Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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^ieses^S'Woff Nudolphus II. vermehret. An. r e 2;. wurdeMg 20000. aufrührischen bauren über einen monat

Men beschossen, aber vergeblich, Massen die Schwä-

L^ttaeimp^mossen noch zu rechter zeit zu hülffe kamen.WllNge Mrg, I. c. V. 44. p. 25 6. An. 1600. entstund eineM sthb^^brunst, daß sich auch der damalige Bischoff aus

M. ig,,'>e retiriren muste, doch wurde sie noch gelöfchet.

N, na^^oberte König Gustavus Adolphus von Schwe-Uloß «,-Mur xx stadt Würtzburg einbckommen, auch das

^saku>,^!^' bevestigtc es noch mehr, und legte eine star-N hinein; aber an. 16;;. den 18. januar. bekam es

Oliver».» General Piccolomini mit accord von denn d gestk^'" ^ dem es die Bischöffe immer in bessernv. sg > tzüi.. schau-platz denckwürdiger geschichten,

* '"4. 1 e^.

ÜMsd^berg ^ sch^ß in Hessen, bey Marpurg gelegen,Meleat Sophia aus Brabant um das jähr 1247.

" p. » ^ RuchenbeckerS snasl. läsft. coll. I. x>. 1. coll.>,8rau°^-^- p- 254 -

Mchj^.^uvrunnen, war ehemals ein Frauen-kloster Bern-W, , in dem Canton Bern unweit Bürgdorffgele.

sich anjetzo ein Amtmann von Bern aufhält. Esd ^7/ wem, ist unbekannt, gestiftet worden. Als

??»sein-» 7 ? Engelländische Hertzog von Coußin, wegen einerinntz österreichischen mutter herrührenden ansprach anmtt einer starcken armee durch Franckreich , Lo-^ Suntgow, Basel-gebieth und über den obern! ^a>ld-l-«Ü. ^ das Aergow einfiel, und seine leuthe.( welche^ben ^ve die Guggler genennet) übel im lande hauseten,N»n «i^-oerner und Lucerner hier und dar angegriffen undUches tr-ff-^EMacht, was ihnen in die Hände gefallen. EiniMnen uun gieng auch bcv und in dem kloster Frauen-Mer„ ; dann, nachdem der Prirrtz von Wallis nebst

N ^'^'personen, mit ihrem unterhabenden volck,

k»dvn EMwchten in das kloster gelagert, und die BernerNe wid^bdschasst erhalten hatten, zogen sie in möglichsterN stand-« - und überfielen sie an St. Stephans nacht,lanaaÜ?^tage, urplötzlich, die Engelländer waren auchÄlen HM. M gegenwehr, thaten sich zusammen, undArg utterllch, also, daß es im creutz-qang zu einem

x M, kam; als aber mittlerweile das kloster in brand

R° bucht die Engelländer zu weichen, und endlich

ZAer-»U/Missen, mit Hinterlassung 8->o. todten. DieU» «ufa-^^eu drey sahnen , welche in dem Münster zuÄ, G?.^bnckt worden. Als an. 1 ? 00. der Abt von Lutzel-bk,?'ksina d- .es Benedictiner-ordens, in visitirunqundre«ej?si»en-l„'er kloster begriffen war, und im kloster Frauen«elches thun wollte,fand er bey den jungen Nonnenz^ec, -/^.Zchorsam, daß er unverrichteter fachen wiederumli??". I,»? aussen, , ckron. N8L. k. II.

cbion. Lasst. lib. IV. p. 188.

Nett/e,. cbron. k. I. x. 86. L;68. *

^v.^eeuss-«^, lat. Lrsusnburßum, eine stadt im PolnisliMul desÄN Hockerlande an dem frischen Haff, allwo das»>e» "si S-k,A^offs von Ermeland ist. Der König Carl Gn-der a-^den hielt sich hier an. 1656. mit seiner gemahlin,Lr-Mden luft, eine langezeit auf, als die übrigenÄp. iy". mit Verpest angesteckt waren. stescr.

