Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Üe dem^?/D'^rkchen allen Verdruß an. Weil nun dieser oh-se ^'BischoffNicolao, seinem Vetter, und dem hau-

> 4 ?s. denviel zu thun hatte, überließ er Fredeburg an.M. Lh'n wieder gegen erlegung i»»o. Postulaten göl-n p. 01 äenbur§. ärLkieom. <ixiuä 1 . e. tom.

A»>' 1^' , 1. L. Hamelmann, 1 . c. k. m. csp. l. '

Vn, . Sirik zu Fredeburg , und sein natürlicher

N Mg'^ard Siriks, wollte Fredeburg nicht räumen, daherMniecke L iu Ost-Frießland, Hero Onicke zu Essens, und EdoMen .oreveburg belagerten, und nach vielen Unkosten ero-vergleich machten, daß sie die bürg gemein-en, wollten. Allein die Gräfin behielt solcheal.

Mlrde a- ^^.vle andern beyden ihr recht mit gemalt suchten,Ac dab?n ^Ävserlichen beseht von dem Bischoffvon Mün-i c. x. i 87 -

^k^^ariug, zugenannt 8ckolslticu8, hat fich durch seinx""nt er von den thaten der Francken verfertiget, be-Er fängt solches von Guntram dem Könige1 ' Wie, und endiget es mit dem vierten jähre ClodoveiRet ex svw m dem 7. theil der KiKIiotKesX ksrrum befindet,das jähr ?;y. Allein Freherus hat in seiner""scrivtz k ,!^vlstädtischen , welche fich des Bayerischen ma-k.^et. mAenet, zu folge, ihn bis auf das jähr 7S8. conti-Akck cle Frehero hat ihn auch äu Chelie mit unter seino Hb. 77?"k^oribu8 krsncisib gebracht, , äs Hilt.

, in snctsr. Lc. HeN/si-e». äs trib. vs-8 ted ^ ^ ^ 8 Läis krsncor.Iib.XV. >L XX.

A gebu^^ba, Chilperici I. gemahlin, war von sehr schlech-te a-lsl und anfänglich nur eine cammer-magd bey dessenty, sijthlrn Audobera. Allein sie wußte den König Chilpe-rk ße js,,„ vhl einzunehmen , daß er von Audovera, ohngeach-i.?Uere v Minder gebohren, sich scheiden ließ. (Siehe Au-^ andere gemahlin Galfuintha brachte sie gar umSMe; tz^nehe Galsüintha.) Worauf sie der König heura.Mere» .^vann kein bebencken trug, seine Unterthanen mitL", wg„ u>>agi!n auszusaugen, und seine brüder zu bekriegen.tchkl ,» 5 ^öt ihr gar schuld, daß sie Sigcbertum durch 2.

ver mit vergifteten dolchen hinrichten, und einige^ Elod,!»-. roverim, Chilperici söhn, desgleichen dessen bru-M»en,cn "" ermorden, und Prätextato, dem Bischofs zut der kirche, da er das amt verrichtete, das,'itcht iussen. Wiewol ihr auch in vielen stücken mag'' d-ß jf.'Ichen seyn; wie dann insonderheit nicht glaublichnein,n uren eigenen gemahl, welcher ihre unzüchtige liebevon ihren favoriten Landry von Tour entdecket.

<tb a?-Haben soll. ( 2 ) Als ihr gemahl Chilpericus starb,la? "eye uach Paris unter Güntrans jchutz, fieng aberzu tzsA',, die Königin Brunehild und Childebertum ihren°Le ,s, " 7 °lgen, und suchte ihn verrätherischer weise aus dem«decket. "Uten. Es wurde aber die conspiratio» bey zeitenjtu , a-,vrauf Childcbertus sie und ihren söhn bekriegte,ss"' Hern-V ^lbst wider ihn zu selbe, und erhielt erst widerE., vern^wider seine hinterlassene söhne, zwey grossesvh endlich ^ete Champagne, nahm Paris wieder ein, und

(^) Kilt. äs krsncs

.ein schloß im Wolffenbüttrlischen, so Tillyt kriege erobert hat. 8sx. ink. x. 8;.

tru^eder.,?^edland.

