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Mück berufte. In eben diesem jähre wurden ek-^tqenU.ä,Ä^u mit dem Landgrafen von Hessen-Homburgtiqkejs ^.Avtey Hervorden beygeleget. Von weit grösserer wich-A hg.^^,war die Verdrießlichkeit mit dem Kayserlichen Hof.v»d ^ Konig mit vielem eifer der in Teutschland hindieix vtwa-n drängten Protestanten angenommen , und durch»ichtz s^euungen ihnen zu helffen getrachtet. Als aber dieseändert, "steten' schritte er zu repressalien , sequestrirte unter
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Heidelberg das ihnen entzogene schiff der heiligeniu k-^.rche wieder gab.. Der Kayserliche Hof wollte, daß man
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?rgen!!>ss tlichkeiten schreiten, sondern alles an denftlden ge-«. und gütlicher Vermittelungen gewärtig seyn soll-
«. D , uno gütlicher vermmeiungen gewarrober nj^r kamen allerhand nachdenckliche schreiben an, womitKvffez Ab ausgerichtet wurde. Sonst war auch überall ein. MrW"auen zwischen dem Preußischen, Sächsischen undlagere»-« -Hosen, welches aber von nichts anders als den be-^lcheni °i rmes gewissen Elements hergekommen seyn soll, voneigener artickul nachzusehen. Als am n. dec. an.Avrw-a^unig iu Schweden Earl XU. vor Friedrichs - Hall inden, fxUst« dt geschossen wurde, sieng man an mit ernst an e i-M N,„^u;u arbeiten. Man bemühete sich auch an. 1719.l>elln, u,^Mftn von Brandenburg - Schwebt, Philipp Wil-d», ng^er damals verwittibten Hertzogin von Curland, An-Miy „a^'^er Nußischer Kayserin, zu vermählen, mithin sol-?erhelff.ss tobe Ferdinandi zu dem Hertzogthum Curland zud»ch ab?». Es wurden dieser fache wegen viel briefe gewechselt,«»ge. UEetzt nichts ausgerichtet. Für die Französische flucht-^>che sich um der religion willen in Preußische lande be--»Mete der König durch viele gute Verordnungen. An.stMiÜ,-» der friede mit Schweden , vermittelst Groß - Bri-Mlischen Adiation; dadurch Schweden nicht nur die im West-I bestäfj , eden articulo X. übergebene lande Preussen für im-Dd Gtz, ; sondern demselben noch ferner die stadtc Dam^ in mit aller zugehörde abträte. Womit denn auchvl>we, Mar gestandene Preußische besatzung heraus gezogenM von ^ >unio that der König eine reise in das Clevische,^Cern a Hvlland. An. 1722. richtete er die stadt Pvtzdam2„ ??ud, womit auch bis an das ende fortgefahren wor-!s"cht7„n?"? dieser zeit wurden viele colonien in Preussen ge-dem ^«as land besser zu bevölckern. An. 172;. wurdeNischen g?»^Vten Wienerischen friedens - tractat ein bündnis, krakk .Mn, Groß - Britannien und Franckreich gema-Mg gufRMen sich diese Machten zu gemeinsamlicher beschü-gniasMVen jähr verbunden, auch sich vorgenommen j,^tcu iu^ Thornischen Handels für das Wohlseyn derDißi-'Atz zu sorgen. Dieses wurde die Hannöverische al-
,. M ' An. 1729. gewann es das ansehen, als wanniÄ^»»ien !5 Konig in Preussen, und dem Konig von Groß-M vier - r>eg ausbrechen wurde. Es waren Preußischer»A, „üb vierzig tausend mann bereits zum aufbruch beor->!>!. alles fertig gemachet. Der anlas zu diesem
nn-b ^ wurde von allerhand fachen genommen, dar-der tesiamenter und verlassenschafften des KönigsAttisch?,,wgln von Groß - Britannien, auch die in dem Han-Preußischen Officirern der Werbungen halbenai,R arrestirunqen, und anders mehr. Doch wur-?s?bey-",aufz.u Braunschweig durch einen gütlichen vergleich"!>; Den 2;. jul. an. 17;--. trat der König eined-L' Crla, Sieng über Leipzig, Altenburg, Coburg, Bam-