, ein schloß in der ehemaligen Grafschafft E-d>ea ^ras-n» b an. 16;;. eine Lothringische partey den dama.vM,r-, Eberstein, Iohannem Iacobum, gefangenUnd das schloß geplündert hat. Chemnitz,jrk. sr 7 ^lschem krieg, k. II. l-b. I. Zeillers Reichs-Geogr.

fra

55 ;

Landgrafschafft

Ilsi. ch.-en Kaysers Friderrci LarbarolstL, rm leben ge«diest^t dem « Abgang dieser Grafen fiele die stadt Frauenfel-" a« -<yuroüu, ki- uun Eubura , und von

Landvögte

Habs«, ^uw an die Grafen von Kyburg ,

Uh-V welev-x ^Oesterreich , ward auch durch Lmivvv^cM ^mals das Land-gericht zu Winterthur gehal-über an. 141;. zur zeit des Costnitzer-LoncüstUnd nu?^^ uon Oesterreich in die acht und bann7, ÄserLj"uer seiner länder und privilegien entsetzt wurde,!^g, Ü'ThurÄ""d mit hülff der Schwäbischen Reichs-städ-^viu^e stad^K/ mithin auch, nach acht-tägiaer belage-WlhÄn, u,-^uuenfelden ein-und zu des Reichs HandenLÄ Cv^siesetz-r -Wschhansen von Bodmen zum Landvogt^ deiss'^ntz v.k' das Land-gericht im Thurgöw aber der-^eutzü«^me summe gelds versetzet, welche solches

^ ^ m,?arudt-?Mol dem Papst Pio II. als auch den Gräd-äin ^ie W.iu lieb und dienst, in das Thurgöw gezo-

K'muenfelden emgenom.

men, welche anch den VN. Orten schuldiget hat, und in demdarauf an. 1461. zu Constantz erfolgten friedens-schluß, denEydgenossen in Handen gelassen worden; sie setzen den Ortennach alle zwey jähr einen Landvogt in das schloß, und an.1712. aufdem zu Arau gemachten land-frieden, ist die stadtBern, in krafft des 4. artickuls, von den VII. alten Orten indie mit-regierung aufgenommen worden. Übrigens hat diebürgerschafft zu Frauenfelden ihrer Herrschafft zu allen zeitengrosse treue und dtenste erwiesen, und deswegen zu Sempach,zu Nafels, wie auch an. 1407. im Avpenzeller-kriege, (da siebelagert worden , aber ihre stadt tapfer beschützet und erhalten >und an. 1445. im treffen bey Wigoltingen wider die Eydgcnos-sen viel erlitten. Es ist aber auch ihre Herrschafft an ihronicht undanckbar gewesen; sondern hat sie mit schönen bürger,lichen freyheiten und policey, von zeit zu zeit begäbet undSezieret, welche ihnen auch vom Kayser Sigmund an. 1417-und hernach von den Eydgenossen an. 1460. bestätiget undbekrässtiget worden sind. Ihr stadt-regiment aber ist also be-schaffen : das Haupt der bürgerschafft ist der Schultheiß,deren zwey sind, nemlich einer, so der Catholischen und ei-ner, so der Evangelischen religion zugethan , welche auch all-jährlich die regierung umwechseln. Diesen wird noch ein drit-ter Evangelischer bürger (welcher gemeiniglich ein Raths-glied ist) zugefügt, welche man die drey Räthe nennet. Die-se drey (wie auch der «Lladtschreiber und die 2. Stadtwey-bei) werden von der gesamten gemeind erwehlet, und alljähr-lich , in beyseyn und unter dem kiLiiäio eines jeweiligen Land-vogts (der auch sowol die drey, als den übrigen gantzen Rathineydes-pflichtnimmt) bestätiget. Diese drey Räthe habengewalt in allen bürgerlichen und Haus-sachen, in der güte zuhandeln und die streitigen parteyen zu vergleichen, sitzen anbeybey den erb-theilungen, wo abzügig gnth, oder Wittwen undwaysen sind. Sie verordnen auch die vögte , nehmen dievogt-rechnungen ab, erheben die bürgerliche steuer, zoll, um-geld und dergleichen accis, und haben die schlüssel zum stadt-archiv. Nach diesem ist der kleine Rath der 12. und dergrosse Rath der zo., mit einbegriffder 12. kleinen Räthen,deren zwey drittel der Evangelischen und ein drittel der Eatholi-schen religion zugethan sind ; wie dann auch von jeder religionein Stadtschreiber ist, welche alljährlich, gleich den Schult-heißen , alterniren. Das malefitz wird vom grossen Rath ver-führt , und die letzte appellation gehet für der regierenden OrteGesandte, welche auf St. Iohannis auf die jahr-rechnurrgkommen. Seit an. 1712., da die stadt Baden den beyden stäh-len Zürich und Bern nebst Glarus im friedens-fchluß zu Arauüberlassen worden, hat die stadt Frauenfelden die ehre, daß dieEydgenoßische Tag-satzungen auf St. Iohannis öfters allda ge-halten werden. üb. V. p. Y8- d. cbron-

