Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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bail!"^ kriegs-httr bey Rackonitz ihnen mtgegm setzt« .

Ach dies«,, , als die Kayferlichen auf Prag zu zogen,Anist ka»n eilte, und sein lager dem feinde folgen ließ;Affen,!" 5 » den 8. nov. auf dem weissen berge vor Prag zum^tenv^Hes die Pfältzischen Generals, wie man meynt,Akdas b!«». können. Die Böhmen wurden in demselben»cr «n^"pr geschlagen, und weil keine anstatt zur sammlung^fbeaWn gemacht war, gäntzlich zerstreuet. Der Pfaltz-wedertk,"< iwar, als diestabt von denKayferlichenaufge-bt gea-?)'d, 24. stunden bedenck-zeit, da ihm aber davon nur.'»es an,," wurden, flöhe er mit seiner gemahlin und einigen?»>ge nach Breßlau, worauf gantz Böhmen bis aufv», der Graf von Mannsfeld noch eine zeillang erhal.»aß auck ^gegangen. Zu Breßlau merckte der Pfaltzgräf,Ze» dcs »^ Schlesier tust hätten, sich mit Chur-Sachsen we-!?»da,- dstrs einzulassen, daher er sich nach Berlin, undA ihm des 1621. jahres nach Holland begab , all-

.»d güld-« Maaten zu seinem unterhalt monatlich zehen tau-Uts-xxb, ." gaben. Eben damals ergieng auch die KayserlicheAtzch,'ss'unq wider den Pfaltzgrafen, deren ausführnng demMrh. M Alberto und Hertzoge von Bayern aufgetragen. »»ckrei^,., ^22. gieng der Pfaltzgraf zwar heimlich durchA Eist,« » "ssd Lothringen nach der Mannsfeldifchcn armee,bieNA,Hund, erhielt auch einige Vortheile wider die Bayeri-M be» »ch aber noch in diesem jähre durch diejenigen, dieA^vaVn» c-Kayser gern aussöhnen wollten, bereden, denAe„ LM Braunfchweig und Grafen von Mannsfeld samti? schieb, 'tdzudancken, weil der Kayser als ein zeichen sei-'»stiilda-M ernsts zum vergleich angab, daß er noch immerAl y>ar. fortführe. Allein wie der Pfaltzgraf entwaf-

fn , un^ 1 »de die zu Brüssel angefangene Handlung abgedro-,^gestk-? Angegen in der Pfaltz die feindfeligkeit beständigN iibttejs'/nraus denn der Pfaltzgraf wohl merckte, daß manAer G , daher er sich auch mit einem Französischen passe« H übri!.. w^der nach Holländ begab. Darauf giengen dieN»Ibera^ dfältzischen städte, und insonderheit die residentzsDriebpn-. N verlohren, und auf dem nach Regenfpurg aus-s»ds dxx M Chur - und Fürsten-tage ward der Pfaltzgraf vol-Mc entsetzt, welche nebst der Ober-Pfaltz dem Her-N/>>Stän^ss iu theile ward, ungeachtet viel von denTeut«damit nicht zufrieden waren. Jedoch ward demd Ar von? "»n niemand würckliche hülffe geleistet, ihm auch„5 >tzni schwieger-vatter, dem Könige in Engelland,

I der eEAbie vorstehende hcurath des Printzen von Wallisn,,^pantschen Jnfantin zu helffen »erhoffte, in der thatN»»>Utk,°h oen Spaniern an der nafe hcruingeführet ward,Abegxh"/daß er sich alles beystandes fremder wassen schrift-" >Me. Ob nun wol einige zeit hernach der Königd»»dxst, ^l'ch feiner mit ernst annehmen wollte, deswegen erk,.Alib b^ttnsfelder und Hertzog von Braunschweig einigen-As g wat, »je kriegs - Verfassung des Nieder-Sächsifcheneinige Hoffnung machte, so wurden doch durchdurü?En glück alle dicfe anschlüge zunichte. Ja als an.