qNtttjn-j.b?" und Nürnberg nach Anspach; von dar durch, ^Wschx nach Augspurg; ferner durch das Würtember-° 8?er Manheim nach Darmstadt und FranckfurtSz/A Nach «Fn» dar begab er sich den Mayn und Rhein Hin-di,?'V n,/,',^esel, und gieng endlich über Magdeburg nachhe» < woselbst er den 27. augusti anlangte. Wahrend>n ein-L? zu, daß der König init seinem Cron - Prin«>N^ vvn »lauere mißhelligkeit geriethe, welche auch demV Tenkl» ' einem Lieutenant aus dem Königlichen regi-, so des Printzen vertrauter gewesen, dendeWurais-ß Als an. 17^2. so vieles geredt wurde von denEmigranten, liesse der König durch besonderetha>, ^wen. ,,Kegenspurg gesendete Commissarien deren 7000.lA?,» überf,-st?d sie auf seine kosten in das Preußische Lit.H>A>Nen. ? zu welchen nachgchcnds noch eNvan 10000.schien xj -m eben diesem jähre wurde zwischen Preussen unddE 'emchMlelch, betreffend die bekannte Oramsche erb-kklv V.' weil b-a- Der König von Preussen machte pratensionkilid 5 °niqe vatter Fridcricus, von der Mutter her, mit!»w Ü^esen AKngelland, Wilhelmo III., leiblich geschwister-Mitten wurde deshalb seit dem tobe Wiihelmi III. im-endlich die fache dahin verglichen worden,HerUu in ^»^ von Preussen das Fürstenthum Oranien, be.^ssS^teu 0»!,-veich und der Grasschafft Burgund gelegenende»> s?"^u von Chalons und Chatelbelin, so, wieNc. ^ Sesthi-ffvwg in Franckreich durch den an. 171;. denwurb?7sten friedens - tractat abgetreten worden, zu-MiuMuu, -br dem König in Preussen überlassen, das^cgiArt, Murs , die Grasschafft Linqen, die Ammanie'^ck,H°'.Herrschafft Ober-und Nieder - Swaluwe,^ »verland, Wateringen, Oranien - Polder, und
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St. Gravesande, der zoll zu Gennep, der Freysitz Herrstall,die Hcrrschafft Tournhout, das haus jm Haag, der alte Hofgenannt, und das Haus Honslaerdyck. Als an. 17^4. die Rüstsen Dantzig belagerten, und die stadt bey dem König beystandsuchte, leistete er derselben zwar keine würckliche hülffe; ließ aberdoch durch negotiationen für sie handeln, und als diß nichtshalse, gab er dem König Stanislao einen sichern aufenthalt inKönigsberg , so lange es demselben beliebte da zu bleiben. Ausanlas des kriegs in dem Teutschen Reiche begab sich einsmalSder König in das lager an dem Rhein, doch also, daß man inansehung des Brandenburgischen Hofs mit Franckreich eine ge-naue Neutralität beobachtete. Dasjenige geschäht, womit mansonst insonderheit in den letztem jähren dieses Königs am mei-sten zu thun hatte, betraft die Jülich - und Bergische succeflsion. Man bemühete sich zwar von feiten des Kayserlichen undanderer Höfen starck, die fach zu einem vergleich zu bringen;doch wurde nichts ausgerichtet. An. 17)2. kam zu Manheim,mit Churfürstlicher approbation, eine weitläuftige deductionheraus , von dem rechte des Hauses Pfaltz - Neuburg undSultzbach, auf beyde Hertzogthümmer. Diese schrift wurdealsobald von Chur - Brandenburg widerleget, und diesem Hausedas recht der nachfolge auf den todes - fall des Churfürsten vonder Pfaltz vindiciret. Da nun Chur-Sachsen seine gerechtsa-me ebenfalls gelten machen wollte, ward der streit bey demReichs - Hof - Rath wieder vor die Hand genommen. Der Kö-nig schlug zwar an. 17z?. einen vergleich zu einer theilung vor.Als aber dieser von dem Churfürsten verworffen wurde, so bliebdie fach unerörtert. Der todes-fall dieses Monarchen ge-schahe den ; 1. may an. 1740. in dem zwey und fünfzigsten jährefeines alters, zu Potsdam. Er war von kurtzer untersetzter sta«tur, von majestätischem ansehen, geschwind m seinen entschlies-sungen, und standhafft in der ausführung. Seine belustigun-gen hatte er an der jagd, Musterung feiner trouppen , und denassembleen , welche des abends in seinem zimmer gehalten wur-den. Seine prächtige armee war das hauptwerck, worauf erseine sorgen und bemühung wendete. Sie bestund aus demkern der längsten leuthe, welche mit vieler mühe und kosten ausEuropa zusammen gebracht worden. Bey diesem allen aberhielt er überaus gute wirthschafft, und sammlete einen grossenschätz. Von seinen kindern siehe den artickul Brandenburg.Leben Friderict Wilhelm!. Supplements. Euro-päische Fama. , memoire8. z>r/ion§E.