IVl8cr. k. I. sä rm. 141z. <L ?. IV. sä sn. 1460. A 1461. K»r-/-r. äs LexM. Rclvet. üb. II. ibigue. /acoü Lar>, in snnotst.x. 664.

Frauenhofen, Fronhofen, eine Freyherrliche familie mBayern, welche von Caspars, der sich um das jähr i;io. miteiner Gräfin von Hohenzöllern vermählet, hergeleitet wird. An.1700. war einer aus diesem geschlechte Chnr-Cölnischer Obrist-Hofmeister. Ihr stamm-schloß, gleiches nahmens, liegt ander kleinen Vils in Unter-Bayern, und gehöret in das RenkAmt Landshut. Lasr«, , äe migr. gent. p.;; 7.

Frauenlob, (Heinrich) ein Teutscher, welcher die uralte mei-ster-singer-kunst wieder aufgerichtet, und zu Mayntz an. i z 17. ge-storben. Er ist durch seine leich-bestattung sonderlich bekanntworden. Denn weil er allezeit dem weiblichen geschlechte unzehsliche lob-sprüche gegeben, so wurde er von gewissen frauens-per-fonen zu grabe getragen, und von allen mitleidigst beklaget, auchauf sein grab eine solche menge wein geschüttet, daß er in demgantzen creutz-gange der kirche herum geflossen,spuä Dritiimm in scrixtar. rerum 6erm.

Frauenpriesnitz, ein flecken, schloß und Herrschafft inThüringen , in einer fruchtbaren gegend disseits der Saale un-fern Tautenburg gegen Camburg zu gelegen. Es hat sich nach.gehends zum Amte und Herrschafft Tauttenburg, welches jetzogantz Sächsisch ist, geschlagen. Es ist eine Superintendur all-hier; auf dem alten schlösse hatten die Schencken, und zwardie älteste linie, ihre restdentz, wie denn auch ihr erb-bearäb-niö allhier war.

Frauenrodt, ein Würtzburgisches Jungfern-kloster St. Be-nedictiner-ordens, gegen dre Grafschafft Henneberg zu gelegen,ist an. irzi. von Graf Otten von Bodenlauben gestiftet wor.den, welcher nebst seiner gemahlin darin» begraben liegt. Frte.sens Würtzburgssche chron. x.;; 9.

Frauenstetn, ein schloß, städtlein und Amt an der Sayda imMeißnischen Ertz-gebürge, gegen die Böhmischegrentze gelegen,und dem Churfürsten zu Sachsen zuständig. Dre Burggrafenzu Meisten haben diß fchlvß ehemals gehabt, und nn titul ge-führt. Wie denn an. 1428. Churfürst Fnedrrch von Sachsen,BurggrafHeinrichen von neuem damtt beuchen, nachdem durchabgang des vorigen Burggrafen von Merssen dreses Frauensteinihm als ein Marggräflich Mn Helmgefallen war. Nachdiesem haben es die Truchsesse und Vitzthume besessen, bises endlich die von Schonberg/nachdem ste zuvor bereits alsLandes-Fürstliche Burg-Vögte darauf gesessen, auch solches

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