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man ihm an. r>6z. da er NaZiller wurde , die oberste stelle ein-geräumet. Drey jähr hernach wurde er daselbst unter die zahlder krokeisorum aufgenommen, da er dann Virgilii Llieiäaund Iulii Safaris Lommenmrium von dem Gallischen kriegemit solcher geschicklichkeit erklärte, daß Vocwrs8, Grafenund Freyherren ihm häufig zuhörten. Nicht weniger zugangfand er in den mathematischen wissenschafften, als er selbige beyabwesenheit Philippi Apiani vortragen muste. Hierauf wur-den ihm verschiedene bedienungen zu Grätz in Steyermarck undFreyburg inr Brißgau aufgetragen , die er aber, sowol ausliebe zu feinem vatterlande , als auf beseht feines Landes-Herrnabgeschlagen. Allein als er wegen einer an. r;8o. heraus gege-benen rede, von dem lobe des bauren-lebens , darinnen er denunartigen Adel etwas frey durchgezogen, in grosse lebens-ge-fahr kam, wurde ihm endlich den berufnach Laubach in Crainanzunehmen, und daselbst die schule zu dirigiren erlaubet,wiewol er wegen der feiner frau und kindern unanständigenluft an. 1584. diesen ort wiederum verlassen müssen. Hieraufkam er nach Tübingen zurück , und verlangte unter die Live»aufgenommen zu werden, weil man ihm aber sol-ches abschlug, gieng er nach Franckfurt, von dar nach Wit-tenberg, und endlich nach Braunschweig, da er anderthalb jährdie stelle eines Ledkoris bekleidete. Endlich verließ er auch diesenort, und kam über Marpurg nach Mayntz, allda einige bücherdrucken zu lassen. Weil es ihm aber am nöthigen unterhalt feh-len wollte, schrieb er an den Hertzog vossWürtemberg, daß erihm seiner stauen güther, so sich auf 1000. gülden erstreckten,abfoigen lassen möchte. Allein als er auch hierinnen kein gehörhatte, und glaubte, daß es aus einem privat-hasse einiger amHofe herrührte, schrieb er einen harten briefznrück, dadurcher vollends alles verderbte; denn der Hertzog ließ ihn von Mayntzerstlich auf das alte stamm-fchloß Würteinberg, und hernachan. i;yo. den 17. apr. auf das schloß Hohen-Aurach mit ver-bundenen äugen gesanglich führen. Als er nun mit vielen bit-ten seine frcyheit vergeblich gesucht hatte, liesser sich an einemaus zerschnittenen leinwand gemachten feile herunter; allein die-ses zerriß , und er zerfiel darüber den köpf und die gebeine, daßer mit grossen fchmertzen im 44. jähre seines alters den geist auf-geben muste.Er war nicht allein bey den Gelehrten sehr berühmt,sondern auch hohen Potentaten selbst sehr angenehm, wie ihmdann Kayfer Rudolphus den lorbeer-krantz und gesch!echts->va-pen ertheilet, auch zum Lomire kalarino gemacht. Von seinenschriften hat man : kanegvricos äs Xativitats Lkrilti; äs Ho-rologio ürgelit. ; äs X. Orslaribus lluüriaLiz; äs Viäkoria 8sr-niatica aävsrlus Nolckurn; äs V. 82x0ms; Oucibus; äs binisbluptiis ^ürrembergiLi.<>; ferner Comödien, als da sind : Re-becca , Susimna, krilcianus vapulsns, Lc. desgleichen tra-gödien , als da ist VeQN8 Oiäo ex prima L gnarto libroLneiä. VirZilü. Ausser diesen finden sich von ihm : 6t2i>im2-tica Lreecs L Patina, OialeÄica, Xbetorica, Varaplirales inVirZilü Lucolica L Oeorgica, in kerlii 8207128 L Horatii Lpi-Ü0I28 ; libri Llegiarum L Orationeb vsrise Lc. vit.
Lbilok. p. 16;. in ix>liu 8 vim. in cbestr.
