Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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W. - ^ '

Äjg"''-.Dieser wurde an. 165;. gebohren, und nachdem er^ geistlichen stände gelebet, resignirte er , undMnä/«/"' ^68>. Iohanneltam Franciscam, Graf Sa-Aariaw ^ l" Manderscheid-Blanckenheim tochter, die ihmberg, " Ernestam Franciscam , erbin der Grafschafft Riet-Graf gy"' 1686. gebohren, so an. 1699. den 6. aug. mitÄjgx^^^Mtiian Ulrichen von Kaunitz vermählet worden,m., erster söhn, war, wie bereits gedacht, Enno»r irr gebohren, und nachgehends dem vat-

°>e jh>» V Legierung gefolget, so er mit vielen streitigkeiten,Met, „ wol seine Land-Stände als die stadt Embden verur-^t>ann,/. Seine erste gemahlin, Walpurg , Graf

Linien . " Rletberg erb-tochter, brachte ihm die provintz"»cht ^ und nachdem diese an. i;86., nicht ohne ver-mi?». wehten gifts, gestorben, vermählte er sich an.Mter gAnna, Hertzog Adolphs zu Holstein - Schleßwich» Catba^j'b ^r eruen ehe wurde, wie schon erinnert, Sabi-an Graf Johannem ihren oheim, und Agnes"Her« ^undackern von Lichtenstein verheurathet. Aus derMn-A.wurde Christina Sophia, Landgraf Philipps zuSchzÄ^gch , und Anna Maria, Hertzog Adolph Frie-»Sre/"Mecklenburg-Schwerin gemahlin. Von den söhnenİhre„ >« succedirte Rudolphus Christianus, der an. 1602.MIget '^oden, dem vatter nach dessen tode, so an. 162;.rMen x' der regierung, welche er aber nicht völlig ;. jährÄ einigle, indem er an. 1628. vor dem schlösse BerumM oyngefehr entstandenen tumult von einem Kayserli-fvla^.,^'ch lns lincke äuge gestochen worden , daran er»> en tag gestorben. Sein bruder Ulricus, so an.k, kni iul. gebohren, regierte hierauf das land mitKa, M, und starb an. 1648., von seiner gemahlin Ju-N»e>n Mgraf Ludwigs zu Hessen-Darmstadt tochter, En-W^"oovtcuin , Georgium Christianum und Edzardum/is. hinterlassend. Der letztere davon wurde an.S und starb den 1. jun. an. 1668., nachdem er

N tvch/ 5 .Dorothea, Graf Albrecht Ludwigs von Criechin-^ lss-j/l ein vatter Edzardi Eberhardi Wilhelmi und Fri-' die sich beyderseits in kriegs-dienfte bege-in n^Ewste söhn, Enno Ludovicus, wurde an. I6Z2. den^°.°doen , und von Kayser Ferdinands III. an. 1654.Äst^Ms - Fürsten-stand erhoben , starb aber in seinen// cs-,^uilana Louisa und Sophia Wilhelmina, wiederum16, >wlgte sein bruder, Georgius Christianus, geboh-den 6. febr. Er wurde an. 1664. den 16. sept. in8es iak"''?oth introduciret, welche würde er aber nicht einsÄenv«.^ besessen , indem ihn der tod an. 1665. den 6. jun.sR vvxf'ssM. Im übrigen muste er nicht allein, gleichwiek^de,, W von der stadt Embden und seinen eigenen Land-es ! Cki-j^ws ausstehen, sondern der Bischoff von Mün-sis >hy, !tzvph Bernhard, fiel ihm gleichfalls in das land,»lassen S mcution wegen des Lichtensteinischen Hauses,Agnes, Fürst Gundackers von Lichtenstein ge-t» -v- 6-s.E.gVosse summe gelbes prätendirte, aufgetragenhinterließ von seiner gemahlin Christina Charlot-Eberhards zu Würtemberg tochter, Christianumso erst nach seinem tode an. 166;. denn. oct.

"ij/ 1632/00» König Christians V.'

--»an /ss^Wanten-orden beehret worden.

