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labul üateg. I. ;. ex. Zy.
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Oirculi üb. I. ; äs Lomputo üsslesiakico
« Q„ ' ^rrr^eM. L ÄF^ert. ssriptor. SLLlss. <Ls.
^ (Castel) lat. üransorum Laltrum, eine kleineRlxin«! ^ivUesischen gebiethe, nebst einer citadell, Urbaneail-. „.v^ i zwiicnen „„?> ^nil^/i„/» i^4i, flo yyr
l über-
Hirtio bezwungen worden,ü-lteg. I. ex. zy. ?««-not. orb. ant. II. 9. §. 8i-
.», ' (Castro oder Castel) lat. krsncorum Lskrum,
T-ttzjs''^ber sehr angenehmer und wohl erbauter ort in der^ärls a-, rck, 2. bis;. Teutsche Meilen vonTrevigo, west-schlvsi, ^aen. Mitten darinnen stehet auf einem Hügel eineina^'^'ohes ehemals vest gewesen , nachgehends aber gar sehr
* ^"llen. Oe7?c-, a!e/'/,«/. üv. XÜIX. ve/cr. /ta/. p. ;85-le»EV^o, (Franciscus) ein IVleäicu 8 , gebürtig aus Va-Nkn^ ^tte mn das jähr die Medicin zu Alcala, wurde>ilidKönigs inPortugall Iohannislll. Leib-Neäicu»,^ ^nks"^ Lrokeüor ÄsäiLlND zu Sevilien. Er schrieb
contagiosaL; äs In Nievs ^ äel IIso äs eil».
* vi °wl. Hilp.
e»Ii,Euco, (Nicolaus) ein fatyrischer Poet des XVI. lse-Schvhk-n Benevent im Neapolitanischen von geringen eiternEr erwarb sich bey zelten eine gute kenntnis dersoge-ler-sp."'chonen wissenschafften, und schrieb, was seine mut-Ner Jubetrist, mit gleicher Nettigkeit, sowol inungebun-«tom "'gebundener rede. Nachdem er erstlich Neapolis undMq , that er eine reise nach Venedig, und stiftete^chttt? detro Aretino, den er auch in Humaniorlbus Unter-st genaue freundschafft; allein er zerfiel bald wiederum«»er L' und gab nach der Hand , vermuthlich um diejenige zeit/^>idrr jff öurn andern mal in Rom befand, eine menge verseheraus, wie denn in der dritten austage nur allein"it gxM cheil, welchen er 1 a kriapea Volgare nennet, undÜUte i,,Meils auch wider Arekinum ist, bey 200. völlige son-hält. Ob er nun gleich in denselben alle ehrbarkeitWe v-x.W^ scheint es doch nicht, daß er deswegen steh ei->^einikk ortung zugezogen, bis er endlich auch noch seinenell?, ^ommentsrium über Virgilii kriapeia an das licht
Mst g. Denn so bald derselbige heraus kam, verdammte der> >»t -uns, alle gedruckte exemplarien nebst dem manu-, und wurde den Verfasser ohne zweifel auch ge-.,n, wenn ihn nicht der Cardinal Moron in schützIdgjxn^n hatte. Da aber Paulus IV. bald hernach mit todeMked/n ^e Franco durch allerhand satyren und ärgerlicheM . an dem verstorbenen seine raache aus, welchesMjhi, Unter Pw iv. ungestraft hingieng, bis der Cardinal,R>iöV«f beschützet, ebenfalls verstarb, da ihn denn PapstMgeffliNangen nehmen, und an. 1569 . öffentlich an galgenM Als er zum galgen geführet wurde, war er schonM sleiki« furcht, und ob ihm gleich der Cardinal Aldobrandi-lejtx» »^redete, vermochte doch alles nichts, sondern da erkvrek I "f Husten sollte, sprach er : Lams, Nicolao üranso,A lasch? polübils? worauf der Cardinal ein'crucifix aus
NichVl.,'^ gcworoen seyn. <rs mag zu,emem m-arren ur-iNgewal '^vgetragen haben, ein voy ihm auf ein heim-M», v°V' das Pins V. in dem Lateranischen pallast bauenAllgtes äiftlLüori, welches also lautet:
I^uintus vsotres mjseratus onulios,in, sagt 0 .^^? c-lLsrorium nobüs freit opu 8 .