^rischmuth, (Johann) ein berühmter kbiiolo^us zu Je-na, war zu Wertheim in Francken an. 1619. gebohren, undwurde in der jugend wegen den damaligen kriegs-und pest-zeitengenöthiget, sich öfters von einem ort zum andern zu begeben;wie denn auch alle die seinigen an der pest stürben. Allein seingeschickter köpf und eifer das studiern bey allen diesen Hinderun-gen fortzusetzen, machten ihm viel freunde, die ihm auf alleweise sortzuyelffen suchten. Nach gelegtem gründe begab er sichnach Altorff, und kam zu dem berühmten klulologo, ChristophAb. Ruperto, ins Haus , dem er viel in Hum2moribu8 zu dan,cken gehabt. Nachqehends hielt er sich sieißig zu dem berühm-ten Theodor. Hackfpan, der ihn zur Orientalischen litteraturanführte. Als er sich fast 9. jähr lang auf dieser Äcademie auf-gehalten hatte, gieng er nach Jena, und that sich durch ver-schiedene villermtiones hervor, und ward daher in das 67-inlisiium zu Hamburg verlangt. Allein man wollte ihn zu Jenanicht weglassen, und machte ihn erstlich zum steätors der stadt-schule, hernach zum krok. Linguarum extraorä. und endlichan. 1654. zum krokeilor orä. Er starb den 19. aug. an. 1687.jm 69. jähre seines alters , und hat über so. ÜilIert2tione8 plü-lolossico-tlieoiog. heraus gegeben, davon er kurtz vor seinemtobe sechs ässsäs 8 wollte zusammen drucken lassen. (Wo« eIc>K.Philolog. Lbrsmr. vicse krok. Zensus, , äiar.
* Frifth-Nehrung, oder Nehring, Neerung, Närung,lat.Xerungm , heißt eme halb-insul in Preussen, welche die 2.westliche einflusse der Weixel, der frische Haff und die Ost-feemachet. Sie gehöret den Dantzigern. Vor diesem soll sieunter dem wasser gewesen , und erstlich in neuern zeiten hervoraekommen seyn, welches aber Hartknvch im Alt-und Neu-Dreussen I r. §. 4- 6. widerleget. Man hat auf dieser halb-insul Weinberge angeleget, sie haben aber vor der Ost-see nichtbekleiden können.
*Frisichius, (Ioachimus) gebürtig von Cüstrin , war erst?ro 5 ei!vr ?roM- 8 L 3 vinu 5 ru ,
endlich aber smis und lVlsrliemsrnm sroieiior zu Riga, allwoer an. 1684. in dem 46. jähre seines alters gestorben. Er hatbluncimn 8 iknoniäis , seu äs IVlemoris artisiciau ; TliemiäemiljsÜconiam, seuLxixrammsts^uriäic»; Tsc^mstism; Lexi,
kr 1
. . v-rsästd^
con Orrecum gnomologicum ; VIosculos koetwos ,
Liblicum und anders mehr geschrieben, trotte, ma - st,el-
* Fristus, (Laurentius) ein Neäicus und kbilompn 'cher um an. i;;6. floriret, und die Lateinische, Mew k sie-Arabische spräche wohl innen gehabt; seine schriften N" jbus ^Zimen 8snit2ti8 ; Lpiwme äe euranäi8 putiulis. Hold"'äoloribn8 morbiOulliLi, Basel izzr. äs ünZuloru .
rum Luratione; 870007012 lVlateri-e lVleäicL. si»"
LelZ. «öh>N^
* Hristeter-rvald, lat. Lristem, ein wald zwiOen^^m>nk
Francken und Thüringen, wo die Nabe entspringt. ^ ^
nge gegend zu liegen, wo ehedem ein IM .
