Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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lmd zum titul haben: vsux kiecss preps-

^n. L llcle8 äs Leneve, oher ^esn Oerarä

^Ick a-ff'« Der erste ist an den Rath, der andere aber an das^os. >,, Geschriebene Nachrichten von Nr. Tkeol.

2»d tom biü. 6 s 1a deform, tom. IV. x. ;o 7 . Lc.

n- v. p. 7 ^, Lo.

^ Andreas) gebürtig aus der Marck Branden-"bedj°,„. unterschiedene von seinen vorfahren geistliche äm-das jähr 1647. ward er lleofellor in dembprx- .iu Stettin, an. 1654. aber Probst zu Cöln an dert>»chd^und an. i6;y. zugleich Consistorial - Rath daselbst,vollen den Zrrllium eines Hsmütti Theologie anger

^ndenk 1662. und in den folgenden jähren Chnr-

5er„aj^urg eine Vereinigung der Reformirten mit den Luthera-wollte, wurden hierzu Barthol. Sroschius und Lio.Jeheim- , welche beyde deswegen fleißig mit einander

M„ <Me>e wechselten, die nachgehends Fromm druckenMen F^Ar letztere correspondirte zugleich mit den berühm-fch,xxV^>Uchen Theologie that auch eine reise in den Tönnig-Mixnk drunnen, um nur in Cöln am Rhein, Mayntz,andern stählen sich mit den Catholijchen Tkeo-Meinjg„uuterreden, wiewol man nicht weiß, ob er vorgebuchte5 >o»el, ^uch auf die Catholische kirche zugleich extendirenM,d/ °ber ob er schon dazumal Vorhabens gewesen, sich zu?^ee kam ^kennen. Als er nun wieder nach Cöln an der'"u, gieng xx immer weiter und weiter von der Re-«hurfükmAte ab; und als einige Lutherische Prediger den'Hen edicten wegen des sich zu enthaltenden Llenctü'Mlon-x?' vermöge der eingeholten juäiLioruni von etlichen?h>n Ä?" Facultäten, zu unterschreiben dedencken trugen,7>. um tzjx partey derselben mit solchem eifer, daß erd°tten ^Barthol. Stoschio im Lonlillorio deswegen mit» ^eslz„; zusammen kam, auf den tisch schlug, und sagte:

i!? worden" Lc. worauf ihm das Oonlistorlum verdo-

7 Als er aber den folgenden tag in einer predigt

ii'ni^rs - kirche die Reformirten in harten rermE? bey «.^"0 sich einer schweren Verantwortung besorgte, gieng'uik seinen weide und 5. kleinen Andern heimlichhier" ,v ließ alles zurück, ohne einige daarschaffren. ErM thl,y, u nach Wiltenberg, allwo er alsbald den religions-N ch.j^ uiie, hielt allda einige callegis, und bekam auch vonM Ittat unterhalt, bis sie ihn anderweit versorgenMischecorrespondirte unterdessen noch ferner mit den Ca-tz o. und war vor sich heimlich bemühet, eineiiiste» lutherischen kirche in Sachsen mit der Catholische»sMiv„' ^ndem es aber an. 1668. an dem war, daß er diet, ' zva .Superintendenten - amt nach Altenburg erhaltensM> ^lii dem härtesten winter mit seinem weide und kin-«i. Key - allwo er im gedachten jähre sich nebst denbekenn-, Hder Iesuiter - kirche zur Catholischen reli-d«^erkeü« ' und die Ursachen davon in einer schrift, so erinstmyb uennet, heraus gab, welche Christian Niphaniusheit 2acob Tenzel zu widerlegen sich bemüheten.auch von Johann Scheiblern, Friedrich Gisseniovtel schriften darüber gewechselt. Es erhielt Incsnr.«" ,en >trng ein Decanat; sein weib und Ander aber be-L»'Uerjk '"8 klostex. Nachgehends ward er Lsnanicus zuEwo er auch an. IÜ8;. im hohen alter starb.