Znd (Johannes) war zu Hamburg an. 1544. geboh-sevz daselbst anfangs krokellor Llogusntise und La-, nachmals aber voelor und kroksikor^ auch Superintendent zu Rostock, allwo er»' 'ssies eben. Er hat nebst unterschiedenen vilpu^tio-* ^ krXäellingtinns kominum in Lkrllio aä vi-

tz,.. >5red°x, ^ ^terngm geschrieben. , biogr.

Vkischer^ , (Johannes) sonst auch Jreneus genannt, einK,' lu Nrj.svfolvgus, geboyren zu Coslin in Pommern, stu-des^»cich -.eenberg, ward von dar, aus Lutheri Hause, an., xfamburg zum Conrectorat an der Johannis-schule^40. als keölor und k»llor an die Calhe-erauf.^. 1547. als Superintendent nach Stralsund,kbi? Und Ä" Greyphswalde ?rokeüar, endlich zu Wlsmarvleley a«^5""endent, und starb ap. 1562. Er schrieb'llft Ion I', vorn dingen ein Larmsn in ksuäem urbl8 ÜLM-^»j.Mbricchz'sversen, an Justum Jonam, welches Johann.As ^Ugerüsp.,wen msmorüs llLmburgsnlibus vol. I. p. 964.

c Pvmm-«?^"elmanns opp. p. 976. 979. Iani-f^djl. der omtiones x>. 628. leqg. Lar>.

' p. schulen zu der kirche beruffene Hamburgische.msm. llsmb. vol. II. P. 97t-!"ey Hol, cZ>,

MchM bersikm^arius) Cardinal, Bischoff zu Beziers,war^T'«Wen Prälaten seiner zeit , und machte sich^d,schen. ^uschafft ln den gesst-und weltlichenRechten gros-

anfan-s^"^ einer adelichen familie in Languedoc,.'ls, und ^vm-Herr m Beziers, hieraufAbt zu St.

endlich "Echoss ^o 7 gedLe ^»7 ° Man///. Eheik

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sagt, daß er deS Papsts Bonifacii VIII. Capellan oder Almo-senier gewesen, welcher ihn an. iryr;., nebst andern, zur Ver-fertigung des sechsten buchs der vesreralium gebraucht. DerPapst Clemens V. ertheilte ihm an. den Cardinals-Hut,und nach dessen tobe kam er gar wegen des Päpstlichen stuhlsmit in den verschlag. Er starb an. i;2i. oder izr;. Mauhat von ihm Xeperwrium Zuris, und andere schriften.

6«r, in LlemeM. V. ^»20». Lall. Ital. iacr.

6s!l. , kill. äss Laräin.

* Fredro, (Andreas Maximilian.) war Castellan zu Lem--erg, und zuletzt Woywod von Podolien, schrieb Lcrixwrum,lsu Togss L Lelli notationum kmgmenr-t , Dantzig I66o.Franckfurt IÜ85. in lr. ö/Ionita kolitieo-moralia, Franckfurt1694. in 12. Icon Ingenioruin , ibiä. eoä. in 12. Oetta ?opulikoloni lud Henris» Valella , Dantzig 1652. in 4. UNd 1660. M12. Nilitsrium lib.II. Amst. 1668. M 4. äs (srixt.

Kill. kol. §. 16. 46.

Freel, ist ein stück landes in der Bündtnerischen Herrschaft!Worms, liegt zwischen dem innern thal und der gemeinenland-strasse des Wormftr-jochs. Es ist ziemlich wild, hatjedoch viel Häuser und gute sommer-fütterung für das Vieh ,auch 2. fischreiche seen, wie nicht minder gut eisen-bergwerckVfchmeltz-hutten und schmidten. Es liegt darinnen eine un-fruchtbare ebene LÄmpo äs laiso genannt, darinnen eine grei-fe anzahl eiserne kriegs-waffen, auch grosse und lange men.sehen- gebeine gefunden worden, welches eine anzeigung einerallda.geschehenen schlacht ist. e«/er. Mset. üb. XI. x>. 71.* '

*Freaellä, eine stadt in dem alten Latio, so ansang*lich den Volscern gehört, nachmals aber eine Römische coloniegewesen. Sie wurde von den Römern zerstört, da sie zuvoreine grosse stadt gewesen war, weil sie von ihnen abgefallen.Die einwohner heissen kr^sUsm. , in N^seH.

x. ;i;. ?/.». kill. N3t. 111 . 5. /.,E, VIII. 22. Lutkor sb He-renn. cit. IV. 1;. Är«l-s, V. p. z6z. c?e//ar. not. orb. snt. II.9. § 42;. Es ist vermuthlich das heutige Ceperano.

