an..
zug nach Neapel that, um diests Königreich zunials kl. ward ^ von seinem altern bruder Alphonso, der da-"vrch dt/M war/ auf einer flotte nach Genua geschickt, um"bec ^^eroberung dieser stadt die Franzosen aufzuhalten. Weil^le iank,.« vor der zeit verrathen wurde, begnügte er sichbey w auf dem rivier von Genua zu thun , ward aber^»dlis ii geschlagen. Nachdem seines bruders söhn Ferdi-wenige Wochen nach der wiedereroberungNielt tobe abgegangen, succedirte er demselben, undvon dem Papst Alexandro VI. die investitur dessarj Kg'A?' Als er aber nochmals dem söhn dieses Papsts Cä-Mrach M./bme tochler nebst dem Fürstenthum Tarento zumsorgte "Mv nicht geben wollte, weil er nicht ohne gründ be-N^„?°chte der Papst hernach seinen söhn gar zum KönigeM al« »Sachen wollen; so hieng sich dieser an Franckrcich,chwals an. izoo. Ludovicus XII. und Ferdinandusüch vereinigten, daß sie Neapel mit gesamter Handbindest,?/ und unter sich theilen wollten, reichte er beyden?Uli ana!i» Da nun die beyden Könige an. izoi. Frideri-lich erlr Wbn, verlohr er das Reich in kurtzem, und retirirteo» LudnÜ, vie insul Jschia, ergab sich aber hernach gutwilligXU-, der ihm das Hertzogthum Anjou nebsta^vvenik ien jährlicher einkünfte bis an seinen tod, der denMn an. 1504. zu Tours erfolgte, zu gemessen gab.
?uiu„a Lm hernach, da sich die beyden Könige wegen der
Metzens Neapel veruneinigten, Hoffnung zur Crone, abercharfa-f' Ferdinandus L»ckoIiLU8 hielt seine Printzen auchMryhx wugen, damit sie ihm nicht entgehen, und in Neapel7« a„ '"Uchen möchten. Seine erste gemahlin von an. 1478.
war Anna , eine tochter Amadäi IX., Hertzvgswelche ihm Charlottam, eine gemahlin Vido-^Grafen äe 1^ Val in Franckrcich , gebahr. ZumAchter g!„' .yeurathete er an. 1487. Isabellam äel Balzo, eine, Printzen von Altamura , mit welcher er Ferdi-""Ivhg'Hertzog von Calabrien, und Juliam, eine gemah-Georgii, Marggrafen von Montferrat, zeugte, in-Dnsi,^'wch eine tochter, Isabellam, und zwey söhne, Al-e ^ .und LEe/, Kilt. cie kranLS tom. II.
red. A Cäsarem.
, von Aragonien, ein söhn Königs Petri III. vonNrtze ' und bruder Iacobi II. , Königs von Aragonten,kauf en! König in Sicilien an. 1296. erwehlet, und führten " schweren krieg wider den König von Neapolis,li? ützerr^ss ' welchem Friderici bruder, Iacobus II., Sici-ss? dlircssN' Allein Fridericus erhielt den besitz von Sici-!^vli 11 Mknschandlung , und vermahlte sich mit KönigsAer jä Schier, Eleonora, die ihm gebohren Petrum I.?lM ve^m Reiche gefolgeb Wilhelmum, Hertzog zu Athen,andern Andern. smurl. strogon.
' - «lik. VII Lc. /«rl-o/. geneal. üich. x. 9.
