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MchkA, Hätten. Wvvaufdenn Fürst Johannes Huld undließ "''tete, (s) und seine Land-Stände dergleichen thunfrjch.jU eben diesem jähre wurde auch endlich ein beständigereine den Hertzogen in Pommern getroffen, und durchJohann.« hlung Hertzog Joachims mit Barbara, Marggraf^ütdin " Achter, bestätiget. Dieses jähr ist ferner merck-de in selbigem Fridericus eineabtheilung der lan-
, die er mit Pfaltzgraf Johann in den Bayerischenhatte . u.^?l>ert , und bisher gemeinschafftlich mit ihm besessenBvhx«/? dekam aber Hilpoltstein, Mersdorff, Graisbach undHiebe« x M, mit ihren dependentzien ; in gemeinschafft aberie st^.dle stadt und schloß Lauff, schloß und marckt Floß,ein Weiden, und das schloß Parckstein. Noch in die-'era dw" x" iahre verkaufte der Churfürst an die stadt Nürn-»nd abgebrannte bürg, nebst der waag, etlichen zinsena>W, lauen in der stadt, denn 2. drittheil des Schultheiffen-Sensej "ab den Wald vor 2000000. gülden, (so rechnet Wa«Aanli^b) andere haben nur 240000., welche summa wahr-Myx ) behielt sich aber dabey seine übrige gerechtsameAm-« »aterdessen nahm durch die Uneinigkeit der Teutschen»ad wacht und insolentz der Hußiten in Bohmen mehrriker l>L«^Fhand, so, daß an. 14;°. Churfürst Friedrich mit'Satzung sowol die Brandenburgische als Burg-Skndxl,^. >ande von der Verheerung los kauffen muste. Im fol-rwurde er auf dem Reichs-tag zu Nürnberg vonbersten Hauptmann eines gewaltigen zugs widerbog kxjMn verordnet, und bekam wie das vorige mal machtM und gutbefinden zu tractiren. Auf die-
kffv»d».7b-tag wurde aus des Churfürsten angeben auch eineder gr«untheilung des Römischen Reichs gemacht, welchesbtid gewesen zu den zehen kreisen, die Maximilianus I.Aen ws v. zu stände gebracht. Der zug wider die Boh-mstx«, .'.ungeachtet der tapfer-und Vorsichtigkeit des Cbur-Mre,, Mllicklich ab , und die Böhmen spielten nicht alleinM smi'Mwern in allen benachbarten landen den Meister, wel-M, da die Churfürstliche lande an. 14^2. sehr empfun-^genannte Taboriten Franckfurt zweymal, wiewol"!>d«»^'belagerten, Münchberg aber, Alten LandsbergM,a„,Mberg abbrannten, und sonsten im lande unsägli-I"Ueit anrichteten. Weil in diesen Unruhen die religions-s'" den Böhmen vorgeschützt wurde, so hatte matt/ dieselbe in dem um diese zeit gehaltenen Baßler-Ndlkg Q,,Siulegen; daher sich Churfürst Friedrich eifrigst an.- bleln/,,s,u ließ, die intention des Loncilii zu befördern; umArtzvg A, da sein söhn Friedrich der jüngere nebst WilhelmMdstr b°gs,i Mbrn, zum LroreÄore des Loricilü von dem^.Mt worden. Auf diesem Loncilio wurden auch^ ehewacten geschlossen, welche der Kayser auf sei.N» tz^der Italiänischen crönung mit des Churfürsten en«Ms-Vj b"?a , Chur - Printz Johannis tochter, und demst?"ser in Italien, Ludwig Gonzaga, veranlasset, undd?n.bvy Mb dieses geschlecht unter dem titul der Marggra-?? in den Reichs-Fürsten-stand erhoben. In
hin flirst-«den mhre hat BischoffJohann von Würtzburg demMo» ' der nebst seinem valter die helfte der stadt Ki-gjA, ggct, x.bbn an. izyo. erlanget, und ruhig besessenÄ« ^.güld-« b andere helfte derselben gegen 12000. Rhei-Mbfürst wiederkäuflich überlassen. Sonsten hatte derstt. 'heil tt- d mit dem Lancilin zu Basel einige verdrieslich-ig g-« HM. unterstehen wollte, einen richterlichen aus-bg^gyern ' Mi'gkeiten zwischen ihm und Hertzog Ludwigtbi« wideg ^wie nicht weniger für die Hertzoge von Lauen-ven x' welcktt? Ubue Chur-würde des Meißnischen Hauses zubb anzunehmen sich wegerte, unterdessen aberdo??'schen ,,««bser und dem Reich zu besserer bevlegung deregxM lggdMOe und mehrern sicherheit des Loncilü ge-gg. i 'wleden und stillstand unverbrüchlich hielt, und'"stand w,?«'?enselben bis auf 1440. verlängerte; ja die-stli ' an. I4;8. in einen rechten frieden verwän-
