Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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, daß sie einander mit anno. mann tu hülffeeben Alten l und die sogenannte vierfache alliantz zwischenlind den *-^ne, dem Churfürsten, den Hertzogen zu Luneburg,^nckrüin§o"andern. Als der krieg zwischen Spanien undei, l":"ch in den Niederlanden angieng, ward an. 1667. mit

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key EN em tractat geschlossen, wo der König versprochen, sichM PfUM wähl in Polen nicht vor den Printz Cvnde, sonderneine»von Neuburg zu intereßiren; der ChurfürstRche» u,, vukommene neutraktät und Verlängerung desRhei-l»hr cif^'üvcs, worein er sich an. 1664. begeben hatte, aufWon h Arte. Daß sich der Churfürst der Polnischen suc-°»riqe>, < .?«nahm, rührete von dem vertrage her, den er imer» aiicf, mit Pfaltz-Neuburg gemacht hatte, da er demftl-pcheiK/^lprochen, nach vermögen zur Polnischen Crone zuauf welchen fall ihm von dem Pfaltzgrafen Reck-»^verschrieben wurde. Vermöge dieses Versprechensan. i668. auch die Schweden auf des

verschrieb.

, tz^vn feite, daß sie m einem besondern tractat verspra-sssikess ^c^.. ^'eignendem interre§no sonst vor niemand zu inte-»

^sießiöt, diesem jähre gelangete endlich der Churfürst zurM hatt- ver Starostey Draheim, die er bisher vergebens gesu,Mniirz war nach erfolgter abdanckung König JohannM «iick ^vlen bemühung vor Neuburg vergebens, wiewvlh-i,Wahl König Michaelis in so fern nicht unangenehmMerlins« vch ihn, als einen einheimischen , Polen mit keinertonnen,^", wacht, die seinem Preussen hätte gefährlich seynAls d°^?unden wurde.

Mac j-n^vg zwischen Franckreich und Holland angieng, such-

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alliirtenPotentzien garantirtund versprochen wurde, keine»particular-frieden zu machen. Der Churfürst führte seine ar-mee in Person nach dem Elsaß, konnte aber ohne eine schlappe,die er bey Kaysersberg dem Turenne angehänget, nichts sonderli-ches ausrichten, weil der Kayserliche General Bournonville seineUnternehmungen anfalle weise verhinderte; Turenne hingegenfiel im härtesten Winter in der Mieten trouppen quartiere ein,und trieb sie nicht ohne schaden daraus über den Rhein. Un-terdessen ließ Schweden sich von dem Könige in Franckreich be-wegen, mit dem Churfürsten zu brechen, und seine trouppen ge-gen das ende des jahrs 1674. in die Marck zu legen; und weilder Churfürst, wegen der abwesenheit seiner volcker nicht wohlim stände war, sich ihnen mit gewalt zu widersetzen, so gab erbeseht, daß durch deren gutwillige einnehmung die äusserste Ver-wüstung des landes abgewendet würde, weil ohne dem dieSchweden diese einquartirung noch vor keinen friedens-bruchgehalten wissen wollten. Als durch den tvd König Michaelis mPolen selbiger thron entlediget wurde , kam zwar der Chur-Printz Carl Aemilius in Vorschlag, dergleichen auch bey der vor,hergehenden vacanz geschehen war, die conäitiones aber warenso beschaffen, daß der Churfürst schlechte tust zu der fache hatte.Mit dem neuen Könige Johann Sobiesky hielt er erstlich gutefreundschafft, schickte ihm auch 12. compagnien dragoner widerdie Türcken zu hülffe. Als sich aber der Churfürst nicht auf dieFranzösiche feite legen wollte, entstund allgemach eine ziemlichekaltsinnigkeit. Unterdessen war der Churfürst beschäfftiget, seinetrouppen aus dem Elsaß wieder gegen seine lande zu ziehen, unddie Holländer und Danen zur ruptur wider die Schweden zu

Kienes den Churfürsten auf alle weife und Wege auf seine bewegen, welche unter dem nahmen des friedens, sonderlich so-hs/vver wenigstens zu einer Neutralität zu dringen; er befand lange der General Wrangel kranck war, und fernem bruder' rathsamer der HM zu nehmen, und schloß Wolckmar das commando aufgetmgen hatte, die grausamsten