vcrn
li-
in diejenige gegend zu liegen , wo ehedem em lw^ - zi. n-grossen Hercynischen Walde gelegen, welchen Piolem» ^ 0 -62 brit 2 M oder 62 bret 2 M , Strabo VII. p. 44 ?- . 04 . Ebret 2 m nennen. c7/«verr«r, 6 erm 2 N. 2 Nt. III. 47 - s'
/arr»,, not. orb. 2 Nt. II. Z 4 . VSN BUNNNReichs-Hist. k. I. lib. I. p. 24. leg. , dck
Fritiaernus, ein König oder Heerführer derArranischen stete zugethan , welcher sich dem Kavl /M-unterworffen, und den Athanaricum an.; 7 6. gestv"'»
in cliron. .s(he ^
Fritictildis , eine Königin der Marcomannier' dck
dem IV. Loulo gelebet. <2ie ließ sich durch die erzev
grossen lügenden des H. Ambrosii mit solcher vckw» .^beneinnehnien , daß sie gleich darauf zum ChrlstlEgtrat, und ihren gemahl zu einem gleichen entjcym-'te. Sie that auch in Person eine reise nach Mawano,Ambrosium zu sehen, allein er war berc-its vcrstvro
L». in vit. Vmbrol. . . /chr
hasste einbildungs
aus, und war ein nmguco oer geieuscyaur v» ^Niederländischen mahlern. Als er wieder inme, hielt er sich meistentheils zu Delft auf, allwo ^sterben ist. , vie8 äe8 keinttS8. „-«aell / ^
Fritschius, (Ahasverus) Erb-Herr auf MelliNö x l>Bwlirde an. 1629. den 16. dec. in der stadt Michsi".^er/Amte Freyburg an der Geisel gebohren. Sem r 8 ^chem man in dem Teutschen kriege alles genommen ,äicu 8 und ftiriL kr2Äicu8, wie auch ältester Bürgt (-st, Mdem besagten orte, und starb an. 164;. In eben 01 ^ st,jli>'zog er aufdas 67nni2lmm nach Halle, und muin >sormiren fortbringen, worauf er sich an. l6;o. naw Mggab, und daselbst bey seinem ältern bruder und dem» ' „g voselten famulirte. Das solgende jähr trieb ihn die tv> Mpoda weg, da er denn zu Halle des Vice-Cantzlers li. ^ HofEkinder zu informiren bekam. Gleich darauf wurde ^ . Bmeister bey zweyen vom Adel, und wendete sich an- ,pder nach Jena , da er freye stube, bethe und etwas» AMte, auch den tisch ein halb jähr im LonviÄorio hwss , ^ ksdem er daselbst ohngefehr ein halbes jähr gewesen,'
V2tim über die InlkitmioE, und ward an.
korni2tore des damaligen einigen jungen Grafen / best er so-Aj
tons zu Schwartzburg-Rudelstadt, beruffen , Wachen Ejr
ehre einlegte, daß er an. 1661. die stelle eines Hm
und Justitzien-Raths erhielt. In eben diesem
Jena die ÜoÄor-würde an, nachdem er äs l^im ^ erl
contra Lsgem pro sraän disputiret.166?-^ ^-6°^
80welNe?t4 bekam er vte
ten, commißionen und ^5^nden , und verfchiedenm n-^hat mit vielen Thsol-^a beywohnen nrusstn. A
sie an ihn geschrieben ^ "^si>ondirt und von den bs<estn ^starb an. r 7 c>r. den2L^nn)»^^' ^lumina Heften lassen.de den titul nber b"e ^H/i er noch den tag -'or se-»A^
arrs geben wollen Oonsiliorum illulirlum„stsse
menge sowol geist ichKE^^,- Man hat von ihm Mftchen sind: Thränt ^ weltlicher schriften. UnterLeistn; Biblische/tE^us-stufzer und Seelen-geKchch^^Gedenck- und Tuainb AL"Msprach in 4. theilen; Epaß-onschistorie uN^ucheln I- theilen; Andachte«^Snnden der streitm^^ehung Christi; von den MwÄmlib. 1. ^nrechtsEatteyen; ^ledta82^3 K ^
fälliger Andachten -E' tcsm lib. V. L ^./^chnr-über die 4. Evangeiisi^n^'E^f^e Liebes-und AndachE^s,Merget aus der paEnä ^'e gantze lehre des CH"steE^^können gezehlet werd!« ? , rc. Unter dre we»« >
Xzsrum xublic-irum A äs Aonopolns;
8 »« ; üeImperigli '- äs t^unäingrum ssme 2c ^ -z-K
Op-sicum eorunäsm? r^arum ?rscnm /ms; -ciS
conventibub , 8t2turis ac
Nur-Wiestn-Garten » ^ veputatorum Impfin , ststb
Besiitzlmgs-Rechte"n"^ Zann-Rechte; vom Vestu^^pomtione L^on,^' ^moätu Mlitari; äs Unions L IN
matiz in Iniporio krovincisruw; äs äs
ssure L 8 tgtu 8uburb;^"0'Oerm2niw cumprmns recep ^ch-
te; sileSorum ssutis gOmm .; vom Weinschenck-unb cklon^ ^
^xercitstivirum llomKno- Oermanicr ' - ' K
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