de,- sv "rgareml btne Vermählung der Churfürstliche» Printzes-
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st>b? "es vgs.bg an Heryog Ludwig den jünger«, wiewol wi-VKsix>w?bs wEn, bestätiget, welcher darüber mit seinemdmjMte. cv^wol er den stillstand bis zu Churfürst Friedrichs!" e,^urch v''jMcm 14; ästen jähre wurde endlich auch son-Sebrack, ^"bstürsten bemühungen die Böhmische zachedegUg dieses "nd Kayser Sigmund kam zur wurcklichenbegzIs^Sne, welche er doch gleich zu ende des folgen-!>ch v^ühet,W^ben verlassen muste, nachdem er sich verge-dega b" Dieckl?nk zwischen dem Churfürsten und Hertzog Hem-an. i'vwuw entstandenen streit gütlich beyzulegen;Me?, wie oben «^bhannes, der Wenden Fürst zu Stargard,lchen ^dacht, aufs neue sein land von dem Chur-wstbxM die Cbn^m,°mmen, ohne erben starb, fielen dessen^rdx bnung mr-Marck; Hertzog Heinrich aber schützte dieMtck.woil '.welche Brandenburgischer seits gelaugnet^dra^westy. b land Stargard jederzeit ein stück der Chur.N dx/b">Ne, x^u nun der gesuchte vergleich nicht getroffengtvfftt« es zur tbätiieUpttN. em^^^^f^yann
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HiS^brlwa""Mburg,.welcher bey einten fahren her ei-^ Vkarck Brandenburg machte, und
mit plündern und rauben das land verheerete, ob er schon da»bey selbst wenig seiden spann, ein stillstand getroffen, lind bedun-gen, daß er sich in die Stargardische succeßwns-sache widerBrandenburg nicht mengen sollte. Da nun der Churfürst aufsolche weise sich ziemlich ruhe verschafft hatte, nahm er sich mitdesto grösserer sorgfalt der Reichs-Handel an, half erstlich diewähl Kayser Albrechts, wobey er zum ersten mal seine Churmit grossen solennitäten exercirte, befördern, indem er auchdie Churfürsten, die ihm selbst ihr votum zu geben willens wa-ren, beredete, Älbertum zu erwehlen. Es war also dieseszum andern mal, daß er bey der Kayser-wahl in considerationkam, indem nach Wenceslai abdanckung dergleichen geschehe»war. Dem neu-erwehlten Kayser selbst stund er auf dem Reichs-tage zu Nürnberg mit gutem rath bey, und als die Böhme»sich auch diesem Kayser widersetzten, und Casimirum aus Polenzu ihrem Könige haben wollten, konnte er zwar wegen seineshohen alters die Reichs-armee wider dieselben nicht selbst com-mandiren, trug es aber seinem dritten söhn Alberto auf, wel-cher es mit grossem rühm geführet. Nach frühem absterbenKaysers Alberti hat Churfürst Friedrich das gröste zu der wählHertzog Friedrichs von Oesterreich beygetragen, und dadurchdas Oesterreichische Haus dem seinjgen auf das neue verbünd»lich gemacht. Wie dieser Churfürst in politischen fachen einekluge regierung geführet, also vergaß er auch nicht in kir,chen-sachen an Verbesserung zu gedencken. Seiner vielen be-muhungen auf den Loneilus zu geschweige«, machte er an«1414. aus der Pfarrey zu Langenzenn ein Lollegium L-monico«rum regulsrium, und drey jähr darauf stiftete er zu Anspach,wo er öfters seine residentz hielte, die schloß - kirche, und an«14; y. zu Zwernitz die capeüe samt einem Diaconat; gleichwieer auch an. 14;*. einen Prediger bey St. Gümbrechts-Stist zuAnspach verordnet, welcher in der heiligen Schrift wohl geübtseyn, und darin» die übrigen Geistlichen unterrichten sollte.Er starb unter steter erinnerung des leidens