Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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der E«^?^ Adrianus IV. begegnete, und mit vielen Worten^»ser vi? ^tnackigkeit vorstellte. Die Römer schickten demreden a,,^. Gesandten entgegen, welche nebst andern stoltzenWtten summa von 5000. Pfund silber von ihm be-der Kayser verwies ihnen ihren Hochmuth,>Zi. M^.ucki der Leoninischen Vorstadt, und ließ sich den 18.Aetexz «-^dachten 1155. jahres von dem Papste in der St.R^unä Kayser crönen. Weil aber solches ohne zu-

i>a»d, Komer geschehen, erregten sie hierüber einen auf-" aber von den Kayserlichen mit blutigen köpfenAr Kane!» geschickt. (0) Bey angehender Hitze wendete sichßni d-,, ^ Spoleto, welches er schleifen ließ, weil es- kraus g,S,tihrenden gehorsam nicht geleistet. Nachdem erW n seinem rechtmäßigen Herrn wieder unterwür-

>vi?,vg, , (p) kxhxte er wieder nach Teutschland zurück,

An auf dem wege noch vieler gefahr und nachstellun-Ackij^ kworffen war. Als er endlich in eben diesein jähreM !„ ^,^reder in Teutschland ankam, hielt er einen Reichs-M^t^vgenspurg, aufwelchem der Ertz-Bischoff zu Mayntz,^ichs g.r! in des Kaysers abwesenhett die Verwaltung desM-^Wabt, den Pfaltzgrafen Hermann vieler in seinemAr °..Wum verübten Unanständigkeiten beschuldigte, darü-Aaf der Kayserliche ausspruch erfolgte, daß Pfaltz-r». liAMann nebst zehen von seinen Grafen und gehülfenu»e der Neichs-versammlunq zu Speyer einen Hund

M m«le tragen muste. (q) Auf eben diesem Reichs-!>chey ^ Henricus I-so obbesagter Massen in den würck-uon Bayern gesetzt. Als er nun erwünschte ruheAr die iuwege gebracht, rüstete er sich zum kriege wi-scht , welche ihren vertriebenen Hertzog Uladislaum^«h,. "Annen, »och auch dem Teutschen Reiche den tributAiU jhx ^Men; er trieb sie auch bald zu paaren, und nach-N sie ^krtzog Boleslaus dem Kayser fußfällig worden, mu-§Aste„ niarck goldes dem Kayser, iooo. marck denWstrin diesem zuge beygewohnet, und 20. marck der« ^eu ' ^der dieses an silber 200. marck den KayserlichenAhalte,,' >« a vielen andern bedingungen, die aber nichtIch sein.» den, versprechen, (r) Zu Würtzburg hörte erMdten ^ iuruckkunft aus Polen des Griechischen Kaysers Ge-« b die er aber wegen ihren hochmüthig geführtenZA,d An. Ii; 7 . nahm er eine reise vor nach Bur-

u,°/.,,'ches er folgender Massen wieder mit Teutschland,L ks sich seit Henrico IV. abgerissen, verknüpfte.

Mfft. »ch unter dem verwand der nahen bluts - freund-UA, mner gemahlin Adelheit, und heurathete Rei-

Ieil letzten Grafen von Burgund, tochtcr Beatrix,

^r dieser Reinaldus von dem Kayser Lothario II.„Je» h^le acht erklärt , und den Hertzogen von Zäh-"AerschV Mcution wider ihn aufgetragen worden, diese auchkhe städte bereits erobert , so machte Fridericusvergleich mit denselben, krafft dessen er ihnen'Ar vg, ' Genf und einige andere orte ließ, den Überrest

ri.7v'bringen seiner gemahlin in besitz nahm, auch noch^ wieder dazu zog, und sich von allen Vasallen

