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Königreiche auf, davon die helfte geistliche, die helfte weltki-che stnd, deren nahmen unter dem artickul pairs zu suchen.Jedoch ist hier zu mercken, daß dies. weltliche Pairs, dieweilihre Pairien längst verloschen find, jetzo durch andere vorgestelltwerden. Die salbung geschieht mit dem heiligen öle, welches beyder einweyhung Clodoväi I. eine taube soll vom Himmel gebrachthaben, auf der brüst, dem rücken, zwischen beyden schulternund auf den ellenbogen. Nachdem dieses geschehen, setzetman ihm die Reichs-crone auf, überreichet ihm den scepter,gürtet ihm das schwerdt an, welches sogleich aus der scheidegezogen und dem König in die Hände gegeben , denn aufden altar gelegt, consecriret, und dem Könige aufs neue zu-gestellet wird. Nach diesem allen schwöret der König, der kir-che bestes zu befördern und gerechtigkert zu handhaben, und em-pfänget darauf das Abendmahl in beyderley gestalt. Ferner wer-den ein gefässe mit wein, zwey grosse brodle, eines vergüldet,das andere versilbert, samt einem sacklein, darinnen 2;. gold-cronen sind, auf den altar zum opfer gebracht, und endlich ei-nige vögel aus einem holtzernen korbe in die freye tust gelassen,und der König zum Abt von Polsters gemacht. Den folgendentag läßt sich der Konig zum Ritter deS heiligen Geistes schlagen,und thut eine wallfahrt nach Marcolto, um das neun - tägigegebät daselbst zu verrichten. Nach dessen ende schreitet er zu derkröpfe Heilung, welche krafft die Könige von Franckreich eigen-thümlich besitzen, und entweder von Clodoväo I. her, der sienach feiner salbung vom Himmel empfangen, oder von seinemsöhne Childeberto I., dem sie der heilige Marculphus mitge-theilt haben soll; wiewol nicht zu läugnen, daß man vor Phi-lipp I. und Ludwig VI. keine Nachricht bey den scribente» davonfindet. Die Könige verrichten diese ceremonie auch ordentli-cher weise an dem Oster--Pfingst-Allerheiligen und Weyh-nacht - fest. Sie müssen sich dazu durch fasten und den ge-brauch der Eommunion bereiten ; wornach sie die kröpfigtenPersonen öffentlich anrühren, ihnen die Hand in die länge undin die queere übers gestcht legen, das zeichen des creutzes ma-chen , und dabey sagen : hs Kai ts wuchs, vieu rs guerills.Endlich ist zu mercken, daß der erstgedohrne söhn des Königsden nahmen eines Dauphins führet, zum andencken Hum-berti äs 1 s Tour äu Pin, welcher mit dieser bedingung an.i?49. die landschafft Dauphins dem Könige Philippo Vulelioübergeben , darauf denn des Königs Johannis söhn Carl, derhernach unter dem nahmen Caroli V. König worden, zuerstden nahmen eines Dauphins empfangen. Die nächsten, sozur Königlichen familie gehören, hiessen vormals kleurs äsIÜ8, jetzo kriricss krincsssss äuläriA. Nicht weniger sind dieCron-Bedienten merckwürdig, darunter die Groß-Cantzler, dieMarschalle von Franckreich, Admirale, Groß - Zeugmeister,Generale der galeeren, die Colonel-Generale, die Groß - Al-moseniers, Groß - Hofmeister, Ober - Cammer - Herren undviel andere gerechnet werden.
Succeßion der Röntge in Franckreich:
A. L. I. Der Merovingische stamm:
418. oder 20. Pharamundus hat regiert428
447.
4<7«
48 l.
,n.
561.
57 «.
t84.
Ü28
ro. oder 8. jähr.
20.
io.
24 .
;o.
47.
s.
44.
26.
16. oder r8.
24.
ry.
»7.
4.
» 7 .
17.
4. monat.
Clodion
ober 48. Meroväus
Childericus I.
Clodoväus I.
Childebertus!.
Clotarius I.
CharidertusChilpericus k.
Clotarius II.
Dagobertusl.
6;8. oder 44. Clodoväus ll.a?4- oder 62. Clotarius III.
«68. oder 7;. Childericus II.
67;. oder 77. Theodoricus I.
690. Clodoväus III.
694. Childebertus II.
7 rr. Dagobertus III.
716. Chilpericus II.
717. Clotarius IV.
720. Theodoricus II.
717. ein Interregnum von 6. bis 7. jähren.
74;. Childericus III. y.
Dieser letztere/welchen man den faulen zuaenannt, wurde mdas kloster St. Bertim, ohnweit St.Omergest wLener an..7^.den i. may ;u der zeu, da sich PiL? derzum Konig cronen lassen, gestorben, nachdem der MerovinMschestamm z;2. jähr von 420. bis 752. gedauert hatte. ^
L. c. II. Der Carolingische stamm:
7;-. Minus der kurtze regiert 16. jähr.
768 . Carolus der stresse 45.