^ ^ . excesse und lerchtfertrgkelten rn der Marck verubeten. -

-"ney^m an. 16^2. den 26. apc. ein bünbnis mit ihnen , wor-^die h^Jswrach, der Republick mit 20000. mann, welchende^U ves solds geben sollte, beyzustehen. Auch erhielt ers di-a-. stvr, daß er ihm 12000. mann versprach, wiewvlM Köni-,Wern wenig nutzen hatte, weil vorher der KayferMe Ä P Franckreich heimlich zugesagt hatte,'sich in diesemkrieg nicht zu mehren. Die Franzosen hatten'Mer„ nur einen theil der vereinigten Niederlande,ves Churfürsten Clevische vestnngen, worinnengelegen war, eingenommen, auch so garU'tze land besatzung aus Emmerich gejaget, und dass.Me» ^ V, ohne des Churfürsten mit einem Wort zu ge-Att n^wvzgen lassen. Dieser wollte also geraden wegs mitUWestphalen gehen; aber durch die intriauen derd-öeder "Ministers, sonderlich des Grafen vonLobkowitz,i>? Wchti-v Sommer an. 1672. mit vergebens bald hie baldh>?'e vv» ^Arung des Rheins zugebracht, bis man endlichTaster MN Franzosen, und sonderlich dem Bischoff zutes^v ankm^vWschen alliirten verwüstete länder der Chur-vber wegen einbrechenden winters nichts rech-,-tvnnte. Weil nun die Holländer dessentwegenwo?" ^vurfursten beschwerten, welcher auch nicht zu-c.? -' s» ii! 5 '>dgß die Holländischen gelber so schlecht einlie-

. Der Chur-fürst kam ihnen aber", ohne die Holländischen und Kayferlichenhülfs-völcker zu erwarten, geschwinde auf den hals, eroberteden 15. jun. an. 1675. Ratenau mit grossem vertust der Schwe-den, und den 18. iun. griff er bey Fehrbellin nur mit seinerreuterey die Schwedische armee mit solchem succeß an, daß we-nigstens 150°. feinde auf dem platz blieben, da hingegen kaumder rote theil Brandenburger gemangelt. Durch diesen glorwur-Liaen sieg, wodurch die Schweden gantzlich aus dem lande ge,a-aet wurden, war der Kayfer und das Reich bewogen, der, kriegnun ordentlich gegen die Schweden zu declanren, und die Hol-länder griffen auch zum wercke. Mit dem Komge von Däne-marck ward den 25. sepr.em geheimes bundnrs geschlossen, daßman mit gesamter Hand den krieg fortsetzen wollte, bis der KönigSchonen, Halland und Bleckmgeu, die ehedem zur DänischenCrone gehört, nebst der zoll-freyheit im Ore-sund, item der infulRüaen und stadt Wismar, der Churfürst aber gantz Pommernden Schweden wieder abgenommen. Noch rn diesem jährenahm dieser Wollin und Wolgast hinweg, welche letztere stadtdie Schweden das folgende jähr vergebens belagert, und nochdann Anclam und Demmin eingebusset. Der Churfürst hatteunterdessen zu gleicher zeit am Polnischen Hofe muhe genug, dieanschlüge der Franzosen, welche ihm die Polen gerne auf denhals hetzen wollten, zu hintertreiben. In der theilung des Her-tzoathums Bremen,so damals grossen theils rn der wider Schwe-den Alliirten Händen war, und an einer erb-vereinrgung mit Oe-

worden, bereden, in welchem ihm seine Cievr- oen Aunrien yanvcn war, unv an »ner ero-veremrgung mit Oe-Ue, Lolche Franckreich den Holländern abgenommen sterrerch ward vergebens; Mit bessern, succeß aber an der ver-N . Naaeaen er mabluna des Kaysers Mit der Pfaltzischen Prinlleßln aearbeitet-

rthlr. versprochen wurden , dagegen erwüste, den Holländern wider Franckreich ins^ud>yjg ^zustehen. In Polen machte unterdessen Chrr-iy ej,.^Estern dem Churfürsten viel Verdruß, von»d» dieses.besondern artickul gehandelt wird. Es wur-r^.eein neue« s?tett die bestätrgung des Welauischen tractatsh>i»-s den i?"^vn!ge schwer gemacht, welche aber doch an.

