Warbende, k»g, -u , daß ihm seine bibliotheck im feuer auf-
.ä^l.iin^, ^'-Brandenburg aber starb er den 17. april an.Ue, dg seines alters, am sonnabend vor demOster-
»"M aed,-»^ beichte gewesen war. Von seinen schrif-1>, klonst ' äckeäium cle Lccentustionis Hebrgicse Im-u? ^Vstk>.:' Rostock 1700. Lntläowm Lkiliaünl, 1701. Lby 5 -orststiu^'"" ^ Lsneticiorum retscka, 170;. i^k/lum kio->! '^icjuillimum, 1706. vincritica fsera, 1710.
ti «>^swea->n;o. jähr gearbeitet, auch mit Dr. Mich«lireit gerathen, welchem er vistertationem Ln-M',aua> ^ und Lrtikcium Lrris LbicktisnX entgegen ge-andern Vertheidiger Abichts in kssuäophilokflp E >7r, Haies geantwortet ; lanus Milieus prospiciens,
'" 8. ^Lnu8 N^tiieus refpicieri8, ib. 1724. M 8.
^kem^alicum, 1718. Im manuscript ließ er 8pin-dkvk . drxo7„^^U'ae8 clivinxe; Rilioris I<ucl>L juxts sceen-
die „^raus axpilLLts, welche nach seinem tobe nebst an-nick?wmen. Es sind auch noch einige vorhanden,gedruckt; als Lommsmarius l»Lro3M3rieu8 m
sti^^Usi' ' Oomm. Leroam. in^on-mi; Poetische schertztkn ' I.ogiess sntiguo-novse, und andere
LoUs6l. I. Unschuldige nachrich-
tkst ^ 7 -,und 1727. x. ;c>2. fsgg.
0»/Berittea>, Michael) Waran. 1609. den 16.mertz geboh-^ den ^as becker-handwerck in Coburg, ward
^»l. n^ion das-.k?"- Geister in Schleusingen, und trieb dre-- »gnj, ^ '2. ,ahr lang. Er kam an. 1640. als em»st arm und blos, mit weid und kindern wegen
k°lstw ^'astigung uach Coburg; ward an. 1644.
dtl,??, ercL?^ beyden untern claffen daselbst ange,es ciiick Uneben die Music und Teutsche Licht-kunst,^lstov ^.bierinnen so weit, daß er nicht nur mit den br»Theil»
ruhmtesten Poeten meist poetische briefe wechselte, sondern eilsetzte ihm auch der vortrestiche Johann Rist an. 16-19. aus freyemantriebe den poetischen lorbeer-krantz auf, und recipirte ihn un-ter dem nahmen Staurophili in den löblichen MischenSchwanen-orden. Er starb an. 1667. den 24. sept. imjähre seines alters. Seine schriften sind: Das Alte, sichere undin fünden schlafende Teutschland, Coburg iS;,. CoburgischeSFriedens-danck-fest, 1651. Feines und liebliches lob brüder-licher einigkeit; Geistliches Harfen-spiel, Coburg 1657. Un-schuldige Nachrichten, an. 172;. p. 901. feg. lvetzels liedcr-Historie , k. I. p. 676. lsq. pp'rtte, clisr. Arndlds kirchen-undketzer-hjstorie, k. II. Ilb. XVI. c. r. Parser. Z4. o/eai-. lieber,schätz, I-. IV. pLZ. 91.
* Francke, (PetruS) von Schleusingen, gebohren den 27.sept. an. 1616., studirte an. 1640. zu Altörff, ward an. 1644.Prediger zu Thüngen , an. 1647. Viaconu8 zu Rodach undRoßfeld, an. i6;o. aber Pfarrer zu Gleussen bey Coburg, undstarb an. 1675. im 59. jähre. Er war ein guter Poet, undschrieb geistliche lieber, predigten und 8Mbmn kaüorum Ls-clelise Lulsnis Lvsngel.; Xotitiom LpkoriR ^snsrnlis Lobur-AO-üenneberZisNäursum Leclestse Hilperliufsn» Lauäela-drum Lc. Thoma licht am abend.
