Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ihrem fanatischen griffe nach fast der. bekannten Burignoniabey/ ausser/ daß sie mehrere gedancken von dem tausend-jahri-gen Reiche als jene heget. Man findet ein buch von ihr unternachstehendem titul: Evangelium vom tausend - jährigen Rei-che Christi / und noch ein anders von der Juden gnaden - wähl.Zu Amsterdam soll sie einen schild mit dieser überfthnft: Hierwohnet eine tausend-jährige Prophetin / welche heißt Eva Ma-ria Frölichin / ausgehangen / auch überall in der weit herumgerecht/und ihre lehren ausgestreuet haben. 8uesia

ortliociox. ?. !II. LI. p. ZZL. Tkntzkls ruonamche Unterredungsä annum 1692. p. 524. Lstrillian. Llat. x. 2ül. /«»-

cem. lem. illustr.

* Fröreisen, (Isaac) war in seiner aebnrts-stadt Straß,

bürg voNor IbeoloZlX, kiokelLr und Prediger/ und starban. I«;r. in dem 4;. jähre seines alters. Seineschriften sind:Lcrmiriium kanoplise LellarminianL z. vol. Straßburg 1622»segg. in 8. /ipoLLl/p5>8 Lmiskritti, ib. 1624. leg. Lnatomiaseu Lxsucioratio Drsconis ksnarici; ksx LatstolicL Veriratisxro invemenäa vers militante ecclesta; Dierogymnalmata Lca-äsmica, ib. 1622. Dülsrcationes contra ^sitzelianos; äs Lu-xuttana Lovksllione, 6cc. äisr.

* Frösche! / (Sebastian) ward zu Amberg an. 1496. ge«bohren / und von seinen eitern fleißig zur schule gehalten / unddarauf nach Leipzig auf die Universität geschickt/ allwo ergleich zur selben zeit Magister wurde / da Lutherus mit Ecciodas Lolloguium hielte. Er wandte sich auf die feite Lutheri/und vertheidigte desselben lehre / wiewol er sich dadurch nichtwenig Verdruß auf den hals gezogen. Er ward an. 1520. zuWittenberg Diaconus, da er auch 4t. jähr in seinem amte ge-standen / und im decembr. an. 1570. im 74. jähre seines altersverstorben. Unter seinen schriften sind folgende: Philippi Me-lanchthonis ausgelegte desinition vom Königreich Christi / miteiner starcken vorrede/ Wittenberg i;66. in 4. Predigtenvom Priesterthum über Philippi MelanchthoniS drey Destni-liones, Wittenberg i;6;. in 4. .Von den heil. Engeln / teu-seln/ und des menschen seele/ Wittenberg i;6z. LoncionesiaEvangelium Mattii-ei habitT, Wittenberg 1560. in 8. Un-schuldige Nachrichten/ 1717. p. 12. leag. und 1724. p. 68«.segg. Nachricht von dem leben Sebastian Froschels,Leipzig 1722. in 8.