Fregostsche familie, ist eine der merckwürdigsten in Ge-nua , welche verschiedene grosse leuthe hervor gebracht. Do-minicus Fregosus ward an. i;?». Doge besagter Republick,worauf er verschiedene instün der Mittelländischen see erobert,und das Königreich Covern, allwo er die stadt Famagustanebst dem Könige Jacobo aus dem Hause Lusignan in seineHände bekam, und der Republick zinsbar machte. Ohngeachstet nun er selbst nicht allein, sondern auch sein bruder Petrus,welcher die Genuesische armee anführte, der Republick grossennutzen geschafft, wurde er doch an. r;78. von dem unbestän-digen pobel seiner würde,entsetzt. Sein söhn Jacobus bekamzwar an. izy». diese würde aufs neue, verlohr sie aber dasfolgende jähr Wegen seiner Übeln regierung, und sein bruderPetrus konnte sie, als er an. 1)9;. darzu gelangte, nichtlänger als 2. stunden besitzen. In den folgenden jähren habenOrlandus, Baptist«, Svinetta und Thomas aus dieser fa-milie , die höchste digniräten der Republick besessen. Johan-nes erhielte an. 1447. die Hertzogliche würde mit verjagnngAdorni durch hülffe der Franzosen, die er beredet hatte , daßer die stadt ihnen unterwürfig machen wollte; er starb abergleich im folgenden jähr. Ihm folgten nach einander Ludo.vicus und Petrus. Johannes kam an. 1512., gleichwie Octa-vianus an. i;iz. zur regierung. Thomas hat an. 1427. dietrouppen seiner Republick in der Lombardie commandiret.Als an. i;28. Genua in freyheit gesetzt war, ward dieser fa-milie nahmen unterdrückt, um dadurch die gelegenheit zurunruhe abzuschneiden. Janus Maria ist Venetianischer Feld-herr gewesen , und an. i?;?- M Brescia gestorben, dessen söhnCäsar an. 1441. auf dem Po ermordet ward, neben AntonioRincone, als sie beyde mit einander von Francisco I. nachVenedig gesandt waren, und Fregosus von bannen gar in wich,tigen geschäfften nach der Türckey abgehen sollte; welches demSpanischen Gouverneur im Mayländischen dem Marchese äelGuasto zugemessen ward, und, weil dafür Francisco keineGenugthuung geschehen, eine der vornehmsten Ursachen oderdoch der scheinbarste vorwand des letzten kriegs Francisci I.gegen Carolum V. gewesen. Galcacius hat der Cron Franck-reich 40. jähr gedienet, und ist zu ausgange des XVI. Lsuli alsGeneral gestorben. äelle Kmügl. illustr. äL-ä. /"»-

Z/rer«, in elog. <L in kistor. 6sn. L,2«„. kist. 6en. ?««/«-

Fregosus oder Fulgosus, (Baptist«) war an. 1473. zumDoge von Genua erwehlet, aber von dem herrschjuchtigmPaulo Fregoso seines vatters bruder, Cardinal und Ertz-Bi-schoff von Genua, wiederum abgesetzt. In seinem exik» leg-te er sich auf gute scribenten, und trug daraus 9. bücher vonmerckwürdigen exempeln zusammen, welche anfaWs in Jtalla-nischer spräche heraus kamen, nachmals aber von Canullo Ghl-lini in das Lateinische übersetzt worden. Nachgehend? l)at mansie verschiedene mal sowol zu Maylanb, als zu Basel und an-derswo aufgelegt. Nebst diesem sthneb er auch das leben desPapsts Martini V. und einen tractat von gelehrten frauens-personen. 8r2«r^. Kilt. 6sn. sä sn. 1501. c-'e/^e,. i^(?kr/r«,, ckestr. äs lett. script. äells ki-

gur. , 6 s Niitsr. üb. III.

^ Fregosus, (Cäsar) siehe Riucon, (Anton.)

Aaa; Fre-