Geistliche Churfürsten, Ertz-Bifthöffeund Brschoffe:
Fridcricus, Ertz - Bischoff zu Mayntz, war ein Hertzog vonLothringen, und an. 9^9. erwehlt worden. Er stund seinembruder Giselberto II. in dem kriege wider Kayser Ottonem M.bey. Als aber gedachter Kayser die oberhand behielt, musteFridcricus einige zeit zu Fulda im exillo leben, wurde aberwieder restituirt, und starb an. 954. 6 erm. iscr. ?. I. s>„-, äs Lpilc. Nnxunt. Leben der Churfürsten zuMayntz.
Fridcricus I., Ertz - Bischoff und Churfürst zu Cöln, warein gebohrner Marggrafvon Friaul, und hat von an. m2. bisn?2., oder, wie andere wollen, von an. 1099. bis n;2. re,gieret. Er hat das Jungfer - kloster Benedictiner - ordens aufder insul Ruland, und das Cistercienser - kloster Altfeldcn gestif-tet, auch die Bayern und Schwaben bey Anderüach, welcheser mit mauren umgeben, überwunden. K«ce/r«, Lsrin. Lcm.
Frtdericus II., Ertz - Bischoffund Churfürst zu Cöln, warein söhn Adolphi, Grasen von Alton« und Bergen. Er bekamvon dem Papst und Kayser das Ertz-Bißthum, ob gleich dasCapitul einen andern erwehlt hatte. Er ist zu Pavia, dahin ermit dem Kayser gegangen, gestorben, und hat von an. 1156.bis n?9., oder, wie Bucelinus will, von an. n66. bis 1169.regiert, , cstsl. 6erm. Iscr.
Frtdericus III., Ertz - Bischoff und Churfürst zu Cöln, ge-langte ziemlich jung zu solcher wurde an. i?7°., nach Cunonevon Falckenstein. Er war ein gebohrner Graf von Sarwerden,hatte vorher zu Bononien .ftrs studirt , und besaß alle äußerli-che und gemuths-eigenschafften, welche zu einem löblichen Für-sten erfordert werden. Die Kayser, Wenceslaum, Ruvertumund Sigismundum crönte er zu Aachen, half auch Jodocumaus Mähren zu solcher würde erheben. Die Cardinals - würde,welche ihm an. i;8z. Urbanus VI. ertheilte, wegerte er sich an-zunehmen. Endlich, nachdem er über 70. jähr alt worden, undfeiner kirche viel gutes gethan, starb er zu Eöln um das jähr1414. ör'«/c/>. äs Lpilc. 6cim. ö/stor».
elenLk. Lsrclin.
Fridcricus IV., Ertz - Bischoff und Churfürst zu Cöln, warin söhn Johannis, Grafen von Wied und Runckel. Er wur-e an. 1562. erwehlet, banckte aber, weil er stets kranck war,n. 1567. freywillig ab, und bedunge sich 1^00. golo - güldenlhrlicher einkünfte; doch starb er noch dasselbe jähr. Lr,c-/r».erm. tscr.
Frtdericus , Ertz - Bischoff zu Magdeburg, war ein gebohr»er Graf von Beichlmqen, und hatte bey dttn vorhergehenden:rtz - Bischoff Güntbero die stelle eines Hofmeisters und Rathsekleidet. Wegen seiner frommigkeit wurde er an. 144;. einmü-liglich zum Ertz-Bisthoff erwehlet, ungeachtet er nur ein Lsicu»>ar. Weil er die Theologie nicht studiret hatte, brauchte er
Cc e 4 ÄI. Heiu.