Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ir«!hAMäflich«n Printzkn Johanncm heumthen sollte. Ohnejv«r, unser Burggraf mehr zum frieden als kriege geneigtmiie t^WEleß er doch nicht , bey vorfallender gelegenheitUnii>.5'^rett ru u-isipn Zgjx er dann an. rzö?.^ wider die

D zeigen. Mir er vann u«. r;c»7. wlver v>cptlfffM, dann Wider GrafAdolphen von Nassau und das^Me>, W^Luch in andern des Kayfers zögen sich wohl ge-, Vor sich selbst bekam er mit Nürnberg zu thun,^»er n»,?dlesir stadt, in abwefenheit des Burggrafen, eine^ iiadt a,,s? Vurggräfliche schloß bauete, um selbiges vonMch d^ruschllessen. Allein es muste der Rath ein thorAssen, brechen lassen , und 5000. gülden zahlen.

Me, , kam es doch endlich an. i;88. zu einem

^lchöffeKurfürst Friedrich der streitbare zu Sachsen, die^ 4 , der m, ^mberg und Wurtzburg , der Fürst von Henne«A Nejchs M^ggraf von Meisten und andere dem Burggrafen,M aber U » Sber der stadt Nürnberg beygestanden. Gleich-Arggrgf^ Kaystr Carl alles hervor gesucht, wodurch er denM, Wen,--"/ ^ine feite bringen konnte, also ließ ihm dessenMllenxxjVEaus, jährlich ioc>c>. gülden aus den Cammer-i7 geschg!?7^u, damit er ihn beständig erhalten möchte. Die»? regj-x,^ an. i;y6. DaS folgende jähr trat der BurggrafKinen beyden lehnen ab, und behielt sich diek.'Zn. !>-a?'Mmburg bevor, allwo er auch an. i;?8. denMer Aemt-. en, nachdem er sein gebieth durch erkauffung^gey, ,,,ee vergrössert. An. i;6i. kriegte er Wassertrüh-N'°be. 7 ,., an. i;7o. Uffenheim von den Grafen von Ho»» un. Kamburg und Kammer-

;66. Schauenstein vonHeidenheim aber von^cil Bayern; an. i;s8. Guntzenhausen undEms-^d-Ne?Len Seckcndorffen; an. i;?;. Hof, damit sein- an. .,lchon belehnt gewesen, von den Neusten zu Wei-d^tsdorff ' Hohen-Eck auch von den Seckendorffen; und^ den Aurachern; an. i;84- Mönchberg von

Me an. izyr. Windsbach von den Heydecken.

MerjHß Mm Elisabeth , welche eine tochter MarggrafNÄ, >n Missen war, hat er sich an. i;;c>. bey-Kggräsij^. 5 '" jhr gezeuget Iohannem III., so ihm in derl>^ diese,wurde gefolget; Fridericum, so zum erstenAbein ,». Hause zur Chur-würde erhoben worden; Io-Njers ,rr bald wiederum gestorben; Elisabetham , sogemahlin worden; Beatricem, so an Her-III. zu Oesterreich; Margaretham, so an Land-,?!>tzcßj^nn zu Hessen vermahlet; und noch drey andere, welche in ein kloster gethan worden.b^iderj.,^"' sonderlich Rentsch, ?. ;;r. lgg.b^.nah^usvi., Burggraf, ist eben der, dessen leben unter"'bvrden ottderici l. Churfürsten zu Brandenburg beschrie-

L^rid^Ertz-und -Zeryoge von Oesterreich:

^' der streitbare zuqenannt, der fünfte und letztebvAarw^Uerreich seines stammes , war ein söhn Leopolditiii ' Aiern »Mn, Hertzoqs in Steyer, welchen er mit Theo-be!i'^;e>, "^chgeli, Kayfers zu Constantinvpel anverwand-^tti^hatte. Nach dem tode seines brnders, Henrici III.Zr^sowol ^ welcher an. 1227. erfolget, nahm er die regie-brÄ diestch ^HcrtzogthumS Oesterreich als Steyer auf sich.behalten, ' ^te er die erste probe seiner begierde, das recht zuka, ^ bereit" denen von Küenring ab, welche sich durch rau-üestjn^dn suchten. Allein als diese einheimische unruheIvKn.Len» ^ d, so gieng ein weit gefährlicher krieges-feueril,.-Andrea i Konig BelalV. in Ungarn fiel mit seinemEo 5EN1 tre»" Oesterreich ein, da es denn bey Heimburghia,Mten iwn kam, in welchem die Ungarn unten lagen,an, sswch zu gleicher zeit die Böhmen wider Oester-qbj> 7 "o thaten durch ihre streifereyen grossen schaden,dsta, ^ den Sl<eh wieder von sich selbsten zurücke. DiesesAL? Nr^s^dhmen und Mähren zu rächen, gieng Frie-ohn» -N., und verfolgte König Wenceslaum nachstl>e emrgen widerstand. Ob auch gleich der Konighin! und Ungarn diefes alles mit neidischen äugen an-dl>l^?!ünde»,.«bl>en einen einbruch in Oesterreich that, auch»in ?°n -,°ung grosse schaden verursachte, wurde er doch^ Uiede bisLug Friedrich so in die enge getrieben, daß, er>et Urne muste. Als hierauf der Marggraf in Mah«° eine wider Hertzog Friedrich machte, samm-h«u in von 40000. mann, nahm verschiedeneHHen. Aen ein, und hatte' willens gar Bohmen^äk,,ubgeha/, wo er nicht durch eine gefährliche kranckhert!>> stj,fch worden. Nachdem er wieder genesen, ver.

^ischMn schwester Constantiam an Marggraf HeinrichMe D und L,.?a»n in gegenwart zweyer Könige, vielerM wieweit Mstet, das beylager in dem may auf freyem^ »n^die UiiA?dUau mit grosser Pracht vollführet wurde.MÄUth diebä",' welche bey dem beylager waren, durch,^enthmen a^s angelocket , einen neuen einfall in^Hed U WiderffU/ und er gleichwol eine gnugfame macht,e" nicht aufbrfngeÜ konnte, ließAuÄ/ Und bejänftlgen i daß sie wiederum von ihm

" von Wenceslaus wurde durch das starcke re-

Herknn N ?ssge wider ihn abgehalten. Nach dieserHistoy, N Friedrich so grausam, daß er alles seinen

///. Theil.

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Unterthanen in der grosten hungers-noth abnehmen, und aufeinen tag alle klöster rein ausplündern ließ. Darzu kamnoch die unzüchtige liebe, mit welcher er gegen die schöneBraunhild, eines bürgers frau zu Wien, entbrannte, daßer sie mit gemalt zu seinem willen zwang. Hierüber entstundnun ein öffentlicher aufstand in Oesterreich, darüber HertzogFriedrich bey dem Kayser Friberico II. verklagt, und als erauf ergangene citation nicht erscheinen wollte, von ihm inden bann gethan wurde. Die ausführung der acht wurde zwaranfangs von dem Könige in Böhmen und Hertzoge in Bayernübernommen; als diese aber Hertzog Friedrich, welcher sichauf dem schlösse Starckenberg und zu Neustadt starck ver-schmitzt, nicht beykommen konnten, gieng der Kayser end-lich selbsten wider ihn , konnte ihn aber aus seinem netzenicht vertreiben. Vielmehr hängte sich der Hertzog an Kö-nig Wenceslaum in Böhmen, und brachte mit dessen hulffein abwefenheit des Kayfers wiederum Wien unter sich. Hier-auf gieng er nach Verona in Italien zu dem Kaystr, und batum Verzeihung, welche er auch nebst vielen andern gnaden-be«Zeugungen, worunter die Ertz-Hertzogliche würde, erhalten,ja, wie ein älploms , welches bey dem Petro äe Vincis zu fin-den , ausweiset, soll ihm gedachter Kayser gar die Königlichewürde ertheilet haben. Nach seiner zurückkunft züchtigte er dieCumaner, welche grosse grausamkeit und schand-thaten in Un-garn verübten, und hielt die Tartarn, welche mit 500000.mann in Ungarn gleichfalls eingefallen, nicht nur mit grossertapferkeit von seinen landen zurück, sondern erlegte ihrer aucheine grosse menge. Ferner trieb er den König in Böhmen,und nachmals den König in Ungarn aus seinen landen, hatteaber das unglück, daß er in dem letztem treffen durch dasrechte äuge mit einer lantze geflossen wurde, woran er auchan. 1246., ohne linder zu haben, gestorben. Wiewol an-dere sagen, daß er für dieses mal wiederum genesen, nach-gehends aber von einem Oesterreichischen Freyherr« von Pot-tendorff, dessen verwandtin der Hertzog zu seiner unzüchti-gen begierde gemißbraucht , erstlich mit einem pferde-zaumftrangulirt, und darauf mit einem dolche durchstossen wor-den. Im übrigen hat er Crain und Windisch-Marck auOesterreich gebracht. Er hatte zwey gemahlinnen, davon erdie erste , Gertrud, eine gebohrne Hertzogin von Braun-schweig , das dritte jähr nach dem beylager wegen ihrer Un-fruchtbarkeit wiederum verstoßen, der andern gemahlin aberAgnes, einer Hertzogin von Meran, das vierte jähr nach dembeylager dergleichen gethan, , in ünltris x. 29. leg.