* Frohne, (Joh. Adolph) ward zu Eigenröde an. r6;r.den 11. jan. gebohren / und von seinem vatter, welcher kastordaselbst, und nachgehends Superintendent zu Mühlhausenwar» bis ins n. jähr seines alters zu Hause unterrichtet, undfrequentirte hernach bis an. 1669. das L^nmastum zu Mühlhau-fen. Von dar wandte er sich zwar auf die Academie nachJena, wartete aber daselbst nicht lange, sondern zog an.1670. im aug. nach Erfurt, da er das folgende jähr unterkrokellor Neubauern disputirte. An. 1672. begab er sich nachHause, und das folgende jähr wieder nach Jena, da er ineben diesem jähre den Magister - titul erhalten. Von dieser zeitfieng er an, den studirenden mit collegüs zu dienen, und di-fputirte 57. mal über Hundeshagens philosophische schriften,und sechs mal über einige von ihm selbst ausgearbeitete philo-sophische Materien. Überhaupt hat er in Jena 8;. Dilpura-tiones gehalten; denn nachdem er an. 1676. zum LäjunÄc,erkläret worden, disputirte er nicht allein pro loco, sondernauch über dieses noch 21. mal als kiseles. An. 1673. wurdeer KeÄor zu Lemgo, und an. 1680. Prediger an der St. Ni-colai-kirche daselbst, an. 1684. aber als Diaconus zu St.Blasii, und an. 1691. ebendaselbst Superintendent, woraufer zu Giessen an. 169;. den Doötor-titul annahm, und in sol-chem amte bis an sein den 12. nov. an. 171;. erfolgtes endetreulich verharrete. Unter seinen schriften sind: Isteologia Deiin.Franckfurt 1707. in 12. Recht des geistlichen Priesters; Kö-niglicher Regent in 6. Raths - Predigten, 1707. Neuverthei-digter DoNoi Luther wider E. Baumannen, Jena 1698. in 8.mit Dr. Luther übereinstimmender heutiger Lutheraner, Mühl-hausen 1702. in 8. Evangelischer Communicante, Mühlha'u-sen 170;. m g. Augapfel GOttes, ibicl. 1702. in 8. 0^.sxntsgm. rer. Isturing. k. II. x. 181. Unschuldige nachkich-len, 1729. p. 76;. leg.

^*-FA^mont, ist ein schloß in der Niederländischen Graf-schafft Namur., Es liegt auf der nördlichen feite der Sambre,und zwey gute stunden gegen abend von der stadt Namur.

. Froila l /.oder Fruela, König zu Oviedo, Leon und Astu-rien in Spanien, war er» söhn Alphonsi I., sieng seine regierunaan. 757- an, und regierte n.iahr undeinigemonate. Erwi-dersetzte sich den einfallenden Saracenen, und schlug an. 759.Jusaph, oder nach andern Omar, einen Printz der Saracenen,in Gallien, so, daß 54000. Barbarn auf dem platze blieben.Er ließ seinen bruder Vrmoranum hinrichten, weil er in er-sehung der grossen gnnst, welche das volck sowol wegen feinerschönen letbs-gestalt, als guter auffuhrung zu ihm trug,sich des Reichs ivegen von ihm besorgte. Jedoch reuete ihnhernach die that, und solche einiger Massen zu bussen, bestimm-te er des getödteten söhn Veremundum zu seinem Nachfolger.Er zwang auch die Priester seines Reichs sich der ehe zu enthal-ten , welche ihnen lang vorhero seit der regierung Wikizä freygestanden war. Sonsten soll er auch Oviedo erbauet, und dasdortige Brßthum gestiftet haben. Er ward von feinem dritten

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bruder Aürelio um das leben gebracht, welcher auch b"^me-deu thron bestiegen,ohngeachtet Froila beydes obgemem ^ Wmundum an kindes-statt angenommen, und selbst emc»z,phonsum Laüum hinterlassen hatte. iiild

Froila II., zugenannt der grausame , unkem«^^aussätzige, riß an. 898. nach dem tobe seines druoc .^anii das Reich an sich, obschon dieser söhne nach mv AEr hat nicht länger als 14. monate regiert, und 1 ^ koo-nichts, als diejenige lasier, wovon seine zunahmen zc«» xycvnen, bekannt gemacht. Ob er schon söhne hatte,das Reich Alphonso IV. des Ordonii söhn gegeben.

6cc. *

Froissard , siehe Frossardus.

* Fromageau , (Germanus) ein Französischer rwar zu Parks aus einer angesehenen bürgerlichen r" , Ebohrest, und wurde an. 1661. ein Mitglied der Soroo > C«auf er an. 1664. auch den titul eines Doistoris erla' v ^ Mwar in allen theilen der GOttesgelehrtheit, mMA asssin der Moral-Theologie treflich bewandert , eEer"nach dem Nr. Delamet die vorgefallene sasu» coms Mentscheiden erwehlet wurde. Verschiedene Prälaten aberin ihren kirchen ansehnliche bedienungen an , er.'", 17^'selbige insgesamt aus, und starb zu Paris den 7.nachdem er ein ziemliches alter erreichet. Seme sosind nach seinem tobe gesammlet, und ein theil oe" ^ter dem titul >st.elolutions äs Las äs Lonlcience «vorbeyMarals L la Discipline sie l'Lglife ans licht gesteueeweil es aber etwas schwer geschienen , das noch Üblichin eine gehörige ordnung zu bringen, hat man Iss - , r,"

tammrn , Mich dir k-r-ikä nirstt ausaeU0w>'M

sammen, auch die bereits gedruckten nicht ausgenom chesDieiionnairs cles Las äc Lonlcience einverleibet,,^