? sich Ärschen Reichs huldigen ließ. (5) Jmmittelst ließes n Papst Adrians zu einer neuen streitigkeit an,K^^wigende bewandnis hatte: Der Papst hatte nachreiche Rückreise nach Teutschland den von demselbenSicm- Wilhelmum in Apulien wiederum als Königiik Javse^ ww Apulien erkannt, und mit ihm ohnetzA>, dlH s wissen friede gemacht. Dieser nahm solches soöi An, n.?^dald allen Geistlichen in Teutschland verbot,i,Ä» k.in. ^'"lichen Hof einige benesicien mehr anzunehmen.L? "uf r'i aß ein gewisser Bischoff von Lunden aus Scho-d/?^chlanx rückrcise von einer wallfahrt nach Rom ina w gefangen, und übel tractiret worden, ohne daßr Itt. Iknugsame nachfrage wegen dieses Verbrechens an-Papst fertigte hieraufeine Gesandtschafft ab von

n.! die k nebst einem harten brief, darinnen unter an,sich befanden : äebes, gloriostilime üii, snts

s»? mäuLLre, guam grsmnter <L gULM juLunäs

!>> anno, Mrer tua , 88. Romsna LcLleha cs

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, gusnram ribi äignitatis plenituclinsm contu-IpisviffI^ue taman poenitöt no8 äeüäsriL tuse vo1untsti8i», a sns' .L li >»«/-,>-« LxLeUsntia tua cie mann

dgz ^k"kser, 6 ksri polier, -- gauäersmus. (t) Weilik i Ar sÄ beneücium damals so viel hieß als feuclum ,kük,Ieaen ^en brief also verstünde, als wenn der Papstl>v» 1 halt,« crönung vor einen Vasallen des Römischenda^Ain wollte; über dieses auch ein gewisses gemahlde»iss^AÄ,k. ^ch^'io zu Rom im Lateran gezeiget wurde,p Ar un^Iniend von dem Papst die crone empfangen,Ix Ve"i/'chrlft:

iwlnn juranz urbis honores.

leiia,. ?t?apse, lumit guo clanre coronam;A,^ltl,ch?N, allein der Kayser, sondern auch alle geist,AikIapst,^ Stande ihr mißfallen darüber, und schriebendl°L' Und kh?. Reich von niemand als GOtt allein her-V kett«, waii die Päpstliche crönung nicht anders als eines», d !«e ansehe, fu) Der Papst erklärte hierauf seine" ^conferrs nur imponers lind beneliLium NUV

iU tÄ' da« bedeute, ließ auch durch Gesandte weiter ver-alt g? er der würde des Reichs in keinem stücke zu nahe° Wunen, (x) Ob sich nun gleich der Kayser da,