gar x-j' wart. erfolget, und nach König Michaels tobeten>^g ztvjÄ^eeDnon mehr auf diese affaire gemacht. AlssM dst T-IW franckreich und Holland sich immer wei-i? x'M- is-s 'sbenprovintzien einflochte, erneuerte der Chur-i. dec. die an. 1668. mit Schweden gemach-" W, - mit einigen Veränderungen

aiun.^ ..... —, welche die da-

Man/'cHg,,."''wren erforderten. Es bemüheten sich daraufder MessanAwes und der Churfürst von der Pfaltz, (der diejn^^wdlich zu tractiren angefangen hatte,) alsü-lliei - w zi-n-» , den Churfürsten in eine nähere vcr-Ues,?iegs mn Dieser fand sich auch gezwungen wegen desdie Spanien, die Clevifchen vestnngen Wesel,einwA."Eenschantze an. 1674. M may den Chur-Vrs xÄ'wen , wozu er bisher wenig lust bezeugtdie aMwemger hatte der Churfürst urfach, sichM ihWutz Mit dem Kayfer, Spanien und Holland^3 diSweren glaubte, daß Franckreich sich nicht mit, den "könnce, indem es zuerst den gemachten ver-er ^^"/chaden, den es im Clevifchen verurfa-^lch jMer vbiiaau-« Churfürst sich vorbehalten hatte,«Mei?°r PfgAwlon gegen das Reich, so nun von Franck«i-l^-Evnnte.Ad Elfaß feindlich tractiret würde, nichtsUe» Ä- deq Diese allmntznun, so zu Cöln an der Spreewiedery-x^^eschlvjsen worden, sollte zum ziveck^ gross" Churfürn^""^ eines allgemeinen friedens, und^ festem theils wann zum dienst der Alliirten,

^ haben - A Spanier und Holländer Unkosten,' dagegen chm auch seine lande von allen

mählung desKaysers mit der Pfaltzischen Printzeßm gearbeitet-welche der Churfürst aufdas tapet gebracht, und iviebekannt,qlücklrch darinnen gewesen. Das bundnrs mit Danemarckward auch an. 1676. noch enger geschlossen, und sonderlich aus,aemacht, daß kerne partey einen besondern frreden schliessen woll-te Käst dergleichen ward auch mit dem Hertzoge von Zell, unddem Bischoff von Münster, der nun auf Kayserliche feite getre-ten war /verglichen. An. 1677. erlangte endlich der Churfürstnack vieler mühe die erneuerung des Welauischen frredens, unddie leben wegerssLauenburg und Bütau, und dadurch mehreresicherheit seiner Preußischen und Polnischen lander; und ob erschon weder die versprochene subsidren-gelder von Spanien undHolland, noch hülfs-völcker von dem Kayfer bekam, zwang erdoch den i4-'dec. dieses jahres Stettin, den i8.oct. an. 167z.aber Stralsund, und den n. nov. Gryphswald sonderlich durchseuer zur Übergabe,womit also die Schweden aus gantz Teutsch-lan vertrieben waren, und der Churfürst die gröste Hoffnungbekam, zu einem rechtschaffenen frieden zu gelangen, wen»nicht unterdessen die Holländer sich hatten verleiten lassen, zuNiemägen einen besondern frieden mit Franckreich zu machen,denen die Spanier bald nachgefolget. Von den übrigen Al-lirrten hatte man sich eben so wenig beständigkeit zu versehen;daher sich der Churfürst nächst GOtt auf niemand als seineeigene macht verlassen konnte. Mitten unter diesen troublenerhielt er von dem Kayfer die consirmation des beständige»erb-vergleichs mit Pfaltz-Neuburg, wegen der Clevifchen lande,ober schon zum sitz und stimme auf den Reichs, tagenderselben nicht gelangen konnte. Mrt den Holländern wollteer es auch nicht verderben ; ob sie schon durch den particular-frieden ihn ziemlich beleidigt^ pr-T-

wnlionez, die man von beyden »eilen mamre, durch eine»besondern veralerch ab, m welchem ihm die Husismsche schulderlassen wurde. Worgegen er sE praknsion wegen der ver-sprochenen subsidien fahren lreß, und den Holländern die Schen-ckenAantze , so dieselben auf seinem gründ und Hoden erbauet