814. Ludovicus I.^der fromme 26.
840. CarolusII. der kahle
877. Lndovicus II. der stammler 28. Monat.
879. LUdovlcus III., so den 4 . ang. an. 88r., und^Caro omannus , so den 6. dec. an. 884. gestorben.
884 . Carolas der dicke
888. Eudo oder Otto
89z. Carolus III. genannt der einfältige,so an.922.
922. Robertus 2.
92;. Rudolphus »2.
9;6. Ludovicns IV. Illtrsmurlnu« 18.
954. LothariuS
986. Ludovicus V. der faule * a in Lo»
Als dieser gestorben, lebte zwar des vatters brnder Carolusthringen noch, dessen ohngeachtet aber erwehlten diegonem Capetum, welcher also nach erlöschung des Carom ^^ul'stammes, so 2;;. jähr gewähret, den Capetingischen a«M
L.e.
987.
997.
lvzi.
2060.
nc>8.
HI 7 .
2280.
122;.2226.2270.2286.2 ZI 4 .2; 16.
2 ;i 6 .2)21.2; 28.
2150 .
»464.
2 ; 8 v.2422.
2462.
248 ;.
2498.
2525.
2 t 47.
2 tt 9 .
2560.
2 t 74 -2 t 89 .2620.264 ;.27 't
III. Der Capetingische stamm:
Hugo Capetus . regierte 20. jähr
Robertus der andächtige ) 4 .
Henricus I. 29.
Philippus I. 49 -
LudovicusVI. verdicke 29.
Ludovicus VII.der junge oder fromme 4;.Philippus II., der von GOtt gegebene,Augustus und eroberer zugenannt, 4;-Ludovicus VIII. ;.
Ludovicus IX. 44.
Philippus III., der kühne 2;.
Philippus IV., der schone 29.
Ludovicus X., HuttimisJohannes
Philippus V., der lange t.
Carolus IV., der schöne 6 .
Philippus VI. Vistelws, der glückliche 22.Johannes der gute " » 4 .
Carolus v., verweise 26.
Carolus VI. 4».
Carolus VII., der fleghaffte ;9-
Ludovicus XI. 22.
Carolus viii., der freundliche r t.
Ludovicus XII., her vatter des volcks 27
'b'Äage-
26.
Franciscus I. ;r.
Henricus II. 22.
Franciscus II.
Carolus IX. ' 2;.
Henricus III. rt«
Henricus IV., der grosse 22.
Ludovicus XIII., der gerechte N-
Ludovicus XIV., der grosseLudovicns XV. .,s-
Was die scribenten anlanget, die Franckreich bssAhat die ältern sowol Marquardus Freherus inüistori-e frsucicL, als Petrus Pithöus in sendenkrsncicis, und Andreas clu Chene nebst seinem pe»
äu Chene zusammen heraus gegeben. Diejenige», 's s furo'ersten und andern stamm beschrieben, sind: Gregor' rc.nensts, Ftedegarins, Adelmus Lensäiüiuus, EgWMichael Ritius, Donatus Acciajolus, P-tri P'tvf'„füSre»kisncorum. Den dritten stamm haben in schriften "HstMlM/unternommen, Matthias Zampanus, AdrianuS e - ^ Hst'Espernon, Gervasius Tibsrieuüs, Glaber, Radmpogaldus, Rigordus, Sugerius, Nicolaus äs Braw pE'mus äe Nangiaco, Joinville, und viel andere, ?! 7 „en lE..dere unter eines jeden KönigS lebens-beschreibung ro» >>geschlagen werden. Was die antiquitäten betritt, ' IN >7Fauchet, Pasqnier, äu Chene rc. Nachricht sinbeu- „Z,geschlechts-registern kommen äu Tillct, Sammarm.Boucher, Chanterau 1 e Fevre, ä'Hozier,
Bernhardus, Jmhofius, und in der Geo«.ten Ortelius, Hadrianus Vslsstuz, Münsterus, ^son, äu Val, Bandrand, Robbe, Scaliger, P^ellestrs^son, Miraus, Robertus und Sammarthanus, 7^ ^jt ewSincerus, k. Anselme und andere, sonderlich dre " ^vtö bgen jähren herausgegebene beschreibung des geieyr»
Longuerue, zu statten. (Siehe Galliern.) Ha»?
Francmont, «stein vestes berg-schloß, ^t zugeEje»Auß Dour, in dem Bißthum Basel gelegen,
Herrschafft. Zu ansang des Burgundisch-ges, ^ '
aberBi'^.
dtcW'schk^H.,,. ao.. - .
bekagcmng a». "A
^ranco, ei» -1,^. ä- l-d. VI. j,. 442. *
ten^erf^^ber heiliqen^!^"/^ war ein Benedickmer-Mott^,ren erfahren. Er haw» als den weltlichen w-WMV-,
beydes in ^"en des Kaysers Henr-cr V-.berfertigetzuj/. und ungebniidener rede
LMoln aäälvsL« 'K äsÄ-ttu 6lorl-su L
lcr^r. eccles cle besw Vlrs-ns.
Franco, ein , ' Ml. ecclss
W wachte sich svlvol Lüttich, lebte um dasjahrio ^
E auch durch ftme frün,^ mathematische w'stenlwU .
lwmmtgkeit bekannt. Man hat vo»