, item ea,

Äin^tnann, (Andreas) ein kKiIol»pbu8, war zu Co-i?u verä!n ' ullwo sein vatter die stelle eines Cantzley - be-lle,- Miller nA' h"' n. aug. an. 1591. gebohren. Nachdem, Hefter-stadt einen guten gründ in den wissenschafftenül^tttl. vr sich mit einem Fürstlich-Sächsischen ltipen-so an-Universität Jena, und setzte allda seinfv,Mri E'UElch fort, daß er an. 161?. den Zrsäum einess'v^'den jafoplu-x erhielt. Hierauf bekam er in demdle Lrofellionem I-ogiLT an dem Coburgtschen1,7t, das-?b machte sich folgends um dasselbe so wohl ver-dess-lk UMH an. 1622. kLäagogiarcliL, und endlich an.bn virLlltor wurde, in welcher wurde er auch denM^!lch,'^66. mit tobe abgieng. Seine schriften sind:

^OAILUM; Lxliorifmi Ltbici; vilxM3tions86e Matura L Lonilitutious Netspi^-siLss ;l,j.>8 j>^-cu8 , m ouo Kominl8 civiliter conliäerati üni8Äh"kß im in 2«. disputationen; u. a. m. Er

^übrigen 4. söhne, als 1.) Joh. Philippum, 2.)V Mckn, ?.' r.) Joh. Andream, von welchem emilhx/a». if folget, und 4.) Joh. Fridericum. Der erste»ry,K psstn?'.. Stadtschreiber zu Onoltzbach, der letztetkr, th Jxh VZalbnr an. 1691. mit tobe ab. Der zweyte,t>tih,, besuch,T'HVlstian Frommann , gebohren zu Coburg an., unk Universitäten Königsberg, Coppenhagenst.77' wurde sodann an. i6;r. UsäisinX l.icemlstu8,lli^,°r. i>... ?,ior kK^stL-e in seiner vatter-stadt, an. i66c>.

yen an. 1680. Sachsen-Coburgischer Hof-und

"qchV^rtzvgü Alberti M. Leib -NÄisu8." Er ^arb an."vv, °kinz,-tu ^ 41. disputationen, wie auch einige tractate,llTmorrlioiclibuz; Lnferem lVlsrtmis-

^^ij^^^gegedem Ludwigs ehre des Lastminsm

*§rommann, (Joh. Andreas) ein WürtembergischerJurist, und sohn Ändreä, wurde den 2. sept. an. 1626. zu Co-burg gebohren. Nachdem er daselbst den gründ seiner stu-dier» geleget, begab er sich an. 164z. nach Altvrff, und an.1646. nach Straßburg, allwo er von seiner mutter bruder,dem berühmten Juristen Johann Nebhan, gute anleitung zuder Rechtsgelehrsamkeit genossen. Auf dessen einrathen begaber sich an. 1652. indem oct. nach Tübingen, allwo er Hof-meister bey zwey jungen Baronen von Croneck worden, unddarneben Oollegis ZnriäiLs zu hallen angefangen. An. 16;gieng er das zweyte mal nach Straßburg, nahm daselbstden DoÄor-grad an, und disputirte äs ^ure kuriolorum.Hierauf wandle er sich nach Speyer, und ließ sich in Came-ra!-geschäfften gebrauchen. An. 1656. in dem may wurde erden beyden jungen Pfaltzgrafen am Rhein , Christian undJoh. Carolo, zu ihrer vorhabenden reise als Inkormswr undHecrewrius zugegeben. Nachdem er wiederum zurück gekom-men , verfugte er sich das dritte mal nach Straßburg; undwurde ihm anfänglich das Syndicat bey der Reichs - Ritter-schafft des Viertheils am Neckar und Schwartzwald, Orte-nanischen bezircks, und bald darauf eine ordentliche stelle ei-nes Lehrers der Rechten zu Tübingen aufgetragen, welche erauch im may an. iSSc>. angetreten, und gegen ;o. jähr mit vie,lem fleiß verwaltet. Er starb den 7. febr. an. 1690. da er ebenfür das sechste inal Heclor NLgnif. war, nachdem er viele juri-dische Disputationen heraus gegeben hatte.

* Hrommnnn, ( Conrad ) OoAor iVleäicmX, ältester Bür-germeister, Ober-8Lkc>l»rskL, Vorsteher des Hospitals St.Blasii, und kbvllLU8 Oräiuarius zu Nordhausen, war da»ftlbst den 24. oct. an. 1616. gebohren, studirte zu Jena, Helm«städt und Straßburg, ward von dem Marggrafen Friedrichvon Baden zum Land - IVIscliw über Hochberg, Sausenberg,Röteln und Badenweiler bestellet, promovirre zu Basel inÖoÄorem, ivard Lüeiwr der Medicinischen Facultät daselbst,und kam von dar nach Nordhausen, wo er an. 1706. den29. april im 90. iahre seines aliers gestorben -ist. Sein hm-Kolum war aus dem Psalm : Lefihl dem HErrn dei-ne wege rc.