8rid Röntge in Preussen:
sNur/^us I., König in Preussen und Churfürst zu Bran-zu W lohn Friderici Wilhelmi des grossen, Chur-ri> Z.' Arin^vdenblirg, und Louisa Henrietta, Henri« Fri-von Oranien tochter, welche ihn an. 16^7.rMlius M gebohren. Weil sein älterer bruder Carolusde^chthuw L wurde ihm in einer besondern dispofltion dastzkü? lvtz-. " .Halberstadt zu seiner appanage bestimmet, nachHÄ- I» bekam er das Amt Köpenick zu seiner resi-jugend wurde er in allen seiner hohen ge-Wen wistenschafften unterrichtet, wohnte den Pom-In' Wlgen bey, und stiftete an. 163s. den Ritter - or-UiJuß, An. 1637. überfiel ihn ein schwerer
nAr, da der athcm schon ausblieb, ließ ihm sein Hof-I>en „jchard von Danckelmann, wider aller öleäicorum
tctz-, An öfnen, und erhielt ihn dadurch beym le-
!>ch'd^> ' den iv. april trat er die regierung an , unter-bx,. ^ln,g octobr. zu Minden mit dem damaligen Printz
»i'Vv^gen ßx" kico von Oranien, und verband sich mit demsel-ch, v. Vorhabens auf Engelland, wie er dann deswegenbedeckung des Clevischen landes abschickte.beu,-I die streitigkeiten zwischen Dänemarck und? 5 'eichW 3 M ; kündigte hingegen den iz. april der Cronu,< ^ v?» ..... u , ^ may Rhcinfels,
11. jul. die Französische
vkt,'^l.'elck, _ -
*6.^ krieg an, und nahm den 6
Rlgllk'Wy. "", >»«v uuyu»
^saa^vor I^«dsttswerth, und den
kht^l°n -
n,oÄs" hinweg.' Hierauf fieng er den 24. des letzt-den^ w', die vestung Bonn zu beschiessen, und
,15. octobr. davon meister, nachdem er in ho-
diesem gieng er wieder in Brabant zu^iu^wactat« Komge in Spanien bey Waterlo einen be-^te^glliirtpn". verhinderte mit feinen 20000. mann, soii-, Franröga^wee in den Niederlanden stossen ließ, dietz?^ier nW" vrogressen nach der schlacht bey Fleury, so,sie«^"^Vichtenkonnten, da sonstenanfänglichW vje, °f' verlW-^uter theil der Spanischen Niederlande in. yren zu aeben, kiele
e,> wegxy ",w< gehen. Er nahm auch um eben diese- A>, ^üglvn aus der Pfaltz vertriebene in seinen
Mor ^91. unterredete er sich im Haag mit
///. Theil.
dem Könige von Engelland, ließ die durch ein weiter sehr besschädigte vestung Spandau viel schöner wieder aufbauen, undschickte dem Kayser wider die Turcken einige hültz-völcker, wel-che sich bey Salankemen den 18. aug. nicht weniger wohlhielten, als diejenigen, so den iy. septembr. der activ,, beyLeuse beywohnten, und an. 1692. den Bvufleurs die belage-rung von Namur aufzuheben nöthigten. In eben diesem jähre1692. stiftete er die Vermählung des Churfürsten zu Sach-sen , Johannis Georgii IV., mit der verwittibten Marggräsmzu Änspach, bey welcher gelegenheit der orden guter Freund-schafft zwischen beyden Churfürsten aufgerichtet wurde. Evtrug auch nicht wenig bey, daß es mit der neunten Chur zugunsten seines schwieger-vatters zur richtigkeit kam, und nahmdie Huldigung zu Magdeburg und Halberstadt ein. An. 169;.legte er mit seinen trouppen, unter commando des MarggrafenCaroli Philippi, in dem treffen bey Landen besondere ehre ein,trat die stadt Golnau gegen erlegung der in dem frieden zuSt. Germain versprochenen zoooo. thaler an Schweden wie-der ab, und erhielt hingegen von dem Kayser die anwart-schafft auf die Herrschafft Ltmpurg, und die darzu gehörigelehn. An. 1694. inaugurirte er an seinem geburts - tage dieFrtedrichs-Universität zu Halle, machte die Saale durch ange-legte schleusten schiffbar, überließ dem Kayser aufs neue 6000.mann wider die Türcken, und half durch seine den Hollän-dern zugeschtckte hülfs - völcker die eroberung der vestung Huybefördern. An. 169;. trat er dem Kayser den Schwtbusi-schen kreis ab, und,empfieng dagegen die Kayserliche confir-mation über die Gräflichen Limpurgischen güther in Franckcnund Schwaden, die ihm der Graf bereits das vorhergehen-de jähr angeboten hatte. In eben diesem jähre halfen seinevölcker die stadte Casal und Namur einnehmen, und führtenvor dem letzt-gedachten orte eine eigene attaque. An. 1696.