»»»Mittelung der Hertzoge von Lothringen und»>ii, »S des E- ^olmar eine zusiimmenkunft wegen der aus-scl,,! 5»fae« t,?laltzgrafen gehalten, und eine Vergleichs - for-seM EvwrM, war es doch dem Kayser, wie es zum»ufkwk " We, kein ernst, inmassrn er auch die HandlungM^lch an handelte nach der zeit noch etliche mal unddj° "H von auf dem Collegial-tage zu Regenfpurg ver-

»o/Fvrdertp lache, indem der Kayser dem Pfaltzgrafen vor^.»»Pfän-^üthigung lieber nichts als einigen unterhaltU'g in AAlchen landen zugestanden hatte. Endlich, da derkt Ä des PMeden nach Teütschland kam, war die unterdrü-ckt gewsif'^vaftn auch mit unter den befchwerden, welchenljjsÄ.»ach Meter Hand abhelffen wollte. Er bemächtigte sich>§,'?, »ndM^eipziger Macht des grösten theils der Unter-schieben jssäsldrach Fridericum, der sich zu anfang des jahresr>Äruqe?iU Franckfurt einfand, ihn auch folgends aufly.Mtzch M Bayern und in Francken begleitete, wiederlvn, Achte. 7? nun wol der Pfaltzgraf weder volck noch geldb^behnfdj>"gelland auch die forderungen, so der,Konigbcn?l»llcjch?^ wercks that, nicht eingehen wollte, wurde esbss?»bc aa,. geschehen seyn; wiewol einige meynen, Schwe-»»d V^nn., ^harte bedingungen von dem Pfaltzgrafen gefor-< 7» PfaN der König noch in selbigem jähre geblieben,bald darauf gefolgt wäre, welcher den 19.dtj?»e unss'ch.wdcs verblich.' Er hatte mit seiner gemahlmschiff chkn an^°chter gezeugt. Der älteste söhn HemrichKrte-bch »,!, darauf»»»Amsterdam in der ste ums leben,als dasni?n°« seinem vatter fuhr, von einem andern

evergesegeit ward; der ch Eru

die Chur wieder erlangt ; R k . !uge nach

^652.; Mauritius an. ^654-a t pxxheurathete^ch^»sen; Eduardus ward Eatholisch i K-n Rhetel; und

N°L" -°A HL7L« N-

Atta «A Bauden Aedtißin zu Maubuisson m ^5.^« Ragoczi,

ZMa, desTstenin Siebenbürgen, Ge°rg«^a^^g

k>Än^^rnesti August' von BraunKE

^Seid ^°»den. Fridericus war ein Herr pon ^

^'^er zu um fahren , w.e er selbigen «m «

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ausführen solle, dem Pracht und dem zeit-vertreib allzu sehrergeben, und von seinen Räthen, durch die er sich leicht etwasüberreden ließ, übel bedient. ü,r ls vis L la more äsI.ouife Juliane, LIsötriLS ksl-ltine ; />,«/. //er

L«§, äs nuxtüb kriä. kgl. <L klis. Ln^I. , in bild.

kiäsr. continu-Uu8 k. IV. üb. II. sscj. T'/'ea/r.

tom. I. II. Ludolfs schaubühne, tom. I. II. /7<e-räorL. com-ment. äs rek. 8ues. üb. I. /'«//ör, bist. äs /.ouiz XIII. La/Lr-, iniis. Loliem. , OermsE kscra reÜLurats. *

Churfürsten und Hertzoge zu Sachsen, wie auchMarggrafen zu Missen.