hflffung x°?»er den Claudianum gantz im gedächtnis gehabt,^uvenalis aber sein gröstes vergnügen gesuchet^ Melden auch, daß er zu Rom einige zeit einenbei,»ln iew, Ä^en habe, welches jedoch nicht genugsam er-ll^ Mes,,," 'Vttmet. Wie groß im übrigen feine unverschämt-Auey d-"/ erhellet nicht allein daraus, daß er in seinen».Met, „„Wuchtigsten dinge mit den gröbsten ausdrückungender damit fast alle blatter angefüllt; sondern daß erh. ; ex dx„ Uchmsten Potentaten so wenig als anderer gefchonet,x Ule "IN seinen Xime sontro kietro Lretino, davon dielindes B rare aufläge an. i; 48 . heraus gekommen, diebekund Aventinischen Loncilü hier und bort ssmi, be-Wetter, betitelt, und hiernächst den damals le-te f-'^iUe W'", Europa ein schreiben mit den Worten: anteU»ie schLUruen dieses infamen li-culi, gleichsam zu dedici-fe»?at^tragen. Ausser den schon angeführten schnf-rvk'.^sio„o"ch vo,i ihm: Eine sammlung Italiänischer brle-fechx cv. X- acl inÜ 3 r üriWni; la kkilena, Istoria smo-klj»?lcht qax,, Uanische Übersetzung der lüaäoz Homer! hat man„ ^avlis"N^itzu Rom gefunden, und in der hand-bi->ikk .Uvch Vüp.^lementis XI. beygelegt. Sonsten aber sollenseyy e "s koeri moäerni; il Öueüo ; le cento Novells,tvtz,', äelle ÜAMPS im manuscript vorhanden
UE. üb. III. bibl. Napol. tlrajlö, elaZ.
"> A I tneLtro. ss,»acor^ec-« p3g. l 68 -
, ' jugsmens für Is koetcs.
8 e^'U, a^Ldretto, (Joh.) ist nur seiner wercke wegenk"ues, man von ihm weiß, ist daß er Ambassaden-u «rrancisco äs Mello, dem Portugiesischen Bot-
fra 55 r
schaffter an Ludovici XIII. Hofe, gewesen. Seine wercke aberbestehen aus einer Nachricht von dieser Gesandtschafft, welche eran. 1642. zu Lisabon heraus gegeben; in der nervlichen stadt er-schiene von ihm eine Übersetzung der Lnei« in Portugiesischen Ver-sen , so an. 1664. und 1670. in zwey theilen an das licht getreten.An. 1671. gab er einen tractat von der Portugiesischen Orthogra-phie heraus; über biß hat er noch die kirchen-historie von Evoraund andere fachen in manuscript hinterlassen, die aber nicht un-ter die presse gekommen. It/Lr.
* Fran>;ois, (Simon) einmahler, an. r606. zuTourSgebohren, welcher sich in seinen jungen jähren nach dem kloster-le-ben zu sehnen angefangen, und so gar ein Capuciner werdenwollte, wo ihn seine verwandten nicht daran gehindert hätten.Deswegen suchte .er sich eine lebens-art aus, bey welcher er seinHertz in der arbeit zu GOtt zu erheben gelegenheit hätte, undda er von ohngefehr eines gemähldes ansichtig wurde, daraufdie geburt unsers HErrn IEsu Christi abgeschildert war, wur-de er dermaßen gerührt, daß er sich entschlösse, die mahler-kunst zu treiben, um dergleichen auch machen zu können. Alsolegte er sich nicht aus natürlicher zuneigung auf diese kunst,sondern aus einem ungewöhnlichen beruf, um so mehr da er vonnatur keine starcke einbildnngs - krafft, sondern nur so viel na-türliches urtheil, und übrige gaaben darzu hatte, einen gemeinenmahler abzugeben. Indessen hatte er keine andere Meister, alsdie guten tafeln, die er abmahlete. Er schilderte von ansangden Herrn Bethune seinen beschützet, welcher auf einer reisebegriffen war, die er als Ambassador nach Rom zu thunhatte, dieser nahm ihn mit unter sein gefolg, und verschaffteihm ein jährliches einkommen von dem Könige. Er blieb inItalien bis an. i6;8. und kehrte über Boulogne zurück, allw»er mit dem le Guide bekanntfchafft machte. Nach seiner zurück-kunft in Franckreich hatte er die ehre, den Dauphin unter allenmahlern zuerst abzuschildern, alS