Christi zu Cadoltz-burg den 21. sept. an. 144«. Sein leichnam wurde nacy seinerVerordnung in das kloster Heilsbronn gebracht. Er war von ge-stalt der schönste Fürst seiner zeit, (gleichwie auch seine gemah-linMisabeth von Bayern-Landshut von den Märckern nur dieschöne Elfe genennet worden) auch von einer ziemlichen stärcke.Dabey war er von durchdringendem verstände, so, daß er selbstregieren und geschickte leuthe zu seinem dienste bestellen konnte«Seine beredtsamkeit gab seinen klugen Vorstellungen noch mehrNachdruck. Diese nebst der liebe zur gerechtigkeit und frie-den , ingleichen seine prächtige und freygebige aufführung, woes noth war, die ehrerbietung gegen höhere, und sanstmuthgegen niedrige, brachten ihm vieler freundschafft zuwege. Sei-ne gute Haushaltung aber setzte ihn in den stand, die wichtigstenvorhaben auszuführen. Die liebe zu GOttes Wort hat er durchansehnliche stiftungen, und seinen eiser vor Verbesserung des re-ligions-wesens durch seine viele bemuhnngen auf den Lanolinsgnugsam an den tag geleget. Kurtz, er hatte alle quqlitäten, dieman von dem stifter einer so ansehnlichen macht, wie des Hau»ses Brandenburg ist, vermuthen kan. Gundlings leben undthaten Friedrich des ersten Churfürsten zu Brandend. l>) DerMecklenburgische revers stehet in Lünigs Reichs-Archiv, ?.
lpec. 0. 4. st ;. n.(k) c-rH. Die
kauf-briese und Kayferl. confirmation stehen in Lünigs Reichs-Archiv, I. c. x. ;oi. sty.
Fridericns II., Churfürst zu Brandenburg, wegen seinertapferkeit der eiserne Marggraf, oder der Marggraf mitden eisernen zahnen beygenannt, Churfürst Fridericl I.söhn, warben 19. nov. 141;. zu Tangermünde gebohren. Selt-ne jungen jähre brachte er an dem Polnischen Hofe bey dem Kö-nige Uladislao Jagellone zu , des Landes spräche und sitten z»erlernen, weil ihm nebst der Königl. Printzeßin Hedwig, und ei-ner beysteuer von 100000. Ungarischer ducaten, die succeßion zurCrone,wenn der König ohne männliche erben sterben sollte, ver-sprochen worden; wiewol der Printzeßin noch vor dem beylageeerfolgter tod, und Uladislai eigene manns-erben die gantze Hoff-nung zu nichte gemacht. Im 19. iahre seines alters hatte ersich bereits solche Hochachtung erworben, daß er nebst dem Her-tzoge Wilhelme von Bayern, von dem Kayser Sigismundo alSfroteökordem Baselischen Loncilioan. 14;2. (3) vorgestelletworden. Selbst sein vatter hatte so viel proben seiner staats-er»fahrenheit, daß er ihn in der Chur-würde dem erstgebohrne»söhn, wiewol mit dessen gutem willen, vorgezogen. Seineerste Verrichtung war, daß er an. 1442. sich mit den Hertzoge»von Mecklenburg vertrug, und ihnen zwar das FürstenthumWenden überließ, dagegen aber die mit-belehnung und erb.folge auf alle ihre lande erhielt, (b) An. 144;. stillte er de»streit zwischen den bürgern zu Berlin und Cöln, welche bisherein gemeinschafftlich Rathhaus gehabt, gab jeder stadt erne»besondern Rath und Rathhaus, eignete sich die hohen und nie»drigen geeichte, wie auch andere, gerechtigketten wieder zu.Hierauf zog er an. 1448. die unruhigen gemuther, welche so-wol mit schmäh-worten, als erbrechuna der Churfürstliche^cantzley sich vergriffen, zur strafe t."nd beraubte die stadte ih-rer meisten freyheiten und gememschafftlichen guther. Ek hatauch das Churfürstliche schloß daselbst von gründ erbauet, undfür den platz dem Rath den tempel-hof samt seinen guther»und dörfern überlassen. An. 1444- eroberte er die stadt Cotbus,welche sich bis dahin gewegert hatte, dem Churfürsten nach
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