Ad/'wai,v^^Wanken-orde» beehret worden. An. 1685.//^wählte er sich mit Ederhardina Sophia, Fürstvct ./.„von Oettingen tochter , die aber an. 1700.tz'/^storben. Hierauf heurathete er an. 1702. einvon A- Klemod , die der Kayser unter dem nahmenhltjs.Se si„>?//dhorst in den Grafen-stand gesetzt. Aus derFrjd-//ss gebohren worden, Leopoldus Ignatius undNla "; fxx/wus, so in ihren jungen jähren wiederum ver-«». j/v Christin« Sophia, an. 1688.; Maria Char-Georgius Albertus, an. 1690.; CarolusvoMusK«,"' ^92.; Fridericus Wilhelmus, an. 169;.;Mxa Sie aü?' an. 1697.; Juliana Louift, an. 1698.; und

Printzeßin, an. 1699. Der jetzt regierende^Svuj^ws Albertus, und hat sich an. 1709. mrt Chri-^ »S tvch/' üurst Georg» Augusti Samuelis zu Nassau-vo» vermählet. in rsb. krlllcis.

/»-l-o/. k. lib. V. L. 8. Souverainm

Hi»e^Dadna^' Mranciscus) lehrte die Medicin auf der Uni-^ a-^S"wo er gebohren, und an. 1559. im 68. jähreIqss/, vrben. Sein bruder Antonius hat sich angele-Wine schriften zusammen zu tragen. 7^-«r

^ ki>tLv.

Vvivj- j lat. territorium kriZnani, ist eine kleine Italiä-des Hertzvgthum Moden« , welche sich bis anStreif/„^wmsche,, gebürges erstrecket, und einige städtedUg^^ugnano, Sestola,rc.

Thomas cle) ein Cardinal, gebürtig vontrat in »Stern waren adelicher adelicher ankunft; er>?geil„!^nscb„ff, n orden der Mlnoriten, und that sich durchMv /H htttzM , beredtsamkeit, wie auch andere gaaben,'"«t -udaß er nach und nach krotellor auf derS e»d,^sOv"vme„ , Provincial von dem BolognesischenW>,r^ "ch aber 6. iul. an. 1; 67. General seines or-"siivr. folgende jähr, weil er sich einem gewissenTheil.

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Mönch, nahmens Paulutio, und andern, die sich einem geist-lichen leben mit besondern: eifer gewiedmet, günstig erwie-sen hatte, beschuldigte man ihn eines irrthums in glaubens-sachen. Er muste auch deswegen anderthalb jähr die fu-spension von seiner würde erdulden, erhielt aber zuletzt einsöffentliche und solenne erklärung seiner Unschuld. GreaoriusXI. schickte ihn an. r;7i. mit dem character eines Xrmclinach Genua , um die allda entstandene innerliche unruhebeyzulegen, und als er solches glücklich zu stände gebracht,empfieng er an. i;?-. zur belohnung das Patriarchat vonGrado. Bald hernach gieng er noch einmal als PäpstlicherXuncni8 nach Genua , um zwischen solcher Republick unddenen von Cypern einen frieden zu befördern , auch unter-schiedene Italiänische Potentzen zu einer Ilgue wider Berna-bonem und Galeacium Visconti zu bewegen. Nachdem erbeydes bewerckstelliget, und noch ferner die von Padua mitden Venetianern verglichen , machte ihn Urbanus VI. zumCardinal - Priester des tituls 88. Nerei und Achillei. Seintod erfolgte zu Rom um das jähr i;8i. Er hat Lammen-tarios PbeoloZicas, ingleichen Lctum Lxaminis LanoniLatio-nis 8. Lrigitc-e hinterlassen. annal. Vlin. c?o«Le/s^.

elsncll. Larä. Oa«Lir</r cbron. K-^-

»a/ch annai.

* Frisack, eine kleine stadt am fluß Rhyn, in der Mittel-Marck Brandenburg, zwischen Ninow und Fehrbellin, vier wei-len von Ruppin, Den Herren von Bredow zuständig.