I7Z2. zu Paris in 2. fol. heraus gekommen

* Frommt, (Antonius) Prediger in der kirchedem Lais - äs - Vauä ) aus dem Dauphins ge> t-.--.j-rel, welcher ihn und seine frömmigkeit deswegen rate, dieweil er sein lehrmeister gewesen, a»! "

sen diesen Froment vielfältig um sich gehabt yje^.

ihn, daß er sich nach Genf begeben sollte, «m auo ^setzenformation, die er, Mr. Farel, angefangen haue, 1 - g»'.

Froment nahm endlich nach langem anhalten .

getragene last an, und fand von ansang so??/' «io er ^

»bbbu^riic >u,t u», rmv sano von ansang wn »,0 ersen, daß er die stadt wieder zu verlassen dachu' peEz,nicht ein gewissen gemachet hätte, die Hände, so °r ^ -geleget, so bald, nur aus Überdruß, wieder adMiev ^wegen bediente er sich des mittels, welcher «ym ^ jr, r ^rathen, welcher sich zu Aigle mit wenigemstille bey dem volck beliebt gemachet. Er jssv".'-<?ranss!.i^

. gemachet. Er

lich anschlagen, daß er in einem monat wollte am u ^

lesen und fchreiben lehren. Tiefes zog ihm m istä xeede eine grosse menge lehr-jünger zu , allein anlm" ' y.satze ^versprochenen aufzuhalten, brachteer chnendu^ derst'U,religion bey, die er in dem hertzen hatte.er von einem gewissen Mönche, Chrtstoffel Boa« Oe>Mwacker unterstützet, hingegen schrien ihn dre anm Lyfür einen zauberer aus. Eine gewisse Dame ' ^11, .^nannt, weiche eines theils dessen auch dereoi ,vas

andern theils ihn gerne gehöret hatte, um zu wnu' zu

. . - - - -- ...

zeiten herfur bringen konnte,sie sehr heftig gm'ihret, begehrte

leitung zu geben. Den 1. jan. an. 15;

ches fo viel würckte, daß alles dem Froment zuss'^r

te; fein faal wurde zu klein, die menge der M „«per»'^f

deswegen wagten sie es, eine änderung zu treu FroMA.D.

ten einen össentlichen platz, Molard genannt, m g^pi-

bäncken ansieng zu lehren; er erklärte den »r

' ' ' Genf,wm^ aber^est

VII.

L/iieß w eN ber ^

^erentttwort, als!".verbieten, bekamZssnfchm gchorchen^Ä? '«usteGOtt ehender^

Rath, daß er iöldm^), ungehorsäm entrüstet ^,

^ttitgrmg ihnen aber ^^ickte, ihn gefanMk M -E ernachmals Predige?^m»^"^ entwischte naher Avonatt, «^der nach Genf, lmd?^en. Etwas zeit hernach kamda eine vrocession v^a .» ^ eben auf der Rhone»mrt genauer nothMng, und entkam den me'^West er die knie vor d^,»E? den fluß stürtzen w^tM. ck-/e- An. kam^erheiligsten zu beugen stAHw, hatte aber, dä er ^^üo und Bireto wE^r--

ten von Bern geweke» dem schütze der Herren>ern anzusagenkerne gefahr. Diese kamen den^

wen abzahlen MrF dre dem Stande Berndas blmdnis auf/uk,'/..?^rtgen falls hätten sie beM , ^ste den Mönch Kitten- 2 Sr anderes begehren war, ^ xSebuhrenden straft r,>a 'E-er die Berner ge/astert haue, ^

stucke von diesem ^ 2 -». st>^ten. Man hat

Moment, welche m -er form