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durch besänftigen ließ, führte er doch an. n;8- seine armeenach Italien, dahin ihm viel vornehme Fürsten , und unterdenselben Hertzog Ladislaus aus Böhmen, welchem er knrtzvorher» den Königlichen titul vor ihn und seine nachkommenertheilet, (5) begleiteten. Sein Haupt-absehen war, die May«länder zu züchtigen, und den Konig in Sicilien Wilhelmum,so sich Apnliens bemächtiget, zu vertreiben. Die ersten wur-den durch eine harte belagerung so demüthig gemacht, daß siefußfällig um frieden baten , lind alles, was der Kayser vor»schlug, willigst eingiengen. (2) Nach endigung der belage-rung von Mayland hielt er in Lampis Roncaliis «dermal ei«nen allgemeinen Lehns-tag, darauf alle Italiänische Fürstenund alle Bürgermeister oder Häupter aus den städten erschie»nen, und ihren lehns-eyd ablegten. Er verordnete auch eineCommißion von ohngefehr zo. DoNoriKus ^uris, welche dieKayserlichen rechte und regalien in Italien untersuchten, undöffentlich publicirten, und nöthigte alle Fürsten und städte,zu schwören, daß sie keiner von solchen rechten sich anmaßenwollten. Es muste auch jede stadt auf den vornehmsten kirchen-thnrn das zeichen des Kayserlichen adlers setzen, (an) AlleSdieses konnte gleichwol nicht hindern, daß nicht die Maylän,der im folgenden jähre aufs neue schwürig wurden, die Kay«serlichen bedienten, so Bürgermeister bey ihnen setzen sollten,vertrieben, ja dem Kanser selbst nach dem leben stunden. Siewurden daher nach Marnica vor gericht citiret, erschienenauch ; aber an statt der treue gaben sie zur antwort, daß siezwar dem Kayser den eyd der trerie geschworen, aber nicht zuhalten versprochen; welches den Kayser dergestalt erbitterte,daß er Mayland in die acht erklärte, und Henricnm I-eo-nein Guelfum und andere Teutsche Fürsten nach Italien berief,welche mit ihren armem alsobald ankamen, worauf derKayser auf Crema, so es mit Mayland hielte, losgieng, wel-che stadt sich mit ungemeiner Hartnäckigkeit wehrte, aber da-durch nichts, mehr zuwege brachte, als daß sie den flammenund der Plünderung der soldaten aufgeopfert wurde, (bb)Mittlerweile war der Papst Adrianus IV. gestorben, und diemeisten Cardinäle erwehlten Roland , der den nahmen Ale-xandri III. annahm, einige davon aber stellten eine neue wählan, darinn Octavianus unter dem nahmen Victoris IV. Papstwurde. Dieses lcdilma zu heben, hielt der Kayser an. n6o.zu Pavia eine Versammlung der Geistlichkeit, berief die beydenPäpste dahin, davon aber nur Victor IV. erschiene, welchemauch endlich von dem Loncilio die Päpstliche würde zu-undim gegentheil Alexandra III. abgesprochen wurde, der ihnaber dagegen ercommunicirte. (cc) Nach diesem führte erdie raache wider Mayland aus, und schwur nicht eher ausItalien zu weichen, noch die crone wieder aufzusetzen, bis ersie vertilget. Nach einer zwey - jährigen belagerung wurdedie stadt an. 1162. erobert, und bis auf die Vorstädte ge-schleift , die einwohner ins elend geschickt, der boden, wodie stadt gestanden, als ein verfluchter ort, mit saltz be-streuet , und der Mayländische Commendant Gualphagus mu-ste etliche tage wie ein Hund an einer kette unter des KayserStische liegen. (ciM Nach dieser expedition hielte der Kayser zuPavia ein prächtiges freuden - fest, wobey er und seine gemah-lin die crone trugen, und alle Lombardische Bischöffe, Edel-leuthe, und Obrigkeiten gegenwärtig waren. - Er setzte auchin allen städten Bürgermeister, (ee) und begab sich hieraufnoch in dem jähr 1162. nach Besangon, woselbst er einen so-lennen Reichs-lag hielte, dem der König in Franckreich auch,wiewol nur einen tag lang, beywohnte, in der Hoffnung,durch ««parteyische schieds-leuthe das ldkilmn der kirche zuheben. Weil aber Alexander III. wiederum nicht erschiene,bestätigte der Kayser Victorem IV. Er belchnte auch ebendaselbst Waldemarnm mit den Königreichen Schweden, Dä-nemarck und Norwegen, (kkl Im folgenden jähr n6;. hielter zu Worins und Mayntz Reichs-tage, und gieng im herbstnach Italien, jedoch ohne armee, blos einiger Reichs, ge-schäfften wegen, und machte einen gewissen Herrn aus Sar-dinien , nahmens Barrason, auf seine bitte zum König die-ser insul, nachdem derselbe ihm deswegen den lehns-eyd abge-legt. (gg) Hieraus gieng er wieder nach Teutschland, undals an. 1164. der Papst Victor IV. starb, und die Cardinälevon dessen partey nebst dem Kayserlichen Ertz - Cantzler Rai-nalds Guidonem von Crema unter dem nahmen Paschalis III.erwehlten , bestätigte er denselben, <M) und nachdem er an.n6;. die Fürsten und Bischöffe in Teutschland mit einem ey-de an denselben auf dem Reichs-Convente zu Würtzburg ver-bunden , auch zu Aachen das Grab Caroli M. eröfnen, unddiesen durch Paschalem canonisiren lassen, trat er an. n66. imnov. den vierten zug nach Italien an. (ü) Dann es habendie Kayserliche bedienten die Jtaliäner mit unbilligen exactio-nen dergestalt gedrückt, daß Mayland nebst andern städtenein bündnis wider dieselbe machten, wiewol sie ihre lrhns-pflicht gegen den Kayser dabey ausdrücklich unangetastet lies-sen. Als der Kayser in L->mpi8 HonLain« ankam, hielt erdaselbst eine allgemeine Versammlung / darauf Paschalis noch,mals bestätigt / und Alerandcr verworffen worden. Hieraufsuchte er Alexandrum aus Italien zu vertagen, riß den Grie-chen , welche sich mit demselben verbunden , Ancona aus denHänden, erlegte der Römer bey y°oo., und nahm ihrer ;ooc>.gefangen. Er verfolgte diesen sieg, und bekam Rom sechsten ein,da er denn Paschalem vest setzte, ihm von allen Römern huldi-gen, und stine gemahlin von wm cronen ließ , da hingegen

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