Fridericus I., Landgraf in Thüringen, Pfaltzgraf zu Sach-sen , Marggrafzu Missen und Osterland, mit dem gebisse-nen backen, auch der freudige beygenannt, war ein söhnLandgraf Alberti in Thüringen, welchen er mit feiner gemahlinMargaretha, Kaysers Friderici II. tochter, an. 12; 8. gezeugethatte. Seine Mutter liebte ihn vor den andern Printzen, undkonnte bey ihrem abschied, als sie von Wartburg heimlich ent-fliehen muste, kein gewisseres kennzeichen ihrer liebe an den taglegen, als daß sie ihm in den backen gebissen, daher er auch denzunahmen bekommen. Weil nun hierauf niemand mehr beyHofe war, der für die jungen Printzen sorge trug, der vatterauch dem söhn feiner maitresse von Eisenberg alle liebe zuge-wendet hatte, nahm sie ihres vatters bruder, Dietrich der wei-se, Marggrafin Missen zu sich, und ließ sie in allerhand Fürst-lichen lügenden wohl unterweisen. Als nun bey erwachse,neu jähren ihr vatter sie völlig enterben wollte, griffen sie zu denWaffen, darinnen aber Fridericus so unglücklich war, daß ihnder vatter gefangen bekam, in welchem zustande er ein gantzesjähr zubringen muste, bis er endlich durch einige getreue Unter-thanen aus dem gefängnis mit gemalt befreyet wurde. Gleich-wie er aber bereits vorhero unter dem Könige Wenceslao II. inBohmen seine tapferkeit wider die Polen erwiesen, also sollenihm auch die Thuscier aus Italien das commando über ihre völ-cker aufgetragen haben. Kurtz hernach starb seines vatters bru-der Dietrich , dessen getreuer auferziehung Friedrich gar vielzu dancken hatte, und 9. jähr daraufdessen söhn Friedrich , we-gen seiner schweren zunge Tatta oder Teut genannt. Weilnun dieser letztere keine erben hinterließ, nahm Friedrich mitdem gebissenen backen, vermöge gewisser vertrage, die re-gierung von Missen über sich. Indem aber sein vatter AlbrechtÜM so viel weniger damit zufrieden war, je grösser» haß er wi-der seine rechtmäßige söhne gefastet, kam es abermal zu einemkriege, darinnen der vatter gefangen, aber durch Vermittelungdes Kaysers Rudolphi wieder losgelassen wurde. Als hieraufAlbertus sahe, daß er vor seine Person gar wenig mit seinen söh-nen gewinnen wurde, hetzte er den Churfürsten Johannem I.von Brandenburg, und nachgehends Albrecht den ältern, Für-sten von Anhalt, wider sie auf, die aber eben so wenig nutzen alsder vatter davon trugen, und sich endlich an. 1292. zum friedenbequemen muffen, dadurch der gefangene Fürst von Anhalt sei-ne freyheit wiederum bekam. Nachdem also der unartige vatterauch auf diese art seine raachgier nicht vergnügen können, er-griffet einen andern weg, und verkaufte Thüringen an. 1294.an den Kayser Adolph von Nassau vor 94000. gülden. Da aberder Kayser den besitz von der erkauften Landgraffchafft nehmenwollte, kam es hierüber mit Marggraf Friedrich in Missen,und dessen bruder Diezmann, welche einander wider den Kay-ser beystunden , zu einem schädlichen kriege, welcher bis an desKaysers tod, so an. 1293. erfolgete, mit zweifelhafften gluckegeführet worden. Nach dessen tobe aber gieng alles vor die jun-gen Fürsten glücklich, und ergab sich alles an sie, ausser Frey-berg, welches mit starcker befatzuug versehen war. Der neueKayser Albertus versprach ihnen gleichfalls seine gnade, undließ sie nebst ihrem vatter aufden Reichs-Convent zu Fulde, da-selbst ihre miteinander gehabte streitigkeiten beyzulegen, citiren.Weil aber die 2. junge Printzen, denen der Kayser nicht ohneursach verdächtig vorkam, darauf nicht erscheinen wollten,wurden sie als hartnäckige und rebelten angeklaget, auch von demKayser mit krieg bedrohet. Als nun dieser den König in Böh-men besieget, führte er seine trouppen in Müssen, in Hoffnung,dieses metallen-reiche land unter seine botmäßigkeit zu bringen.Das beste vor Marggraf Friedrichen war, daß er sich vor seinemvatter, welcher sich nach Erfurt in ein kloster zu stecken war ge-zwungen worden, nichts mehr zu fürchten hatte. Hingegenwurde er von den Kayferlichen an. i z c>6. in Wartburg belagert,welches er aber so wenig achtete, daß , als ihm seine gemahlinin währender belagerung eine Printzeßin gedohren hatte, undgleichwol kein Priester zu Verrichtung der taufe vorhanden war,er selbst die amme nebst dem kinde auf ein Pferd setzte, sie nebstio. Rittern convoyirte, und mitten durch das feindliche lagernach Tenneberg führte. Ja er ließ das kind unterweges saugen,ohngeachtet ihm die feinde auf dem fusse nachfolgten. Endlichkam es an. izo?. bey Lucca im Osterlande z» ernem treffen , inwelchem der Kayferlichen über 5000. aufder wahlstatt blieben,und noch viel im nachbauen das leben verlohren. Viel wolltensich in den aufgeschnittenen Pferden verbergen, wurden abergleichfalls durchstoßen. Das folgende,ahr wurde die letzteschlacht bey Borna mit den Kayferlichen gehalten, darinnender meineydige Philipp von Nassau von Marggraf Friedri-chen mit eigener Hand erleget wurde. Weil nun zu gleicher zeit