überließ er dem Czaar einige Ingenieurs, um die eroberungder vestung Asoff zu beschleunigen, und bekam zu Eleve, all.wo er sich die reduction der Domanial - güther in richtigkeit zubringen aufhielt , von dem Könige in Engelland eine visike.An. 1697. reisete er nach Königsberg, und wurde daselbst,gleichwie bald hernach zu Berlin, von dem Czaar, der sich un.ter seiner Gesandtschafft incognito befand, besucht, richteteauch mit demselben eine vertraute freundschasst auf. In demRyßwickischen frieden ließ er die bestatigung des zu St. Ger-main geschlossenen friedens mit einrücken; zahlte auch demKönige in Polen Friedrich August ; 00000. Reichsthaler, wo-vor er den Peters-berg bey Halle, die Erb - Vogtey über dieAbtey Quedlinburg , und das Chur - Sächsische recht an derstadt Nordhausen an sich brachte. An. 1693. nahm er den besitzvon Quedlinburg, und führte nach geleisteter Huldigung da-selbst die accise ein, worauf die damalige Aebtißin und ihreSächsische anverwandten übel zu sprechen waren. Er ließ dar-auf von dem Könige in Polen die lehen wegen Lanenburg undButow holen, und empfieng von demselben zu Iohannsburgeine Visite; dem aber ohngeachtet bemächtigten sich seine völckerzu ausging des jahrs 1698. der stadt Elbing, welche seinemvatter in den Welauischen tractaten als eine hypotheck von400000. Reichsthalern zugeschrieben war; doch an. 1700. räum-te er dieselbe den Polen wieder ein, ließ von der gedachten sum-ma 100000. thaler nach , und nahm vor das übrige die Rußi-sche crone, nebst andern kleinodien der Republick, als ein Un-terpfand an, wiewol mit diesem vorbehält, daß wenn diezooooo. thaler nach dem ersten Reichs-tage nicht gleich ausge-zahlt würden, Brandenburg sodann den besitz von dem gebieth«dieser stadt zu ergreiffen befügt seyn sollte. An. 1699. legte er diegrentz-streitigkeiten in Pommern mit Schweden bey, empfiengdarauf die Huldigung sowol in der Nen-Marck als in Hinter,Pommern, und zog die Grafschafft Hohnstein, welche seinvatter dem Grafen von Witgenstein geschenckt hatte, wiederumein. An. 1700. brachte er ein ansehnliches corpo bey Lentzenzufammen, und half dadurch den Travendahltschen friedenzwischen Dänemarck und Holstein nicht wenig befördern, thatauch die grentz-irrungen mit Zelt ab. An. 1701. erhub er seinbisheriges souveraines Hertzogthum Preussen zu einem König-reich , worauf die crönung von dem Konig und der Königinselbst in ihrem gemach, die salbung aber von dem BischoffUrsino in der Haupt-kirche zu Königsberg den 13. jan. mitgrosser pracht vollzogen wurde, nachdem der König den tagvorher den orden des schwarym oder preußischen Adlersgestiftet und ausgetheilet hatte. Hierwider nun begehrte nie-mand (den Papst und den Teutschen Ritter - orden ausgenom-men ) etwas einzuwenden, zumal da sonderlich der Kayserdamit zufrieden war, und der König nebst der RepublickPolen unter den übrigen Christlichen Potentzim zu allererstdarzu glück wünschten; doch bekam die jetzt-besagte Republickdurch einen besondern revers die Versicherung , daß durchdiese erhöhung den Polnischen rechten, im fall der männlich«stamm des Churfürsten Friedrich Wilhelms ausgehen wurde,nichts benommen seyn sollte. Als der Spanrsche succeßions-krieg angieng, schickte er seine meisten trouppen nach dem Cle-vifchen, gab an. 1702. zehen regimcnter, nebst nöthigem ge-fchütz, zur belagerung der vestung Kayserswerch her , undgerieth wegen der erbschafft des Komgs m Engelland mitden Nassauischen Häusern m »veltlauftlgkett. (Siehe Oranai.sche succeßions-sache.) In vielem ,ahret,eß er es bey damali-gen conjnnckuren geschehen , daß die Schweden aus Vor-
; Pommern