francken, lat. kmnci, ein sehr mächtiges Teutsches volck,welches in dem IV. und V. üeculo über den Rhein gezogen, undsich der landschafft Gallien bemächtiget, so von ihnen den nah-men Franckreich bekomnien. Bey den Alten waren sie nichtgleich unter dem nahmen Lrancorum, sondern lange zeit vor-her unter dem nahmen der 8 icsmbrorum, .Iniiorum, Lslio-rum, äntuaiiorum, und andern, bekannt. Den Ursprungihrer Haupt-benennung wollen einige von einem ihrer KönigeFranco, andere von Francione, einem söhne des beruffenenHelden Hecrors, wiederum andere, und sonderlich Pontanus,von dem Worte Francisca, mit welchem die Francken ihre spies-se belegten, herleiten. Es sind aber beydes die zwey erste»umstände ungewiß und fabelhafft, Francisca hat auch vielmehrihren nahmen von den Francken selosten, nachdem sie schon all,bereits also genennet worden, erhalten, weil diese art vo»gewehren bey ihnen den ansang genommen. Die gemeinstemeynung aber gehet dahin, daß sie solchen nahmen von be»hauptung ihrer freyheit wider die Römer bekommen; gleich,wie noch heut zu tage franck eben so viel als frey bedeutet.Doch die ftribenten sind nicht nur wegen des Ursprungs deSnahmens, sondern auch wegen der Herkunft seldsten dieses somächtigen volcks , verschiedener meynung. Johannes Trithe,mius mit seinen Nachfolgern suchet selbige bey den Trojanern,die sich nach zerstörung ihres vatterlandes in Asien zusammengeschlagen, hieraufan dem einfluß der Donau gesetzt, und vonbannen nach 70c». jähren mit ihrem Könige Marcom r?, alssie von den Bothen hart bedränget worden, nach Teuischlandan den Rhein begeben haben sollen; worauf sie, nachdem dieThüringer selbige wider die Schwaben zu hülffe geruffen, dieörter, wo das heutige Franckenkand liegt, zu ihrem sitz einge,nommen hätten. Man will auch ihre Könige ordentlich zu erzeh-len wissen, und werden ihrer von Trithemio von dem jähr 446.vor Christi geburt bis auf Pharamundum wohl 40. erzehlet,deren aber keiner in andern Historien erwehnt wird. Gleichwienun Trithemius in dieser gantzen fache sich auf Hunibaldum,so sich auf Wastaldum, einen alten gelehrten Francken, bezie,het, verlässet, Hunibaldus aber, nach der gelehrtesten Män-ner aussage, ein offenbarer fadel-schreiber ist ; also achten eseinige vor sicherer, es weder mit Trithemio noch Bodino zuhalten , welcher letztere dieses volck von den alten Galliern ent-sprossen zu seyn behaupten will, welche schon zur zeit des Rö-mischen Königs Tarquinii Prisci, unter ihrem anfuhrer Si-goveso, sich in einem theil des damaligen 8xlvR HercimL vestgesetzet haben, sondern deren Ursprung der einstimmung derbewährtesten ftribenten, ihrer spräche und andern Urkunden ge-mäß , in Teuischland zu suchen. Diese nun sagen, daß dieFrancken, unter welchem nahmen sie unter den Kaysern Vale-riano und Galliens berühmt zu werden angefangen, erstlichzwischen der Weser und dem Rhein sich aufgehalten , und so-wol unter dem nahmen der Catten, Brncterer, Chamaver,Ansuarier, Salier, Sicambrer, Chancen und andern, alSunter der benennung der Frisier und Francken, nach dem un-terscheid der zeiten, bekannt worden, und ihre freyheit widerdie unmäßige gemalt der Römer mit grossem muth und erstarr,nen der andern volcker behauptet hätten. Nach diesem, alSdie Thüringer von den Schwaben sehr bedränget worden, rüs-ten sie, wie man vorgiebt, die tapfern Francken zu hülffe,und überliessen ihnen die gegend zur Wohnung, so heut zu tagenoch Franckenkand genennet wird, wodurch also zwischen ih-nen und den Schwaben die Francken in die mitte zu wohnengekommen, wiewol andere wollen, daß vor den Francken dieBurgundier in diesem lande sich aufgehalten, gleichwie nochandere melden, daß, als die Alemannier freywillig den Mayn»ström verlassen, die Francken sich dahin zu verfugen, und da-selbst ihren sitz zu nehmen angefangen, ^edoch ,st noch eineandere meynung über die erste benennung des heutigen Fran«ckenlands, welche dieselbe erst von der zelt des Carolimschenstammes herleitet, da man das Französische Reich in Lultri-imund Neuürism, oder Ost-Ukd Wejt-Franckreich, wegen derverschiedenen beherrfthung, abgetheilet, wodurch nemlich zuerstalles, wasvoyTrutschland zudem Fränckischen Reiche gehör.
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