Fridericus, ein söhn MarggrafHermanni zu Baden, vor»Gertrud, einer tochter Henrici des gottlosen, Hertzoqs in Oe,sterreich. Marggraf Hermann brachte nach Hertzogs Frideri.ci des streitbaren tode, Oesterreich an sich, mithin sollte Frie-drich dem vatter darinnen succediren; allein er wurde feinererb-lande von dem Könige Ottocaro in Böhmen beraubet, undhierauf mit dem unglücklichen Kön'ige Conradino in Italien,welchen er, seine vätterlichen Reiche einzunehmen, wider denwillen seiner mutier, dahin begleitet hatte, zu Neapel an. 1269.öffentlich enthauptet. F'arei/. IM. 8iLuI. äs L-elsr.

x. ;45. <Lc.

Friderrcus, Hertzog von Oesterreich, Regent in Tyrol,war ein söhn Leopoldi des frommen, Grafen in Tyrol, wel-chen er mit Viridis, Hertzog Barnabonis zu Mayland tochter,gezeuget hatte. In der therlung mit seinen brüdern bekam eranfangs die Grafschafft Tyrol. Hierauf erbte er von seinembruder Lepoldo dem hoffärtigen , die alten Habsburgischengüther im Elsaß, der Schweitz und Schwaben. Er verfiel be-reits vorhero an. 1410. mit den Reichs-städten, Augspurg,Nürnberg, Ulm, Memmingen, Costnitz und Rotenburg instreitigkeiten, weil er ihre aus Italien kommende güther durcheinige vom Adel plündern lassen, doch wurde die fache wie-derum , nach abtrag der Unkosten, in der güte beygelegt. Sokam er auch mit Marggraf Bernhard, zu Baden in unei-nigkeit, weil dieser ihm die meisten schlösset von der Mara-grafschafft Burgau abgenommen; doch wurden ihm diese »wegen erlegung der kriegs-unkosten , welche sich auf igoöogülden beließen, wiederum abgetreten. Das eremvel derEydgenossen, welche sich dazumal in freyheit gesetzt hatten,reihte auch die Tyroler an, dergleichen zu versuchen, undHertzog Stephan in Bayern überfiel Hall im Innthal wor.zu ihn der Lands-Hauptmann, Heinrich von Rotenburg mTyrol, aufgewiegelt hatte, m Hoffnung, diese qantze Graf-schafft an sich zu bringen; allein es erfolgte, durch vermitte.lung des Bffchoffs zu Augspurg, ein gütlicher vertrag. Dasaroste ungluck brachte rhm das Lcmcilium zu Costnitz über denhals. Denn als Johannes XXIII., der steh von dieftr kirchen-versammlung für sich nichts gutes träumen liesse, schon in sei,nem durchreisen durch das Tyrol mit diesem Fürsten vermittelsteiner von 15000. ducaten gegebenen summe verglichen hatte,daß ihm dieser, wo er der Papst es für nöthig erachtete, vondem consilio weg helssen sollte, verrichtete er es nachmals,ohngeachtet es der Kayser, der von dem anschlage wind be-kommen , sowol von dem Papst aufs drungenlichste abzu-baten gesucht , als Hertzog Friedrich selbst mit ernstlichenWorten untersagt hatte; und zwar wurde der Papst anfangsglücklich davon gebracht, als der Hertzog, um die fache de-sto unvermerckter zu verrichten, mit Graf Hermann von Ci-

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