* Frommann , (Joh. Christian) ein DoNor und Sachfen-

Coburgischer Land-Asclicu 8 , auch krokellvr publisus daselbst,ließ an. 267;. einen Lateinischen tractat : äs IHinscione,Nürnberg in 4. drucken. Sonst hat man von ihm eine Lxs»sitLrionsm äs Signet, Coburg 1659. in 4. kolkst,

tom. I. üb. II. x. r. c. 8- §- 8-

* Fromme, (Joachim) war in der Neustadt Brandenburgan. 1640. gebohren, studirte zu Wiltenberg, und bekleidete her-nach in seinem vatterlande unterschiedene schul - und Prediger-dienste, bis er an. 168z. kallor an der kirche St. Pguli ward.Erstarb an. 1690. und ließ unterschiedliche schul - bücher, als:Ofsisinum l-utinitatis; labul^ Logier ; Lxeculum Koni Oi-tsipuli; blomencl-uuram rerum, guor Lranäsuburgi funk, vi-Lbilium L memorgbilium, wie auch unter dem nahmenLnullalii krobi Lrsnnopolituni, Llavsm billorico - poliricsmLIeökorstu8 Lrunäenburgisi. b»e^/r»A. kr^ceptor lVso-branäsuburg.

* Fromme, (Valentin) war zu Potzdam in der MarckBrandenburg an. 2601. den 22. febr. gebohren, und wurde,nachdem er zu Wittenberg dem studiren obgelegen, und alldaeine zeitlang Läjuncius per philosophischen Facultät gewesen,bey der schule in der Neustadt Alt - Brandenburg Rsctor, fer-ner Lateckets zu St. Pauli, und endlich an. 16)4. den 18.tun. Superintendent. Als der Schwedische General Wrängetnach Brandenburg kam, gieng ihm Fromme entgegen, undbat ihn, die Archen und schulen zu verschonen, welches er aucherhielt, daher hernach die soldaten gesagt: Die stadt Branden-burg sollte wol in der afche liegen, wenn es der alte Pfaffnicht verhindert hätte. Die stelle eines krofsllc>ri8 IKsoloZig-und knäc>ri8 zu St. Jacob in Rostock, welche man ihm an.2649. antrug, wollte er nicht annehmen, und starb an. 1679.dm 22. apr. im 78. iahre seines alters. Seine schriften sind:enottologia, Wittenb. 16; 1. in 8 . TkeoloZm LxlteLkstiLA,Berlin l6;9. in 8 . Lstsna ficlei, Berlin 1646. in 8 Von»Straf-Amt der Prediger, Wittenb. 1647. m ir. Christen-thums-Sviegel, Magdeb. 16^4. Christenthums - Übung, lb.1661. IlsgoZe kbiloldpiÜLa, Brandend. 166z. in ir. Inkau-rLtio 8chslss Lranäenb. in urbe NVV3 , Wittenb. I6j2. in 8.viatrike Tkeol. äs guTiiione, sn intsr Luckersnos L Hekor-MÄtv8 , gu«8 vossnr, Loncoräiz LLslelisttiLs lsnciri pollic?Brandend. 1666. in 4. viüert. Theolog, äs bono ?.ittors.

prsecept. lVeobramlenb. p. 2;. Isgg. Unschul-dige Nachrichten , 1716. p. 2,2. segg.

Fromondus, (Libertus) ein krok-äor zu Lösen undVSLLNU8 der Collegial - kirche , war von Harcour, einem klei,nen ort zwischen Mastricht und Lattich, seburttg , und brachtesich beyzeiten durch seinen fleiß zuwege,

daß man ihm zu Antwerpen die Philosophie zn lchren auftrug.Von hier wurde er nach Löven beruffen, da er dre Rede-kunst undTheologie vortragen muste. Hierauf bekam er an. 16;^. die stelleCornelii Jansenli, welcher vorherv die Heck. Schrift ausgelegthatte, und nun zum Bißthum Apern war befördert worder,.

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