Frische, (Iacobus äu) war an. 1641. zu See; in derNormandie gebohren, und begab sich an. 166;. unter die Be-nedictiner von der Congregation St. Mauri. Er war in denGriechisch-und LateinischenVättern vortrestich belesen, wo-von die wercke des heiligen Ambrosii, Bischoffs zu Mayland,welche er nebst Nicolao Nourry an. 1686. und 1690. in 2. vol.heraus gegeben, ein klares zeugnis darlegen. Sein tod erfolg-te an. 169;. in der Adley zu St. Germain äes kres. dibi.Lensä.

Frische Hass, lat. 8imis agu-e äulais, oder Usbus, ist einmeer-busen der Ost-see, zwischen den Preußischen küsten und derden Dantzigern gehörigen kleinen insul Frisch Nehring wel-cher sich durch eine kleine enge mit dein meer vereiniget. Seinelänge trägt i c., die breite aber 6. meilen aus. Er stehet demKönige in Preussen zu, und ist mit dem grossen Haff in Pom-mern , der auch von etlichen der frische Haff genennet wird,nicht zu confundiren.

Frisching , (Samuel) Schultheiß der stadt Bern undHerr zu Rümligen, gebohren den 27. jun. an. i6;8. von Sa-muel Frisching, auch Schultheiß der stadt, begäbe sich, nacheiner qeendigten schonen reise, in Franckreich , allwo er unterdes Königs leib-wacht eine compagnie erhalten. Schon an.1658. hat er den belagerungen Duynkirchen und Gravelinebeygewohnet , und an dem letzter» orte bey pürmung eineshalben monds durch sprengung einer mine von erden bedecktsich also gewaget, daß er nach empfangenen zwey wunden mitgrosser mühe hervor gezogen und salvirt wurde. Als er daraufnach Hause vocirt wurde, empfieng er an. 1664. einen sitz indem großen Rath daselbst; an. 1670. wurde er Schultheiß derstadt und Grafschafft Burgdorff; an. 1684. Obrister über daserste Welsche auszugs-regiment und das folgende jähr ein Mit-glied des kleinen Raths. An. 1694. wurde er Venner der stadt,und etliche jähr hernach erhielt er solche charge wiederum ran. 1695. erhielt er die Qber-Commendanten-stelle des ks^s-äe-V-iuä, und an. 1701. das Seckelmeister-amt gedachter land-schafft. An. 1700. wurde er zu einem Feld-Obristen in demEydqenoßischen Defensional ernennet, und hat auch in solcherqualität bey dem besorgten Überfall der Waldstädte nebendenen von Bern dahin gesandten 6000. mann auch die übrigeEydgenoßische trouppen commandirt. An. 1712. diente er demvatterlande in der zwischen den Eydgenossen damals entstan-denen Uneinigkeit als Feld-Kriegs-Raths-Prastdent und Feld-Obrister über die gesamte Bernerische militz, und erföchte indem 75. jähre seines alters durch seine kluge und tapfere an-führung den berühmten sieg bey Villmergen, darauf er auchan. 1715. bey der ersten vacantz des hohen Schultheissen-amtszu bezeugung eines allgemeinen Vergnügens einmüthig in solcherqualität zu einem Haupte der stadt erwehlet wurde. Indessenhat er viel nahmhaffte Stands-geschäffte und Gesandtschafftensowol in, als ausser der Eydgenoßschafft rühmlich verrichtet,wie davon Basel, Bundten, Genf, Neuenburg, Wallis, Mün-sterthal und andere orte mehr, wie auch die von Kayser Leo-poldo wegen verhüteten Überfalls der Waldstädte ihm zuge-sandte güldene kette und das daran Hangende Kaystrl. bildnissamt dem beygelegten danck-schreiben, und andere ehren-zelchenmehr zeugen können. Er starb an. 1721. den 2;. oct., seinesalters 84. t«hr. *

rischlinus, (Nicodemus) ein berühmter Poet, war zungen, einem städtlein in dem ÄvWA""!. ^Ee^chsrg,1547. den 22. sept. gebohren. Nachdem er erlüge zelt zuingen das Fürstliche benelicE genossen , kam er in demjähre seines alters auf die schule zu Komgsbrunn, da erdann sowol in Griechlschcn als Latemrschen getichten h^-gethan. Zwey jähr hernach kehrte er wieder nach Tübin-, und lag nnt grossem flersse dem studiren ob, weswegenFff» man