der eben damals zur wettkam. Diese erste arbeit schlug ihm so wohl aus, daß er hoffenkonnte, der Hof, welcher damit völlig zufrieden war, wurdeihn ins künftige deswegen unterstützen, und ihm viele arbeitverschaffen, es kam aber eine Ungnade dazwischen, daran eedoch keine schuld hatte, welche machte, daß er denselben ver-lassen muste, und sich in die einsamkeit begäbe, welches in derthat besser mit seinem ersten vorhaben überein gekommen. Da-selbst faßte er endlich den Vorsatz, keine andere stücke mehr alsfromme zu mahlen, und beharrete auch so vest dabey, daß erbis an sein ende keine andern mehr machte. Unter den lugen-den , die er an sich hatte, war seine gedulr, die vor andern her-vor leuchtete, welches er in seinen stein-schmertzen bewiesen, dieer ro. jähr lang, in einem sehr hohen grade, mit der grösteiraelassenheit ausgestanden. Er starb an. 1671. und woge derstein, den man nach seinem tode bey ihm gefunden, ein gantzespfund. Sonsten findet man in den cabineten keine von seinengemählden, ausgenommen in etlichen kirchen zu PariS, auswelchen man leicht schließen kan, daß der Urheber davon esweiter in der frömmigkeit, als in der mahler-kunst gebrachthabe. Oe »brege äs la vis äss ksintres.
Francus, oder Francion, ein Trojanischer Printz, welchenman für einen söhn des Hectors hält, und fürgiebt, daß er nachder zerstöruna Trojä nach Gallien und daselbst zur bcsteigungdes throns gekommen sey; allein andere halten dieses alles füreine fabel , wie es in der that nichts bessers ist. üv. II.
äs8 msmoir. äes Oaul. c. 24.
Francus, der erste König der Francken, welcher unter denKaysern Valeriano und Gallien» soll gelebt haben. äs
online L äs Zelt. kransor.
Arancus, (Hieronymus) ein Rechtsgelehrter zu Douay.Nachdem er sowol durch Teutschland als die Vchweitz gereiset,wurde ihm zu Freyburg das ^v8 Livils zu lehren aufgetragen,und als er von bannen nach seinem vatterlande zurück gieng, be-kleidete er darinnen die stelle eines Raths, auch endlich eines Prä-sidenten in dem Ooüegio von Artois, worauf er an. 1606. ge-storben. Man hat von ihm Lommsnwri08 in keZulLS ^surlsLiviÜ8 ; Ülttoriam Üreökioni 8 UsaäemiL Ou 3 üsnÜ 8 . 8 -rvev/.Htlien. Zeig.
Francus, (Sebastian) wird unter die Wiedertäufer qe«zehlet, wtewol er sechsten bekennet, daß er es nicht in allen stü.cken mit ihnen gehalten, und also zu keiner besondern secte ge«höre. Um das jähr i; n. hielt er sich zu Ulm auf, und gab da-selbst seine sogenannte karaäoxa heraus, sahe sich aber gezwungensich von dar weg zu begeben. An. 1540. wurden seine irrthüm-mer von den Protestirenden Tüeologis zu Schmalkalden nebstSchmenckftlds lehren verworffen, und zwar durch eine schrift,die Melanchthon aufgesetzt.Diejenigen irrthümmer aber, die ihmbesagte HKsologi beymaßen, bestunden sonderlich darinnen, daßer mit den8wici8gelehret, es wären alle fünden gleich, inglei»chen baß er alle secten und religionen zur wahren kirche gerechnet,baß er die heilige Schrift verächtlich gehalten, und nur auf dengeist mit hindansetzung des Worts gedrungen, u. s. w. Unterseinen schriften sind berühmt seine angeführte pamäoxa, oder 280.wunder-reden und räthst! aus der heiligen Schuft; das verpit-schirte mit 7. siegeln verschlossene buch, das niemand aufthunund lesen oder verstehen kan, denn allein das lamm, und die mitdem lamme bezeichnet, dem lamme angehören; insonderheitaber seine chronick, die er bis an. 154;. und ein anderer bis an.continuiret hat. Seme schrift, darmnen er das weibliche
geschlecht